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Komischer Schärfeverlauf (Objektiv- oder Denkfehler?)

nwsDSLR

Themenersteller
Hallo!

Ich habe bei einigen Fotos mit einem bestimmten Objektiv einen eigenartigen Verlauf der Schärfe festgestellt, der mir Rätsel aufgibt.

Ich habe das Gefühl, dass auf diesen Fotos Gegenstände in gleicher Entfernung unterschiedlich scharf abgebildet werden und Gegenstände in unterschiedlicher Entfernung gleich scharf. Der Fehler tritt nicht (oder nicht nur) am Rand auf (Randunschärfe).

Ich habe unten mal zwei Fotos angehängt. Das erste zeigt etwa die untere Hälfte des Originalfotos verkleinert. Das zweite Bild ist geradegedreht um mit gedachten horizontalen Linien die Entfernung von Objekten besser nachvollziehen zu können.

Ich finde, der Zaun in der Bildmitte ist durchgehend unscharf. Ganz vorne (ganz rechts im Bild ist er fast scharf). Der Acker rechts im Bild dagegen ist quasi überall scharf. Fotografier-Richtung war fast waagrecht (nach vorne), der Fokus "soll" zumindest auf der grauen Wellblechwand in der oberen Bildmitte sitzen.

Was meint ihr? Ich komme nicht ganz dahinter. Ist das Objektiv einfach dezentriert? Aber kann eine Unschärfe so "selektiv" bis in die Mitte reinragen.
Auf anderen Fotos ist der Effekt nicht so stark aber auch da habe ich teilweise das Gefühl, dass die Schärfe anders liegen müsste... :o

Danke für Tipps!

P.S. Laut Schärfetieferechner müsste die Schärfentiefe ungefähr von 6 m bis Unendlich gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sieht in der Tat komisch aus. Ich hab aus der Reihe schon mal irgendwo ein Bild gesehen, weiß aber nicht mehr wo. Da hatte ich aber auch schon den Verdacht, daß es nicht überall scharf ist, wie es sein soll. Für die Beurteilung wäre das ganze Bild natürlich von Vorteil - daß da aber etwas nicht stimmt kann ich Dir auch jetzt schon sagen (das hast Du ja auch selber schon gewußt).

Ich würde mal einen Test auf Dezentrierung machen und das bei verschiedenen Brennweiten (war doch ein Zoom, oder?) und auch zusätzlich bei unterschiedlichen Entfernungen. Der Sinn darin ist folgender, ich hab bei einem meiner alten Schätzchen festgestellt daß anscheinend ein Schneckengang oder eine Führung nicht (mehr?) präzise genug ist und die Linse in einem bestimmten Brennweitenbereich mal die eine, mal die andere Seite geringfügig schärfer abbildet, je nach dem, in welche Richtung man davor zuletzt gedreht hat. Geht man aus dem Brennweitenbereich raus (geschätzt: ca. 5-7mm), ist der Spuk wieder vorbei. :rolleyes:
 
Um mehr zu sagen brauch man eh das gesamte Bild in voller Größe. und auch der Name des Objektivs wäre schon wichtig. Das Tamron 17-50 hat z.B. eine gewölbte Schärfeebene, gut möglich daß das auch bei anderen Objektiven auftrifft. Bei Landschaft würd ich aber eh runterstoppen, dann geht das auch mit weg. (Vorausgesetzt es handelt sich wirklich um eine gewölbte Schärfeebene, aber so abwegig finde ich den Gedanken erstmal nicht.) So oder so, das wäre dann ein Feature des Objektivs.

Abgesehen davon ist so eine Testszene einfach ungeeignet um genaue Aussagen treffen zu können, viel zu komplex. Ich würd mir was einfacheres suchen. Einfach die gute alte Ziegelwand von vorne, oder auch schräg von der Seite um die Tiefenschärfe zu sehen, bringt zwar keine tollen Bilder, aber die Gewißheit daß das Objektiv i.o. ist - oder auch nicht.

Christian
 
Hallo! Danke schon einmal!

Im Anhang ist noch einmal das gesamte Bild verkleinert.

Sorry, dass ich ein paar Angaben verheimlicht haben. :angel: Es handelt sich um das Sigma 28mm f/1,8 II. Also kein Zoom. Das Objektiv habe ich erstmals mit AF verwendet, nachdem ich herausgefunden habe, dass man die K100D AF-justieren kann. Es hat nämlich einen starken Backfocus. Vorher habe ich es deshalb auch noch nicht oft verwendet...
Ich habe - fällt mir gerade ein - ein Polfilter benutzt, weil das Wetter es hergab und ich absichtlich kleine Blendenwerte benutzen wollte, um zu sehen was das Objektiv so hergibt und wie der AF sitzt. Das Polfilter scheint ok, ich werde aber nochmal ausführlicher ohne Polfilter testen.

Der Tubus des Objektivs, der beim Fokussieren wenige Millimeter ausfährt, wackelt ein bisschen. Aber kein Vergleich zu manchen anderen Objektiven, die ich habe. Daher finde ich das nicht sonderlich verdächtig. Hmmm :rolleyes:

Bei einem Dezentrierungstest (bisher nur eine geteste Motiventfernung) konnte ich nichts außergewöhnliches feststellen.
 
Bin mal gespannt. Ich könnte fast schwören, dass das Objektiv minimal getiltet war bei der Aufnahme. Also keine Dezentrierung, sondern wie beim Tilt-Objektiv, nur minimal...
 
Beim Dezentrierungstest fällt aber ein Tilt auch auf. Es kann aber tatsächlich sein, daß dieses Spiel im Objektiv für den Effekt ausreicht. Der Winkel der Linse ändert sich dadurch möglicherweise stärker als bei einem anderen Objektiv, das einen längeren Schneckengang oder auch längeren Tubus hat. Das ist aber nur eine Vermutung.
Mach doch mal Fotos, bei denen Du den Tubus mal in die eine und mal in die andere Richtung drückst - dann kannst Du wenigstens eine Fehlerquelle ausschließen.
 
Edit: Quatsch, habe nochmal alles am letzten Bild angesehen
(Der Acker ist keinesfalls scharf, nur hast Du hier eine grobe Struktur und sehr starke Kontraste. Das erzielt den Eindruck, als ob es scharf wäre. Der dünne Drahtzaun verliert sich da meines Erachtens lediglich durch seine weit feinere Struktur. Es sieht für mich aus wie auf unendlich fokussiert, so dass nur gröbere Strukturen mit harten Kontrasten / Schatten wie scharf fokussiert wirken.)

Edit: meine verbesserte Ansicht.
Merkwürdig ist meines Erachtens die scharfe Ecke unten rechts, die paßt nicht in den gesamten Schärfeverlauf hinein, der im hinteren Drittel der erkennbaren Tiefe auf mich am schärfsten erscheint. Laut EXIFs auf Ferndistanz, obwohl das aussieht wie mein 16-50, das gelegentlich bei 16mm f2,8 auf Nahdistanz stellte statt auf unendlich, da war auch der Schärfeeindruck so ähnlich, bis auf das scharfe Gras vor den Füßen...

Auch wirkt der Baum links insgesamt unschärfer als die Baumgruppe am rechten Rand.

Meine unbedeutende Meinung
Gruß
Rookie
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Danke nochmal für eure Vermutungen. Das mit dem Tilt habe ich auch schon mal gedacht, aber das wäre ja ziemlich extrem getiltet oder?

Ich sende nochmal einen 100%-Ausschnitt von der Ecke unten rechts.
Übrigens war es auch windstill, soweit ich mich erinnern kann.

Ausführliche Tests habe ich noch nicht gemacht, aber bei allen Schnappschüssen, die ich seither gemacht habe, konnte ich nichts Verdächtiges feststellen. Auch durch das Drücken des Tubus in beide Richtungen ergaben sich nur zwei um ein paar Pixel verschobene Ausschnitte mit gleicher Schärfe. Ich tippe langsam auf UFOs... :D. Nee, aber vielleicht das Polfilter. Ich hatte schon einmal in einer Reihe guter Bilder (eines anderen Objekivs mit einem besseren Polfilter) plötzlich eins dabei, wo eine Seite einfach unscharf war. :confused: Vielleicht habe ich einfach den Finger noch davor gehabt... :eek: Glaube ich aber eher nicht.


Ich suche gerade nochmal zwei, drei andere Verdächtige Fotos raus, wo auch leicht unlogische Schärfeverläufe festzustellen sind.
 
DSLR-Rookie: Deswegen schrieb ich er sollte mal das GANZE Bild in Originalgröße einstellen damit man es wenigstens ordentlich beurteilen kann. (Was gleich im ersten Beitrag hätte passieren sollen.) Und man kann sich an einem Spezialfall auch totgrübeln, weil wenn das Problem so stark ist, sollte es sich ja geradezu beliebig reproduzieren lassen, die Settings sind aus dem Startbild ja klar.
 
Danke nochmal für eure Vermutungen. Das mit dem Tilt habe ich auch schon mal gedacht, aber das wäre ja ziemlich extrem getiltet oder?

Wie stark es getiltet sein muß für den Effekt, kann man so kaum sagen, der Verlauf von dem Gelände ist nicht so klar erkennbar und vor allem von den Entfernungen her schwer einzuschätzen, so daß man den Winkel im besten Fall noch erraten könnte. Ich wollte damit ja auch nicht behaupten daß es so sein muß sondern alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen.

Übrigens war es auch windstill, soweit ich mich erinnern kann.

Naja, ich glaub, soviel Angriffsfläche bietet das Objektiv nun auch wieder nicht, daß das relevant wäre bei 1/800. ;)
Aber danke, daß Du auch daran gedacht hast und alle möglichen Informationen lieferst. :)

Ausführliche Tests habe ich noch nicht gemacht, aber bei allen Schnappschüssen, die ich seither gemacht habe, konnte ich nichts Verdächtiges feststellen. Auch durch das Drücken des Tubus in beide Richtungen ergaben sich nur zwei um ein paar Pixel verschobene Ausschnitte mit gleicher Schärfe. Ich tippe langsam auf UFOs... :D. Nee, aber vielleicht das Polfilter. Ich hatte schon einmal in einer Reihe guter Bilder (eines anderen Objekivs mit einem besseren Polfilter) plötzlich eins dabei, wo eine Seite einfach unscharf war. :confused: Vielleicht habe ich einfach den Finger noch davor gehabt... :eek: Glaube ich aber eher nicht.


Ich suche gerade nochmal zwei, drei andere Verdächtige Fotos raus, wo auch leicht unlogische Schärfeverläufe festzustellen sind.

Hm, vielleicht ist eine Schnecke über den Polfilter gelaufen und ihre Spur.. :ugly:

Sry, mir fällt im Moment nichts mehr ein.
 
Sieht für vielmehr danach aus als ob einfach in der unteren Bildmitte irdengwas mitm Objektiv nicht stimmt. Haste schon mal geschau ob du was erkennen kannst, z.B. Pilz oder ne sterbende Verkittung der Linsen oder so?
 
Sieht für vielmehr danach aus als ob einfach in der unteren Bildmitte irdengwas mitm Objektiv nicht stimmt. Haste schon mal geschau ob du was erkennen kannst, z.B. Pilz oder ne sterbende Verkittung der Linsen oder so?

Bei Blende 2.8 müßte da aber schon verdammt viel drin sein, damit sich das auf dem Bild so bemerkbar macht.
 
Also für mich ist das einzig merkwürdige der scharfe (?) Pfosten unten rechts, ansonsten völlig normal für ein ww-Objektiv bei 2.8 - da kann gar nicht alles scharf sein. Wenn es bei Blende 5.6 und 8 funzt, dann sollte das doch prima sein, wozu man ein ww in 2.8 wirklich haben muß verstehe ich sowieso nicht
 
Naja, ich glaub, soviel Angriffsfläche bietet das Objektiv nun auch wieder nicht, daß das relevant wäre bei 1/800. ;)
Aber danke, daß Du auch daran gedacht hast und alle möglichen Informationen lieferst. :)
Damit meinte ich eher, dass das Gras und der Zaun vorne im Wind gewackelt/sich gewogen haben könnten. ;)

Also hier kommt nochmal ein zweites Foto dieses verhexten Motiv-Standorts. :evil: Weitere Fotos, die ich jetzt nochmal durchgeschaut habe, zeigen keine so deutlichen oder so unerklärlichen Schärfen und Unschärfen. Man kann sich ja auch vieles einbilden, wenn man danach sucht. :rolleyes: Ich meine aber, festgestellt zu haben, dass das Objektiv doch ganz leicht dezentriert sein könnte (rechts), was auch die Unschärfe des ersten Fotos oben rechts erklären könnte. Vielleicht ist es über eine diagonale Achse von links oben nach rechts unten dezentriert...

pbl schrieb:
DSLR-Rookie: Deswegen schrieb ich er sollte mal das GANZE Bild in Originalgröße einstellen damit man es wenigstens ordentlich beurteilen kann. (Was gleich im ersten Beitrag hätte passieren sollen.) Und man kann sich an einem Spezialfall auch totgrübeln, weil wenn das Problem so stark ist, sollte es sich ja geradezu beliebig reproduzieren lassen, die Settings sind aus dem Startbild ja klar.
Ich werde baldigst nochmal an die Stelle fahren und weitere Fotos machen. ;)
 
Sieht für vielmehr danach aus als ob einfach in der unteren Bildmitte irdengwas mitm Objektiv nicht stimmt. Haste schon mal geschau ob du was erkennen kannst, z.B. Pilz oder ne sterbende Verkittung der Linsen oder so?
Das Objektiv sieht sehr sauber aus - so wie die meisten Fotos auch. :)

wozu man ein ww in 2.8 wirklich haben muß verstehe ich sowieso nicht
Es ist ein Normalobjektiv (43 mm KB!) mit f/1,8. So etwas hatte man schon vor 50 Jahren in jeder Fotoausrüstung. ;)
 
Ok, ok - hatte ich übersehen. Würde es aber wirklich nicht bei 2.8 für Landschaften einsetzen, das kommt mir schon merkwürdig vor. Ist doch eher etwas für wenig Licht.. und da immer ein Kompromiss
 
Ok, ok - hatte ich übersehen. Würde es aber wirklich nicht bei 2.8 für Landschaften einsetzen, das kommt mir schon merkwürdig vor. Ist doch eher etwas für wenig Licht.. und da immer ein Kompromiss
Klar, aber es gaht ja hier nicht darum, das Motiv optimal abzulichten sondern herauszufinden, wieso das Foto nicht korrekt aussieht (was ja auch vorkommen könnte, wenn man f/2,8 oder weniger dann wirklich braucht).

---

Mal eine andere Frage: Gibt es es so etwas wie eine starke Bildfeldwölbung, die sich eher auf die Tiefe der Schärfe auswirkt?. Also ich meine, dass die Schärfeebene möglicherweise (oder auch nicht) plan ist, aber die Tiefe/Entfernung, in der dann die Unschärfe (hinter dem Motiv) anfängt in der Mitte weiter weg ist als am Rand? Bei den ganzen Fotos des Objektivs habe ich nämlich teilweise das Gefühl, dass nicht der Rand unscharf durch Dezentrierung o.ä. ist, sondern dass einfach die Schärfe in der Mitte eher "Unendlich" ragt als die Ecken, die nur durch Tiefenunschärfe unscharf sind.

Im Umkehrschluss könnte auch der Anfang der Schärfentiefe (vor dem Motiv; im Problembild) seitlich früher anfangen als in der Mitte. Wobei der Effekt ja dann auch heftig wäre.
 
Das ist m.E. gar nicht notwendig. Wenn die Tilt-Hypothese stimmen sollte, müsstest Du das auch auf Aufnahmen von schräg anvisierten Zeitungsseiten o.ä. sehen können. Dort wäre die Schärfelinie dann auch schräg statt horizontal.
Danke, habe ich eben mal gemacht. Ist leider nicht sehr professionell geworden, weil ich gerade keine besseren Utensilien da habe. Ich hänge das Testbild mit an. Dazu sende ich noch einen hoffentlich stichhaltigen "Beweis", dass der Testaufbau korrekt ausgerichtet ist, wo ich nämlich das Spiegelbild des Testfotos mit 50% Deckkraft drübergelegt habe um zu sehen, dass alles richtig gemittelt ist.

Zum Testfoto: Bis auf eine geringfügig höhere Schärfe in der Ecke unten rechts als unten links, fällt mir nicht Negatives auf. Das gelbe Maßband ist rechts (30) minimalst unschärfer als links (89). Das Was meint ihr? Ich habe auch ein paar Fotos mit zur Seite gedrücktem Tubus gemacht - die sind ähnlich unproblematisch.

EDIT: Noch die Crops aus den Ecken dazu...
 
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