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Lohnt ein LED-Monitor?

AW: Lohnt ein LED Monitor?

...
Die Hersteller von Colorimetern sind gefordert, dass ihre Messgeräte in Zukunft mit den neuen Monitorentwicklungen mithalten. Im Moment bringt ein RGB LED nur zusätzliche Kosten.

Da gehören immer beide Seiten dazu.

Ein Colorimeter misst (im Gegensatz zum Spektrometer) mit Filtern. Will man exakt messen, so sollten die Filterkennlinien einigermaßen mit dem Spektrum der LEDs übereinstimmen bzw. diese bei der Bewertung der Messergebnisse berücksichtigen.

Das ist extrem problematisch, denn das Colorimeter steht vor der Frage: klassisches Backlight, "weiße" LEDs oder diskrete LEDs für die Grundfarben.

Ich wage zu behaupten, dass Colorimeter die verschiedenen Grund- Varianten und deren herstellerspezifische Hardwareumsetzung rein messtechnisch nicht packen werden.

Der Ausweg ist das Spektrometer, das ohne bewertende Filter auskommt.

Das Problem der Spektrometer bei der Monitorkalibrierung liegt in der Auflösung bei geringer Helligkeit.

Für mich geht aber der Zug bei der Farbmesstechnik in Richtung Spektrometer. Der Colormunki ist da ein Vorstoß in Regionen < 500 € !

Gruß
ewm
 
AW: Lohnt ein LED Monitor?

Grundsätzlich ist ein Colorimeter eigentlich ein ziemlich gutes Instrument, um einen Bildschirm auszumessen - besser als ein handelsübliches Spektralfotometer. Aber die Problematik ist ja schon angeklungen: Durch die Filterlösung werden die Spektralwertkurven des CIE-Normbetrachters nicht erreicht (ziemlich gut soll das Chroma5 sein, aber das hatte ich noch nicht in den Händen - und da wäre auch die Frage, welche Software es unterstützt). Entsprechend muß bereits colorimeterseitig korrigiert werden - basierend i.d.R. auf einem Bildschirm mit CCFL-Backlight ohne erweiterten Farbraum. Davon abweichende Spektren werden immer zu mehr oder weniger starken Fehlern führen - umso mehr, je weiter das Gerät vom Normbetrachter entfernt liegt.

Interessanterweise ist aber gerade das DTP94 von X-Rite, das ziemlich stark abweicht, eine oft sehr brauchbare Lösung - mit softwareseitiger Korrektur. Die kann dann gut greifen, wenn sie das tatsächliche Spektrum des Bildschirms hinreichend genau berücksichtigt und die Colorimeter der Serie untereinander nicht zu stark abweichen (denn für ein spezielles Gerät, bzw. über mehrere Geräte gemittelt, wurde ja die Korrekturmatrix ermittelt). Hier liegt die große Stärke des DTP94. In iColor Display sind inzwischen generische Korrekturen für WCG-CCFL Displays hinterlegt (für die eigenen Bildschirme stellt Quato weiter exakt auf das emittierte Spektrum zugeschnittene Matrizen zur Verfügung). Wenn das Colorimeter die genannte Anforderung erfüllt, sind die Ergebnisse oft ziemlich brauchbar - z.B. für die beiden "neuen" DELLs:

http://www.prad.de/new/monitore/test/2010/test-dell-u2410-teil15.html#Korrektur
(man sieht aber auch, wie weit "off" das DTP94 ohne Korrektur liegt)

Deswegen würde ich beim Kauf eines Colorimeters in Richtung DTP94 + iColor tendieren, sofern ein WCG-CCFL Gerät eingesetzt wird.

Ein Spektralfotometer unterliegt dieser Beschränkung zwar nicht, allerdings lösen die Consumergeräte relativ grob auf. Wir sind im Zuge der beschriebenen Probleme auf das EyeOne Pro umgestiegen (nutzen für Kontrastmessung und Überprüfung der generischen Korrektur weiter das DTP94). Das Abtastintervall von 10nm liegt über der fogra Empfehlung für Bildschirme (<= 5nm). Ein Problem für sehr schmalbandinge Spektren. Allerdings gibt es keine Alternative im Consumerbereich, die feiner arbeiten würde. Bislang scheinen die Ergebnisse auch bei einem RGB-LED Backlight ziemlich konsistent zu sein, wobei man idealerweise natürlich eine entsprechende Referenzmessung bräuchte.

Mit EyeOne Pro und DTP94 kann man auch selbst eine Korrekturmatrix für das konkrete Spektrum des Bildschirms und das Colorimeter ermitteln (sofern man das EyeOne Pro als Referenz akzeptieren mag, was bereits etwas Bauchschmerzen verursacht) und hätte den Vorteil der deutlich besseren Messung im unteren Helligkeitsbereich. Allerdings gibt es da meines Wissens derzeit keine Kalibrierungssoftware, die eine entsprechende Einbindung von Userseite offiziell unterstützen würde. CalMAN dürfte soetwas bieten, aber das Programm geht konzeptionell in eine ganz andere Richtung.

Viele Grüße

Denis
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Lohnt ein LED Monitor?

@Denis,

interessanter Beitrag.

Ich pflücke mal zwei Aussagen heraus:


Deswegen würde ich beim Kauf eines Colorimeters in Richtung DTP94 + iColor tendieren, sofern ein WCG-CCFL Gerät eingesetzt wird.

...

Ein Spektralfotometer unterliegt dieser Beschränkung zwar nicht, allerdings lösen die Consumergeräte relativ grob auf. Wir sind im Zuge der beschriebenen Probleme auf das EyeOne Pro umgestiegen (nutzen für Kontrastmessung und Überprüfung der generischen Korrektur weiter das DTP94). Das Abtastintervall von 10nm liegt über der fogra Empfehlung für Bildschirme (<= 5nm). Ein Problem für sehr schmalbandinge Spektren. Allerdings gibt es keine Alternative im Consumerbereich, die feiner arbeiten würde. Bislang scheinen die Ergebnisse auch bei einem RGB-LED Backlight ziemlich konsistent zu sein, wobei man idealerweise natürlich eine entsprechende Referenzmessung bräuchte.

Du triffst damit meiner Meinung zwei Feststellung:

Ja zu DTP94 bei WCG Monitoren mit klassischer Kaltkatodenröhren- Beleuchtung.

Du bist aber eher skeptisch, was die Eignung des DTP94 für WCG mit LED Backlight betrifft. Hier besser ein Spektrometer, wobei die spektrale Auflösung des schon recht teuren EyeOne Pro mit schmalbandigen Lichtquellen (haben die LED schmale Frequenzbänder?) schon grenzwertig ist.

Interessant!

Es bleibt die Frage: wie kalibriert/profiliert der finanziell eher eingeschränkte Amateur einen WCG Monitor mit LED Hinterleuchtung? Oder lässt er besser derzeit noch die Finger von solchen Monitoren.

Danke und Gruß
ewm
 
AW: Lohnt ein LED Monitor?

Es bleibt die Frage: wie kalibriert/profiliert der finanziell eher eingeschränkte Amateur einen WCG Monitor mit LED Hinterleuchtung?
Wenn er Glück hat, liefert der Hersteller eine geeignete Lösung mit. HP macht das zum Beispiel beim LP2480zx (selektiertes EyeOneDisplay2 + Korrektur; ob in Hard- oder Software, kann ich nicht sagen, weil es fix an die HP Software gebunden war). LG bietet das SpyderIII direkt um Bundle zum W2420R an, das aber leider keine brauchbarern Ergebnisse lieferte. Quato liefert, wie gesagt, in iColor Display auch Korrekturen für die eigenen Bildschirme mit (inkl. dem 240 LED). Lacie müßte das für ihre Bildschirme eigentlich ebenfalls implementieren. Ansonsten sind auch Korrekturen in Color Navigator von Eizo hinterlegt. Bei SpectraView II von NEC bin ich mir eher unsicher, weil NEC hier extra ein Colorimeter bewirbt, das man sich dann auch zulegen sollte. Wie es in der offiziellen Variante für Europa (SpectraView Bildschirm + BasICColor) aussieht, weiß ich nicht.


Hier besser ein Spektrometer, wobei die spektrale Auflösung des schon recht teuren EyeOne Pro mit schmalbandigen Lichtquellen (haben die LED schmale Frequenzbänder?) schon grenzwertig ist.
In unseren beiden "RGB-LED" Tests haben wir, zusätzlich zur jeweils gebundelten Lösung, das EyeOne Pro verwendet. Die Ergebnisse scheinen ziemlich korrekt und brauchbar zu sein (beim HP konnte man ja gut mit den Ergebnissen des mitgelieferten Colorimeters vergleichen), aber es bleibt natürlich immer so ein wenig "schwammig" ohne echte Referenzmessung.

Gruß

Denis
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Lohnt ein LED Monitor?

Hi, ich möchte mir gern den Dell Ultrasharp U2410 oder den Ultrasharp U2711 kaufen. Meine Entscheidung hängt jetzt nur noch ab, wie groß das Panel jedes einzelnen ist. Leider findet man darüber nirgendwo eine genau Angabe. Immer nur Angaben von Größen mit Rahmen oder vom Fuß die Höhe. Traurige Angaben eigentlich für Monitore, die man vorher nicht besichtigen kann.

Es wäre toll, wenn jemand, der den einen oder auch den anderen von den beiden angegebenen Monitoren besitzt, vielleicht mal das Lineal an seinen Monitor halten könnte und die genaue Höhe und Breite des Panels bzw. des Bildschirms messen könnte und die Maße hier posten.

Beste Grüße und tausend Dank im Voraus

Anthony
 
AW: Lohnt ein LED Monitor?

U2410
U2711
Ich verstehe nicht was so schwer daran sein konnte, diese Werte heraus zu finden. :confused:

nun ja schwer nicht, steht ja im Namen welche Diagonale :D aber da es alles von 5:4 bis 16:11 Monitoren gibt muss man die Pixel quadratisch denken, das Seitenverhältnis und die native Auflösung rechnen und dann damit auf sichbare Breite und Höhe weiterrechen, viel Rechnerei um einfach nur zu wissen welche nutzbare sichtbare Bildschirmbreite und Höhe rauskommt

nervt mich auch gelegentlich, noch sclimmer die neuerlichen vorgeschrieben cm Angaben, weiss ich nie um was für eine Zoll Monitor es sich handelt, aber bei den neueren Abweichungen im Breitformat ist das gefühlte Wissen eh nutzlos, der Monitor kann neuerdings viel mehr Zoll haben, aber die Höhe schrumpft, also nix mit größer, noch schlimmer wenn die DPI hochgehen, dann werden die Icons und Unterschriften so klein und die höhere Auflösung bringt mir genau nix, bringe ich mehr unter kann ich es nicht sehen, erhöhe ich die Größe nutzt die höhere Auflösung nix :lol:
 
AW: Lohnt ein LED Monitor?

Ich möchte mir gern den Dell Ultrasharp U2410 oder den Ultrasharp U2711 kaufen. Meine Entscheidung hängt jetzt nur noch ab, wie groß das Panel jedes einzelnen ist. Leider findet man darüber nirgendwo eine genau Angabe. Immer nur Angaben von Größen mit Rahmen oder vom Fuß die Höhe. Traurige Angaben eigentlich für Monitore, die man vorher nicht besichtigen kann.

Es wäre toll, wenn jemand, der den einen oder auch den anderen von den beiden angegebenen Monitoren besitzt, vielleicht mal das Lineal an seinen Monitor halten könnte und die genaue Höhe und Breite des Panels bzw. des Bildschirms messen könnte und die Maße hier posten.

Beste Grüße Dank im Voraus

Anthony
 
AW: Lohnt ein LED Monitor?

Na toll. Dann rechne mir das mal aus, mit nur einem Wert, also mit der Diagonale.
Das ging mal früher. Als alle Fernseher das gleiche Bildverhältnis hatten. Schon alleine die Höhe des Panels bei 4 verschiedenen 24 Zoll Monitoren ergab beim Messen unterschiedliche Höhen. Wenn Du mir die Höhe der beiden Monitore sagst, dann kann ich das mit deinerm Tipp ausrechnen. Aber danke für den Versuch. ;-)

Grüße Anthony
 
AW: Lohnt ein LED Monitor?

U2410
Zitat: "Bildschirmgröße: 61 cm(24'') Bildfläche"
Quelle: http://accessories.euro.dell.com/sn...=de&l=de&s=pad&cs=RC1077931&sku=294998&pmha=6

U2711
Zitat: "Bildschirmgröße: 69 cm(27'')"
Quelle: http://accessories.euro.dell.com/sna/productdetail.aspx?c=de&l=de&s=pad&cs=RC1077931&sku=381158

Ich verstehe nicht was so schwer daran sein konnte, diese Werte heraus zu finden. :confused:

Hi, na wenn es so leicht ist, dann rechne mir das mal bitte bei einem der genannten Monitore aus. Bin sehr neugierig ;-) Wenn du nicht vom Hersteller wenigestens die Höhe oder Breite hast des jeweiligen Monitors, siehts düster aus. Das Problem ist das variierende Seitenverhältnis der unterschiedlichsten Hersteller. Freue mich auf Deine Größenangabe. ;-) Danke im Voraus
 
AW: Lohnt ein LED Monitor?

Hi, na wenn es so leicht ist, dann rechne mir das mal bitte bei einem der genannten Monitore aus. Bin sehr neugierig ;-) Wenn du nicht vom Hersteller wenigestens die Höhe oder Breite hast des jeweiligen Monitors, siehts düster aus. Das Problem ist das variierende Seitenverhältnis der unterschiedlichsten Hersteller. Freue mich auf Deine Größenangabe. ;-) Danke im Voraus
Der Kleine hat ein Seitenverhältnis von 16:10 und der Große von 16:9. Das steht alles groß und deutlich auf den von mir verlinkten Seiten. Unter "Technische Daten" stehen sogar noch die äußeren Abmessungen. Wenn Du ernsthafte Probleme mit der Mathematik hast, dann sage es einfach, dann rechne ich Dir das auch noch aus, denn grundsätzlich sollte das selbst jemand mit einem Hauptschulabschluß ohne Schwierigkeiten hinbekommen.
Ich frage mich die ganze Zeit, warum es Dir scheinbar auf den Bruchteil eines Zentimers genau ankommt, wie breit die sichtbare aktive Fläche (also ohne Rahmen) der TFTs ist. :confused:
 
AW: Lohnt ein LED Monitor?

Anthony...
Statt das Forum mit ein und derselben Frage vollzumüllen, solltest du dir meinen Link mal ganz genau anschauen. Du musst nur lesen können was da steht. Du brauchst noch nicht einmal mehr Hirnschmalz oder einen Taschenrechner. Tabellen und Grafiken kannst du doch lesen, oder?

Und wenn du es nicht auf den letzten Millimeter genau wissen willst, kannst du das auch ganz einfach über die Bildpunktgröße und ihre Anzahl abschätzen.
Genauer wirst du es wohl kaum brauchen.
:evil:

Ich frage mich die ganze Zeit, warum es Dir scheinbar auf den Bruchteil eines Zentimers genau ankommt, wie breit die sichtbare aktive Fläche (also ohne Rahmen) der TFTs ist.

Das frage ich mich auch gerade.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Lohnt ein LED-Monitor? / Welche Größe für Fotos?

Will mal diesen alten Strang ausbuddeln mit einer Frage:
Wenn ich aus 4m Entfernung auf einen LED-TV schaue mit Fotos.
Welche Diagonale wäre da eher zu empfehlen: 46 Zoll oder 55 Zoll?
 
Ich meinte ... bei größerer Entfernung.

Ja, ich bearbeite meine Bilder am TV, seit kurzem an einem 55" von LG, der noch kalibriert werden muss.
Ich arbeite schon seit über 4 Jahren an einem TV als Bildschirm für den PC, was für meine Augen subjektiv sehr angenehm ist, da ich nicht so nahe fokussieren muss. Außerdem ist der TV leicht erhöht, sodass ich in einem TV Sessel sitzen kann, den ich wesentlich bequemer finde als einen Schreibtischstuhl.

Mir ist schon klar, dass dies selten praktiziert wird ;-)
 
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