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GH5 Objektivempfehlung - gesamtes Bild scharf

Smartmusic

Themenersteller
Guten Tag liebe Community,

ich nutze eine GH5, ich erstelle damit ausschließlich Videos. Ich filme größtenteils aus der Hand, ab und zu auch mit Stativ.

Ich nutze größtenteils das Sigma 402963 16mm F1,4 DC DN und bin damit auch relativ zufrieden, insbesondere was die Bildqualität betrifft.

Nur habe ich das Problem, dass insbesondere die Ränder (komischerweise oftmals sogar nicht nur die Ränder), sondern regelmäßig weite Teile des Bildes unscharf werden. Besonders bei Nahaufnahmen. Das passiert mMn größtenteils dann, wenn ich das Filmobjekt aus einem seitlichen Winkel aufnehme, sich bspw. die Beine im sitzenden Zustand weiter hinten befinden als bspw. der Kopf. Dann ist der Kopf scharf aber etwa die Beine sind unscharf.

Hat jemand eine Empfehlung eines Objektivs, dass durchgehend scharf ist, bei dem also alle Bildteile in der gleichen Schärfe abgebildet werden, bei dem das von mir beschriebene Problem nicht auftritt.

Fisheye wäre ggf. ebenfalls wünschenswert, zumindest aber ein möglichst weiter Winkel.

Noch ein paar weitere Infos:

1. Ich filme größtenteils bewegte Personen aus verschiedenen Abständen.

2. Zumal sind die Lichtverhältnisse nicht optimal, sodass ein lichtstarkes Objektiv hilfreich wäre.

3. Optischer Zoom ist nett, aber nicht Pfichtkür.

Budget setze ich mir zwischen 500 und 700€, oder bekommt man hier aus eurer Sicht nichts vernünftiges?

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus.
Freundliche Grüße
 
Du brauchst kein anderes Objektiv, du musst nur abblenden. Bei f/1.4 ist bei kurzer Aufnahmedistanz die Schärfentiefe nicht immer ausreichend, da musst du immer einen Kompromiss eingehen, wenn wenig Licht, dann Blende auf, dann aber wenige Schärfentiefe. Wenn viel Licht blende zu und große Schärfentiefe.

Hier kannst du mal ein wenig mit den Parametern spielen: https://dofsimulator.net/en/
 
Das Thema ist sicher besser im mft Objektive Unterforum aufgehoben.

Wie sieht denn die Unschärfe aus? Ein Unschärfe vom Objektiv sollte Aufnahmesituation unabhängig auftreten. Dazu gibt es den Ziegelwandtest.
Dabei stellst du die Kamera parallel zu einer (Ziegel)wand auf, fokussierst und vergleichst einzelne Bildelemente miteinander - zB Ecken mit der Mitte. Die sollten alle gleich scharf abgebildet werden.

Laut Testberichten hat das genannte Sigma wirklich schwächen im Randbereich und in den Ecken.

Alternativen gibt es einige von Olympus (OMDS), Panasonic, Laowa, Samyang, ...
 
Yo, abblenden wäre auch mein erster Tipp. Als Objektivalternative würde ich das Panasonic Leica DG Summilux 15mm 1.7 ASPH empfehlen. Schärfer geht nicht.

Gruß

RD
 
Du brauchst kein anderes Objektiv, du musst nur abblenden. Bei f/1.4 ist bei kurzer Aufnahmedistanz die Schärfentiefe nicht immer ausreichend, da musst du immer einen Kompromiss eingehen, wenn wenig Licht, dann Blende auf, dann aber wenige Schärfentiefe. Wenn viel Licht blende zu und große Schärfentiefe.

Hier kannst du mal ein wenig mit den Parametern spielen: https://dofsimulator.net/en/


Guten Tag, danke dir für die Antwort. Ja genau, das ist bei Tageslicht (bspw. draußen kein Problem). In dunklen Räumen dann Iso hoch, und Blende rauf. Da leidet dann leider die Qualität, aber ich habe mir gedacht, dass es nicht anders funktioniert. Beste Grüße
 
Das Thema ist sicher besser im mft Objektive Unterforum aufgehoben.

Wie sieht denn die Unschärfe aus? Ein Unschärfe vom Objektiv sollte Aufnahmesituation unabhängig auftreten. Dazu gibt es den Ziegelwandtest.
Dabei stellst du die Kamera parallel zu einer (Ziegel)wand auf, fokussierst und vergleichst einzelne Bildelemente miteinander - zB Ecken mit der Mitte. Die sollten alle gleich scharf abgebildet werden.

Laut Testberichten hat das genannte Sigma wirklich schwächen im Randbereich und in den Ecken.

Alternativen gibt es einige von Olympus (OMDS), Panasonic, Laowa, Samyang, ...

Besten Dank für den Tipp, ich werde es versuchen!
 
Je nach Anwendungsfall kann man auch ein Tilt-Shift-Objektiv zum Einsatz bringen, z.B. ein mit Speedbooster adaptiertes Canon. Dann kann man die Schärfeebene auch mal ein bisschen anders legen als nur parallel zum Sensor und muss in manchen Situationen weniger abblenden. Das ist in der Fotografie teilweise nicht mehr wirklich nötig dank Focus Stacking, aber in der Videografie kann das nach wie vor Vorteile bieten. Ist freilich etwas speziell, aber ich wollte es der Vollständigkeit halber mal erwähnen.
 
Alles klar, super. Danke für die Empfehlung. Ich sehe mir das mal an. Lieben Gruß

Spar dir das Geld, bei deinem Problem wird dir das nicht helfen. Das, was du beschreibst, ist einfach zu geringe Schärfentiefe bei Offenblende. Wenn du da bei wenig Licht entsprechende Ergebnisse haben willst, musst du abblenden und selber für ausreichendes Licht sorgen, was aber nicht unbedingt trivial ist, wenn du die Lichtstimmung erhalten willst.

Dazu würde ich an deiner Stelle mal in Forenbereichen (oder auch anderen Foren) nachfragen, die sich gezielt mit Video / Filmen befassen.

Das genannte Objektiv ist sicher gut und sein Geld wert, aber es wird dich bei dem beschriebenen Probllem nicht weiter bringen.

lg Peter
 
Spar dir das Geld, bei deinem Problem wird dir das nicht helfen. Das, was du beschreibst, ist einfach zu geringe Schärfentiefe bei Offenblende. Wenn du da bei wenig Licht entsprechende Ergebnisse haben willst, musst du abblenden und selber für ausreichendes Licht sorgen, was aber nicht unbedingt trivial ist, wenn du die Lichtstimmung erhalten willst.

Dazu würde ich an deiner Stelle mal in Forenbereichen (oder auch anderen Foren) nachfragen, die sich gezielt mit Video / Filmen befassen.

Das genannte Objektiv ist sicher gut und sein Geld wert, aber es wird dich bei dem beschriebenen Probllem nicht weiter bringen.

lg Peter

Vor allem ist es dem Sigma 16/1.4 in Sachen Bokeh und Handling deutlich unterlegen. Das Bokeh vom 15/1.7 ist jetzt keine Vollkatastrophe, aber nicht dem "Leica"-Branding würdig.
Das Sigma 16/1.4 ist bei Offenblende auch sehr scharf. Selbst der AF funktioniert im Videomodus traumhaft. Einziger Nachteil sind die CA´s bei Offenblende, aber dafür müsste man dann tief in die Tasche greifen und das Olympus 17/f1.2 nehmen.

Also bitte keine Objektive empfehlen, nur weil man es selber besitzt (außer man weiß wirkich wovon man redet)!

Und für den TO:
Umso mehr Weitwinkel ein Objektiv hat, desto höher ist die Schärfentiefe. Das bedeutet, dass dein 16mm in der Hinsicht schon von Natur aus eine hohe Schärfentiefe bietet. Aber: Umso näher du an ein Motiv rangehst, desto unschärfer wird natürlich der Rest drum herum (Schärfentiefe nimmt ab).
Die Offenblende von f1.4 sorgt für den größten Unschärfeeffekt und somit meist für sehr schöne Aufnahmeergebnisse. Besonders beim "YouTubern" Top. Umso näher du dein Gesicht heran holst, desto unschärfer wird der Rest. Wenn du es schärfer haben möchtest, musst du die Blende weiter schließen. Das bedeutet die f-Zahl erhöhen. Positionier dein 16mm einfach mal vor eine Wasserflasche und stelle auf den Schriftzug scharf. Dann die blende von f1.4 auf f4 ab, auf f8, f11, f16 und schau was passiert. So wirst du ein Gefühl dafür bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor allem ist es dem Sigma 16/1.4 in Sachen Bokeh und Handling deutlich unterlegen. Das Bokeh vom 15/1.7 ist jetzt keine Vollkatastrophe, aber nicht dem "Leica"-Branding würdig.
Das Sigma 16/1.4 ist bei Offenblende auch sehr scharf. Selbst der AF funktioniert im Videomodus traumhaft. Einziger Nachteil sind die CA´s bei Offenblende, aber dafür müsste man dann tief in die Tasche greifen und das Olympus 17/f1.2 nehmen.

Also bitte keine Objektive empfehlen, nur weil man es selber besitzt (außer man weiß wirkich wovon man redet)!

Und für den TO:
Umso mehr Weitwinkel ein Objektiv hat, desto höher ist die Schärfentiefe. Das bedeutet, dass dein 16mm in der Hinsicht schon von Natur aus eine hohe Schärfentiefe bietet. Aber: Umso näher du an ein Motiv rangehst, desto unschärfer wird natürlich der Rest drum herum (Schärfentiefe nimmt ab).
Die Offenblende von f1.4 sorgt für den größten Unschärfeeffekt und somit meist für sehr schöne Aufnahmeergebnisse. Besonders beim "YouTubern" Top. Umso näher du dein Gesicht heran holst, desto unschärfer wird der Rest. Wenn du es schärfer haben möchtest, musst du die Blende weiter schließen. Das bedeutet die f-Zahl erhöhen. Positionier dein 16mm einfach mal vor eine Wasserflasche und stelle auf den Schriftzug scharf. Dann die blende von f1.4 auf f4 ab, auf f8, f11, f16 und schau was passiert. So wirst du ein Gefühl dafür bekommen.

Ich danke dir für eine Antwort. Ich habe das auch öfter gelesen, dass das Sigma an den Rändern Schwächen aufweist. Ich werde deine Tipps beherzigen, wobei: ich bin zwar zugegeben Laie, aber das mit dem abblenden habe ich natürlich versucht. Ich filme immer mit 60p, stelle dann ggf. den ISO-Wert rauf oder verkürze die Belichtungszeit. Leider leidet dann darunter die Möglichkeit des SLOW MOW bei der Nachbearbeitung und im Falle der ISO Erhöhung die Bildqualität.

Aber ich bin vollends überzeugt, ein neues Objektiv wird meine Problematik nicht lösen. Daher bin ich sehr dankbar für deine und eure geldsparenden Tipps.

Beste Grüße!
 
Neben dem Problem der Schärfentiefe neigen WW immer etwas dazu an den Rändern etwas unscharf zu sein, dazu kommt bei MFT noch die elektronische Entzerrung der Bildfehler, die zusätzlich an den Rändern / Ecken für Unchärfe sorgen kann, wenn an der optischen Korrektur gespart wurde.

Das kann man kontrollieren, wenn man eine Software benutzt, die die objektivinternen Korrekturwerte nicht verwendet und man alle Korrekturen in der EBV abschaltet.
 
Also bitte keine Objektive empfehlen, nur weil man es selber besitzt (außer man weiß wirkich wovon man redet)!

Ich kann aber nur das guten Gewissens empfehlen was ich selber besitze und kenne (und als gut erachte) und ich weiß zumindest, das viele dieses Objektiv verwenden genau für diese Zwecke Vlogging, Video und Portrait. Die Meinungen zu dem Leica sind nahezu ungeteilt positiv. Ich verwende es fast ausschließlich für Landschaft und Architektur. Schon mit offener Blende ist es bis in die Ecken scharf auch CA muss man schon mit der Lupe suchen. Was beim Sigma offenblendig nicht ganz so gut sein soll.

Das Sigma ist eigentlich für APS-C gerechnet, was es größer und schwerer macht als das Leica.

Wie auch immer, die Probleme des TO mit dem Sigma wird das Leica vermutlich auch nicht lösen können.

Gruß

RD
 
Ich danke dir für eine Antwort. Ich habe das auch öfter gelesen, dass das Sigma an den Rändern Schwächen aufweist. Ich werde deine Tipps beherzigen, wobei: ich bin zwar zugegeben Laie, aber das mit dem abblenden habe ich natürlich versucht. Ich filme immer mit 60p, stelle dann ggf. den ISO-Wert rauf oder verkürze die Belichtungszeit. Leider leidet dann darunter die Möglichkeit des SLOW MOW bei der Nachbearbeitung und im Falle der ISO Erhöhung die Bildqualität.

Aber ich bin vollends überzeugt, ein neues Objektiv wird meine Problematik nicht lösen. Daher bin ich sehr dankbar für deine und eure geldsparenden Tipps.

Beste Grüße!

Wenn du die Blende schließt, mußt du die Belichtungszeit verlängern um die gleiche Menge Licht auf den Sensor zu bringen. Ich habe zugegeben nicht sehr viel Erfahrung im Filmen, aber du könntest deine Bildrate z.B. auf 30fps reduzieren, damit auch die Belichtungszeit verdoppeln und die Blende um einen Wert schließen.
 
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