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Nikon D300 JPG vs. RAW

Mythen

Themenersteller
Hallo,

bin relativ neu im Nikon Lager und hätte da mal eine Frage. Ich komme von der Sony a700. Ich muss zugeben, dass ich anfangs wirklich enttäuscht von der Bildqualität meiner D300 war. Erst dachte ich, ok, schlechtes Objektiv erwischt, aber alle meiner Fotos (mit unterschiedlichen Objektiven) kamen nicht an die Qualität der a700 ran. Woran liegt das? Einstellungssache? Fehlfokus?

Nun habe ich festgestellt, dass es an den JPG liegt. Zur Verdeutlichung hier mal ein 100% Crop. Das erste Bild ist JPG der a700 "out of cam". Das zweite ein RAW der D300 und das dritte das von der Kamera generierte JPG. Ist denn bei Nikon wirklich so ein Unterschied zwischen RAW und JPG? Oder habe ich in der Kamera was verstellt? Ich dachte auch schon an die Option die Schärfe bei der JPG Verarbeitung anzupassen. Momentan habe ich auf der Skala 0-9 die 4 gewählt. Auch eine 9 kommt nicht an das Ergebnis des RAW's ran.

Bin für jede Hilfe dankbar.

Viele Grüße
Stefan
 
Kann ich nicht bestätigen.

Solange keinen deutlichen Korrekturen am Bild vorgenommen werden müssen, sind Unterschiede zwischen bearbeiteten jpeg und RAW in CNX bei mir in keiner praxisrelevanten Größe zu sehen.

Allerdings hab ich den jpeg-Wandler auch auf eher geringe Aufarbeitung (Schärfe, Kontrast, Sättigung) gestellt, weil das für EBB mehr Spielraum läßt. Aggressives Aufbereiten eines jpegs ist nicht mehr komplett reversibel.

Das RAW spielt seine Stärken nur aus, wenn deutliche Korrekturen (Belichtung, Weißabgleich, Kontrast..) nötig sind.

Und natürlich gehört die jpeg-Qualität in der Kamera aufs max. gestellt (volle Größe, geringste Kompression, optimale Dateigröße), wenn man die jpegs nicht nur als Archiv nutzen will.

Gruß messi
 
Meine D300 ist auf Neutral gestellt.
Schärfe auf 5 angepasst und die Sättigung um einen Zähler nach oben geregelt.
Damit bin ich ziemlich zufrieden.

Meine JPGs mache ich allerdings trotzdem aus RAW, mit CNX2
 
Hallo!
Wie man an den Antworten sieht, sind die Geschmäcker verschieden. Der eine möchte das JPG nicht zu aggressiv aufbereitet haben um Spielraum für Nachbearbeitung zu haben, der andere stellt sich die Werte so ein, dass im die Ausgabe "ooc" direkt gefällt. Auch ich habe an den Einstellung "rumgespielt" bis ich mit den JPG's zufrieden war. Aber auch ich fotografiere grundsätzlich (außer ich brauche 6 - 8 Bilder pro Sekunde) in RAW mit parallelem JPG quasi als hochqualitatives Vorschaubild. Und hier bin ich immer wieder überrascht, wie ideal die von der Kamera erzeugten Bilder bereits sein können. Bei nicht wenigen Bildern habe ich so ca. 10 Minuten in Lightroom da gesessen, um das Optimale rauzuholen und habe dann anschließend im direkten Vergleich festgestellt, dass eigentlich kein wirklicher Unterschied zwischen meinem JPG und dem der Kamera war! Es gibt aber eben auch genauso Bilder, da ist ein himmelweiter Unterschied! Man muss sich überlegen, wie lange die Kamera Zeit zum Messen und zur Bearbeitung hat und vor allem wieviel Individualität pro Aufnahme für sie möglich ist (nämlich gar keine - es sei denn, man stellt vor jeder Aufnahme andere Werte ein) und wie lange wir uns am Rechner dafür nehmen!
Man darf bei dem ganzen Thema nie vergessen, dass die D300 ein Profigerät ist und nicht diese bonbonfarbene und überschärfte Herrlichkeit der Sucherkameras produziert.
Gruß
Matthias
 
Ok, dass die JPG "ooc" nicht perfekt sind bzw. weitere Option zur Nachbearbeitung offen lassen ist ein anderes Thema. Wenn ich mir nochmal das von mir angehängte Bild anschaue, hätte ich im Nachhinhein garkeine Möglichkeit, aus dem JPG das selbe Ergebnis rauszuholen.

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass das erste Foto auch mit einer 50mm Festbrennweite (Minolta 50mm 1.7) gemacht wurde. Aber beide Objektive scheinen sich von der Qualität her ähnlich zu sein. Zumindest was die RAW's zeigen.

Wie erwähnt, liegt es auch nicht am Objektiv. Mit einem Tamron 28-75 hatte ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich werde mal weiter an den Einstellungen schauen. Wie sagt RAW zeigt, liegt das Problem ja bei der Generierung der JPG's.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

nach meiner Beobachtung sind Bilder aus Capture NX 2 (von D700 allerdings) besser als die JPEG aus der Kamera, auch wenn nichts an den Einstellungen geändert wurde. Insbesondere die Schärfung bzw. Detaildarstellung ist besser.

Vielleicht addiert Capture aber auch nur einfach zu dem eingestellten Schärfungswert.

Grüsse,
Julian
 
Hi Stefan,
erst einmal finde ich es ungünstig bei Vergleichsbildern 2 verschiedene Grössen zu verwenden. Der Vergleich ist von vorne herein für die Tonne.
Ich kenne die D300 noch nicht aber wie bereits genannt wurde wird dir nix übrig bleiben als evtl die Einstellungen anzupassen und vielleicht kannst du so schon ein Jpeg Ergebnis erreichen welches dir gefällt was natürlich wünschenswert wäre. Ich tue mir aber schwer Bilder bzw Ausschnitte zu beurteilen und dann darauf basierend meine Schlüsse zu ziehen. Hast du nicht einmal Vergleichsbilder von einem "normalen" Motiv in normaler Grösse und auch kein Crop?
Wahrscheinlich freuen sich Profis wenn ihre Bilder möglichst unbearbeitet sind und andere ärgern sich wenn sie es nachbearbeiten müssen. Ob die 2te Gruppe dann allerdings bei einer Semi professionellen Kameraq richtig liegen vermag ich nicht zu beurteilen.

Bitte stell doch mal 2 Vergleichsbilder ein die "alltäglich" sind und bitte in voller Grösse.

THX
 
Ich kann da keine großen Unterschiede sehen.

Meine Einstellungen sind:
Schärfe = 6
Kontrast = +1
Farbsättigung = +1

Die Einstellungen brauche ich nur für Beurteilung am Display und für die Sichtung mit View NX.

Ich mache alle Fotos in Raw. In CNX habe ich ein paar Standardbearbeitungen gespeichert, die die Bildoptimierungen in der Kamera zunächst auf 0 setzen. Für wichtige Bilder oder größere Aktionen wie Radrennen oder Hip hop Contest erstelle ich eine spezielle Bearbeitung. Bei dem diesigen Wetter beim Radrennen Bramsche war eine Spreizung der Tonwerte erforderlich, bei der Westdeutschen Hip Hop Meisterschaft habe ich den Weißabgleich angepasst.

Die Bearbeitung wird dann auf alle zuvor in View NX ausgewählten Bilder angewand, das dauert, aber da muss man nicht vor dem Rechner sitzen.

Ich habe mit Raw nicht grundsätzlich bessere Ergebnisse, ganz im Gegenteil, in meiner ersten Lernphase der Raw Entwicklung waren meine Entwicklungen schlechter als die der Jpeg Engine der D300. Inzwischen bin ich in der zweiten Lernphase und noch heftig am Experimentieren.
 
Bei nicht wenigen Bildern habe ich so ca. 10 Minuten in Lightroom da gesessen, um das Optimale rauzuholen und habe dann anschließend im direkten Vergleich festgestellt, dass eigentlich kein wirklicher Unterschied zwischen meinem JPG und dem der Kamera war!

Ist auch meine Erfahrung. Am besten finde ich aber in LR die lieblings Voreinstellung anzuwenden (ich hab mir eine gebaut, die sieht dem Portrait Stil zum verwechslen ähnlich) und dann lediglich den Schwarzwert und die Belichtung anzupassen um das Histogramm auszugleichen. Das geht mit ein paar Klicks, am schnellsten in der "Ad-Hoc" Entwicklung. Oft noch den WB ein wenig kühler klicken. Capture NX wäre noch beim laden, da ist man mit der Technik schon beim nächsten Bild.
 
Hi Stefan,
erst einmal finde ich es ungünstig bei Vergleichsbildern 2 verschiedene Grössen zu verwenden. Der Vergleich ist von vorne herein für die Tonne.

nur zur Info. Das zweite und dritte Bild haben zwar nicht den selben "Zuschnitt", aber der Inhalt (Größe bzw. der Crop) ist absolut identisch. Und genau das wollte ich zeigen.

Aber ich gebe dir recht, eine richtige Testaufnahme ist das nicht. Werde ich nachholen.
 
nur zur Info. Das zweite und dritte Bild haben zwar nicht den selben "Zuschnitt", aber der Inhalt (Größe bzw. der Crop) ist absolut identisch. Und genau das wollte ich zeigen.

Aber ich gebe dir recht, eine richtige Testaufnahme ist das nicht. Werde ich nachholen.

Hi,
ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass Tstbilder zwar schön und manchmal bzw auch wichtig sind aber wenn es einem bei seinen "normalen" Bildern nicht auffällt würde ich dem Sachverhalt erst einmal keine Beachtung schenken. Wobei du natürlich alleine entscheiden kannst was dich wo an welchem Bild stört.

Grüsse
 
Also bei meiner D300 ist das auch so...die jpegs die aus der kamera kommen haben lange nicht die qualität wie wenn ich ein nef/raw nachträglich ( auch ohne jegliche bearbeitung) in ein jpeg umwandele. Ich habe mich damit abgefunden nur noch in raw aufzunehmen und dann umzuwandeln. Ist zwar etwas aufwändiger aber die Ergebnisse sind schon sehr überzeugend. Allerdings muss ich so mehr bildrauschen in kauf nehmen. den weisabgleich habe ich noch auf b2 korregiert, da mir die bilder zu gelbstichig waren.
Gruß Michael
 
Allerdings muss ich so mehr bildrauschen in kauf nehmen.
Gruß Michael

Hi,
wie sieht denn dein Workflow beim ENtrauschen aus? Oftmals ist es einfach ein wenig schwierig die gleiche Qualität beim Umwandeln zu erreichen weil man sich einfach erst damit beschäftigen muss. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kamera besser entrauscht wie es nachträglich am PC möglich ist, kann mich aber natürlich bei der D300 evtl täuschen was ich aber nicht glaube.
 
Hi,

wenn man dpreview glauben darf, dann gibt es da bei Nikon schon unterschiede. Im sehr langen Review der D700 kommen sie auch zu dem Ergebnis, daß die in der Cam generierten jpgs deutlich weniger Schärfe aufweisen als die aus RAW generierten. Bei der zum Vergleich herangezogenen Canon EOS 5 ist demnach der Unterschied zwischen RAW und jpg deutlich kleiner. Für Nikon haben sie aber klar RAW und spätere Entwicklung favorisiert. Das würde zu der Erfahrung hier (wenn es hier auch nicht um die D700) sowie zu meiner Erfahrung passen.

Gruß
Michael
 
kommen sie auch zu dem Ergebnis, daß die in der Cam generierten jpgs deutlich weniger Schärfe aufweisen als die aus RAW generierten. Bei der zum Vergleich herangezogenen Canon EOS 5 ist demnach der Unterschied zwischen RAW und jpg deutlich kleiner

Welch Wunder! Nikon geht halt in seiner kamerainternen Enticklung sehr vorsichtig mit den Daten um! Wurde ja auch schon geschrieben! Lässt sich aber alles mit den Einstellungen in der Cam gestalten wie man es selbsz bevorzugt!

Ein wenig mehr Schärfe, eine andere Graduationskurve und schon sind die JPG OOC ohne grosse Bearbeitung zu gebrauchen!
 
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