Der Photograph
Themenersteller
Wer von Euch hat Erfahrungen mit der "1-Objektiv-Strategie" also nur mit einem Objekitv loszuziehen?
Selbstverständlich gibt es viele Gelegenheiten bei denen man nur für einen bestimmten Anlaß loszieht und eben nur die entsprechende Optik mitnimnmt. Zum Beispiel das 50-200 in den Zoo, das Zuiko 50 für die Portait-Aufnahmen usw... Aber darum geht es mir hier nicht.
Meine Frage zielt aber "weiter": Öfters frage ich mich, ob man nicht bei längeren unspezifischeren Fototouren mit einer D-SLR und einem 14-54 in der Bereitsschaftstasche viel ungezwungener und freier arbeiten würde. Aktuell habe ich mal meine kompletten Bilder mit einem Exif-Viewer analysiert. Und da sind dann doch tatsächlich 75% zwischen 14 und 54 entstanden. (Tatsächlich wurden aber nur 50% der Bilder mit dem 14-54 gemacht. Viele Bilder um die 50mm wurden tatsächlich mit dem 50-200 fotografiert. Rein theoretisch hätte ich sie aber mit dem 14-54 machen können.) Natürlich gab es auch noch einige - durchaus auch sehr gute - Bilder um die 200mm. Das will ich ja auch gar nicht in Abrede stellen. Mir ist schon klar, dass einige Bilder nicht gemacht werden können. Aber das wird wohl immer so sein, egal was ich alles rumschleppe - irgendwas wird immer fehlen.
Und kommen wir nicht mit den angekündigten Gehäusen und ihrer zweistelligen MP-Zahl in einen Bereich, der zur Not auch noch einen Ausschnitt zulässt?!
Zurzeit habe ich eher das Gefühl, dass man versucht für alle Gelegenheiten gerüstet zu sein. ICH kann es manchmal gar nicht nachvollziehen wie viel Ausrüstung manche Personen mit sich rumtragen. (Damit wir uns nicht falsch verstehen: Jeder soll das natürlich so machen, wie er es möchte! Ich sehe, dass mal als Anstoß auch mal in eine andere Richtung zu denken.)
Ich merke es ja an mir selber, dass man oft überlegt, dass hier und da noch eine Brennweitenlücke herrscht. Die Brennweitenbereiche werden quer durch alle Hersteller auch immer extremer. Mit dem einen Auge schiele ich natürlich auch noch dem 7-14 oder dem 300. Werden meine Gesamtergebnisse aber wirklich besser, wenn ich alles mitschleppe?
Gerade bin ich echt am Überlegen für Urlaube (und da mache ich sehr viele Fotos und suche mir die Ziele gerade auch unter fotografischen Gesichtspunkten aus) nur das Standardzoom mitzunehmen. Wenn mich der Mut verlässt, dann muss ich mir wohl noch ein 40-150 4.5-5.6 in die Hosentasche stecken ;-)
Vorteile könnten sein:
- unauffälligeres Fotografieren
- schneller, da Kamera griffbereit
- sicherer, man muss nicht Teile in Unterkünften "parken"
- bequemer
- mehr Fotos, da man die Kamera auch wirklich immer dabei hat
- Konzentration auf das Wesentliche
- tragbarer, vor allem dann wenn man noch Getränke, Karten, Essen, Reiseführer und anderes Zeugs den ganzen Tag trägt
Also, wer hat/hatte auch Mut zu dieser Lücke und berichtet hier mal von seinen Erfahrungen? Und natürlich von den Auswirkungen auf die Bildergebnisse!
Gruß vom Photographen
Nachtrag: Ich bin übrigens kein Verfechter eines Superzooms.
Selbstverständlich gibt es viele Gelegenheiten bei denen man nur für einen bestimmten Anlaß loszieht und eben nur die entsprechende Optik mitnimnmt. Zum Beispiel das 50-200 in den Zoo, das Zuiko 50 für die Portait-Aufnahmen usw... Aber darum geht es mir hier nicht.
Meine Frage zielt aber "weiter": Öfters frage ich mich, ob man nicht bei längeren unspezifischeren Fototouren mit einer D-SLR und einem 14-54 in der Bereitsschaftstasche viel ungezwungener und freier arbeiten würde. Aktuell habe ich mal meine kompletten Bilder mit einem Exif-Viewer analysiert. Und da sind dann doch tatsächlich 75% zwischen 14 und 54 entstanden. (Tatsächlich wurden aber nur 50% der Bilder mit dem 14-54 gemacht. Viele Bilder um die 50mm wurden tatsächlich mit dem 50-200 fotografiert. Rein theoretisch hätte ich sie aber mit dem 14-54 machen können.) Natürlich gab es auch noch einige - durchaus auch sehr gute - Bilder um die 200mm. Das will ich ja auch gar nicht in Abrede stellen. Mir ist schon klar, dass einige Bilder nicht gemacht werden können. Aber das wird wohl immer so sein, egal was ich alles rumschleppe - irgendwas wird immer fehlen.
Und kommen wir nicht mit den angekündigten Gehäusen und ihrer zweistelligen MP-Zahl in einen Bereich, der zur Not auch noch einen Ausschnitt zulässt?!
Zurzeit habe ich eher das Gefühl, dass man versucht für alle Gelegenheiten gerüstet zu sein. ICH kann es manchmal gar nicht nachvollziehen wie viel Ausrüstung manche Personen mit sich rumtragen. (Damit wir uns nicht falsch verstehen: Jeder soll das natürlich so machen, wie er es möchte! Ich sehe, dass mal als Anstoß auch mal in eine andere Richtung zu denken.)
Ich merke es ja an mir selber, dass man oft überlegt, dass hier und da noch eine Brennweitenlücke herrscht. Die Brennweitenbereiche werden quer durch alle Hersteller auch immer extremer. Mit dem einen Auge schiele ich natürlich auch noch dem 7-14 oder dem 300. Werden meine Gesamtergebnisse aber wirklich besser, wenn ich alles mitschleppe?
Gerade bin ich echt am Überlegen für Urlaube (und da mache ich sehr viele Fotos und suche mir die Ziele gerade auch unter fotografischen Gesichtspunkten aus) nur das Standardzoom mitzunehmen. Wenn mich der Mut verlässt, dann muss ich mir wohl noch ein 40-150 4.5-5.6 in die Hosentasche stecken ;-)
Vorteile könnten sein:
- unauffälligeres Fotografieren
- schneller, da Kamera griffbereit
- sicherer, man muss nicht Teile in Unterkünften "parken"
- bequemer
- mehr Fotos, da man die Kamera auch wirklich immer dabei hat
- Konzentration auf das Wesentliche
- tragbarer, vor allem dann wenn man noch Getränke, Karten, Essen, Reiseführer und anderes Zeugs den ganzen Tag trägt
Also, wer hat/hatte auch Mut zu dieser Lücke und berichtet hier mal von seinen Erfahrungen? Und natürlich von den Auswirkungen auf die Bildergebnisse!
Gruß vom Photographen
Nachtrag: Ich bin übrigens kein Verfechter eines Superzooms.