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Systementscheidung Lohnt die Panasonic Lumix S5 noch für 2022?

slax65

Themenersteller
Hallo Leute,

derzeit habe ich die Fuji XT-3, die mich überhaupt nicht überzeugt. Daher spiele ich mit der Überlegung, eine Panasonic Lumix S5 zu kaufen.

Da für mich eine gute Videofunktion wichtiger ist, als das Fotografieren, kommen für mich die Alternativen in dieser Preisklasse (Sony a7III/a7c, Nikon Z6II, Canon EOS R usw.) nicht in Frage, da diese entweder nur 8-bit-Aufnahme unterstützen oder keinen IBIS haben.

Einzig mit der Sony a7IV liebäugele ich ein wenig. Allerdings halte ich den von Sony geforderten Preis von ca. 2700€ für den Body allein für völlig überteuert, wenn man diese mal mit der Panasonic S5 vergleicht. Denn die S5 bekommt man für über 1000€ weniger. Kann es sein, dass Panasonic bei der S5 den Preis einzig deswegen drücken musste, weil sie kein Phasenautofokus, und Panasonic einfach einen schlechteren Ruf auf dem Kameramarkt hat? Und dann noch die Sache mit der geringeren Objektivauswahl.

Da ich die Kamera nur für private Zwecke nutze, möchte ich nun ungern für einen Body allein so viel Geld ausgeben. Bei den Objektiven für die S5 würde mir erstmal das 20-60mm Standardzoom-Kit ausreichen. Vielleicht noch ein Teleobjektv in Zukunft.

Was meint ihr?
 
Wenn du filmen wichtiger ist als fotografieren, warum nimmst du dann nicht der GH6?

Originaltext von Panasonic Webseite:
"Spiegellose Hybridkamera mit neuem 25-Megapixel-Sensor, C4K/4K 4:2:2-10-Bit-Video mit 60p und unbegrenzter Aufnahmezeit*"
 
Da ich seit kurzem die S5 habe (wenn mir auch Video vollkommen egal ist …), nur zwei Dinge:
1. Über den AF wird viel geschrieben – offenbar auch von Menschen, die die Kamera nie in der Hand hatten … Ich habe genau 0 Probleme bisher, aber je nach Präferenz mag das bei anderen Marken besser gelöst sein.
2. Die Objektivauswahl im L-Mount ist doch völlig i.O. - Panasonic, Sigma, Leica (wer mag …), alle Brennweiten abgedeckt, preislich völlig im Wettbewerb. Was fehlt dir konkret?
Sony hat mehr Auswahl, ist aber auch das deutlich etablierte System. Kommt Zeit, kommt noch mehr Auswahl im L-Mount.
 
Solange wir nicht wissen, warum dich deine Fuji "überhaupt nicht überzeugt", können wir darauf wohl schwer eine Antwort geben. Vielleicht überzeugt dich die S5 dann auch nicht? Was soll sie denn besser können als deine aktuelle Kamera?

Wo soll ich da nur anfangen?

• Schlechter Dynamikbereich, da kein Vollformatsensor
• Nerviges Hin und Her mit Fujis Codecs und daraus resultierenden Problemen (vor allem Adobe) mit der Interpretation von RAWs (z.B. Fuji Worms)
• Alle brüllen immer, den AI-Interpretationskram, wie DXO oder Adobe Enhance müsste man nehmen, will ich aber nicht, weil AI eben nur Informationen in eure Bilder reinmogelt... Bloß keinen vernünftigen Algo für den X-Trans entwickeln..
• Color Science absolut grottig, alle Aufnahmen haben immer so einen harschen Look, da Übergang von hellen zu dunklen Bereichen sehr krass ausfällt (Kann absolut nicht nachvollziehen, was da die Fanboys immer tröten, dass Fuji tolle Farben hätte..)
• X-Trans ist einfach Mist; vor allem für Videos völlig unbrauchbar (mehr dazu hier: https://www.eoshd.com/comments/topic/60753-color-detail-issues-in-fujifilm-video-files/)
• Kein IBIS

Wenn du filmen wichtiger ist als fotografieren, warum nimmst du dann nicht der GH6?

Originaltext von Panasonic Webseite:
"Spiegellose Hybridkamera mit neuem 25-Megapixel-Sensor, C4K/4K 4:2:2-10-Bit-Video mit 60p und unbegrenzter Aufnahmezeit*"

Es sollte eine Vollformatkamera sein.

Da ich seit kurzem die S5 habe (wenn mir auch Video vollkommen egal ist …), nur zwei Dinge:
1. Über den AF wird viel geschrieben – offenbar auch von Menschen, die die Kamera nie in der Hand hatten … Ich habe genau 0 Probleme bisher, aber je nach Präferenz mag das bei anderen Marken besser gelöst sein.
2. Die Objektivauswahl im L-Mount ist doch völlig i.O. - Panasonic, Sigma, Leica (wer mag …), alle Brennweiten abgedeckt, preislich völlig im Wettbewerb. Was fehlt dir konkret?
Sony hat mehr Auswahl, ist aber auch das deutlich etablierte System. Kommt Zeit, kommt noch mehr Auswahl im L-Mount.

Danke für deine Einschätzung. Hattest du auch mal mit einer Sony zu tun und wenn ja, wie kann da die Pana mithalten?
 
Kann es sein, dass Panasonic bei der S5 den Preis einzig deswegen drücken musste, weil sie kein Phasenautofokus, und Panasonic einfach einen schlechteren Ruf auf dem Kameramarkt hat?

Ja, Pana ist ein Underdog. Du zahlst sonst für den Namen.

Und dann noch die Sache mit der geringeren Objektivauswahl.
Das ist auch Quartettspielerei für 99,999% der Leute.
Für L-Mount gibt es 136 verschiedene Objektive. Selbst unter den Enthusiasten kommen die meisten mit 3-5 aus, der Rest ist Sammlerei.

Bestell sie Dir einfach und probiere sie kurz aus.
Das bringt Dir 10x mehr als lange Forensülze.
Nach 1-2 Tagen dürftest Du schon wissen, ob sie passt oder nicht.
 
Dynamikbereich....
(vor allem Adobe) mit der Interpretation von RAWs (z.B. Fuji Worms)....
.....alle Aufnahmen haben immer so einen harschen Look, da Übergang von hellen zu dunklen Bereichen sehr krass ausfällt (Kann absolut nicht nachvollziehen, was da die Fanboys immer tröten, dass Fuji tolle Farben hätte..)...
Das würde die S5 wohl alles zur Zufriedenheit lösen, die Bildqualität ist auf sehr hohem Niveau, ich glaube nicht, dass mit KB eine bessere Bildqualität möglich ist (mehr MP oder besser AFC natürlich schon).

Allerdings kann ich keinerlei Aussage zu Video machen, ich Fotografiere ausschließlich.
 
Danke für deine Einschätzung. Hattest du auch mal mit einer Sony zu tun und wenn ja, wie kann da die Pana mithalten?

Nein, Sony sagt mir nicht wirklich zu. Ich bin aber der Überzeugung, dass jede aktuelle DLSM für 99% der Leute völlig genügt und der Feature-Wahn unnötig ist. Marketing funktioniert aber einfach …
 
• Schlechter Dynamikbereich, da kein Vollformatsensor

wenn Dir das wichtig ist, dann solltest Du Dir Mittelformat ansehen. Eine gebrauchte GFX bekommst Du auch günstiger, als besagte Sony.

• Nerviges Hin und Her mit Fujis Codecs und daraus resultierenden Problemen (vor allem Adobe) mit der Interpretation von RAWs (z.B. Fuji Worms)

was für ein Hin/Her denn? Adobe konnte es lange Zeit nicht so gut wie andere (v.a. Capture One) - aber wenn man das Programm beherrscht, gibt es mittlerweile auch für LR Wege ohne Würmer.

• Alle brüllen immer, den AI-Interpretationskram, wie DXO oder Adobe Enhance müsste man nehmen, will ich aber nicht, weil AI eben nur Informationen in eure Bilder reinmogelt... Bloß keinen vernünftigen Algo für den X-Trans entwickeln..

bezogen auf was?

• Color Science absolut grottig, alle Aufnahmen haben immer so einen harschen Look, da Übergang von hellen zu dunklen Bereichen sehr krass ausfällt (Kann absolut nicht nachvollziehen, was da die Fanboys immer tröten, dass Fuji tolle Farben hätte..)

wie sind Deine Grundeinstellungen? Gerade bei Fuji kannst Du super flache Bilder ooc bekommen - ich gebe oft noch Kontrast hinzu.
Das betrifft Foto und Video.

• X-Trans ist einfach Mist; vor allem für Videos völlig unbrauchbar (mehr dazu hier: https://www.eoshd.com/comments/topic/60753-color-detail-issues-in-fujifilm-video-files/)

och - da gibt es viele Filmer, die das aber ziemlich anders sehen und die Fujis WEGEN des guten Video Outputs als Nr.1 Hybridsystem sehen.


das wusstest Du nicht schon vor dem Kauf?

Wenn Du aber Kleinbild/Vollformat willst, dann würde ich mir tatsächlich auch zuerst Panasonic ansehen.
 
wenn Dir das wichtig ist, dann solltest Du Dir Mittelformat ansehen. Eine gebrauchte GFX bekommst Du auch günstiger, als besagte Sony.

Vollformat würde mir ausreichen.

was für ein Hin/Her denn? Adobe konnte es lange Zeit nicht so gut wie andere (v.a. Capture One) - aber wenn man das Programm beherrscht, gibt es mittlerweile auch für LR Wege ohne Würmer.

Light Room bekommt das mit der RAF-Interpretation immer noch nicht hin und falls du meinst, dass "Wege" dieser neue AI-Enhance-Mist ist, der dir die Bilder künstlich hochrechnet, aber auch massenhaft Fehler verursacht, dann geschenkt.. Ich mag diesen ganzen AI-****** nicht, weil wofür fotografieren wir dann überhaupt noch, wenn wir uns unsere Fotos von Softwares zusammenschnippseln lassen?


?

wie sind Deine Grundeinstellungen? Gerade bei Fuji kannst Du super flache Bilder ooc bekommen - ich gebe oft noch Kontrast hinzu.
Das betrifft Foto und Video.

Ich fotografiere ausschließlich in RAW. Von daher macht das mit der Grundeinstellung nicht viel her, denn egal, wie man fotografiert, die Fotos sehen immer nach (hach, ich kann's schwer beschreiben) hart, rough, durty aus. Mit LR bekommt man Farben/Lichter besser hin, dafür hat man Würmer (nach wie vor!), mit CO hat man keine Würmer, jedoch haben die Bilder immer einen härteren Kontrast und sind schnell übersättigt.

Beim Video war das ein Hin und Her zwischen Premiere Pro und Davinci Resolve. Resolve finde ich von der Bedienung her blöde und umständlich, Premiere Pro ist langsam, und man hat Probleme mit dem Farbräumen, da die Kamera fälschlicherweise das Video in bt.601 tagt, obwohl laut Herstellerseite, F-Log bt.2020 sein soll. Und damit kommt dann Premiere nicht ganz klar, muss man erstmal korrigierende Luts draufpacken..


och - da gibt es viele Filmer, die das aber ziemlich anders sehen und die Fujis WEGEN des guten Video Outputs als Nr.1 Hybridsystem sehen.

Wie das die Fuji-Fanboys sehen ist mir egal, ich hab's ja selbst getestet und mir viel das gleich beim ersten Mal auf, dass die Kamera auf Videos häufig dort, wo Details im Rotbereich wären, einfach Farbmatsch produziert. Und du kannst es ja im von mir oben geposteten Foreneintrag nachlesen.

Ganz hab ich's auch nicht verstanden. Es scheint wohl so zu sein, dass die Kamera für einen vernünftigen Algorythmus zu schwach ist, denn aufgrund des blöden X-Trans, müsste die Kamera wegen den vier aneinander grenzenden grünen Pixeln, viel mehr Rechenleistung haben, die korrekte Farbe zu "erraten", wenn in den Bereich Licht trifft, welches nicht grün ist.

das wusstest Du nicht schon vor dem Kauf?

Das Standard-Kit dabei hatte einen OIS. Nun hätte ich aber gern direkt einen Bildstabilisator in dem Body.

Wenn Du aber Kleinbild/Vollformat willst, dann würde ich mir tatsächlich auch zuerst Panasonic ansehen.

Okay, danke für die Einschätzung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vollformat würde mir ausreichen.

https://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm

wenn Du da auf bessere Qualität wert legst...

Light Room bekommt das mit der RAF-Interpretation immer noch nicht hin und falls du meinst, dass "Wege" dieser neue AI-Enhance-Mist ist, der dir die Bilder künstlich hochrechnet, aber auch massenhaft Fehler verursacht, dann geschenkt.. Ich mag diesen ganzen AI-****** nicht, weil wofür fotografieren wir dann überhaupt noch, wenn wir uns unsere Fotos von Softwares zusammenschnippseln lassen?

Ich nutze LR nicht mehr, kann daher nur vom hörensagen berichten, dass es mittlerweile gut funktioniert - C1 ist IMHO für die Bildqualität das Maß der Dinge.


bzgl. "vernünftigen Algo für X-Trans entwickeln"

Ich fotografiere ausschließlich in RAW. Von daher macht das mit der Grundeinstellung nicht viel her, denn egal, wie man fotografiert, die Fotos sehen immer nach (hach, ich kann's schwer beschreiben) hart, rough, durty aus. Mit LR bekommt man Farben/Lichter besser hin, dafür hat man Würmer (nach wie vor!), mit CO hat man keine Würmer, jedoch haben die Bilder immer einen härteren Kontrast und sind schnell übersättigt.

ich fotografiere auch (meistens) nur RAW, aber natürlich haben die Grundeinstellungen einen Einfluß darauf, wie Dir der RAW Konverter das Bild anbietet - auch in Bezug auf (Über)schärfung, etc.

Beim Video war das ein Hin und Her zwischen Premiere Pro und Davinci Resolve. Resolve finde ich von der Bedienung her blöde und umständlich, Premiere Pro ist langsam, und man hat Probleme mit dem Farbräumen, da die Kamera fälschlicherweise das Video in bt.601 tagt, obwohl laut Herstellerseite, F-Log bt.2020 sein soll. Und damit kommt dann Premiere nicht ganz klar, muss man erstmal korrigierende Luts draufpacken..

ich bin kein Filmer - daher kann ich das nicht nachvollziehen, aber Du erzählst bzgl. Foto so viel halbgares Zeug, dass ich da auch nochmal gründlich nachsehen würde, ob Du da die idealen Einstellungen hast.

Ganz hab ich's auch nicht verstanden. Es scheint wohl so zu sein, dass die Kamera für einen vernünftigen Algorythmus zu schwach ist, denn aufgrund des blöden X-Trans, müsste die Kamera wegen den vier aneinander grenzenden grünen Pixeln, viel mehr Rechenleistung haben, die korrekte Farbe zu "erraten", wenn in den Bereich Licht trifft, welches nicht grün ist.

diese Logik erschliesst sich mir nicht - beim Fotografieren ist der X-Trans ein Segen (Moireé)

Das Standard-Kit dabei hatte einen OIS. Nun hätte ich aber gern direkt einen Bildstabilisator in dem Body.

es gibt ja immer mehr Modelle, die einen IBIS haben
 
Wo soll ich da nur anfangen?

• Schlechter Dynamikbereich, da kein Vollformatsensor
• Nerviges Hin und Her mit Fujis Codecs und daraus resultierenden Problemen (vor allem Adobe) mit der Interpretation von RAWs (z.B. Fuji Worms)
• Alle brüllen immer, den AI-Interpretationskram, wie DXO oder Adobe Enhance müsste man nehmen, will ich aber nicht, weil AI eben nur Informationen in eure Bilder reinmogelt... Bloß keinen vernünftigen Algo für den X-Trans entwickeln..
• Color Science absolut grottig, alle Aufnahmen haben immer so einen harschen Look, da Übergang von hellen zu dunklen Bereichen sehr krass ausfällt (Kann absolut nicht nachvollziehen, was da die Fanboys immer tröten, dass Fuji tolle Farben hätte..)
• X-Trans ist einfach Mist; vor allem für Videos völlig unbrauchbar (mehr dazu hier: https://www.eoshd.com/comments/topic/60753-color-detail-issues-in-fujifilm-video-files/)
• Kein IBIS

Ist das jetzt Kabarett hier? :confused::rolleyes:
 
"Lohnt die Panasonic Lumix S5 noch für 2022?"

Kurzantwort: Ja

Langantwort: Ich habe (kommend von einer Nikon D800) lange mit vergleichbaren Kameras geliebäugelt und mich informiert. Direkte Konkurrenten der S5 sind hier die Nikon Z6 und die A7III/A7sII - gegenüber diesen hat die S5 viele Vorteile; gerade im Bereich Video durch die genannten nativen 10-Bit.

Die S5 hat allerdings auch Nachteile, da RAW nur 12 Bit (Photo), sowie die Tatsache, dass die S5 nativ fast eine halbe Blende dunkler belichtet als z.B. die A7sII (aber nach manuellem Aufhellen in LR quasi gleiche Resultate liefert).

Preislich liegt die S5 leicht über einer Z6 (gebraucht), dafür hat die S5 aber deutliche Vorteile (Schwenkdisplay, 10-Bit Video, Batterie-Leistung, brauchbarer BG, etc.).

Über L-Mount Linsen brauchen wir aber gar nicht zu sprechen. Alle Humbug, da alle drastisch überteuert. 2000€ für ein 50mm 1:1.4 :lol: Es fehlen mir sowohl Worte wie auch Finanzen für so einen Unfug.

Lösung: Adaptiere: Gerade für Video ist AF eh nicht die beste Wahl; viele Videographen nehmen (und empfehlen) nur MF. Dort hast du ein Meer an Optionen, e.g., ein adaptiertes 50mm 1:1.4 Nikon Ai-s, inkl. L-Mount Adapter = 150€ gebraucht.

So mache ich das auch - ich nutze an meiner Lumix NUR adaptierte Linsen. Ein weiterer Vorteil ist der Adapter selbst - ich bin nachwievor kein Fan davon, dass DSLM's Ihren Sensor so nah am Bajonett haben;es besteht immer die Sorge den Sensor irgendwie zu beschädigen - die extra 2-3 cm des Adapters geben mir einfach etwas Peace-of-Mind.

Bzgl. der Lumix GH-Serie. War für mich nie interessant, da diese keine echten Hybrid-Kameras sind. Mft ist in meinen Augen nie attraktiv für Photographen gewesen w.g. mangelnder ISO-Leistung und Bokeh.
 
zur vom TO gestellten Frage hinsichtlich Sony: Ich hatte die A7III und die A7RIII und bin froh, sie wieder verkauft zu haben. Grund dafür war u.a. der schlechte Low-Light-AF, der meist danebenlag und wenn er mal korrekt traf, dann dauerte es ewig.
Mit Low-Light meine ich jetzt nicht irgendwelche Aufnahmen im Halbschatten, sondern echte Nachtaufnahmen sowie miserabel ausgeleuchtete Bühnen.
Die S5 schafft das jedoch ohne Probleme, sowohl im Foto-, wie auch im Videomodus.
Nach jahrelangem Hin und Her zwischen Canon, Olympus, MFT-Panas, Fuji und Sony (jeweils viel Geld in den Sand gesetzt) nutze ich nun seit fast zwei Jahren sehr intensiv die L-Panas (S5 und S1R). Obwohl ich das Zeugs immer sehr kritisch in die Hand nehme und mich intensiv mit der Leistung auseinander setze, ist es so, dass mit den L-Panas wirkliche Zufriedenheit eingekehrt ist. Der jahrelange Drang, immer wieder mal etwas anderes auszuprobieren, um optimalere Ergebnisse zu erzielen, ist weg. GAS? Inzwischen ein Fremdwort für mich.
Bei der S5 wirst Du eine ausserordentlich (ungewöhnlich) hohe Bild- und Videoqualität (Detailwiedergabe und Rauschverhalten) entdecken.
Zum von Dir erwähnten 20-60er: Eine total unterschätzte Optik, die selbst an der S1R prima liefert. Kostet gebraucht fast nichts (ebenso im Bundle), ist mit dem ungewöhnlichen Brennweitenbereich eine unglaublich attraktive, alltagstaugliche Standardoptik, die bei mir das 24-105 meist ersetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bzgl. der Lumix GH-Serie. War für mich nie interessant, da diese keine echten Hybrid-Kameras sind. Mft ist in meinen Augen nie attraktiv für Photographen gewesen w.g. mangelnder ISO-Leistung und Bokeh.

Eine Mischung aus Vorurteilen und aufgesogenen Parolen aus dem Netz...immer wieder schön zu hören von Leuten, die sich damit noch nie intensiver auseinandergesetzt haben. Aber ich habe aufgehört dagegen zu argumentieren weil es sinnlos ist.

Gruß

RD
 
nun ja, wenn man auf die beiden vom TO genannten Punkte größten Wert legt, dann hat er doch Recht. Dagegen lässt sich nicht wirklich stichhaltig argumentieren un d ihm Ahnungslosgkeit zu unterstellen, ist schon recht anmassend. MFT ist gut, hat aber seine Grenzen, über die man sich im Klaren sein muss (so, wie jedes Sensorformat seine Vor- und Nachteile hat).
 
Über L-Mount Linsen brauchen wir aber gar nicht zu sprechen. Alle Humbug, da alle drastisch überteuert. 2000€ für ein 50mm 1:1.4 :lol: Es fehlen mir sowohl Worte wie auch Finanzen für so einen Unfug.

Na ja, die Sigma-Objektive für L-Mount kosten genauso viel wie die Pendants für den E-Mount. Und auch Panasonic bietet mittlerweile eine Reihe guter und relativ günstiger Objektive. Das 50/1.2 GM von Sony kostet übrigens auch über 2k Euro.

Aber klar, wenn man Objektive von Samyang und Tamron will, ist man beim L-Mount falsch.
 
Zustimmung meinerseits- deshalb ergänzt die S5 bei mir MFT in Richtung lowLight beispielsweise und ist genauso Host für adaptierte Objektive, hier nicht nur Ausschnitte (wie bei MFT) sondern Crop 1.

In der Mischung (die auch Geld und Überlegung was ich zu bestimmten Unternehmungen mitnehme kostet) für mich eine gute Aufstellung für die fotografischen Arbeiten, die mich interessieren.
Und da sieht es bei jedem Jeck ein bisschen anders aus- Video ist bei mir kaum gefragt, bei anderen der vielleicht weit überwiegendere Teil. Alles hat seine individuelle Berechtigung. ;)

... ich bin nachwievor kein Fan davon, dass DSLM's Ihren Sensor so nah am Bajonett haben;es besteht immer die Sorge den Sensor irgendwie zu beschädigen - die extra 2-3 cm des Adapters geben mir einfach etwas Peace-of-Mind.
So wie Du es beschreibst ist das eine bessere Umschreibung als "Bauchgefühl" auch meinerseits. Danke für diesen Text !
 
Der TO soll sich doch dann im Pana L-Mount Bereich einlesen, dort ist doch schon alles zusammen getragen worden.
Es kann doch nichts falsch machen mit der S5. Objektive raussuchen und los gehts ;)

Wenn er woanders mit der Technik nicht klar kommt, muß man da nicht noch seitenweise drüber diskutieren ...
 
nun ja, wenn man auf die beiden vom TO genannten Punkte größten Wert legt, dann hat er doch Recht. Dagegen lässt sich nicht wirklich stichhaltig argumentieren un d ihm Ahnungslosgkeit zu unterstellen, ist schon recht anmassend. MFT ist gut, hat aber seine Grenzen, über die man sich im Klaren sein muss (so, wie jedes Sensorformat seine Vor- und Nachteile hat).

Die Pauschalität und Absolutheit solcher Aussagen, die man immer wieder zu hören bekommt nervt mich. FB-Format hat seine Vorteile gegenüber kleineren Sensorformaten, das kann man und will ich nicht wegdiskutieren. Aber so einen Unsinn wie mFT sei eigentlich nicht geeignet für Fotografie, das geht mir mächtig auf den Keks...

Gruß

RD
 
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