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Mal besser werden...

Ich nenne es bei mir mal kontinuierliche Selbsterziehung.

Bin nur privat als Hobby-Fotograf tätig und fotografiere hauptsächlich für mich, Familie, Freunde und zur Work-Life-Balance ;)

- Ich motiviere mich bereits mit einer strengen Auswahl an zu behaltenen Fotos. So z. B. lege ich für einen Ausflug oder für ein Event nur maximal x Bilder (Range...z. B. nicht mehr als 10 oder 50 oder 1000....je nach Anlass) fest, welche behalten werden. Der Rest wird straff aussortiert.
Behalten werden aber nur Bilder, welche in Belichtung, Schärfe und naja Bildausdruck eine ordentliche Basis haben.
Kann auch mal sein, dass ich von einem Ausflug nur 7 Bilder behalte und Frau sich dann wundert, warum wir von dem schönen Tag nicht mehr Bilder haben:D -> Bin also motiviert, "gute" Bilder zu machen und strenge mich dadurch gezielt an, um "abliefern" zu können:lol:

- Manchmal fahre ich los und nehme mir vor nur etwas bestimmtes abzulichten und konzentriere mich dabei nur auf das eine Motiv und versuche es optimal zu fotografieren.

- Oder ich fotografiere eine Woche lang nur nachts und schaue, welche Bilder die Besten waren und analysiere warum? (Exifs, Gestaltung etc.); oder nur mit geringer Tiefenschärfe, Freistellung usw....Also setze auch Themen...Quasi wie ein kleines Training:)

Das alles dient dazu, mich persönlich zu motivieren, vernünftig und mit Konzentration zu fotografieren, um dabei auch zu lernen;)

Dabei halte ich realistische und kleine Ziele im Blick. Habe nie und nimmer Profi-Anspruch, keine monetären Ziele....setze aber die Erwartung an mich, "besser" zu werden...ganz für mich allein

Natürlich freue ich mich dann auch über ein "Gefällt mir" von Frau, Freunden und Bekannten beim Betrachten.:)
 
Das sollte jetzt nicht das Hauptthema werden, da es dem TO darum ging, in den Austausch zu treten, wir andere versuchen besser zu werden.

Da hast Du recht. Also ich versuche mich dadurch zu verbessern statt nur belanglose Bilder zu machen, welche die Geschichten erzählen zu machen.

Besser?

vg, Festan
 
Das sollte jetzt nicht das Hauptthema werden, da es dem TO darum ging, in den Austausch zu treten, wir andere versuchen besser zu werden.

Die Frage war nicht die Gebrüder Grimm neu aufzusetzen;)

Naja, was soll man denn jemandem raten, der seit 10 Jahren fotografiert und Probleme hat richtig zu fokussieren oder die passende Belichtungszeit zu wählen? Noch mehr üben? Grundlagenbücher lesen? Schau ob nicht die Kamera defekt ist bzw. das passende Equipment kaufen?

Wenn die Frage allgemeiner gestellt wäre, dann wäre es für mich so was wie das Lesen von Feininger oder Sontag ...
Gruß.
 
Naja, was soll man denn jemandem raten, der seit 10 Jahren fotografiert und Probleme hat richtig zu fokussieren oder die passende Belichtungszeit zu wählen?


Das selbe was man einem rät, der seit 10 Tagen fotografiert schätze ich mal.:confused:;)

Wie gesagt, Festan hat es auch schon richtig geschrieben.
Mit der Zeit geht es in Fleisch und Blut über.

Ich bin dadurch besser geworden, indem ich mich mit einzelnen Situationen befasst habe.
Erst mit dem Licht, dann mit dem Bildausschnitt, eine Zeit lang reine Portraits, eine Zeit lang nur im Studio ect...

Irgendwann bist Du an dem Punkt an dem Du all das vereinen kannst ohne darüber nachzudenken.
 
Hier im Forum gibt es so viele Leute die technisch einwandfreie Bilder machen, aber die Fotos sind einfach stink langweilig. An keines würde man sich nach einer Woche noch erinnern. Ich befürchte da werde ich auch mal enden. (enden weil mir auch das Technische noch fehlt :lol: )
Hab bisher 3 Nutzer hier gefunden von denen ich mehr Bilder sehen wollte und da hat es sich auch wirklich gelohnt dann die Flickr/500px/usw. Accounts mehrfach anzugucken. (keiner davon war übrigens Profi)
Denkt ihr sowas kann man auch üben, wie man auch die Technik übt? Fotos zu schießen, die einen fesseln? Oder ist das der Teil der Fotografie, den man in die Wiege gelegt bekommt?
 
Denkt ihr sowas kann man auch üben, wie man auch die Technik übt? Fotos zu schießen, die einen fesseln?

Ja, kann man.

Indem du photographierst und dich mit deinen Bilder (nicht zu) kritisch auseinandersetzt.
Irgendwann wird das passieren, was hier auch schon gesagt wurde: Du wirst vermehrt "gute Bilder" machen, weil du dafür ein Auge entwickelst und den Finger vom Auslöser lässt, weil du schon durch den Sucher siehst, daß es nicht funktionieren wird.
 
Ein Foto kann keine Geschichte erzählen..
Richtig, die "Geschichte" erzählt nämlich nur der Kopf des Betrachters.
Ist jemand besonders Kreativ und/oder Phantasievoll kann er sich zu jedem Bild eine Geschichte zurechtlegen. Ist er das nicht, dann wird auch das "Geschichtsträchtigste" Bild keine hergeben.

Frag 10 Leute welche Geschichte hinter einem Bild steckt und Du bekommst 5 unterschiedliche Antworten und 5 fragende Blicke..

Ich sehe in dem Firlefranz keinen Sinn. Auch wenn Ihr sagt das Ihr versucht bei euren Bildern eine Geschichte zu erzählen wird das der nächste ganz anders sehen..
 
Ich sehe in dem Firlefranz keinen Sinn. Auch wenn Ihr sagt das Ihr versucht bei euren Bildern eine Geschichte zu erzählen wird das der nächste ganz anders sehen..

Wenn bei einem Bild 10 Leute eine Geschichte sehen und jede dieser Geschichten unterschiedlich ist, ist das vollkommen in Ordnung.

Wenn bei einem Bild 9 Leute keine Geschichte erkennen und sich irgendetwas aus den Fingern saugen muss dann bietet das Bild offensichtlich nicht genügend Inhalt um eine Geschichte zu erzählen.

Als Fotograf möchte ich dem Betrachter nicht etwas vorgeben, dass er fehlerfrei widergeben muss damit ich zufrieden bin und mein Bild funktioniert.

Ich möchte Anhaltspunkte liefern, die eine Einleitung, Hauptteil und Schluss ermöglichen, die letztliche Interpretation ist allerdings dem Betrachter vorbehalten und das ist das schöne an der Fotografie. Ich kann offene Geschichten erschaffen, die im Detail dem Betrachter überlassen sind und jeder für sich etwas anderes sieht.

Das Problem ist eher, dass die meisten Bilder erst gar nicht diese Stützpfeiler bieten sondern komplett inhaltsfrei sind. Wo der Fotograf sich keine Gedanken darüber macht, auf welchen Teil des Bildes möchte ich mich konzentrieren, wo könnte eine Geschichte im Bild beginnen und wie könnte sie enden etc.
 
10 Jahre sind genug Zeit um sich in geringer Teilzeit, den ganzen Lehrstoff einer fotografischen Ausbildung oder eines Meisterlehrgangs (im ungünstigsten Fall) autodidaktisch beizubringen.

Also auf auf... die nächsten 10 Jahre stehen vor der Tür... :top:
 
Richtig, die "Geschichte" erzählt nämlich nur der Kopf des Betrachters.
Ist jemand besonders Kreativ und/oder Phantasievoll kann er sich zu jedem Bild eine Geschichte zurechtlegen. Ist er das nicht, dann wird auch das "Geschichtsträchtigste" Bild keine hergeben.

das ist natürlich wahr (gilt letztendlich übrigens für alle Wahrnehmungen, das mit dem Kopf).

Aber das sagt ja nichts über eine potentielle Geschichte aus (die räumst Du ja selber ein), sondern über die jeweiligen Köpfe). Töne sind auch dann da, wenn sie Taube nicht hören können...

An den TO: wenn es wirklich an den aufgezählten Dinge liegt: die Punkte einzeln angehen und diese auch Dritte bewerten lassen. Und dazu jeweils korrekt Rat suchen.

Unscharfe Bilder dürfte übrigens so gut wie jeder immer wieder mal haben. Das ist praktisch nicht vermeidbar. Vielleicht liegt es also auch nur an einer falschen Erwartungshaltung?

vg, Festan
 
Was genau meint ihr, wenn ihr über Geschichten redet? Ein schönes Bergpanorama bei Sonnenaufgang kann doch auch faszinieren ohne jegliche Geschichte zu erzählen.
 
Die Gründe warum einer Person ein bild gefällt sind so vielfälltig...

• Erinnerung an ein tolles Erlebnis/Person ("sieh mal wie die Oma Luise damals aussah", ...)
• tolle Farben ("schau dir mal das Blau von dem Meer an",...)
• tolles Motiv ("das Katzenbaby is soooooo niedlich",...)

Um nur einige wenige zu nennen... Schau dir einfach mal Bilder an und überlege was dir an diesem Bild gefällt und warum. Es gibt auch gute Seiten zum Thema Bildaufbau, etc. wo sehen kannst was gängige Gründe sein können, warum ein Bild gut aussieht.
 
Für diejenigen, denen "Geschichten" hier zu überhöht ist, kann man vielleicht auch einfach Bildaussage sagen.


Die Frage ist doch, warum genau mache ich dieses Bild, was genau will ich damit sagen/zeigen?

Das können ganz unterschiedliche Dinge sein- so viele, wie es Emotionen und Gedanken gibt.

Und das sollte man dann in dem Bild versuchen darzustellen/herauszuarbeiten.

Wenn man die schön geschwungenen Rückfahrscheinwerfen eines Oldtimers zeigen will, ist es weniger gut, eine Parade zu zeigen, bei dem dieser Wagen von hinten auch mit drauf ist- auch wenn die Scheinwerfer prinzipiell zu sehen ist. Man muss den Blick darauf lenken. In dieser Parade beispielsweise, in dem dieser Wagen gerade als einziger bremst. Man kann auch ein CK daraus machen und nur diesen Scheinwerfer zeigen (Vorsicht: häßlich).
Besser aber, man geht näher dran, löst diesen Scheinwerfer aus seiner weiteren Umgebung, so dass man evtl. nur noch diesen im Bild hat und gestaltet diesen dann mit Licht/Schatten/Komposition etc.).
Der Betrachter sollte dann mit einem Blick erkennen können, um was es dem Fotografen hier genau geht.

Wenn man auch/immer noch erkennen soll, dass das die Rücklichter eines Oldtimers ist, darf ich natürlich nicht so nah ran gehen, dass man das nicht mehr erkennt- dann muss ich das Bild anders gestalten.

Wie oft sind hier Bilder mit Titel versehen, die erkennen lassen, was der Fotograf zeigen wollte/an Empfindungen rüber bringen aber das Bild erzählt das nicht.

Man sagt doch: ein Bild sagt mehr als tausend Worte- vielleicht würde es besser passen zu sagen: ein gutes Bild erzählt die tausend Worte, die der Fotograf erzählen wollte.
(womit auch gleich die immer vorhandene Manipulation der Realität, die allen Bildern innewohnt, dokumentiert wäre).

vg, Festan
 
Landschaftsfotografie ist doch sehr beliebt, dann hätte ich gerne mal ein Landschaftsbild mit Geschichte "und" Erklärung um welche Geschichte es sich da handelt.. :)

Vielleicht stell ich mir unter dem Namen Geschichte auch zu viel vor und es ist banaler als gedacht.. wobei eben von Einleitung, Mittelteil und Ende gesprochen wurde.. strange.. :angel:
 
.
(...)

Das Problem ist eher, dass die meisten Bilder erst gar nicht diese Stützpfeiler bieten sondern komplett inhaltsfrei sind. Wo der Fotograf sich keine Gedanken darüber macht, auf welchen Teil des Bildes möchte ich mich konzentrieren, wo könnte eine Geschichte im Bild beginnen und wie könnte sie enden etc.

Gut geschrieben :top:

Wenn man sich das überlegt, bevor man den Auslöser drückt, ist schon viel gewonnen.
 
Aber das sagt ja nichts über eine potentielle Geschichte aus (…), sondern über die jeweiligen Köpfe)

Der Kernsatz des Radikalen Konstruktivismus, bravo :)

Und wenn man nun gelungen kommunizieren möchte, sollte man wissen, was in den potenziellen Betrachterköpfen abgeht, um die entsprechenden Mechanismen im Sinne des Erfolgs in Gang zu setzen. Mainstream-Erfolge, wie z.B. Anne Geddes, lassen sich dazu bestens analysieren. Kindchenschema ("gern gesehenes" - "Nähe") + Surrealismus ("nie gesehenes" - "Neuigkeit") sind immer eine gute Kombination, wenn man in die Köpfe vieler möchte.

Rücklichter von Oldtimern sind dagegen eher spröde Motive, die nur von wenigen Spezialisten (Sammler, Händler, Fotografen) antizipiert werden, wenn das Foto nicht einen völlig neuen und bislang ungesehenen Kontext eröffnet (um zumindest die Forderung "Neuigkeit" abzudecken, wenn schon "Nähe" und "Nutzen" beim weiteren Publikumskreis eher nicht gegeben sein werden).
 
Ein bisschen schade, dass das Thema des TO´s mal wieder total abdriftet...

Eigentlich ging es ja darum, wie er sich selbst verbessern kann und nicht ums philosophieren ob Bilder Geschichten erzählen oder nicht.

Bitte hinterlasst ihm doch Tipps und Tricks die er umsetzen kann!
 
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