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Kalibrierung Spyder Rotstich

Hobbl

Themenersteller
Guten Abend.

Ich habe letzte Woche den Spyder 4 Pro erworben und direkt mein Monitor kalibriert.
Hat alles wunderbar geklappt.

Nun wollte ich mein Netbook kalibrieren, auch hier habe ich ales nach Anweisung gemacht.
Bekomme jetzt trotz mehrmaliger Wiederholung immer ein Bild mit eindeutigem Rotstich.

Hat jemand einen Ratschlag?
Bei meinem Monitor hat es wunderbar geklappt, konnte ja während der Kalibrierung am Monitor alles einstellen...

Ich bin leider echt überfragt.

Einen schönen Abend!
 
Um welches Notebook handelt es sich denn?
 
Ich schließe mich da mal an. Habe auch versucht mit Spyder 4 Express (misst keine Helligkeit) meinen Monitor zu kalibrieren, aber erhalte auch einen Rotstich. Ausgegangen bin ich von 6500K. Als ich das Licht noch an hatte und kalibrieren wollte, war der Rotstich ziemlich schlimm. Dann habe ich mal bei absoluter Dunkelheit kalibriert, um etwaige Reflexionen zu vermeiden und die Monitor-Voreinstellung (direkt am Monitor einstellbar) von „RGB“ auf „Standard“ gesetzt. Und siehe da, der Rotstich ist merklich zurückgegangen. Aber immer noch leicht vorhanden :(

Ist vielleicht mein Monitor zu schlecht =>Asus PA248Q mit 98% RGB ??

Oder kann das doch an der falschen Farbtemperatur liegen? Sollte ich eine höhere oder niedrigere Kelvinzahl angeben?
 
Ausgegangen bin ich von 6500K. […] Sollte ich eine höhere oder niedrigere Kelvinzahl angeben?

Unabhängig vom Rotstich, den ich mir bei Euch beiden so aus der Ferne einfach nicht erklären kann, würde ich zu einer niedrigeren Farbtemperatur raten. Wobei sie immer in Abhängigkeit vom Ausgabeziel zu wählen ist.

Wenn es Dein Ziel ist die Bilder übers Internet zu verbreiten und dabei auch alle nicht in den bildverarbeitenden Medien Beschäftigten anzusprechen, dann bleibe ruhig bei D65. Werksseitig sind Monitore meist sehr kühl eingestellt.

Wenn Du aber die Fotos auch mal richtig in der Hand halten oder sogar an die Wand hängen möchtest, dann rate ich Dir zu 5500K. Dieser Wert entspricht ungefähr der Farbtemperatur des Tageslichts, also der Vor- und Nachmittagssonne. Solltest Du aber beispielsweise richtige Bildbände herausgeben wollen, dann empfiehlt sich eher D50, da dieses Licht in Druckereien zum Einsatz kommt.

Gut Licht, Kay.
 
Zur Ausgangsfrage: Ich hatte bis vor kurzem auch ein kleines Lenovo Netbook. Die Profilierung mit einem Colormunki Display war sicher nicht perfekt aber schon sehr gut zu gebrauchen. Etwaige Farbstiche konnte ich nicht erkennen, das Bild sah nahezu exakt so aus, wie es auch auf meinem großen Monitor dargestellt wurde.

Der Fehler sollte also nicht beim Notebook-Monitor zu finden sein.

Unter welchen Bedingungen (Umgebungslicht, etc.) hast du denn mit dem Spyder gemessen? Welches Betriebssystem nutzt du? Wird das Profil dort ordnungsgemäß geladen bzw. von anderen CMS fähigen Programmen genutzt?

Wenn Du aber die Fotos auch mal richtig in der Hand halten oder sogar an die Wand hängen möchtest, dann rate ich Dir zu 5500K. Dieser Wert entspricht ungefähr der Farbtemperatur des Tageslichts

Hallo Kay,

eine Verständnisfrage, korriegiere mich bitte, wenn ich etwas falsch verstanden habe: Wenn ich einen Monitor über die LUT auf D55 profiliere, der native WP aber bei D65 liegt, schränke ich mir den darstellbaren Farbraum in den entsprechenden Kanälen spürbar ein, oder?

Da ich gerade in das Thema Drucken einsteige, auch hier eine Frage: Ich hatte vor, meinen auf D65 profilierten Monitor (Dell U2711) und ein mit dem Spektralphotometer vermessenes Druckerprofil für den Proof zu nutzen. Hätte ich durch einen anderen Weißpunkt irgendwelche Vorteile?
 
Wenn ich einen Monitor über die LUT auf D55 profiliere, der native WP aber bei D65 liegt, schränke ich mir den darstellbaren Farbraum in den entsprechenden Kanälen spürbar ein, oder?

Die Festlegung des Weißpunktes, also die Wahl von Farbtemperatur und Helligkeit, geschieht hardwareseitig und ist damit Teil der Kalibrierung, nicht der Profilierung. Von daher sollte der Farbraum des Monitors weitgehend unberührt bleiben.

Ich hatte vor, meinen auf D65 profilierten Monitor (Dell U2711) und ein mit dem Spektralphotometer vermessenes Druckerprofil für den Proof zu nutzen. Hätte ich durch einen anderen Weißpunkt irgendwelche Vorteile?

Ausschlaggebend ist hier das Umgebungslicht (unter dem der Druck betrachtet wird). Du solltest den Monitor diesem anpassen.

Gut Licht, Kay.
 
Die Festlegung des Weißpunktes, also die Wahl von Farbtemperatur und Helligkeit, geschieht hardwareseitig und ist damit Teil der Kalibrierung, nicht der Profilierung. Von daher sollte der Farbraum des Monitors weitgehend unberührt bleiben

Bei hardwarekalibrierbaren (und einigen wenigen LED beleuchteten) Montioren stimme ich dir zu. Aber: Bei allen anderen ist der native Weißpunkt fix. Eine Anpassung geschieht dann durch eine entsprechende Verbiegung der LUT, was zu Lasten der darstellbaren Farben geht, oder sehe ich das falsch?
 
Ich habe den Raum komplett abgedunkelt, Betriebssystem ist windows 7.
Zu der Frage mit dem Farbprofil, muss ich gestehen, dass ich keine Ahnung habe, hatte eigtl gehofft dass der spyder das alles regelt.

Beim Monitor musste ich ganzschön an den RGB rumschrauben bei der Kalibrierung, diese habe ich ja beim NetBoot nicht,d a kann ich nur Helligkeit beeinflussen. Wenn ich den Monitor so kalibriert wie das NetBoot, sprich ohne Kontrast, RGB dann kommt auch da ein rotes Bild bei raus.

Ich hoffe ich bin total blöd und mach einen offensichtlichen Fehler :p
 
Bei hardwarekalibrierbaren (und einigen wenigen LED beleuchteten) Montioren stimme ich dir zu. Aber: Bei allen anderen ist der native Weißpunkt fix. Eine Anpassung geschieht dann durch eine entsprechende Verbiegung der LUT, was zu Lasten der darstellbaren Farben geht, oder sehe ich das falsch?

Auch praktisch alle hw-kalibrierbaren Monitore machen das über eine LUT. Aber eben eine im Monitor, die auch eine höhere Auflösung hat als die Übertragungsstrecke von der Grafikkarte zum Monitor.

Ist jetzt auch die Frage, was Du mit "darstellbaren Farben" meinst.
Durch die LUTs kann es sein, dass manche Farben nicht mehr genutzt werden können. Das sind dann Stufen im Grauverlauf. Der Farbraum kann sich auch etwas reduzieren, weil z.B. das knalligsten Blau was der Monitor kann nicht mehr genutzt werden kann.
Kontrast verliert man auch in dem Zuge.
 
Bei allen anderen ist der native Weißpunkt fix. Eine Anpassung geschieht dann durch eine entsprechende Verbiegung der LUT, was zu Lasten der darstellbaren Farben geht, oder sehe ich das falsch?

Das Thema hat mir keine Ruhe gelassen. Und weil ich die Dinge gerne selbst sehe, habe ich einen Monitor einmal auf D55 (Gitternetzmodell) kalibriert und einmal den nativen Weißpunkt (ca. 7200 K; farbiges Modell) für die Profilierung verwendet.


(Link zum 3D-Modell)

Der Farbraum, der sich bei Verwendung des nativen Weißpunktes ergeben hat, ist rund sechs Prozent kleiner und schneidet bei der Qualitätskontrolle wesentlich schlechter ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst du bitte mal die beiden Profile anhängen? Die ICCView-Seite steuert das entsprechende Argyll Tool leider mit absolut farbmetrischem Intent an, was abhängig vom vermerkten Medienweißpunkt unglücklich sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Besten Dank für deine Bemühungen :top:

Hast du eine Erklärung für den kleineren Farbraum bei nativem WP?

Und noch eine ganz andere Frage: Wer hat noch eine Idee zur eigentlich Frage des TO? :D
 
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