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Bildqualität bei MF besser als bei AF?

Hallo,
beim manuellen scharf stellen kommt es ja nicht nur auf die Haptik des Objektives an sondern auch auf den Sucher der Kamera.
Mit den Einsteigerkameras und deren dunklem Guggloch würde ich nicht manuell fokussieren wollen.
...

Ganz erhlich, ich hab das mit einer A57, 6D, D800 und einer alten Minolta versucht...ich hab überall gleichgroße Schwierigkeiten...zum Glück muss das nicht mein Problem sein :D
 
Ich habe die beste Mattscheibe mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring, die es weltweit gibt. Beide Fokussierungsprinzipien sind definitiv viel zu ungenau bei Offenblende bzw. große Blenden und erst ab mittlere Blenden geeignet.

Spezielle Mattscheiben für manuelles Fokussieren funktionieren leidlich gut für Vollformatkameras mit großem Sucher, jedoch sind Schrott für Cropkameras - die ungenaueste Fokussierungsmethode, die es gibt.

Mir kann niemand erzählen, dass er in der Sonne auf dem Monitor der DSLR noch so viel sieht, dass er noch mit Live View und Lupe scharf stellen kann. Man sieht da kaum noch etwas auf dem Monitor der Kamera. Ich hatte als Ausweg spezielle Hilfsmittel erwähnt, die das helle Licht abschirmen, so dass man wieder etwas erkennen kann.

Jemand, der Freihand ohne Stativ oder Anlehnen/Aufsetzen der Kamera mit Live View nicht aus einer Schärfentiefe von nur z.B. 5 mm heraus wackelt, kann unmöglich ein Mensch sein. Auch der ruhigste Mensch kann freihand nicht so lange so still festhalten.

Warum funktionierte bei alten analogen Kameras eine spezielle Mattscheibe mit Schnibi und Mikroprismenring?

Die alten analogen Kameras waren keine Crop-Kameras, sondern Kleinbildkameras mit großem und hochqualitativen Sucher und nicht so einem kleinen Guckloch wie bei einer Crop-Kamera. Bei einer großen Offenblende und kurzer Entfernung und damit extrem kleiner Schärfentiefe war die Trefferquote fürs wirklich scharfe Fokussieren recht klein. Um mit größerer Wahrscheinlichkeit wirklich scharfe Fotos zu machen, hat man mit Stativ gearbeitet und eine Serie mehrere Aufnahmen mit geringfügig unterschiedlicher Fokussierung gemacht.
Außerdem waren damals die Ansprüche an die Bildqualität viel geringer, da man mit Kleinbildkameras gewöhnlich keine großen Vergrößerungen gemacht hat. Für größere Bildformate gab es bezahlbare analoge Mittelformatkameras.
Früher machte man z.B. kleine Vergrößerungen (Bildformate) für das Fotoalbum und heute ist mein kleinstes Format 30x45 cm. Für große Ausbelichtungen muss man viel schärfer fokussieren als für kleine Bildchen und Internetfotos.
Zudem war damals der Wettbewerbsdruck zwischen den Fotografen viel geringer. Mit hochwertigen DSLR und EBV können mindestens 1000 mal so viele Fotografen und "Knipser" technisch sehr gute Fotos machen und die Unterschiede sind heute weniger technischer Natur, sondern Fragen der Bildgestaltung, der Bildidee und der EBV.
 
Ich habe die beste Mattscheibe mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring, die es weltweit gibt. Beide Fokussierungsprinzipien sind definitiv viel zu ungenau bei Offenblende bzw. große Blenden und erst ab mittlere Blenden geeignet.
Dann ist sie vermutlich zu gut fuer den Zweck. Mit einer miesen alten gammeligen Schnittbildscheibe einer F5 und F3 gibts kein Problem.

Spezielle Mattscheiben für manuelles Fokussieren funktionieren leidlich gut für Vollformatkameras mit großem Sucher, jedoch sind Schrott für Cropkameras - die ungenaueste Fokussierungsmethode, die es gibt.
Schnittbild tuts bei Crop genauso, dem ist das egal wie gross oder klein der Sensor ist.
Das ein dunkler billigst-Sucher dafuer nicht geeignet ist stimmt allerdings, da gibts wirklich grausige Dinger mit denen MF bei f/2,8 schon schwer bis unmoeglich ist.

Mir kann niemand erzählen, dass er in der Sonne auf dem Monitor der DSLR noch so viel sieht, dass er noch mit Live View und Lupe scharf stellen kann. Man sieht da kaum noch etwas auf dem Monitor der Kamera. Ich hatte als Ausweg spezielle Hilfsmittel erwähnt, die das helle Licht abschirmen, so dass man wieder etwas erkennen kann.
Doch, ich. Habs vorher gemacht und jetzt schon wieder.
Das geht, klar ist das nicht perfekt und die Monitore koennten noch viel besser sein aber man kann bei Sonne mit LiveView arbeiten. Mehrfach getan und entweder ich hatte nur Glueck dass der Fokus passte oder es ist tatsaechlich brauchbar.


Die alten analogen Kameras waren keine Crop-Kameras, sondern Kleinbildkameras mit großem und hochqualitativen Sucher und nicht so einem kleinen Guckloch wie bei einer Crop-Kamera.
Die ist schon bewusst dass die absolute Sucherbildgroesse egal ist und es auf die Vergroesserung des Suchers ankommt?
Der D2X Sucher ist 0,86 und der einer F3 0,8. Klar sieht das Bild in der D2x kleiner aus weil die Raender wegen des kleinen Sensors eben fehlen, aber Punkto MF ist das komplett egal.
Da an DX die Abbildungsmasstaebe kleiner sind hast auch noch mehr DoF.

Jemand, der Freihand ohne Stativ oder Anlehnen/Aufsetzen der Kamera mit Live View nicht aus einer Schärfentiefe von nur z.B. 5 mm heraus wackelt, kann unmöglich ein Mensch sein.
Scheint als waeren die Aliens schon unter uns, und ich muss dann einer von denen sein. Hoffentlich liest das nicht die NSA und holt mich ab.
 
Ich hatte das schon begründet. Wenn die Schärfentiefe z.B. bei Offenblende nur 5 mm ist, dann geht das Fokussieren nur mit Stativ. Mir kann Niemand erzählen, dass er die Kamera so ruhig halten kann, dass er nicht aus dieser kleinen Schärfentiefe heraus wackelt...

Ab und an mache ich auch Makro mit geringerer Schärfentiefe aus der Hand - mit manuellem Fokus. Das ist nicht so unüblich.

Pflanzen-Bondage.jpg


Oder halt mit nem 85/1,5 zum Teil mit Zwischenring - auch aus der Hand:

Blume.jpg


Manuelles 85/1.2 - aus der Hand. Fokus auf die Gläser.

Impression-Norwegen.jpg


Zudem wird die Schärfentiefe bei größeren Entfernungen auch größer als 5mm - da macht die Körperbewegung nicht mehr viel aus.

58mm bei Blende 1,2, manuell auf Mattscheibe fokussiert aus der Hand:

Historisches-Haus.jpg


Das aus der Schärfe wackeln ist mit AF wohl ein größeres Problem als mit manuellem Fokus auf die Mattscheibe: Bei AF muß man sich entweder mit der Bildgestaltung sklavisch an die AF Messpunkte halten, oder schwenken. Bei manuellem Fokus auf die Mattscheibe (EE-S zum Beispiel) kann man ohne Schwenkung arbeiten.

Was bei AF und manuellem Fokus teils hilft, sind Motive bei denen die Schärrfe gar nicht absolut auf den Punkt sitzen muß.
 
Ich habe die beste ..., die es weltweit gibt. ... sind definitiv viel zu ungenau

Du kannst es nicht. Du kannst nicht, was viele andere sehr wohl können.
Und Du weigerst Dich, das zuzugeben.

Mehr triviale Erkenntnis ist dem nicht zu entnehmen.

Ich habe die besten Turnschuhe der Welt. Und definitiv niemand rennt schneller als 25 Sekunden auf 100 Meter. :rolleyes:
 
Also seit es Fokus Peeking bei den APS-C DSLRs gibt ist "manülles" Scharfstellen auch für mich als Brillenträger kein Problem mehr.
Es ist sogar so, daß abgeblendet, die mit dem Abblenden zunehmende Schärfentiefe, problemlos zu sehen ist, anhand der hervorgehobenen Kontrastkanten - so habe ich das seit meinen Analog MF Zeiten nicht mehr geniessen können.

Was das Ausgangsproblem anbelangt. Ich hatte mal ein 100er Soligor Makro.
Mit AF hatte ich damit häufig das Problem daß die Schärfe nicht perfekt saß.
Wenn ich mit dem gleichen Objektiv manuell fokussierte erreichte es in der Schärfe sogar fast das Minolta Makro 100mm. Ansonsten wurde ja schon alles gesagt und wunderbar erörtert.

Dewenne
 
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