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Bildstabilisator und Stativ

Stiebi

Themenersteller
Hallo zusammen!

Ich habe bereits mehrfach gelesen/gehört, dass ein Bildstabilisator unbedingt deaktiviert sein sollte, wenn die Kamera auf einem Stativ montiert ist. Nun habe ich mir für meine nächste Woche beginnende Afrikareise ein Autoscheibenstativ der Firma Berlebach gekauft. Für den Fall, dass jemand damit nichts anfangen kann: Es handelt sich dabei um ein rechteckiges Holzbrett mit einer gummierten Auflagefläche, welches an die geöffnete Autoscheibe montiert wird.
Ich beabsichtige nicht mit einem Stativkopf zu arbeiten, sondern mit einem Beanbag. Ich verspreche mir mehr 'Bewegungsfreiheit' und 'Flexibilität' davon. Die Frage ist nur, ist es auch hier zwingend notwendig, den Bildstabilisator zu deaktivieren, wenn die Kamera (D 30 mit 100-400mm Objektiv) auf dem Sack liegt?

Gruß Stiebi
 
Hast Du ein Auto und einen Beanbag? Dann probiers doch einfach kurz aus - je 10 Bilder mit und ohne Stabi.
So wirklich "statisch" ist das System ja nicht, es dürfte nur Ermüdungserscheinungen vorbeugen. Benutz am besten noch einen Kabelauslöser, viele verreissen sonst beim Druck auf den Auslöser.
 
Hast Du ein Auto und einen Beanbag? Dann probiers doch einfach kurz aus - je 10 Bilder mit und ohne Stabi.
So wirklich "statisch" ist das System ja nicht, es dürfte nur Ermüdungserscheinungen vorbeugen. Benutz am besten noch einen Kabelauslöser, viele verreissen sonst beim Druck auf den Auslöser.
... oder den Selbstauslöser benutzen...;)
 
Achso, Nachtrag:

Wenn die Bohnensack-Konstruktion stabil ist, muss der Bildstabi ausgeschaltet werden. Ansonsten versucht er uU Bewegungen im Motiv zu kompensieren, was ja nicht erwünscht ist.

Sollte die Bohnensack-Konstr nicht stabil genug sein, könnte man auch aus der Hand fotografieren - verwackelt ist verwackelt, egal wie stark. Auch der Stabi hilft dann nur so sehr, wie er es auch bei der Auslösung aus der Hand tuen würde...

Ich mag Bohnensäcke, die Teile funktionieren schlichtweg gut. Wie der Unterbau die Funktionsweise in deinem Fall einschränkt, musst du schon selbst probieren.

Wie auch immer: Enweder "Stabi aus" oder aus der Hand fotografieren, mehr Alternativen hast du nicht. "Stabi an" bedeutet nämlich: der Bohnensack bringt es nicht.
 
Wenn die Bohnensack-Konstruktion stabil ist, muss der Bildstabi ausgeschaltet werden. Ansonsten versucht er uU Bewegungen im Motiv zu kompensieren, was ja nicht erwünscht ist.
Nein, das macht der Stabi eben nicht. Ein Bildstabilisator kann nur Deinen eigenen Tatterich ausgleichen bzw. es versuchen, je nach Tremor :D
Motiv Bewegungen dagegen kann kein Stabilisator ausgleichen, wie denn auch?
 
Nein, das macht der Stabi eben nicht. Ein Bildstabilisator kann nur Deinen eigenen Tatterich ausgleichen bzw. es versuchen, je nach Tremor :D
Motiv Bewegungen dagegen kann kein Stabilisator ausgleichen, wie denn auch?

Dann macht es ja auch überhaupt nichts, wenn man denn Bildstabi auf einem Stativ angeschaltet lässt, soso...
 
Dann macht es ja auch überhaupt nichts, wenn man denn Bildstabi auf einem Stativ angeschaltet lässt, soso...

Richtig, wenn man den diversen Bedieungsanleitungen der diversen Objektive mit Stabi glauben schenken darf. Die Praxis sieht aber häufig anders auch, das weiß sehr wohl. Unschärfen durch eingeschaltete Stabis auf dem Stativ sind nicht durch Bewegungen der Motive verursacht, sondern durch den Stabi selbst!
Die Sensoren, die horizontale und vertikale Bewegungen erkennen und ausgleichen sollen, "suchen" bei der Montage auf dem Stativ diese Unruhen und schaukeln sich so gegenseitig hoch, so dass es zu Unschärfen kommen kann.
Dies wurde auch schon mehrfach hier diskutiert.
 
... oder den Selbstauslöser benutzen...;)

Prima Idee mit dem Selbstauslöser:D
Afrika - Autoscheibenstativ - 400 mm Brennweite: das klingt für mich stark nach Tierfotografie. Also die laufende Giraffe (oder wen auch immer) immer schön bitten, doch die 10 oder 2 Sekunden stehenzubleiben bis der Selbstauslöser abgelaufen ist.
Sehr konstruktiv:evil:
 
Probiers einfach aus.
Ich habe dem Stabi meines 500er auf dem Stativ immer aus.
Warum? Wenn er an ist sehe ich keinen Qualitätsunterschied im Bild.
Also lasse ich ihn aus. Spart Strom.

Gruß

Holger
 
Hätte nicht mit so vielen unterschiedlichen Meinungen/Ansichten gerechnet. Vielen Dank erstmal dafür. Viel schlauer bin ich aber noch nicht. Selbstauslöser und Tierfotografie paßt in den wenigsten Fällen, mit Kabelauslöser auf 'Löwenjagd' zu gehen ist sicher auch nicht gerade immer praktisch.
Also, Stabilisator und ein klassisches Stativ - geht nicht, ist klar. Ich hatte gehofft, dass schon mal jemand mit 'Brett und Sack' aus dem Auto heraus fotografiert hat und mit welchem Ergebnis er den Stabi an bzw. aus hatte. Ich tendiere nun dazu, bei einem ruhigen Motiv (bsw. dösender Löwe) mit Kabelauslöser und Stabi aus zu fotografieren und bei unruhigen Motiven (bsw. Tiere am Wasserloch) Stabi an und mit Hand auslösen. In beiden Fällen Kamera auf dem Sack.
Da ich noch 5 Tage habe, werde ich den Vorschlag aufgreifen und doch mal hier zu Hause einige Probeaufnahmen machen. Mal schauen, ob tatsächlich ein Unterschied festzustellen ist.

Gruß Stiebi
 
Ich hatte gehofft, dass schon mal jemand mit 'Brett und Sack' aus dem Auto heraus fotografiert hat und mit welchem Ergebnis er den Stabi an bzw. aus hatte.

Gruß Stiebi



Mache ich des öfteren mit Brennweiten von 500 -1000 mm.
Wenn man ein wenig Erfahrung hat sieht man schon im Sucher mit Blick auf die Belichtungszeit ob das ohne Stabi etwas werden würde.
Bei mir ist der IS unter den genannten Bedingungen immer an.
 
Also, Stabilisator und ein klassisches Stativ - geht nicht, ist klar. Ich hatte gehofft, dass schon mal jemand mit 'Brett und Sack' aus dem Auto heraus fotografiert hat und mit welchem Ergebnis er den Stabi an bzw. aus hatte. Ich tendiere nun dazu, bei einem ruhigen Motiv (bsw. dösender Löwe) mit Kabelauslöser und Stabi aus zu fotografieren und bei unruhigen Motiven (bsw. Tiere am Wasserloch) Stabi an und mit Hand auslösen. In beiden Fällen Kamera auf dem Sack.

Hallo,

aus Deinen Schilderungen geht leider nicht hervor, ob Du eine individuelle Safari machst oder eine durch große Reiseveranstalter organisierte und vor allem wohin es gehen soll in Afrika.
Die beste Zeit Tierfotos in Afrika zum machen ist die Morgen- und Abenddämmerung. Tags über liegen viele Jäger irgendwo im Schatten und sind am dösen. Leider ist man aber gerade bei solchen großen organisierten Safaris aus dem Pauschalprogramm zu diesen Zeiten oft noch oder wieder in der Lodge :mad: Wir haben zwar auch mal ne Frühpisch vor dem Frühstück gefahren und eine später am Nachmittag, die meiste Zeit waren wir aber tagsüber in den Nationalparks. Trotzdem war die Safari vor 2 Jahre ein Erlebniss, das ich nicht mehr vermissen möchte. Auch tagsüber konnte man bei gutem Licht recht häufig noch tolle Fotos schießen. Ich hatte keinerlei Hilfsmittel ausser dem IS in den Objektiven mit und es ging auch. Das häufigste Problem, das ich hatte, war dass sich im entscheidenden Moment jemand im Wagen bewegt hat und dann gabs ein "Erdbeben". Damit solltest Du bei längeren Belichtungszeiten rechnen. bzw. Deine Mitinsassen bitten kurz mal still zu stehen.
Ich wünsche Dir in Afrika gut Licht und viele tolle Tierfotos, die man hier hoffentlich auch mal zu sehen bekommt.
 
Hätte nicht mit so vielen unterschiedlichen Meinungen/Ansichten gerechnet. Vielen Dank erstmal dafür. Viel schlauer bin ich aber noch nicht. Selbstauslöser und Tierfotografie paßt in den wenigsten Fällen, mit Kabelauslöser auf 'Löwenjagd' zu gehen ist sicher auch nicht gerade immer praktisch.
Also, Stabilisator und ein klassisches Stativ - geht nicht, ist klar. Ich hatte gehofft, dass schon mal jemand mit 'Brett und Sack' aus dem Auto heraus fotografiert hat und mit welchem Ergebnis er den Stabi an bzw. aus hatte. (...)
Gruß Stiebi

hi. Ich würde hier gerne mal den "klassiker" in's spiel bringen: schon mal über gyro nachgedacht? was bei car2car von der platform aus funktioniert, das funktionert sicher auch bei "car2lion"! ;)

ist natürlich eine budgetfrage, ist mir schon klar.
 
hi

aus meiner erfahrung sage ich das deine konstruktion den umgang mit einem einbeinstativ ähnelt, und da hat der stabi sicherlich seine berechtigung. Und wenn du die kehrwertregel für bw/vz beachtest und noch 1/50 verkürzt dann kann dir nichts passieren.

habe seit einem unfall den linken arm gelämt, das heist ich mache fast alles einhändig, da wirst du das mit zwei händen locker hinbekommen

gruß
 
Habe mir nun endlich eine DSLR gekauft. Canon 50D als Kit mit dem 17-85er Objektiv. Ich mache im Modellbahnbereich viele Nahaufnahmen von Loks und Waggons, diese hauptsächlich von schräg vorne. Dabei arbeite ich mit einer Blende von 22, und ISO 100-200 um alles so gut wie es geht scharf zu bekommen. Ein Stativ ist babei unverzichtbar da die Belichtung ca. 5-20 sek. dauern kann. Den Bildstabilisator hatte ich an und wunderte mich anschließend über verwackelte Bilder. Nach einigen Grübeln versuchte ich es ohne Bildstabi, und siehe da, wunderbare Aufnahmen. Da ich nun dachte das das Objektiv eine Macke hat, googelte ich im Netz und kam auf diese Seite. Empfielt es sich den Bildstabi bei kurzen Belichtungszeiten auch auszuschalten? Oder anders gefragt, wann sollte man den Bildstbi auschalten?
 
Empfielt es sich den Bildstabi bei kurzen Belichtungszeiten auch auszuschalten? Oder anders gefragt, wann sollte man den Bildstbi auschalten?
In den Bedienungsanleitungen für Canon-Objektive mit Stabi der neueren Genration, wird erwähnt, dass man den Stabilisator auf dem Stativ eingeschaltet lassen kann. Wie Du aber selbst bereits herausgefunden hast, stimmt das leider nicht. Auf dem Stativ "suchen" die Sensoren für horizontale und vertikale Gehäusebewegungen Deine Verwacklungen und schaukeln sich dabei gegenseitig auf, so dass unscharfe Fotos am Ende raus kommen.
Von daher Stabi auf dem Stativ grundsätzlich ausschalten.
 
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