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Lightroom Classic - Workflow mit RAW + JPG gemischt + Speicherschondend + NAS + Personenerkennung

michrima

Themenersteller
Hallo

Wie geht ihr mit Euren RAWs nach dem Entwicklen in jpg um. Hebt ihr Sie auf und speichert und sichert ihr von Euren Fotos RAWs und JPGs oder habt ihr eine speicherschonenden workflow gefunden wo ihr für jedes Fotos nur eine Datei aufhebt. Es würde sich ja im lightroom das dng Format eignen statt RAW. Nur die RAW zu speichern wird wahrscheinlich auch nichts bringen. Immerhin möchte ich ja die Fotos teilen, und ansehen. Zb in flickr-pro wohin ich alle meine Fotos zusätzlich sichere. Das würde mit entwickelten RAWs vermutlich nicht gehen...? Ebensowenig mit Betrachtungstools wie Synology Fotos oder auch tools die ich mir jetzt ansehen werde wie mylio (wegen der Gesichtserkennung meiner Verwandten und Freunde).

Aktuell kommen alle meine Fotos zunächst auf einen temporären Ordner wo ich Sie mit XnView umbenenne und fehlende GPS Koordinaten ergänze. (diesen Schritt würde ich in Zukunft gerne mit meiner nun aktuellen lightroom classic Version die ich abonniert habe machen - muss mich da noch etwas eindenken). Dann importiere ich die neuen Fotos in lightroom, und bearbeite diese. JPG und RAW und exportiere diese in meinen Foto-Hautpordner auf meiner NAS. Nun kommt eben der Schritt dass ich die Quellfotos die ich in lightroom importiert habe löschen würde, was bei den jpgs egal ist, weil die eh nun auf der NAS liegen, die RAW würde ich mir aber gerne aufheben. Aber alle Fotos sollten im lightroom zur Verfügung stehen - daher spießt sich irgendwie mein workflow und suche noch nach einer einfacheren Lösung.

vielleicht sollte ich alle Fotos zunächst nur auf die NAS ablegen und dieser "Fotoordner" auf der NAS wird dann eine Art "watchfolder" für lightroom ...?

Wäre für Tips und Vorschläge für einen speicherschonenden workflow sehr dankbar, oder auch YT Video-Vorschläge.
 
Ich habe zu 90% nur die RAW Dateien gesichert, JPG werden direkt nachdem die ihren Zweck erfüllt haben gelöscht.
Brauche ich für irgend etwas jpg erstelle ich diese neu.
jpg zusammen mit raw nutze ich garnicht, brauche ich auch nicht.
In Flicker zb. werden diese aus Lightroom direkt hochgeladen und ich brauche nichts weiter zu tun. Möchte Ich Fotos zb. in Foren etc. zeigen, exportiere ich die extra dafür und nach dem Upload werden diese gelöscht.
 
Ich speichere JPGs und RAW zusammen im selben Ordner. JPGs erstelle ich nicht grundsätzlich von allen RAWs und so groß sind sie ja auch nicht. Für online Präsentationen wie in flickr oder sonst wo verkleinere ich die Bilder auch noch, was die Dateigröße auch noch mal verkleinert.

Ich lösche dann eher Doubletten oder die nicht ganz so gelungen Bilder.

JPGs zu löschen, wäre ein bisschen so wie damals die Abzüge wegzuwerfen.
 
JPGs zu löschen, wäre ein bisschen so wie damals die Abzüge wegzuwerfen.
Der Unterschied ist nur das ich aus einem RAW in 2sek ein jpg erzeugt habe, ein Abzug dauert da viel länger.
 
Wie geht ihr mit Euren RAWs nach dem Entwicklen in jpg um. Hebt ihr Sie auf und speichert und sichert ihr von Euren Fotos RAWs und JPGs

Bei mir werden nur RAWs (oder originale HEICs und JPEGs aus den mobilen Geräten) gespeichert. Exportierte JPEGs existieren nur temporär, jeweils passend für den gewünschten Zweck ausgegeben.

oder habt ihr eine speicherschonenden workflow gefunden wo ihr für jedes Fotos nur eine Datei aufhebt.

Ja. Radikales Ausmisten. Und nur das aufheben, was man wirklich nochmal angreift.

Es würde sich ja im lightroom das dng Format eignen statt RAW.

DNG ist ein Containerformat. Und nicht zwingend kleiner als das RAW. Dafür kann Dir das auch beim Backupen auf die Nase fallen. Metadatenänderungen werden immer direkt ins DNG geschrieben, nicht wie beim RAW in die XMP-Sidecars. Das kann die Sicherungsmenge schnell mal hochtreiben.

Nur die RAW zu speichern wird wahrscheinlich auch nichts bringen.

Doch. Das ist das Original. Das wirft man nicht weg. Schon weil sich auch die Möglichkeiten in der Entwicklungssoftware weiterentwickeln.

Immerhin möchte ich ja die Fotos teilen, und ansehen. Zb in flickr-pro wohin ich alle meine Fotos zusätzlich sichere.

Dann exportiere sie passend für den jeweiligen Zweck und lade sie dahin. Die Exportfile kann dann wieder weg. Es gibt übrigens für diverse Dienste (auch Flickr) passende Plugins für Lightroom, wo man das direkt aus Lightroom raus bequem bespielen kann.

Das würde mit entwickelten RAWs vermutlich nicht gehen...? Ebensowenig mit Betrachtungstools wie Synology Fotos oder auch tools die ich mir jetzt ansehen werde

Trenne bitte Präsentation von Backup. Das sind fachlich vollkommen verschiedene Aufgaben.

wie mylio (wegen der Gesichtserkennung meiner Verwandten und Freunde).

Du willst Dich dringend mit der Gesichtserkennung von Lightroom beschäftigen.

Aktuell kommen alle meine Fotos zunächst auf einen temporären Ordner wo ich Sie mit XnView umbenenne und fehlende GPS Koordinaten ergänze.

Wenn man nicht gerade komplett exotische Wünsche für die Dateinamen hat geht das alles mit LrC-Bordmitteln

Nun kommt eben der Schritt dass ich die Quellfotos die ich in lightroom importiert habe löschen würde, was bei den jpgs egal ist, weil die eh nun auf der NAS liegen, die RAW würde ich mir aber gerne aufheben. Aber alle Fotos sollten im lightroom zur Verfügung stehen - daher spießt sich irgendwie mein workflow und suche noch nach einer einfacheren Lösung.

Du stehst Dir grad selbst im Weg. In LrC bleiben die RAWs, sonst nichts. Schon deshalb, weil Du sonst auch alle Entwicklungseinstellungen verlierst. Die kann man zwar mit den XMP-Sidecars mit ausgeben/sichern, aber nicht alles steht in den XMPs. Sammlungen, virtuelle Kopien, etc. existieren nur im Katalog!

vielleicht sollte ich alle Fotos zunächst nur auf die NAS ablegen und dieser "Fotoordner" auf der NAS wird dann eine Art "watchfolder" für lightroom ...?

LrC kann auch mit NAS-Laufwerken als Ablageort für RAWs umgehen. Binde Dir einfach ein zweites Laufwerk/Order in LrC ein. Wenn die Bilder fertig bearbeitet sind schiebst Du die in LrC einfach rüber in den Ablageordner auf dem NAS. Fertig. Damit sind die Bilder immer noch im Katalog, können durch die Verschlagwortung, etc. immer noch gefunden werden. Auch, wenn das NAS gerade aus ist. Nur Anzeigen geht dann halt nicht.

Und wozu ein Watchfolder? Wenn man alles direkt auf dem NAS haben will kann man auch mit dem LrC-Import passend dahin importieren.
 
Bis 1998: Die Negative von meiner Minolta Dynax 7000i werden entwickelt und davon Papierabzüge gemacht. Die Negative kommen in den Schrank und die Papierabzüge in die Mappe oder ins Album.
Ab 1998: Die JEPGs meiner Olympus C-1400L werden bearbeitet und als neues Bild abgespeichert. Die Original-JPEG kommen auf eine CD-ROM und die Kopien bleiben auf dem PC und eine CD-ROM zum mitnehmen.
Ab 2001: Die RAWs meiner Canon PowerShot G1 werden bearbeitet und als JPEG gespeichert. Die RAW kommen auf eine DVD-RAM und die JPEG bleiben auf dem PC und eine CD-ROM zum mitnehmen.
Ab 2007: Die RAW meiner Pentax K100D werden bearbeitet und als JPEG gespeichert. Die RAW kommen auf eine externe Festplatte und die JPEG bleiben auf dem PC und einen USB Stick zum mitnehmen.
Ab 2011: Die RAW meiner Panasonic (GH2, GX8 und GX9) werden bearbeitet und als JPEG gespeichert. Die RAW bleiben im PC und kommen einmal im Monat auf eine externe Festplatte und einmal im Jahr auf eine weitere. Die JPEG bleiben auf dem PC und kommen in ein NAS (Fritzbox mit Festplatte).

Bei mir haben sich nur die Medien geändert aber nicht mein Konzept.
Das einzige was demnächst noch angepasst wird ist ein richtiges NAS. Somit kann ich dann von überall auf meine Bilder oder fertigen Filme zugreifen.
Ein NAS würde ich nicht für die RAW verwenden und schon garnicht als Backuplösung.

Gruß
Dirk
 
Ich mache niemals RAW und Jpg, verursacht nur Chaos und Kopfschmerzen. Die RAW (oder auch Jpg wenn ich nur die als originale Bilder habe) werden in einer eigenen Dateistruktur gespeichert. Darin sind nur Originale!

Alles was ich dann benötige, z. B. für Diaschauen wird genau passend in der Größe für das Zielgerät exportiert und in einer völlig eigenen (aber vergleichbar aufgebauten Ordnerstruktur) abgelegt.
Diese Jpg werden niemals nachbearbeitet und haben daher nichts mehr in LR verloren. Als Browser für diese Dateien verwende ich die Bridge.

Muss ich im Nachhinein was anpassen erfolgt das immer in Lightroom. Da ich Exportpresets erstellt habe, ist der Export mit einem Rechtsklick und Auswahl des Presets erledigt.
So habe ich meine Diashows relativ schnell von FullHd auf 4k umgestellt.

Alles was ich für Druck, Internet, etc. mal brauche wird nur nach Bedarf genau passend in einen temporären Ordner exportiert und der Ordner ab und an gelöscht.

Als ich eine Kamera mit zwei Kartenslots (kein Kaufargument) gekauft habe, bin ich kurz der Versuchung erlegen beides abzulegen. Dann habe ich ganz schnell festgestellt, daß mich das nervt, mir die Herstellerprofile völlig egal sind und mir ein LR Importpreset gebastelt, das mir zu 90% ein brauchbares Ergebnis genauso ohne Nachbearbeitung liefert. Und der workflow einfach und geradlinig ist. Ich muss mir nicht merken, ist es das unbearbeitete Jpg oder habe ich doch das RAW bearbeitet.
Wenn ich die Bilder zielgerichtet verkleinere, muss ich das RAW oder das JPG exportieren, der Aufwand ist identisch. Seitdem gibt es nur noch RAW.
 
So! Zunächst vielen Dank für Eure Antworten.

Ich bin erst jetzt wieder dazugekommen und habe versucht einige Ratschläge anhand einiger Fotos auszuprobieren, komme aber nicht wirklich weiter - im Gegenteil es wird nur noch verworrener da ich bevor ich diesen Thread geschrieben habe viele meiner RAW ja schon gelöscht habe, andere aber aufgehoben habe. Selbst wenn ich nun die vorhandenen RAWs in einen neuen Katalog importiere fehlen mir die Bearbeitungsschritte...

Im bestehenden Katalog werden zwar alle Bilder (meist doppelt) angezeigt, weil aus mehreren temporären Ordnern, die aber nicht mehr existieren, weil ich ja im Hintergrund aufgeräumt habe und alle jpgs nun fein säuberlich mit GPS Koordinaten versehen habe. Diese werden aber nun parallel mit den RAW Dateien (diese allerdings ohne GPS Koordinaten) angezeigt. Würde ich diese jpgs wie ihr empfiehlt löschen, fehlen mir dann auch die GPS Koordinaten wieder.

Weiters werden mir diese jpgs mit den Kooridinaten mit einem ! angezeigt, weil es den Ordner ja nicht mehr gibt (ich hatte ja alles jpgs getrennt in GPS- und nicht GPS Fotos...) Jetzt sind alle jpgs zwar wieder im gleichen Ordner, die Fotos im alten Ordner werden aber in lightroom immer noch angezeigt.

Wenn ich Präsentation (von 30.000 Fotos) von Lightroom trenne habe ich die Fotos doppelt abgelegt. Und dann noch ein drittes Mal fürs Backup. Das halte ich nicht für sinnvoll. Ich weiß natürlich dass ich Fotos in LR auf verweisen (also "hinzufügen") kann - ohne dass neue Dateien angelegt werden.

Ich bräuchte also eine Möglichkeit:
1) RAW Dateien in einen neuen Katalog zu importieren aber MIT den Bearbeitungsschritten
2) Fotos im Katalog zu löschen, die mit "!" angezeigt werden weil sie sich nicht mehr Ordner befinden. (im zweiten Schritt würde ich aus dem neuen Speicherplatz die Fotos aus dem neuen Speicherplatz importieren)
 
Als allererstes mal für alle RAW Bilder in dem existierenden KAtalog die XMP Dateien schreiben lassen. Dann hast du die Einstellung der Regler, aber das Protokoll, also die Schritte dorthin sind weg.
Wenn du jetzt diese RAWs in einen neuen Katalog improtierst, dann hast du deine Entwicklungseinstellungen erhalten.

Wie du die GPS Daten der JPGS zuordnen kannst, keine Ahnung, vermutlich über EXIFtools mit einem entsprechenden Script zusätzlich in die XMP der RAWs schreiben. Aber bevor du da mit beiden Füßen reinspringst, erstmal den neuen und hoffentlich bereinigten Katalog und die Bilder mit den XMPs sichern. Nicht dass du mit dem EXIF Tool einen Fehler machst und die Entwicklungen überschreibst. ausserdem ist bedingung, dass die RAWs / XMPs und die JPG die gleichen Dateinamen haben und entsprechend Scripttauglich abgelegt sind.

Wenn du die XMPs bearbeitet hast, dann siehst du in LR dass die RAWs einen Metadatenkonflikt haben, da die XMPs (jetzt mit den GPS Daten) vom Katalog (ohne die GPS Daten) abweichen. Jetzt musst du für alle RAWs (diese mit einer Smartsammlung auf geänderte Metadaten suchen) die Metadaten aus den Dateien lesen. deswegen ist es wichtig, dass der GPS eintrag mnur zusätzlich in die XMPs erfolgt, sonst sind die Entwicklungsdaten weg.

Deswegen meine Empfehlung, in Zukunft nur RAWs machen und das dann ohne irgendwelche Dopplungen im Katalog verwalten, jedes Bild gibts nur einmal in LR (bei Bedarf mit virtuellen Kopiene arbeiten) als Original (wenn du mal JPGs als Original hast gilt das auch für diese)
Und anschliessend überlegst du dir ein Backupkonzept, was die Bilder mit den XMPs und den LR Katalog umfasst. Und es gibt nur einen kompletten Backup und nicht x verschiedene Teil Backups. Und sinnvollerweise den Komplettbackup auf eine zweite Backupplatte spiegeln, so dass du die Daten dreimal hast: das Orignal und dann die beiden Backupplatten.
 
So! Zunächst vielen Dank für Eure Antworten.

Ich bin erst jetzt wieder dazugekommen und habe versucht einige Ratschläge anhand einiger Fotos auszuprobieren, komme aber nicht wirklich weiter - im Gegenteil es wird nur noch verworrener da ich bevor ich diesen Thread geschrieben habe viele meiner RAW ja schon gelöscht habe, andere aber aufgehoben habe. Selbst wenn ich nun die vorhandenen RAWs in einen neuen Katalog importiere fehlen mir die Bearbeitungsschritte...

Natürlich. Bearbeitungsschritte existieren im Katalog, aber eben nicht im RAW. Selbst in DNG oder in XMP-Sidecarfiles hast Du keine Schritte, nur den letzten, aktuellen Parametersatz. Wenn Du den Katalog noch hast würde ich als zweites mal die XMP dazu schreiben lassen. Achtung: Das darfst Du nur für die RAWs machen lassen! Machst Du das für alle, dann kann es sein, dass Dir LrC die in den JPGs schon getaggten GPS-Daten wieder löscht, weil im Katalog ja nichts bekannt ist.

Im bestehenden Katalog werden zwar alle Bilder (meist doppelt) angezeigt, weil aus mehreren temporären Ordnern, die aber nicht mehr existieren, weil ich ja im Hintergrund aufgeräumt habe und alle jpgs nun fein säuberlich mit GPS Koordinaten versehen habe.

Warum machst Du außerhalb von LrC Sachen wofür LrC da ist? Woher soll LrC dann wissen, was Du getan hast?

Als Erstes: Such Dir in LrC ein JPG, was Du gegeotaggt hast. Menü Metadaten / Metdaten aus Datei lesen. Sind die GPS-Informationen jetzt in LrC vorhanden? Wenn ja, alle Bilder auswählen, gleiche Aktion.

Danach: Oberste Katalogebene auswählen, Menü Bibliothek / Nach allen fehlenden Fotos suchen. Wenn die gefunden sind kann man die dann löschen.

Weiters werden mir diese jpgs mit den Kooridinaten mit einem ! angezeigt, weil es den Ordner ja nicht mehr gibt (ich hatte ja alles jpgs getrennt in GPS- und nicht GPS Fotos...)

LrC merkt, dass die Metadaten im Katalog und der Datei nicht identisch sind.

Jetzt sind alle jpgs zwar wieder im gleichen Ordner, die Fotos im alten Ordner werden aber in lightroom immer noch angezeigt.

Wenn ich Präsentation (von 30.000 Fotos) von Lightroom trenne habe ich die Fotos doppelt abgelegt. Und dann noch ein drittes Mal fürs Backup. Das halte ich nicht für sinnvoll.

Doch, das ist sinnvoll. Das Eine sind 30K Originale, das Nächste 30K Präsentationsdateien, das Dritte 30K Bckupdateien. Fachlich haben die miteinander nichts zu tun, da die vollkommen verschiedene Zwecke erfüllen.

Und ein Backup ohne Dateikopien kann nicht funktionieren!
 
Frage 2) geklärt -> ich muss den (ohnedies grau hinterlegten Ordner, den es physisch eh nicht mehr gibt - löschen)
 
Sorry - mir ist das momentan zu viel Infos...
Ich habe ohnedies nicht allzuviele RAWs. Ich bereinige grad den bestehenden Katalog statt einen neuen Katalog zu erstellen. Dann erspare ich mir den Zwischenschritt mit dem XMP Datei-schreibem
Werde in diesen Ordner auch die neuen RAWs ablegen.
Die ganzen alten jpgs kommen in einen separaten Ordner.

Präsentation brauche ich eigentlich nicht. Ich könnte mir die neuen Fotos als jpg periodisch für flickr generieren lassen. Die neuen Fotos, die nur als JPG reinkommen behandle ich eben wie RAWs.
Irgendwie blicke ich dann schon mehr durch wie mit RAW und JPG umzugehen ist.
 
So ganz unrecht hat er aber nicht. Ich habe den gleichen Eindruck.

Vielleicht wäre es für Dich sinnvoll sich vor weiteren Verschlimmbesserungen sich tiefer mit Lightroom und dessen Konzepten zu beschäftigen. Persönlich würde ich immer noch den Velsz als toter Baum empfehlen. Gibt aber auch reichlich andere Quellen, auch in digital.

Die Erkenntnis der Beschäftigung kann dann auch durchaus sein, dass LrC vielleicht garnicht das richtige Werkzeug für Deine Zwecke ist.
 
Die Erkenntnis der Beschäftigung kann dann auch durchaus sein, dass LrC vielleicht garnicht das richtige Werkzeug für Deine Zwecke ist.
Das dachte ich mir auch vor einigen Jahren, als ich (wieder) ausschließlich jpg fotografierte.
Aber seit ich meine neue Kamera habe mache ich zumindest ab und zu eigene Fotoausflüge. Aber auch für Familienfotos die ansonsten nur mal schnell mit dem Handy geknipst werden, versuche ich zunehmend meine große Kamera herzunehmen und RAWs aufzunehmen und diese dann nachzubearbeiten bzw besser: zu entwickeln.

Ich habe vor ca 10 Jahren, als ich schon einmal LR verwendet habe, nur die RAW Fotos eingelesen und bearbeitet, danach als jpg exportiert und damit endete mein workflow mit LR. Die RAWs hab ich nach der Entwicklung natürlich gelöscht.
Dies werde ich in Zukunft eben ändern. Auch kann LR mittlerweile schon so viel wofür ich sonst verschiedene Programme mit deren eigenen Katalogen bräuchte. zB die Gesichtserkennung. Die lasse ich seit gestern in LR auch über meine ganzen alten jpgs laufen. Erfolg sieht ganz brauchbar aus.

Ich werde die neuen Fotos (ob RAW oder JPG - je nachdem wie ich sie reinbekomme - gibt ja auch viele Whatsapp Fotos die ich aufhebe) eben wie bisher in einem "Jahresordner" ablegen, benennen und in LRC eben nur "hinzufügen" Der Jahresordner wird ohnedies automatisch auf die NAS kopiert und zusätzlich wird alle paar Wochen eine Komplettsicherung auf ein eigenes ext. LW erstellt. In Zukunft werde ich mir noch eine alte HDD im Wechsel mit meiner ext. HDD an einem anderen Ort aufbewahren damits bombensicher ist.

Der Jahresordner lässt sich auch am Ende auf die NAS verschieben - direkt in LR (schon ausprobiert - danke für den Hinweis!) womit die Entwicklungsschritte usw behalten werden.

Die Synology Foto app (auf der NAS) war ohnedies nur wegen der Fernzugriffsmöglichkeit auf meine NAS interessant, ist aber aus der Ferne bei den vielen Fotos ohnedies unbrauchbar weil viel zu langsam. Insofern veruche ich tatsächlich alles in LR zu machen. XN View war eben sehr hilfreich beim hinzufügen von GPS Metadaten zu mehreren Fotos aus dem gleichen Ort.

Ich weiß noch nicht ganz was ich da nun tatsächlich nicht verstanden haben soll. Im Prinzip ja keine Hexerei das Ganze, sofern man eben die Fotos auf der Festplatte organisiert und diese Ordnerstruktur in LR einliest - also nur "hinzufügt" und nicht kopiert. Bei mir gibts eben nur einen Ordner für alle bisherigen 30.000 Fotos (da werde ich aber auch nichts mehr bearbeiten) und für die neuen Fotos ab 2024 verwende ich eben wieder Jahresordner.
Der Zeitpunkt der Threaderstellung war nur etwas blöd, da ich kurz zuvor schon begonnen hatte RAWs zu löschen nachdem ich diese auf jpg exportiert hatte - da mein Gefühl schon gesagt hat - dass dies der falsche Weg ist habe ich hier mal nachgefragt. Das wars aber dann schon wieder.
Ich muss noch schauen - eigentlich müsste ich die RAWs noch auf dem backup haben. Bin gespannt was passiert wenn ich die wieder in LR einlese - eigentlich müsste LR die alten Entwicklungsschritte noch im Katalog haben..?
Sagen wir mal anders: Ich habe begonnen für die Speicherung jpgs zu produzieren - und dieser Weg ist eben der Falsche. Zumindest solange ich mit LR arbeite.

Sollte ich irgendwann auf ein anderes Programm wechseln müsste ich von allen RAWs die XMP Dateien schreiben lassen ... oder macht ihr das standardmäßig im laufenden Betrieb?
 
Und da sind wir schon wieder am Anfang, ich meine, es müsste, eigentlich, etc,

Ich lasse das ganze "alte" mal Links liegen. Wenn du dich jetzt dazu entscheidest das Lightroom deine "Zentrale" ist, dann machst du auch alles darüber.
Ich weiß noch nicht ganz was ich da nun tatsächlich nicht verstanden haben soll. Im Prinzip ja keine Hexerei das Ganze, sofern man eben die Fotos auf der Festplatte organisiert und diese Ordnerstruktur in LR einliest
LR wie du bemerkt hast mag LR es garnicht wenn man ausserhalb rumspielt, verschiebt, löscht etc. Das ist mitunter eines deiner größten Probleme im Moment. LR weiß nix mehr.
Entweder du machst alles über LR oder du suchst dir ein anderes Prrogramm, dann ist LR nix für dich.
[...]
RAW sind deine Fotos, die gilt es zu hegen und Pflegen, sorgsam mit umzugehen und zu Schützen.
Im Digitalen Zeitalter werden die EBV möglichkeiten immer größer und du glaubst garnicht was man aus 20 Jahre alten RAW heut zu tage rausholen kann. (Das möchte ICH nicht missen.)
JPG kannst du nicht mehr weiter Bearbeiten, du kannst die Größe nicht mehr ändern ohne das du Verlußte hast. Irgendwann kommt vielleicht mal die Lust ein Bild zu Drucken, und schwups stehste da, Mist nur jpg und nix mehr zu machen.

Du solltest dich wirklich ein wenig mehr mit LR befassen, welche möglichkeiten etc. es beim im und export gibt.
Ordnerstruktur, Workflow, dazu gibt es soviele Thread im Forum, da hast du Monate zu lesen.

Ich bin mit Maike Jarsetz und LR großgeworden, in YT findest du eigentich zu jedem Thema in LR passendes, du musst nur wollen dich damit zu beschäftigen.
Bin gespannt was passiert wenn ich die wieder in LR einlese - eigentlich müsste LR die alten Entwicklungsschritte noch im Katalog haben..?
Passiert genau nix. Es reicht aus die RAW wieder in genau den gleichen Ordner wo die vorher drin waren zu stecken, dann sind die für LR wieder da, wie vorher.
Wenn du nun neu Hinzufügst, oder gar Importierst, sind die für LR neu, und nix passiert.

Sollte ich irgendwann auf ein anderes Programm wechseln müsste ich von allen RAWs die XMP Dateien schreiben lassen ... oder macht ihr das standardmäßig im laufenden Betrieb?

Ja immer, und direkt.
 
Sollte ich irgendwann auf ein anderes Programm wechseln müsste ich von allen RAWs die XMP Dateien schreiben lassen ... oder macht ihr das standardmäßig im laufenden Betrieb?

Früher habe ich das immer automatisch machen lassen. Ich nutze allerdings noch LR/Timelapse für Zeitraffer, was die XMP in beide Richtungen zur Werteübergabe nutzt. Deshalb wird jetzt nur noch manuell bei Bedarf geschrieben.

Es sollte Dir auch klar sein, dass XMP kein allgemeingültiger Standard ist. Jeder Hersteller interpretiert den gerne mal bisschen anders. Und gerade was die Entwicklungseinstellungen angeht kocht da JEDER Hersteller sein eigenes Süppchen. Einfach von Programm A nach B wechseln und alles passt wieder wie vorher, das wird nix...
 
Die neuen Fotos, die nur als JPG reinkommen behandle ich eben wie RAWs.
Irgendwie blicke ich dann schon mehr durch wie mit RAW und JPG umzugehen ist.
Das ist schon mal ein sehr guter Ansatz, ein Original ist ein Original, egal ob es als RAW, JPG oder sonstwas reinkommt. Und wenn du das jetzt sauber organisierst, dann hast schon mal alles an einem Ort. Das ist zwar mühsam, lohnt sich.
Und wenn du einen KAtalog weiterpflegst und dortdrin ordnest ist ok. Du musst am Ende den für dich gangbaren Weg finden.
Und wenn du die verschiebereien innerhalb LR machst, hast du auch die Gewähr, dass dein KAtalog kosistent ist.
Bei großen AUfräumaktionen auch immer die spätere Backupstrategie nicht aus dem Auge verlieren.
 
Sorry - mir ist das momentan zu viel Infos...
...

Tut mir leid, ich hab hier mitgelesen aber verstehe es auch nicht ganz und kann dir dadurch bei dem akteullen Problem nicht richtig helfen.
Solch ein Problem zu beschreiben und dann verstehen ist schwierig. Wenn man es vor sich sieht ist es bestimmt einfacher.

Ich möchte dir aber wenigstens eine Tipp für die Zukunft geben.
Mach ab jetzt alle Dateioperationen nur noch mit Lightroom. Also Umbenennen, Verschieben und Odner anlegen.
Vertrau mir das geht. Das einzige was Lightroom nicht zulässt sind Kopien anlegen.
Ich hab es früher auch gemacht und Kopien in verschiedene Ordner für verschiedene Zwecke zu legen.
Durch die Datenbank in LR braucht man das nicht mehr. Dort kannst du zur Not mit virtuellen Kopien arbeiten.

Was du dann mit den fertig bearbeiteten Bildern und deren Exporten machst kannst du vollkommen ausserhalb von Lightroom machen.
Meine kommen dann in ein NAS und dort lege ich sie dann auch manchmal doppelt ab. Sie kommen zum Beispiel in den Ordner "Urlaub Hamburg 2023" und meine Best Of dann in den Odner "Gebäude", "Hafenanlagen"....
Die Originalbilder bleiben dabei in LR im Hauptordner "Urlaub Hamburg 2023" und werden mit der Markierung 4 Sterne für Best Of und den Stichworten "Gebäude" und "Hafenanlagen" versehen.

Einfach als Ideen für die Zukunft.
Es gibt aber noch viele anderen Möglichkeiten.
Jeder hat so sein Art mit der LR-Datenbank umzugehen.

Gruß
Dirk
 
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