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"dumme" frage, von einem Laien

ShadowSascha

Themenersteller
Hi Leute,

ich habe mich schon etwas im Internet umgeschaut, aber ich finde einfach keine Antwort auf meine Frage.

Warum sollte man einen Sucher benutzen, wenn die Cam einen Bildschirm hat?

Ich habe das Gefühl, dass das eine vollkommen bescheuerte Frage ist, aber ist die Nutzung eines Suchers nicht einfach nur umständlicher?

ist nicht der Screen auf aktuellen Kameras hochauflösend "genug"?
 
Ist die Nutzung einer Gabel nicht umständlicher als die eines Löffels? Das kommt auf den Zweck an. Bei Nutzung des Suchers kann man die Kamera ruhiger halten, als wenn man sie am ausgestreckten Armen vor sich hält. Bei Sonnenlicht ist es schwierig, auf dem Bildschirm etwas zu erkennen.
Gruß
Norbert.
 
Kommt dazu: Der optische Sucher ist einfach immer "an". Selbst wenn die Kamera auf dem Tisch liegt. Er braucht auch viel viel viel viel weniger Strom, als ein Display. Er stellt für viele "angenehmer" dar.
 
...eine vollkommen bescheuerte Frage ...
Nee, ist es nicht, man kann Fragen aber durchaus bescheuert formuliren :D

Ich bin von kleinauf an Sucher gewühnt, habe im Zuge meiner Digitalisierung auch nur Kompakte mit Sucher gehabt und möchte inen optischen Sucher dadurch nicht missen. Zumal er für mich im unteren Rand Informationen zur Belichtung hat. Auch halte ich die Kamera mit zwei Händen vor das Gesicht. Das stützt die Kamera noch zusätzlich noch ab und verhindert ungewolltes verwackeln.
 
Ich habe das Gefühl, dass das eine vollkommen bescheuerte Frage ist, aber ist die Nutzung eines Suchers nicht einfach nur umständlicher?
Zusätzlich zu den genannten Punkten:

- der elektronische Sucher hat eine gewisse Zeitverzögerung (kann bei Sportaufnahmen u. dergl. ein Problem sein)

- bei DSLR funktioniert der schnellere Phasen-AF nicht, wenn du das Display statt des Suchers nimmst.

L.G.

Burkhard.
 
der elektronische Sucher hat eine gewisse Zeitverzögerung (kann bei Sportaufnahmen u. dergl. ein Problem sein)
Glaube, er meint hier wirklich das rückseitige Kameradisplay.

bei DSLR funktioniert der schnellere Phasen-AF nicht, wenn du das Display statt des Suchers nimmst.
Doch, tut er. Nur das ständige Spiegelklappen und der schwarz werdende Bildschirm nervt tierisch.

@TO:
Vorweg: ich bin ebenfalls ein Sucherkind und will's auch garnich anders!
Es gibt allerdings Situationen, bei denen ich doch mal das Display benutze.
Bodennahe Aufnahmen mit manuellem Fokus, beispielsweise. Dank Klappdisplay muss ich nicht auf dem Boden rumliegen,
und kann bequem in der Hocke Ausschnitt und Fokuspunkt einstellen.
Bei manuellem Fokus vom Stativ aus nehme ich immer das Display.
Geht meines Erachtens einfach präziser als mit dem Sucher, vorallem bei großen Blenden (kleinen Blendenzahlen).
 
Glaube, er meint hier wirklich das rückseitige Kameradisplay.
Für mich ist das auch ein elektronischer Sucher, aber da will ich mich nicht streiten. Das Problem besteht jedenfalls.

Doch, tut er. Nur das ständige Spiegelklappen und der schwarz werdende Bildschirm nervt tierisch.
Die Kombination kannte ich noch nicht. Hört sich jedenfalls nicht wirklich praxistauglich an.

L.G.

Burkhard.
 
Vorweg: ich bin ebenfalls ein Sucherkind und will's auch garnich anders!
Es gibt allerdings Situationen, bei denen ich doch mal das Display benutze.
Bodennahe Aufnahmen mit manuellem Fokus, beispielsweise. Dank Klappdisplay muss ich nicht auf dem Boden rumliegen,
und kann bequem in der Hocke Ausschnitt und Fokuspunkt einstellen.
Bei manuellem Fokus vom Stativ aus nehme ich immer das Display.
Geht meines Erachtens einfach präziser als mit dem Sucher, vorallem bei großen Blenden (kleinen Blendenzahlen).

Mache ich genau so. Bewegte Motive = Sucher.
Statische Motive wie Landschaften/Architektur = Liveview. :top:
 
danke schonmal für die Antworten.

mir geht es hier hauptsächlich um elektronische Sucher... das sind doch im Grunde auch nur kleine Displays?!

(Beispiel Olympus Stylus 1)

einige Vorteile von optischen Suchern konnte ich mir auch so schon denken ;)
 
"Live View" ist die Technik die das Bild auf das Display bringt, egal ob auf einen elektronischen Sucher oder das Display hinten. EIn Elektronischer Sucher verbindet einige Vorteile von Live View und die Vorteile eines Suchers.


Die Frage warum man den Sucher benutzen soll kann man auch umdrehen: Wieso sollte man das Display benutzen? Was soll das bringen? Zumindest dann wenn man durch den Sucher schauen kann (was ei Überkopfaufnahmen nicht geht) bringt das Display in meinen Augen keine Vorteile.

Eine schwere DSLR ist am Auge viel ruhiger zu halten. Man hat einen weitern Auflagepunkt und der Schwerpunkt ist näher als wenn man aufs Display schaut.


Bei bewegten Objekten ist es viel intuitiver. Schaust du aufs Display hast du im Extremfall den Kopf ruhig und drehst die Kamera. Das Verfolgen von Objekten ist mit Sucher da viel einfacher da du einfach nur mit dem Kopf das Objekt verfolgst.
 
Also deine Frage bezieht sich auf EVF vs großes Kameradisplay?

Der EVF kann auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen genutzt werden (zB Sonne von schräg hinten). Weiterhin kann man die Kamera (wie gesagt) ruhiger halten, da man die Kamera mit dem Kopf zusätzlich stützt, was beim normalen Display nicht möglich ist. Zu guter letzt wird der EVF etwas weniger Strom benötigen, als das Display.
 
Eine schwere DSLR ist am Auge viel ruhiger zu halten.
Korrekt! Jede andere Antwort ist auch falsch oder zumindest unpräzise.

Beim grundsätzlichen Design von Kameras ist man nicht zufällig auf die "Haltung am Auge" gekommen. Sicher, es hat auch immer ein paar Alternativen gegeben (Lichtschachtsucher), aber die überwiegende Mehrzahl der Kameras haben ihre Position am Auge. Einerseits bestand/besteht natürlich das Bedürfnis, den Bildausschnitt relativ präzise bei der Aufnahme festlegen zu können, andererseits sieht auch der Fotograf primär nicht mit seinem Bauchnabel, sondern mit seinen Augen. Ziemlich natürlich also, dass dort auch die Kamera gut aufgehoben ist.

Wie gut diese Position gewählt ist, zeigt sich schnell, wenn man sich dann mit der humaoiden Anatomie beschäftigt. Tatsächlich sind wir nicht in der Lage, größere Lasten - und hier wird schon die Tafel Schokolade zum Problem - körperfern stabil zu halten. Physikalisch schlägt hier die Gravitation zu, die Belastung der Arm- und Schultermuskulatur wird durch den ausgestreckten Arm auf maximiert - jedenfalls solange wir vom aufrecht gehenden Individuum ausgehen, kriechend und liegend sieht das etwas anders aus. Leider schlägt an dieser Stelle dann zuätzlich noch eine Eigenschaft der meisten unserer Muskel zu: Wir können zwar gut dynamische Muskelarbeit leisten, aber im direkten Vergleich fast überhaupt keine statische! Das Halten der Kamera ist statische Muskelarbeit pur. 1kg Kamera, Eigengewicht und Länge des Arms setzen uns schwer zu (das passende Stichwort in der Mechanik heisst übrigens Lastarm). Die Folge der beschriebenen Belastung ist ein unwillkürliches Zittern - der Garant für verwackelte Bilder!

Uns bleibt also nur eine Kompensation unserer "Schwäche": Die Kamera muss körpernah gehalten werden! Mit angewinkelten Armen ergibt sich zwangsläufig die Haltung vor dem Kopf oder mit ausgestreckten Armen auf Höhe des Genitalbereichs. Mit Unterstützung eines Kameragurts erreichen wir eine Position irgendwo zwischen Bauchnabel und Brustwarzen, was aber selbst mit einem Klappsucher ziemlich unpraktisch ist, da unsere Halswirbelsäule einen stressfreien Blick nach unten - wieder aus anatomischen Gründen - erschwert. Bleibt also nur die am Gurt baumelnde Kamera, die mit ausgestreckten Armen vom Körper ferngehalten wird, so dass Rumpf, Gurt und Arme ein doch relativ stabiles Dreieck bilden.

Und jetzt kommen die Techniker ins Spiel: Erhöhen wir doch einfach die ISOs und verwenden zusätzlich einen gutes Stabilisierungssystem, dann geht´s notfalls auch einarmig und leidlich verwacklungsfrei. Sorry, warum werden ansich sinnvolle Technologien eigentlich immer zweckentfremdet? Bei Kompaktkameras hat das dazu geführt, dass die Sucher verschwunden sind und die resultierende Bildqualität eindeutig schlechter ist, als sie es nach dem eigentlichen Stand der Technik sein müsste. Weil´s geiler ist? Weil man das heute eben so macht? Warum ballert der Biathlet eigentlich immer noch mit einer Flinte mit Zielfernrohr, wenn eine grob in Zielrichtung gehaltene Schrotflinte eigentlich auch funktioniert? Eine locker geworfene Handgranate sorgt sicher auch dafür, dass die Scheibe im Ziel hinreichend beschädigt wird.

Wie miserabel die Displays darstellen, wenn "Störlicht" auf sie fällt, muss man ja nicht wirklich diskutieren. Mit dem Handy dreht man sich einfach um, dann wird´s besser. Bei der Kamera zeigt sich jedoch sehr schnell, dass das praxisuntauglich ist, weigern sich doch besonders Immobilien oder Landschaften, dieser Kehrtwende zu folgen.

Nun gut, genug davon. Es gibt noch ein wichtiges Argument für einen Sucher. Ein nicht unerheblicher Teil der Weltbevölkerung benötigt für scharfes Sehen im Nahbereich (wenige Zentimeter bis Armlänge) eine Lesebrille. Vorwiegend betrifft das übrigens die Gruppe "Ü-40". Während ein anständiger Sucher selbstverständlich einen Diotrienausgleich hat, suchen wir den bei Displays natürlich vergeblich.

Ich jedenfalls werde erst auf den Sucher verzichten, wenn die Kamerahersteller das Liveviewbild direkt in oder vor mein Auge projizieren. Klappdisplay? Ein lächerlicher, unkreativer und sehr konventioneller Versuch zur Problemlösung. Wie wär´s denn einfach mal mit einer Brille mit Einblendung?
 

Gute Ausführung, jedoch 2 Kritikpunkte auf die schnelle:
- lächerlich ist das Klappdisplay sicherlich nicht. Bodennah durch den Sucher gucken für manuellen Fokus? Eher nicht so toll... Bei Weitfeldastrofotografie im Winter isses Gold wert!
- Livebild per Brille direkt vor's Auge projizieren? Denk mal an die Latenz...
 
Also ich benutze einen Sucher lieber als das Display hinten an einer Kamera lieber, weil ich dadurch einen erheblich besseren Eindruck vom fertigen Bild bekomme. Schließlich kann ich dadurch alles außen herum ausblenden! Daneben finde auch ich die Haltung der Kamera am Auge für stabiler.
 
In normaler Position ist ein optischer Sucher sicher die beste Lösung.
Aber beim EVF bin ich mir da schon nicht mehr sicher. MF ist damit im Vergleich zu einer SLR stark erschwert.
Aber auch so nutze ich auch beim Fotografieren häufig das Klappdisplay, ein mal bei bodennahen Aufnahmen, Überkopf, um die Ecke, oder wenn ich meinen Blick nicht beeinträchtigen darf (z.B. beim Fliegen).
 
In normaler Position ist ein optischer Sucher sicher die beste Lösung.
Aber beim EVF bin ich mir da schon nicht mehr sicher. MF ist damit im Vergleich zu einer SLR stark erschwert.
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Also ich find MF mit elektronischem Sucher einfacher als mit optischem - zumindest in der "Gucklochklasse". Aber die Diskussion gabs neulich schon, da wurde mir erklärt das Argument zählt nicht da es auch große optische Sucher gibt:D
 
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