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Farbmanagement-Fähigkeit verschiedener Programme - Datensammlung/Tabelle

beiti

Themenersteller
Ich versuche gerade, eine tabellarische Übersicht der Farbmanagement-Tauglichkeit verschiedener Programme aufzustellen:
http://foto.beitinger.de/cms_tauglichkeit/

Die Seite ist noch völlig roh und unausgereift. Ich habe für den Anfang nur eine Handvoll Programme aufgenommen, die mir gerade eingefallen sind.

Ich bitte um Beiträge zu den Fähigkeiten weiterer Programme.
Auch Verbesserungsvorschläge (z. B. welche Spalten zusätzlich noch sinnvoll wären, was man vielleicht weglassen kann usw.) sind willkommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Farbmanagement-Fähigkeit verschiedener Programme

Hallo beiti,

prima Initiative (y)

Zu Nikons Capture NX2: imho alles mit Ja

Gruß
ewm
 
AW: Farbmanagement-Fähigkeit verschiedener Programme

Klasse Aktion.

Hast du berücksichtigt, dass manche Programme zwar Farbprofile auswerten, nicht aber Monitorprofile verarbeiten? Faststone ist so ein berüchtigtes Beispiel.

Ansosten: Breezebrowser Pro und iMatch können Farb- und Monitorprofile auswerten.
 
AW: Farbmanagement-Fähigkeit verschiedener Programme

Hast du berücksichtigt, dass manche Programme zwar Farbprofile auswerten, nicht aber Monitorprofile verarbeiten? Faststone ist so ein berüchtigtes Beispiel.
Steht unter "Bemerkungen". Ich weiß nicht, ob dafür eine eigene Spalte sinnvoll wäre.

Breezebrowser Pro und iMatch können Farb- und Monitorprofile auswerten.
Sonst noch Funktionen, z. B. Softproof oder Konvertierung in andere Farbräume?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

- Lightroom nimmt für profillose Bilder sRGB
- Aperture kann alles was LR kann + Softproof
- Office 2007 interpretiert eingebettete Profile, rechnet aber nach sRGB statt ins Monitorprofil
- Bildanzeige von Vista und Win7 interpretiert eingebettete Profile und rechnet ins Monitorprofil, aber nicht im Vollbildmodus.
- Vorschau (Standardbildbetrachter von Mac OS) interpretiert eingebettete Profile, zeigt profillose Bilder ohne CM an und kann konvertieren, zuweisen und Softproof.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus Vorschau kann man übrigens auch mit CM drucken, über das Apple Colorsync-CMM.
Bei Aperture weiss ich gar nicht, was mit profillosen Bildern passiert, kann ich mir bei Gelegenheit ansehen. sRGB glaube ich eher nicht, darauf scheint Apple sonst allergisch zu sein.
 
Finde ich auch eine gute Idee. Deine Browser-Farbmanagement-Seite ist eh toll.

Ich hätte noch den FastPictureViewer im Angebot.
Unterstützt Monitor-Profil, lädt Bilder ohne Profil anscheinend als sRGB (jedenfalls sehen die Testbilder in sRGB mit und ohne Profil von Deiner Seite exakt genauso aus und mein Monitor ist nicht genau auf sRGB, AdobeRGB ohne Profil deutlich matt).
Blöd ist, dass man das Monitorprofil in den Einstellung von Hand setzen muss. Sicher sehr schlecht in einem Multi-Monitor-Setup.

Die restlichen Angaben sind "nein"

Hier link zum CMS-FAQ des Viewer:
http://www.fastpictureviewer.com/faq/#cms

Warum ich den nutze?
Weil der in der Lage ist mit PreCaching, Multithreading und 64-Bit-Support in Windeseile durch eine große Bildsammlung zu fliegen oder andersrum, weil ich nach Rechnerspeedupgrade (um ca. Faktor 8 (alle Cores zusammen natürlich nur)) irgendwie immer noch genauso lange auf das nächste Bild warten musste (m. ACDSee).
Die Trialversion der Pro mutiert nach einer Weile zur kostenlosen Home-Version. Die unterstützt nur reine jpegs. Reicht mir.
 
Ein wirklich sinnvoller Thread, den es weiterzuführen lohnt. Einige Ergänzungen bzw. Fragen, die sich mir beim Lesen der Tabelle gestellt haben:

- Was heißt in der Spalte "Interpretation profilloser Bilder" das Wort "nein"? Klingt so, als würden die Bilder gar nicht erst geöffnet, vielleicht anders formulieren?

- IrfanView ist generell nicht in der Lage, beim Speichern von TIFF-Dateien irgendwelche Zusatzinformationen mit abzuspeichern, daher geht auch jedes Farbprofil über die Wupper. Dass alle Bilder in den Monitorfarbraum konvertiert werden, wäre mir dagegen neu. Als reiner Bildbetrachter ist IrfanView mit Hilfe der IrfanView Plugins im übrigen voll Farbmanagement-fähig.

- In der Firefox-Spalte empfiehlt sich ein Hinweis auf das Addon "Color Management", welches die Konfiguration der Farbmanagement-Optionen über eine gescheite Benutzeroberfläche ermöglicht, anstatt im about:config-Dialog irgendwelche kryptischen Modi ein- oder auszuschalten.

Beste Grüße
 
Blöd ist, dass man das Monitorprofil in den Einstellung von Hand setzen muss. Sicher sehr schlecht in einem Multi-Monitor-Setup.
Im Gegenteil: So behält man wenigstens die Kontrolle, welches der Profile genutzt wird.

Was heißt in der Spalte "Interpretation profilloser Bilder" das Wort "nein"? Klingt so, als würden die Bilder gar nicht erst geöffnet, vielleicht anders formulieren?
Ich habe jetzt "Monitorfarbraum" geschrieben. Weiß aber noch nicht, ob das besser verständlich ist.

IrfanView ist generell nicht in der Lage, beim Speichern von TIFF-Dateien irgendwelche Zusatzinformationen mit abzuspeichern, daher geht auch jedes Farbprofil über die Wupper. Dass alle Bilder in den Monitorfarbraum konvertiert werden, wäre mir dagegen neu. Als reiner Bildbetrachter ist IrfanView mit Hilfe der IrfanView Plugins im übrigen voll Farbmanagement-fähig.
IrfanView speichert nie Profile mit ab, auch nicht im JPEG-Format.
Das aktivierte Farbmanagement-PlugIn konvertiert Bilder in den Monitorfarbraum. Solange man die Bilder nur betrachtet, ist das okay, und man hat damit echtes Farbmanagement. Wenn man aber bei aktiviertem PlugIn Bilder wieder speichert (einzeln oder per Batch-Verarbeitung) werden sie in konvertierter Form abgespeichert (aber natürlich ohne eingebettetes Profil).
Also IrfanView kann nicht unterscheiden zwischen der reinen Monitordarstellung und der Weiterverarbeitung der Daten.
 
ACDSee Pro 3 ist auch farbmanagementfähig. FM muss aber manuell aktiviert werden, desgl. ist das Monitorprofil manuell einzutragen.
Die Schnellansicht von ACDSee kann allerdings kein Farbmanagement.


Helmut
 
Im Gegenteil: So behält man wenigstens die Kontrolle, welches der Profile genutzt wird.
Ist aber tatsächlich blöd, wenn man eben mehr als einen Monitor hat.
Ich weiß allerdings auch nicht wie gut sich andere Programme oder das System wirklich mit mehreren Monitoren vertragen.
Ich nutze wechselseitig einen sRGB-Schirm auf dem Schreibtisch oder einen WideGamut-TV. Da muss ich mit FastPictureViewer von Hand umstellen.

Aber ich sehe gerade, Du hast es in den Kommentar geschrieben.
Das finde ich gut so.

ACDSee Pro 3 ist auch farbmanagementfähig. FM muss aber manuell aktiviert werden, desgl. ist das Monitorprofil manuell einzutragen.
Die Schnellansicht von ACDSee kann allerdings kein Farbmanagement.
Bei ACDSee habe ich das Problem, dass es nur dann FM richtig macht, wenn das Profil wirklich eingebettet ist.

Konkret:
Ich habe hier noch Bilder einer 350D jpg OOC. Die sind in AdobeRGB, auch so getagged aber enthalten das Profil nicht selbst.
Ich weiß gar nicht wie das bei aktuellen Kameras ist, mache eigentlich nur noch RAW und sRGB-Jpegs.

Jedenfalls zeigt ACDSee diese Bilder auch mit aktiviertem FM falsch an. Windows Preview oder FastPictureViewer machen es richtig und laden das Farbprofil offensichtlich aus dem System.

Nachtrag:
Man kann bei ACDsee einstellen, wie ein Bild "ohne eingebettetes Profil" interpretiert werden soll. Da betrifft dann Bilder die wirklich "untagged" sind als auch das oben genannte, "tagged" aber ohne Profil drin.
Softproof geht auch ... habe ich noch nie getestet.
Hier mal ein Bild von den Settings. Die sollten eigentlich alles erklären:
[ATTACH_ERROR="dslrToolsAttachRewrite"]1353913[/ATTACH_ERROR]

Farbprofile konvertieren, kann es auch:
[ATTACH_ERROR="dslrToolsAttachRewrite"]1353923[/ATTACH_ERROR]
Zur Qualität kann ich hier auch nichts sagen.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Kleines Update, auch damit das Projekt hier nicht untergeht...

- Apple hat die Möglichkeit Profile zu konvertieren wieder aus "Vorschau" rausgenommen, Zuweisen und Sofproof sind noch da.

- Aperture stellt beim Importieren profilloser Bilder irgendwas Verrücktes mit den Farben an. Da ich auch meine Texturendatenbank in Aperture verwalte, in die sich hier und da mal profilose Bilder verirren, habe ich mir die Zeit genommen bisschen tiefer zu graben...trotzdem habe ich noch nicht rausfinden können, was Aperture da anstellt.
Das Monitorprofil ist im Spiel, es wird aber nicht einfach nur zugewiesen...
 
Wirklich eine sehr sinnvolle Übersicht.

Zu Capture NX2 hätte ich folgende Ergänzung:
Falls ein Bild kein Farbprofil mitbringt wird es mit dem unter Voreinstellungen -- Farbmanagement -- definierten Standard RGB Farbraum dargesellt. Dann kann man dem Bild aber auch unter Anpassen -- Farbprofil ein Profil zuweisen, das dem Bild zugeordnet wird und bei späteren Aufrufen Verwendung findet.

Und noch eine Bemerkung zu Picasa: Picasa verwendet grundsätzlich kein Monitorprofil, wohl aber das Profil des Bildes. Deshalb ist Picasa für kalibrierte Monitoren oder bessere Monitore mit ausgeliefertem Monitorprofil nicht zu gebrauchen.
 
Falls ein Bild kein Farbprofil mitbringt wird es mit dem unter Voreinstellungen -- Farbmanagement -- definierten Standard RGB Farbraum dargesellt.
Das werde ich ergänzen.

Dann kann man dem Bild aber auch unter Anpassen -- Farbprofil ein Profil zuweisen, das dem Bild zugeordnet wird und bei späteren Aufrufen Verwendung findet.
Ich denke, das fällt unter "Freies Zuweisen".

Und noch eine Bemerkung zu Picasa: Picasa verwendet grundsätzlich kein Monitorprofil, wohl aber das Profil des Bildes.
Ich werde Picasa auch in die Liste mit aufnehmen.
 
Noch eine Anmerkung zu dieser Tabelle:

ich verwende in meinem Workflow am Ende auch NOISEWARE PRO (stand alone). Auf die Pro-Version bin ich deshalb gestoßen, weil nur diese im entrauschten neu abgespeicherten Bild die EXIF-Daten und das ICC-Profil beibehält.
Das geht auch aus folgender Zusammenstellung hervor:

http://www.imagenomic.com/nwsa_de.aspx

Ich habe den Vergleich zwischen Free- und Pro-Version selbst ausprobiert bevor ich mich zum Kauf der Pro-Version entschieden habe.

Also: wer mit Farbmanagement arbeitet braucht die Pro-Version von NOISEWARE !
 
Und jetzt ist mir noch etwas eingefallen:

zur perspektivischen Entzerrung von Bildern gibt es eine einfache gute Freeware: ShiftN.
Die habe ich auch in meinem Workflow. Glücklicherweise bleibt auch bei dem abgespeicherten entzerrten Bild das zugeordnetet ICC-Profil erhalten!
Das steht zwar nicht in der Hilfe des Programmes, ich habe es aber ausprobiert.
 
Ja, NOISEWARE PRO verwendet ICC-Profile, wenn unter View -- Options -- Open Image -- Embedded ICC profiles auf "Apply on open" eingestellt wird, was nicht default ist. Dann wird bei der Anzeige während der Bearbeitung das ICC-profil verwendet und auch weitergereicht an das gesicherte Ergebnissbild und die Farben werden genauso angezeigt.
Wenn man die oben erwähnte Einstellung auf "Do not apply" stellt, wird während der Bearbeitung Farbmanagement nicht verwendet (Testbild in falschen Farben) und das Ergebnisbild bekommt zwar das ICC-Profil weitergereicht, es erscheinen die richtigen Farben, aber viel blasser. Letzterer Effekt ist bei Bildern mit sRGB oder Adobe RGB Profilen nicht zu beobachten, liegt wahrscheinlich nur an dem speziellen Test-Profil "ColorSpin".

SchiftN dagegen kennt kein wirkliches Farbmanagement bei der Anzeige der Bilder während der Bearbeitung, reicht das ICC-Profil aber auch dem gesicherten Ergebnisbild zu und die Farben werden genauso richtig dargestellt (nicht blasser).

Ich habe das mit dem ersten Testbild aus Iherm Artikel über Farbmanagement im Browser überprüft, das ich mir zuvor runtergeladen hatte.
 
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