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HILFE: Staub im Okular D800

Jaja, bei einem Hubkolbenmotor ist der Hubraum ja auch geringer, wenn die Motordrehzahl niedrig ist. :rolleyes:

Nein. Hubkolbenprinzip gilt nur bei Schiebezooms. Bei Drehzooms gilt das Turbinenprinzip: Je schneller die Drehung, desto mehr Luft wird befördert... ;)
 
Die beweglichen Elemente schließen doch nicht dicht am Tubus ab. Wenn man langsam genug zoomt, wird überhaupt keine Luft gepumpt.

Es wird leider bei Zoomen immer Luft gepumpt, weil der Druckausgleich immer vonstatten gehen muss und er bei fast allen Zoomobjektiven, bei denen sich ein Tubus bewegt, meist mehrheitlich mit der Außenluft erfolgt.

Langsameres Zoomen mindert dabei nach meiner persönlichen Einschätzung das Risiko nur minimal, da der Druckausgleich immer die gleiche Luftmenge umfasst, unabhängig von der Geschwindigkeit.

Langsameres Zoomen ist lediglich ein Gefühl welches der Bediener mit mehr Vorsicht verbindet. Technisch gesehen kann ich beim notwendigen Druckausgleich durch Luftaustausch bei Linsenbewegungen leider keinen Unterschied zwischen unterschiedlichen Zoomgeschwindigkeiten erkennen.

Dieser Druckausgleich mit der Außenluft findet im übrigen auch bei innenfokussierten Objekten nur beim Fokussieren statt!
Sobald sich im Objektiv Linsen bewegen ist ein Druckausgleich zwischen den "Kammern" notwendig, der nicht luftdicht innerhalb des Objektivs, sondern immer an beliebigen Stellen auch mit der Außenluft stattfindet.
Dieses "Luftpumpen" ist z.B. im Vergleich eines 50/1,4 zu einem großen Zoom wie einem 28-300 sehr gering. Aber es findet eben immer statt.

Grüße
Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
Technisch gesehen kann ich beim notwendigen Druckausgleich durch Luftaustausch bei Linsenbewegungen leider keinen Unterschied zwischen unterschiedlichen Zoomgeschwindigkeiten erkennen.
Bei langsamer Bewegung baut sich überhaupt kein Druck auf, weil die Luft einfach um die Linsengruppe herumströmt. Da sind doch recht große Öffnungen durch die Steuerkurven.
 
Bei langsamer Bewegung baut sich überhaupt kein Druck auf, weil die Luft einfach um die Linsengruppe herumströmt. Da sind doch recht große Öffnungen durch die Steuerkurven.

Der Luftdruck muss immer ausgeglichen werden.

Höchstens bei einem vollständig innengezoomten Objektiv, wie einem 70-200 oder eben beim Fokussieren der Linsen beim Scharfstellen, könnte der Anteil der Außenluft durch inneren Druckausgleich sehr gering sein.
 
Der Luftdruck muss immer ausgeglichen werden...

Wird er doch auch.

Der Ausgleich erfolgt über verschiedene Wege im Objektiv und in der Kamera.

Der erzeugte Luftstrom wird sich also aufteilen.

Die Aufteilung auf die verschiedenen Öffnungen ist abhängig von deren Strömungswiderständen.

Und genau bei denen beginnt bei so einem komplexen System die "Raterei".


Die genannten Steuerkurven in den Objektiven bilden größere Öffnungen als die "Schleichwege" durch die Mattscheibe, Prisma und Okular.

So ist auch meiner Meinung nach zu erwarten, dass der Strömungswiderstand der Steuerkurven kleiner ist als die der Schleichwege. Ich erwarte, dass dort die größere Luftmenge durchgeht.

Nicht ganz klar ist mir, wie sich die Luftaufteilung über die Wege im Objektiv und in der Kamera bei schnellerem Zoomen ändert.

Im einfachsten Fall ist der Strömungswiderstand abhängig vom Quadrat der Luftgeschwindigkeit. Bei höheren Geschwindigkeiten kommen weitere Abhängigkeiten z.B. durch die Verwirbelung dazu...

Was passiert, wenn ich nun die Zoomgeschwindigkeit verdoppele?

Aus dem Bauchgefühl heraus würde ich sagen, dass sich die Strömungsgeschwindigkeit in allen Luftwegen verdoppelt, sich damit alle Strömungswiderstände vervierfachen und sich damit an der Luftaufteilung nichts ändert.


Ich denke mal, dass an diesem Punkt das DLSR- Forum eine Diplom- Arbeit oder Doktor- Arbeit ausloben könnte ;)

Alternativ können wir natürlich auch die physikalisch richtige Lösung für praktisch unbedeutend erklären und damit nicht näher vertiefen. :cool:


Gruß
ewm
 
[...]

Alternativ können wir natürlich auch die physikalisch richtige Lösung für praktisch unbedeutend erklären und damit nicht näher vertiefen. :cool:


Gruß
ewm


Dann wäre das bisherige Fazit:

Bei allen vollständig innenfokussierten/innengezoomten Objektiven hilft langsames Zoomen/Fokussieren den Anteil des Austauschs mit der Außenluft sehr stark zu minimieren.

Bei allen Objektiven die gerade beim Zoomen einen Volumenänderung erfahren spielt die Geschwindigkeit für die Luftmenge des Volumens der reinen Volumenänderung keine Rolle, womit unbhängig von der Geschwindigkeit immer der gleiche Luftaustausch stattfindet.

Bei diesem zweiten Fall könnte man sich sogar überlegen ob sehr schnelles Zoomen nicht hilfreich wäre, da schwere Staubpartikel beim Ansaugen dann nicht so schnell beschleunigt/angesaugt werden würden und die Geschwindigkeit der Ansaugung dann wie ein Filter dazu beiträgt nur feinen Staub ins Objektiv zu lassen.

Fazit für Objektive mit Volumenänderung: Möglichst schnell zoomen :lol::top:

Grüße
Alexander
 
Deswegen sind laue Lüftchen auch so gefürchtet. Wohingegen man weiß, dass Orkanböen mit richtig hohen Windgeschwindigkeiten oder gar Wirbelstürme quasi völlig unschädlich sind.
 
Wie sieht jetzt die therapeutische Konsequenz aus?
Objektivwechsel im Reinraum,
danach in einer Plastiktüte versiegeln,
zum Event latschen und etwas fotografieren.
Daten werden natürlich nur per WLAN aus der Kamera geholt,
weil beim nächsten Event möglicherweise die gleiche Kombi anwendbar ist.
 
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