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Nissin Speedlight Di622 trigger- und anfunkbar machen

LukeNiemeyer

Themenersteller
Hallo zusammen.

In diesem Thread wurde häufig festgestellt, dass sich der Blitz Nissin Speedlight Di622 nicht manuell über Trigger auslösen lässt, da keine TTL-Signale gesendet werden, die das Gerät zum Auslösen übern Blitzschuh braucht. Mittenkontakt funktioniert so nicht.

Nun, es gibt ja den Pilot-Knopf, der genau das macht, was man möchte. So sollte es doch möglich sein, den Blitz zu öffnen und an die beiden Kontakte unter dem Pilot-Knopf kleine Käbelchen löten, die man durch kleine Löcher, die ins Gehäuse zu bohren sind, nach draußen führen kann. Verbinden der Kabel sollte den Blitz auslösen. In Verbindung mit einem Trigger wird dann Funkauslösung und so weiter möglich, richtig?

Wenn ihr dem theoretisch eine Chance gebt, würd ich mich da mal dran versuchen :top:
Wenn das klappt, bekommt man fix ganz viel Blitz für ganz wenig Geld :)

Grüße
Luke
 
Dann ist noch zu bedenken, dass der Blitz ja ziemlich bald einschäft, wenn er nicht auf slave steht. Genau das macht aber sinn, denn sonst erkennt er ja womöglich seine eigenen Blitze und will darauf auslösen :ugly: Das ist reine Spekulation. Gehört einfach ausprobiert.
 
Also ich würde sagen, dass es gehen sollte.
Einziges Problem wäre, dass an dem Trigger vielleicht eine hohe Spannung (die Blitzspannung) anliegen kann- das wäre also nix für menschliche Griffel, und bringt einen schneller ins Grab als gewünscht.
Dadurch kann es auch passieren, dass der gewünschte Auslöser auch nicht mitarbeitet- also vorher messen ehe du umbaust. Der Elko speichert eine Energie, die einen Menschen theretisch mehrfach umbringen kann

von Garantie wollen wir mal nicht reden ^^ was nich da is bedarf keiner Worte ;)

Und Stand-by?! also wenn man den in den Slavemosud versetzt, dann schaltet er sich ja nicht so schnell aus- ist aber immernoch über den Pilot auslösbar, wodrum es ja geht. Notfals die Fotozelle dann abdecken, dass der Blitz nich ungewollt losgeht.

Und überhaupt stand by... also ich hab den Blitz grade neben mir liegen, in dem non-TTL mode (also wo man die Leistung manuell einstellen kann) und dort geht ja auch nicht gerade sooo lschnell aus. Einma Pilot auslösen und er geht ja sofort wieder an und löst beim 2. Druck sofort aus.


Also ich würde sagen, dass es geht- aber vorsicht vor der Spannung.
Halt uns auf jeden Fall auf dem Laufenden, mich würde es sehr Interessieren, weil ich den Blitz dann auch zum experimentieren nutzen kann- was bisher an der Nichtauslösbarkeit über Mitte scheitere.

mfG mÖre
 
und mache bitte Bilder vom Umbau!
 
Also das die Spannung einen umbringt kann ich mir, nach mehreren Jahren Elektrotechnik Erfahrung nicht vorstellen. Wenn, ist es überhaupt der Strom der gefährlich ist, sonst würde man ja durch jedes Piezo-Feuerzeug sterben... Die 4 Zellen sollten wohl nicht genügend power haben.
Allerdings würde ich mit einen Funkauslöser testen, also die Kamera nicht direkt an den Blitz anschließen. Denn wer weiß was der Blitzschuh da aushalten muss.
 
Der Meinung würde ich mich anschließen. Außerdem gibt's ja auch Isolatoren die man verarbeiten kann. Der Blitzschuh der Kamera ist hier allerdings kein Thema, es soll ja gerade örtlich getrennt davon funktionieren.
 
Also das die Spannung einen umbringt kann ich mir, nach mehreren Jahren Elektrotechnik Erfahrung nicht vorstellen. Wenn, ist es überhaupt der Strom der gefährlich ist, sonst würde man ja durch jedes Piezo-Feuerzeug sterben... Die 4 Zellen sollten wohl nicht genügend power haben.

ok kleena Streber ;)
Dann halt so
Die LADUNG des Elkos kann einen umbringen- besser? :D
Um die nicht-Elektroniker ganz zu verwirren schweiß ich ma noch n paar formeln um mich :ugly:
Ladung=Kapasität*Spannung
Q=C*U ausgegnagen von mal nur wirklich wenig 50µF und 300V macht das
Q=0,015As
Und eine Energie von W=0,5CU²
also W=2,25 Joule.

Ich weiß grade nicht die genauen Werte, aber meine dass bei einer solchen hohen Spannung breits 1J tötlich wirken können. Bei Netzspannung bricht man ja bereits von wenigen 10mA am Herzen als tötlich.

Im Blitz selber herschen ja nicht die 6V, wie die Akkus vermuten lassen, sondern die werden intern auf mehrere 100V (idr 300-350V) hochgepumpt und halt in dem Elko gespeichert, der sogar mehr als 50, oftmals sogar bis 150µF hat. Durch dieses "pumpen" entsteht auch das markante fiepen eines Blitzes, welches mein Nissin ja recht nervig sein kann ^^.
Auf jeden Fall sollte man es tunigst vermeiden dem Elko zu nahe zu kommen. Bei aaaalten Blitzen ist es sogar so, dass diese Spannung/Ladung am Mittenkontakt anliegt. Deswegen sollte man alte Blitze auch nicht an moderne Cams anschließen, weil die oft nicht mit der Spannung zurechtkommen. Der Nissin, und viele neue Blitze haben aber am Mittenkontakt eine sehr geringe spannung von 3-maximal 10V

Glaube sogar, dass beim Auslösen selber die Spannung nocheinmal erhöht wird, auf einige KV bevor letztendlich die Blitzröhre zum Zünden überredet wird.


Ich weiß, irgendwer meckert bestimmt gleich wieder wegen OT rum, aber ich wollte nurma mit n bissle formeln aufzeigen, dass son Blitz innerlich ganz schön gefährlich sein kann. ;)
 
Also mal zur Info:
In nem üblichen (traditionellen) Blitzgerät sitzt ein Generator, der aus den 6V Gleichspannung der Batterien eine Wechselspannung mit ebenfalls ca. 6V macht....die wird nun mit Hilfe eines Transformator auf mehrere 100 Volt hochtransformiert, anschliessend wieder gleichgerichtet, und damit wird dann ein Kondensator aufgeladen.
Die Spannung des Kondensator liegt nun IMMER an der Blitzröhre an(reicht aber nicht zum zünden!)
Zusätzlich gibt es einen -kleineren- Trafo, der einen Zündimpuls von mehreren KV generiert. Erst dann wird die Röhre gezündet, und der Konsensator entladen.
Da wir ja wissen, dass man nur Wechselspannung Transformieren kann, wird der Zündimpuls nur als einzelner Stromstoss (Funke) generiert, indem mit dem Pilot-Taster der Zündtrafo mit dem Konsensator verbunden wird....das erzeugt eine einzelne Spannungsspitze am Ausgang des Zündtrafo, die dann ausreicht, den Blitz zu zünden.
Daraus geht auch ganz klar hervor, dass bei einer solchen Konstruktion an dem Pilot-Taster eine hohe Zündspannung anliegen MUSS.
So!...diese Beschreibung gilt für die alten "Computerblitze".
In den Nissin hab ich noch nicht reinschauen können....wenn jemand mal detaillierte Bilder vom Innnenleben und der Platine (Vorder- und Rückseite) einstellen würde, könnte ich evtl. mehr dazu sagen.

In dem Moment, wo Leistungssteerung hinzukommt, muss man die Blitzröhre zum geeigneten Zeitpunkt von der Energiequelle trennen. (wieder hohe Spannung!..und zusätzlich hoher Strom!!!)

Ich würde so vorgehn: ich würde parralel zum Pilot-Taster einen Tyristor schalten, und den (mögl. noch über Opto-Koppler) als Sync-Eingang nehmen.

Gruss

Harry
 

tatsächlich stehen im ganzen system aber selbst bei guten NiMH akkus vielleicht 0,0007As zur verfügung und das auch NUR wenn die komplette ladung der akkus in den kondensator geladen wird... :rolleyes: ich kenne keinen blitz den man nur einmal aufladen kann und dabei die akkus leersaugt...und das müsste der kondensator auch erstmal hergeben! :angel:

mehr als nen böses zwicken wird dir der elko aus deinem blitz wohl nicht antun...wer nen herzfehler hat oder nen schrittmacher trägt sollte das vielleicht vermeiden aber jemand gesundes mit nem systemblitz umbringen? :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
mehr als nen böses zwicken wird dir der elko aus deinem blitz wohl nicht antun...

Ich würde es Dir nicht raten auszuprobieren. Ab einem Strom von 40mA werden die Muskeln von außen gereizt (also die Nerben erregt) und man bleibt an der Quelle kleben. Je nach Hautfeuchtigkeit mehr oder weniger.

Ausgelöstes, unbehandeltes Herzkammerflimmern (das ist der Fachbegriff dafür wenn das Herz "aus dem Takt" gerät) ist immer tödlich. Bei einem Kammerflimmern handelt es sich sozusagen um eine unkontrollierte Oszillaition des Herzmuskels mit dem Ergebnis, daß kein Blut mehr in die Peripherie gepumpt wird.

Zu früheren Zeiten bekam man als Elektriker-Lehrling immer gesagt daß man am eingeschalteten Strom niemals mit beiden Händen zu arbeiten habe und am besten eine Hand in die Hosentasche steckt (was bei unwissenden Kunden doch manchmal komische Eindrücke hinterließ), eben damit eine direkte erregung der Reizleitungen des Herzens von außen im Falle daß man doch mal danebengreift ausgeschlossen ist.

Ob das heute noch so gelehrt wird entzieht sich meiner Kenntnis.

Das nur mal aus der Sicht von jemandem, der sowohl die medizinische als auch die elektrische Seite kennt. Sorry für OT.
 
Glaube sogar, dass beim Auslösen selber die Spannung nocheinmal erhöht wird, auf einige KV bevor letztendlich die Blitzröhre zum Zünden überredet wird.

Bei Studioblitzen ja, nicht bei den Kompakten. Die arbeiten alle intern mit Spannungen so um die 400V (Zündspannung), die am Blitzschuh anliegende Triggerspannung dagegen ist im Laufe der Jahre heruntergesetzt worden um eben die mittlerweile elektronisch gesteuerten Kameraverschlüsse nicht zu schrotten.

Bei einem Metz 40CT-4 von ab 1977 zB beträgt die interne Zündspannung 360V und die am Blitzschuh sowie am Stecker für den externen Sensor S30 anliegende Triggerspannung 230V.

Ein Metz 45CT-4 hat in der älteren Serie ohne SCA-Adapter eine Triggerspannung von 25V, in der neueren Serie ist diese niedriger (kleiner 10V).


Ich weiß, irgendwer meckert bestimmt gleich wieder wegen OT rum, aber ich wollte nurma mit n bissle formeln aufzeigen, dass son Blitz innerlich ganz schön gefährlich sein kann. ;)

Wer bei diesem Thema solche Hinweise als OT anmeckert darf getrost gesteinigt werden. Man kann davor nicht oft genug warnen, es passieren einfach zuviele Unfälle genau dadurch, daß eben diese Gefahr heruntergespielt wird.

Selbst wenn keine direkt merkbare Schädigung eintritt sondern man nur einen kräftigen Schlag bekommt kann das Auswirkung auf das Herz haben (und entsprechende Spätfolgen). Ich kenne nicht wenige Fälle, die nach einem Stromschlag Veränderungen im EKG (Rhythmusstörungen) hatten und sich behandeln lassen mußten ...
 
Hatte gestern meinen Nissin auch mal wieder auseinander genommen, weil ich derzeit am Fummeln bin, wie man das AF-Licht Optimieren kann (https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=452214)

DEr Blitz war schon einige Stunden nicht benutzt worden. Hat sich also schon um einiges Entladen. Trotzdem har ich aus versehen irgendwo rangekommen, so wohl höhere Spannung herschte. Zum Glück war ich nicht geerdet, weil es hat schon ganz schön gegribbelt.
Zum Glück habe ich nur "drübergestreichelt" Also nicht richtig zugefasst, dadruch war der Kontakt nur sehr kurz- hat aber auch nicht ohne gekribbelt und ich hatte ca 10sek n leichtes Zucken im Finger.

Sicherlich reagiert jeder anders auf einen Stromschlag. Der eine fällt sofort um, wenn er in die Steckdose fasst. Andere überleben es ohne irgendwelche Schäden.... hab selber als Bastler auch schon n paar mal Netzspannung zu spüren bekommen... und ich merke keine Nachwirkung :ugly: :ugly:
 
unter Elektrikern galt man als Weichei wenn man noch nie eine gewischt bekam - seit ich die medizinische Seite kenne halte ich das für einen doch sehr zweifelhaften Ruhm:)

Und: wer an einer Steckdose eine gewischt bekommt der wird im Zweifel eher erstmal dran kleben bleiben und DANN erst umfallen ...
 
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