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Fine Art Print, wie am besten

konstantin02

Themenersteller
Hallo, ich möchte dieses Bild sehr hochwertig ausbelichten lassen.

https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=956988


Nun hab ich von Fine Art Prints gelesen, die grade in SW eine tolle Wirkung haben sollen.

Hat jemand Erfahrungen mit der Vorbereitung zum Druck? Welches Papier soll ich nehmen?

Frank
 
Hallo Frank,

nun, Fine Art Printing ist ja quasi eine Wissenschaft für sich ;)

Das Wichtigste ist natürlich erst einmal das Ausgangsmaterial, welches auf den ersten Blick bei Dir sehr gut aussieht. Ich gehe wie folgt vor:

- Aufnahme im RAW-Format
- Weißabgleich und Belichtungskorrektur in Capture One Pro
- Durchführung einer ganz leichten Schärfung in C1
- In Photoshop gezielte Bearbeitung der Tiefen und Lichtern, um den Kontrastumfang zu optimieren (Alternativ B/W Konvertierung)
- Farbkorrekturen (optional)
- Anwendung eines speziell für meine Kamera entwickelten Schärfungsscripts, um die durch den AA-Filter entstandende Unschärfe zu beseitigen
- Beurteilung des Bildergebnisses mithilfe des Softproofs des gewünschten Ausgabegeräts ( in meinem Fall Epson SP3800)
- Ggf. Anpassungen anhand des Proofs (optional)
- Bild auf das gewünschten Ausgabeformat bringen (im Idealfall in der nativen Auflösung des Druckers, ansonsten mit einem Teiler der nativen Auflösung). Hierbei kann man viel Qualtiät verschenken, mehr, als den meisten bewusst ist.
- Schärfung des Bildes gezielt für das Ausgabeformat und auf die Auflösung des Druckers abgestimmt. Anwendung partiell, da z. B. der Himmel im Regefall nicht geschärft werden soll (Artefakte)
- Ausgabe des Bildes mit korrektem Ausgabeprofil (abgestimmt auf die Kombination Drucker + Papier + Tinte) und Farbmanagementeinstellungen
- Präsentation des Bildes nach individuellen Anforderungen, bevorzugt mit Passepartout und Rahmen

Beim Papier fällt eine Generalempfehlung schwer, zu unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich persönlich verwende äußerst gern Ilfords Galerie Gold Fibre Silk , ein ausgezeichnetes Baryt-Papier ohne künstliche Aufheller. Gerade für S/W Aufnahmen eine ausgezeichnete Wahl.

Viele Grüße,
Jörg
 
Danke, welche Papier würdest Du anhand des Bildes empfehlen?

Schade, gute Ausbelichter mit Schützenhilfe dürfen ja nich genannt werden.

Frank
 
Hallo Frank,

bitte das Ausbelichten nicht mit Drucken verwechseln ;) Wenn wir von echten Fine Art Prints sprechen, geht es ausschließlich ums Drucken auf dafür geeigneten Geräten.

Wie schon geschrieben bevorzuge ich das genannte Papier von Ilford. Alternativ sehr gut ist auch das Baryta FB von Hahnemühle. Das ist aber natürlich persönlicher Geschmack, hier tue ich mich wirklich schwer eine allgemein gültige Empfehlung auszusprechen.

Wenn Du auf maximale Qualität Wert legst musst Du Dir darüber im Klaren sein, dass Du, je nach Format, schon mit ein paar €uros rechnen musst (bei A3+ würde ich mal zwischen 30-40€ veranschlagen).

Viele Grüße,
Jörg
 
Frank,

ich denke es wäre für die anderen User hier wichtig zu wissen, welche Informationen Du genau benötigst.

Fine Art Workflow?
Druckvorbereitung?
Ausgabemedium?

Das Thema ist sehr umfangreich, ohne ganz konkrete Fragestellung wird es deshalb schwer Dir gezielt zu helfen.

Viele Grüße,
Jörg
 
Kleine Frage am Rande.

Nach dem Entwickeln des RAWs in LR, C1 oder dergleichen exportiert Ihr das Bild als Jpeg und verarbeitet es weiter in PS oder sollte man es als TIFF weiterverarbeiten?

Mit welcher Methoder erreicht man die beste Qualität?

Danke
 
Wichtig ist der Softproof. Gerade bei S/W mit großen schwarzen Flächen. Tiefes Schwarz ist ein Problem für Tintendrucker. D.h meistens wird das schwarz abgeschnitten. Das müsstest man teilweise im Softproof sehen. D.h das in diesem Bereich der Verlauf zu einer Farbe wird.

Tendenziell würde ich bei dem Motiv zu einem matten Fotopapier raten. Eher nicht zu einem Naturpapier. Die haben meist Struktur und das finde ich passt hier nicht.
Glänzend würde die matte Oberfläche des Wasser stören.

Bei guten Fine-art Manufakturen kann man auch Probedrucke für wenig Geld im kleinen Format bestellen und dann noch mal ändern.

@jd-photography: Darf man eigentlich gar keine Anbieter nennen? oder nicht drüber diskutieren?

@joker69: immer TIFF. JPEG erst wenn man es fertig hat.
 
Ich nutze bei solchen Bildern "digitaloriginal" (sollte findbar sein).

Dann ein Druck auf guten Hahnemühlepapier.

Ich habe den direkten Vergleich mit einem Foto auf matt gemacht.
rein von der Qualität und der Auflösung ist da nicht so der eindeutige Unterschied, aber die Feinheiten des Grau und die Oberläche (nichtreflektierend) machen das gefühlte Produkt zu einer Klasse für mich.

Ich habe keine Ahnung von fine-art print, aber als ich das o.g. Ergbenis in der Händen gehalten habe, dachtei ch "HOLLA!"
 
Zuletzt bearbeitet:
- Bild auf das gewünschten Ausgabeformat bringen (im Idealfall in der nativen Auflösung des Druckers, ansonsten mit einem Teiler der nativen Auflösung). Hierbei kann man viel Qualtiät verschenken, mehr, als den meisten bewusst ist.

verstehe nicht warum das bild die selbe auflösung haben sollte. ich kenne es nur so, dass die druckerauflösung 4x so hoch sein sollte wie die druckauflösung --> bei 300ppi sollte der drucker dann mindestens mit 1200DPI drucken. (wenn ich mich recht erinner steht das auch in der anleitung des druckers.)

durch die verluste bei der internen rasterung erscheint das auch sehr sinnvoll!


als papier für fotos verwende ich meist ein semiglossy von HP, aber da entscheidet wohl mehr der preis und die vorliebe :) für höchstwertige ausdrucke würde ich mich gerade bei SW nach einem matteren umsehen.

noch ein tipp für schwarz/weiß: such dir einen anbieter der mit grauen tinten druckt! das zusammenmischen von grau mit CMY ist nämlich pfusch.

achja, das ganze drucke ich übrigens selbst mit meinem fineartplotter und eine dermaßen umfangreiche EBV habe ich niemals gemacht.

->
drucker mit entsprechenden papier kalibrieren (macht der von alleine)

RAW - EBV nach wunsch (teilweise fast nichts)- mit nik outp. sharpener auf den gewünschten betrachtungsabstand + auflösung schärfen und dann direkt aus PS ausdrucken.

hat bei mir immer gut funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
die besseren HPs haben ein spectrophotometer eingebaut; Z3100, Z3200 und die kleineren varianten glaube ich auch. die druckköpfe richtet der auch selbstständig aus und (ich will keine werbung machen :D ) bei der druckkopfreinigung prüft der zuerst welcher überhaupt verstopft ist.
epson bietet so etwas m.w. auch an, allerdings war hp der erste.

ein tolles vergleichsvideo auf youtube gibt's auch:

HP Z-series printers- on-board profiling vs. the Spectrolino and Profilemaker

edit: achja, der vorschub ist auch automatisch kalibrierbar :evil:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo !!!

Fine Art Printing ist ein sehr interessantes Thema, es gibt verschieden Fine Art Materialien und Drucker. Da ich selber Fine-Art Prints sehr oft bestelle, bin ich der Meinung das für ein Schwarz/Weiß Bild das Hahnemühle Photo Rag BARYTA mit 315g/m² das Beste ist, das Papier hat einen unheimlich Großen Kontrast und Darstellungs Umfang und wirk wie das klassische Fotobaryt-Abzug. Und bei S/W Architektur, sowie Porträt Fotografie kommt das Baryta wirklich super. Informier dich aber bei dem Anbieter, bei dem Du die Fine-Art Prints bestellst ob der Plotter mit dem der Anbieter druck Fine-Art Fähig ist. Beim Epson Stylus Pro 9900 mit HDR Tinten bist du auf jeden Fall aus der sichersten Seite. Hier noch ein Artikel über Fine-Art Prints. Ich bestelle meine Fine-Art Prints bei Foto-Fine-Art.de.
Grüße aus Nürnberg,
 
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