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Bilder der Neugeborenen / Kinder ins Netz ja oder nein?

vreesh

Themenersteller
Hallo zusammen!
Ein Freundin von mir hatte u.A. mich gestern gefragt, wie ich das so mit dem Recht am eigenen Bild für Kinder halte?! [1]
Was finde ich ok und was sollte man gar nicht machen?! Ich hatte mir da vorher gar nicht so große Gedanken darüber gemacht. Aber jetzt, wo das Neugebohrene bald da ist finde ich schon, dass es eine berechtigte Frage ist!

"Denken wir zurück an unsere eigene Kindheit, so wird uns bewusst, dass unsere Kinderfotos hauptsächlich an einem Ort aufbewahrt wurden: dem Familienalbum. Das ist auch gut so!"

Heute sehe ich aber in der Tat zunehmends Babyfotos und Kinderfotos öffentlich online. Mal besser mal schlechter gelungen. Teilweise total peinlich - wenn man sich das als Teen anschaute. Schaut man sich Googles Ergebnisse zum Thema "Parenting Fail" [2] an, fällt man fast hinten rüber vor soviel Dummheiten!

Was meint Ihr? Sollte man als Elternteil strikt gar keine Fotos von seinen Sprösslingen online stellen?

[1] http://goo.gl/4ffHr
[2] http://goo.gl/zJf9B
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Recht am eigenen Bild für Minderjährige

... ich würde mal den Titel umstellen, weil das nun ins Gewissen der Eltern geht, so rein anstandshalber ob ja oder nein und ncihts rechliches damit reinspielt.
Danke.

Vorschlag ' Bilder des neuverbohrten Neugeborenen ins Netz ja oder nein, was meint Volkes Seelenfrieden '

Und ja, auch Minderjährige geniessen ein Recht am eigenen Bild. Muss von den Erziehungsberechtigten durchgesetzt werden, aber haben tun sie es.
 
Du sagst es geht ins Gewissen der Eltern. Aber tut es das wirklich nur?

Wenn ich als Kind nackt am Pool (Familienurlaub auf Malle) fotografiert worden wäre, wäre mir das später als 12-18 jähriger total unangenehm gewesen, wären die Fotos irgendwo online zu sehen. Normal sind solche Fotos tief in Familienalben vergraben. Zur Not hätte ich sie auch zerreißen können...

Stehen die auf Facebook, habe ich als das nun erwachsen gewordene Kind
a. keine Chancen mehr das Foto zu entfernen
b. die Frage, ob meine Eltern nicht mehr alle Tassen im Schrank gehabt haben müssen, dass sie dieses Bild online gestellt haben.

Hier geht die Geschichte also über das Gewissen der Eltern hinaus, finde ich, oder? Fakt ist, es ginge tief in meine eigene Privatsphäre, die ich als (Klein)Kind gar nicht für wichtig gehalten habe. Dem (Klein)Kind ist es egal, wer seine Fotos alles sieht.

In diesem Fall wäre ich strikt für ein Kinder-Bilderverbot online. Was aber mit hochwertigen Fotos, die von Fotografen ala Anne Geddes gemacht werden. Da bin ich als Elternteil doch so stolz drauf. Ich würde es am liebsten der ganzen Welt zeigen.

Ich selbst bin ja glücklicherweise aus einer Zeit, wo das ganze technisch schon mal nicht möglich war. Die heutige Zeit verleitet aber mit der Einfachheit, mit der sowas funktioniert, schon fast dazu jedes Bild online Public zu machen.

Facebook, Instagram, Flickr, Pinterest... und wie die nicht alle heißen...

In vielen Foto Communities gibt es gar eigene Kategorien für Kinderportraits....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich würde es nicht machen - also gar keine Fotos meiner Kinder online stellen, oder wenn, dann nur von älteren Kindern mit deren Segen.
Ja, heute stellen auch schon viele Jugendliche und teils Kinder ihre Bild ganz ungeniert online.
Ich meine aber, dass sie dies selbst entscheiden müssen (und vorher gut über mögliche Folgen informiert werden sollten).

Wer kennt das nicht:
Als Tante Martha zu Beusch kam, zeigte Mama das Bild, auf dem man mit Tomatensauce beschmiert war und gerade die Fleischbällchen in die Teetasse warf.
Hach, wie war das lustig.
Nur nicht für den daneben sitzenden Jugendlichen, der jetzt rot anläuft.

Um wie viel schlimmer wird es, wenn Klassenkameraden etc. das Bild noch sehen können?
Weiß man, ob das Kind mal geärgert oder gar gemobbt wird und das Baby- oder Kinderfoto mit dazu herangezogen wird?
Oder wer das Foto noch wie im Netz verwertet?

Ich denke, diese Fotos haben meist einen ganz besonderen Zweck, nämlich den, Erinnerungen an die (frühe) Kindheit für die Eltern, Großeltern und Kinder selbst zu erhalten und evtl. das Bild noch in der weiteren Verwandtschaft zu zeigen, aber das wars dann auch schon.

Etwas anderes ist es, wenn der 18jähruge ein seines Erachtens gutes Bild von sich als Baby als Avatar verwendet.
Das hat er dann bewusst selbst entschieden.

Was meiner Meinung nach gar nicht geht:
Bilder fremder Kinder mit oder ohne Segen der Eltern online stellen.
Schon in vier bis sechs Jahren kann das böse enden, wenn die Grundschulklassenkameraden das Baby- oder Kindergruppenfoto des Außenseiters im Netz finden...
 
Gehen wir mal davon aus, dass ich nun keine Fotos (mehr) von meinen Kindern online stellen möchte. Wenn ich aber in der Kinderfotografie besser werden möchte und Tips von "Könnern" bekommen möchte - bspw. hier im Forum - muss ich ja zwangsweise meine "missratenen" Fotos online herzeigen, damit andere sie kritisch bewerten können und mir Verbesserungsvorschläge geben.

Gibt es eigentlich hier im Forum eine Richtlinie dazu oder ähnliches?
 
Es mag ja sein, dass einem die eigenen Kinderbilder als Teenager peinlich vorkommen. Das legt sich aber mit fortschreitenden Alter. ;)

Und irgendwann geniert man sich wegen der Fotos, die man als Teenie so cool fand. :cool:

Und irgendwann fotografiert man die eigenen Kinder und alles beginnt von vorn.

Also besser nichts Belastendes ins Netz stellen. :D
 
"Nichts belastendes", ok.
Wo fängt es aber an? Wer bestimmt was belastend ist und was nicht?
Wie Frederica schon sagte, sollte man definitiv die Bilder fremder Kinder NICHT online veröffentlichen, soweit klar.
Aber bei eigenen Kindern? Man meinte es doch nicht böse, würde man dem 13 jährigen Bub antworten, wenn er von der Schule kommt und von den Hänselein wegen seiner Segelohren früher erzählt - und das ist ja noch harmlos.
Die Frage ist doch, können wir uns heute überhaupt vorstellen, was die Kids in 10 Jahren denken, wie sie ticken oder was sie von uns halten?

Es gibt einen schönen Text mit dem Titel "Wie konntet Ihr nur? - Abrechnung mit einer Generation" [3]
Er bezieht sich zwar nicht auf die Fotografie, trifft aber auch hier eigentlich den Punkt.

[3] http://theintelligence.de/index.php...-ihr-nur-abrechnung-mit-einer-generation.html
 
Zuletzt bearbeitet:
"Denken wir zurück an unsere eigene Kindheit, so wird uns bewusst, dass unsere Kinderfotos hauptsächlich an einem Ort aufbewahrt wurden: dem Familienalbum. Das ist auch gut so!"


Ja, so schönt man sich die Erinnerungen.


Klassenfots für alle, Bilder hingen im Kindergarten und der Schule, Omas und Verwandte bekamen Anzüge nachbestellt...

... und wenn der Sohnemann mal auf einem Bild in der Zeitung war, dann hat man das stolz ausgeschnitten und mit ins Familienalbum geklebt.
 
Ja, so schönt man sich die Erinnerungen.


Klassenfots für alle, Bilder hingen im Kindergarten und der Schule, Omas und Verwandte bekamen Anzüge nachbestellt...

... und wenn der Sohnemann mal auf einem Bild in der Zeitung war, dann hat man das stolz ausgeschnitten und mit ins Familienalbum geklebt.


Das sind aber alles vorzeigbare Bilder.
Bilder, auf denen mal voll bekleidet ist und so aussieht, wie man auch gerne von außen wahrgenommen werden möchte (bzw. Teil einer KLasse ist - auf dem Klassefoto verschwindet man ja leicht in der Menge).

Ich finde, es ist etwas ganz anderes, wenn man ein Foto online stellt, das den Sporterfolg des 10jährigen Kindes zeigt, als wenn man eher private Fotos online stellt.
Zu den eher privaten Fotos gehören für mich Baby- und Kleinkindbilder.

Eine gute Frage wäre für mich (ganz wahllos ausgewählt): "Würde sich das eigene Kind dieses Bild auf den Nachttisch stellen, wo es alle Freunde sehen können?"

Einerseits kann ich das Problem mit dem "Besserwerdenwollen" verstehen, aber wenn ich gern bessere erotische Fotos von meinem Mann oder Freund machen möchte, stelle ich dann auch die ersten Versuche - womöglich noch ohne sein Wissen - online zur Bildkritik?
Das muss sicher jeder für sich selbst beantworten, ich vermute, nicht viele würden dies machen.

LG
Frederica
 
Sehr guter Einwurf, Frederica
Sowohl das mit den Aktfotos vom Partner als auch mit der Frage "Würde sich das eigene Kind dieses Bild auf den Nachttisch stellen, wo es alle Freunde sehen können?"
 
Zu den eher privaten Fotos gehören für mich Baby- und Kleinkindbilder.


Warum sollten solche Bilder per se privater sein als Bilder bei denen das Kind dann ein paar Jahre älter ist?

Ich kann da keinen Grund erkennen.



Eine gute Frage wäre für mich (ganz wahllos ausgewählt)"


Gute Frage, wahllos ausgewählt?

"Würde sich das eigene Kind dieses Bild auf den Nachttisch stellen, wo es alle Freunde sehen können?"

Soll das der Maßstab sein?

Und wenn sich herausstellen würde, daß sich Deine Kinder irgendwann für Dich schämen, weil die anderen Kinder sagen ihre Muttis sehen besser aus, besorgst Du dem Kind dann ein Model als Ersatz oder versteckst Du dich und gehst nicht mit auf's Schulfest, wo die anderen Kinder dich sehen könnten.

Und wenn Deine Tochter sich dann am liebsten auf Bilder im GNTM Style sehen will, wo sie aussieht wie eine Babyhure vom Straßenstrich, dann machst Du ihr die und stellst sie ihr auf den Nachttisch?


erotische Fotos von meinem Mann oder Freund


Das ist schon ein heftiger Sprung, vom Kinderfoto gleich zum "erotischen Foto" des Sexpartners zu kommen.


Manchmal habe ich den Eindruck, daß manchen Leuten bei "Kinderfotos" kaum eine andere Motivation beim Fotografen als Pädophilie einfällt.
 
Ich glaube Frederica ging es eher darum, dass uns Erwachsenen kaum noch etwas peinlich ist, außer eben Akt Fotos...
So habe ich das zumindest verstanden.
 
Also ich finde diese Diskussion immer sehr befremdlich und vertrete eine gänzlich andere Meinung.

Babybilder werden von mir nicht anders gesehen als andere Portraits. Warum sollten Sie auch?
Wenn ich anonym, also ohne vollständigen Namen und Adresse, Babybilder mit Wissen und Erlaubnis der Eltern online stelle, ist daran imho absolut nichts verwerflich.

- Es gibt keine konkrete "Rückverfolgungsmöglichkeit"
- Babies wachsen und entwickeln sich schnell und sehen nach wenigen Wochen/Monaten völlig anders aus
- Wenn ich darauf achte, keine Genitalien abzulichten und zu zeigen finde ich es völlig in Ordnung, diese Bilder zu zeigen und ich kann nicht nachvollziehen was daran anstössig sein soll

Besonders absurd finde ich die Meinung, das online stellen von Bildern fremder Kinder zu verbieten, auch wenn die Eltern einverstanden sind (so nach dem Motto: Denn Sie wissen nicht was Sie tun und die Eltern müssen vor sich selbst geschützt werden).

Wenn alle so denken würden und niemand mehr solche normalen und modernen Bilder zeigen dürfte, könnte im Umkehrschluß auch niemand mehr Fotografen suchen und an Hand des Portfolios auswählen, denn es gäbe kein Portfolio (online). Schöne neue Welt.

Grüße
 
"Denken wir zurück an unsere eigene Kindheit, so wird uns bewusst, dass unsere Kinderfotos hauptsächlich an einem Ort aufbewahrt wurden: dem Familienalbum. Das ist auch gut so!"
Wenn ich jetzt mal etwas ketzerisch darauf antworte (vieleicht bin ich auch nur vollkommen rückständig und zu alt dazu). Wozu sollte man Bilder, die man früher nicht öffentlich gezeigt hat, heute "Gott und der Welt" zeigen? Aber heute muss wohl jeder einen FB-Account haben (hab' meinen bisher nur verimisst um nach illegal genutzten Bildern zu suchen) und dann unter den dortigen Bedingungen auch noch irgendwelche Bilder veröffentlichen.

Ich hätte absolut kein Probelm damit, Bilder meiner Kinder (oder auch Kinderbilder von mir) auf meiner eigenen Seite passwortgeschützt ins Netz zu stellen. Das ist dann auch nichts anderes wie früher das Fotoalbum, nur daß ich nicht jedem Abzüge schicken muß. Anonsten haben für mich Bilder mit Personen (egal, wie alt die abgebildeten Personen sind und ob es Familienveranstaltungen oder etwas anderes war) dort nichts zu suchen. Erst Recht nicht in einer Art, daß sie jeder per Suchmaschine finden kann.

Heute sehe ich aber in der Tat zunehmends Babyfotos und Kinderfotos öffentlich online. Mal besser mal schlechter gelungen. Teilweise total peinlich - wenn man sich das als Teen anschaute.
Die Frage ist für mich eher: wer kann die Bilder überhaupt unter welchen Bedingungen wiederfinden. Sind die Bilder dort alle eindeutig (mittels Suchmaschine) per Name zu finden/identifizieren?

Ich glaube Frederica ging es eher darum, dass uns Erwachsenen kaum noch etwas peinlich ist, außer eben Akt Fotos...
Da kenne ich aber persönlich aus meiner Kinder/Jugendzeit noch einige andere Bilder, die in den Diakästen von (immer noch) Freunden sind. Abzüge davon habe ich vermutlich auch noch irgendwo, aufgehängt habe die aber nie.

wenn man ein Foto online stellt, das den Sporterfolg des 10jährigen Kindes zeigt
Wer sagt Dir dann, daß dem Kind dieser Erfolg (oder überhaupt die Ausübung des Sportes) nicht in ein paar Jahren absolut peinlich ist? Ob es dagegen mit 1-2 Jahren beim ersten Strandurlaub nackt herumgelaufen ist oder nicht, ist ihm später vieleicht völlig egal (weil das in dem Alter sowiso jeder macht).
 
Dass Dinge passieren die einem nicht gefallen (und auch, daß man das ein halbes Jahr schon wieder genau andersrum sieht) gehört halt zum Leben dazu und zu lernen damit umzugehen ist viel mehr wert als eine Kindheit bei der dem Nachwuchs alles vorauseilend recht gemacht wird.


Besonders absurd finde ich die Meinung, das online stellen von Bildern fremder Kinder zu verbieten, auch wenn die Eltern einverstanden sind (so nach dem Motto: Denn Sie wissen nicht was Sie tun und die Eltern müssen vor sich selbst geschützt werden).


Ich muß da an die Beschneidungsdiskussion denken, bei der es ja auch den Standpunkt zu bewundern gab:

Eltern dürfen generell nichts machen, was ihren Kindern im Nachhinein mißfallen könnte und was irreversibel ist.


Im Leben kann man halt nicht alles ungeschehen machen und Eltern müssen Entscheidungen für ihre Kinder treffen, weil es mintnichten so ist, daß Kinder die besseren Entscheidungen treffen würden.

Und wahlweise können, nach der Sicht der Menschen, die diese Theorie vertreten, Kinder dann ihre Eltern verklagen, wenn:

- sie die Kindern zum Tennis geschickt haben und das Kind Tennis-Star wurde und mit MItte 30 das Knie zwickt

- sie die Kinder nicht zum Tennis geschickt haben und es mit 18 Jahren zu spät ist eine internationale Karriere zu starten

- sie dem Wunsch des Kindes entsprochen habe, keinen Sport machen zu wollen, sondern stattdessen 3mal am Tag zu McD... zum Essen gehen zu dürfen und das Kind mit 18 Zucker hat und im Rollstuhl sitzt.


Die logische Konsequenz wäre es dann, besser keine Kinder zu haben, weil man als Vater/Mutter nicht abschätzen kann, ob das Kind mit den Entscheidungen die man trifft glücklich sein wird und weil keine Entscheidungen zu treffen auch keine Lösung ist.
 
Wenn ich jetzt mal etwas ketzerisch darauf antworte (vieleicht bin ich auch nur vollkommen rückständig und zu alt dazu). Wozu sollte man Bilder, die man früher nicht öffentlich gezeigt hat, heute "Gott und der Welt" zeigen?


In den meisten Fällen ist es ja nicht Gott und die Welt.

Und man muß auch sehen, daß sich die Welt verändert hat.

Heute erwartet man, daß die Menschen mobiler sind, für einen neuen Job quer durch's Land umziehen etc. Oma und Opa kommen nicht mehr dreimal die Woche vorbei, heute ist es für viele Kinder undenkbar den eigenen Opa zufällig im Alltag zu treffen.

Damit wächst auch das Bedürfnis, Kontakte über andere Kommunikationswege als den Gartenzaun oder Dorfplatz zu pflegen und Menschen nutzen die heute dafür zur Verfügung stehenden Mittel.

Wenn man sich nicht mehr häufig sieht, werden Bilder wichtiger.
 
@Seyko Ich meine alles unter der Prämisse, dass die Fotos auf die Person zurückführbar sind, sei es auch nur über den Namen der Eltern

@GymfanDE "Wenn ich jetzt mal etwas ketzerisch darauf antworte (vieleicht bin ich auch nur vollkommen rückständig und zu alt dazu). Wozu sollte man Bilder, die man früher nicht öffentlich gezeigt hat, heute "Gott und der Welt" zeigen?"
Wird Onmass getan, schaust nur in die FC, weißt bescheid ;)

"Ich hätte absolut kein Probelm damit, Bilder meiner Kinder (oder auch Kinderbilder von mir) auf meiner eigenen Seite passwortgeschützt ins Netz zu stellen." Ich auch nicht!
Es geht aber um (semi)öffentliches Online-Stellen

Mir geht es auch nicht um ein schwarz oder weiß, richtig oder falsch! Dieses wird es pauschal nicht geben. Mir geht es darum mit euch Meinungen auszutauschen um auch mir mein eigene Bild davon zu machen und zu überlegen, wie ich es handhaben wollen werde sobald der Kleine da ist (in 2-5 Wochen).

Vor der Frage von der Autorin hätte ich wohl viele Fotos ohne groß darüber nachzudenken einfach auf Facebook gepostet - nicht öffentlich aber immerhin semiöffentlich (für bestimmte Gruppen) - und allen "echten" Freunden rumgezeigt.
 
Ich habe schon etliche Kinderbilder ins Netz gestellt, traue mir schon zu zu erkennen was privat bleiben sollte weil peinlich, ansonsten weiß ich nicht was meine Kinder später an den Bildern stören sollte. Nacktfotos nach dem absoluten Babyalter mache ich erst gar nicht weil ich mich früher über die von mir gehörig geärgert habe.
 
Damit wächst auch das Bedürfnis, Kontakte über andere Kommunikationswege als den Gartenzaun oder Dorfplatz zu pflegen und Menschen nutzen die heute dafür zur Verfügung stehenden Mittel.
Dann stelle ich die Bilder auf meine Seite und vergebe ein Passwort (oder zur Not auf irgendeine andere, bei der ich Passwörter vergeben kann und bei der ich meine Rechte an den Bildern nicht abtrete) und sende allen Leuten, die die Bilder sehen sollen, das Passwort.

Vorausgesetzt, keiner von denen veröffetnlicht die Bilder weiter (wäre früher mit Fotos auch möglich gewesen), dann sind sie damit zwar mobil verfügbar, aber nicht öffentlich. Damit lassen sie sich einerseits genauso aus dem (eigenen) Album entfernen wie früher Bilder aus dem Fotoalbum (die bei den Großeltern dann trotzdem noch weiter existieren), und andererseits kann sie keiner finden, der mal einfach nach einer Person sucht.

Wird Onmass getan, schaust nur in die FC, weißt bescheid ;)
FC (=Fotocommunity) oder FB (=Facebook)? Bilder auf FC sind doch in aller Regel nicht mit vollständigem Namen versehen und damit allenfalls dem Pseudonym des FC-Users zuzuordnen. Oder ich suche dort immer in den falschen Gallerien und von den Leuten, die ich auf Google namentlich suche, gibt es nur zufällig dort keine Bilder.

Vor der Frage von der Autorin hätte ich wohl viele Fotos ohne groß darüber nachzudenken einfach auf Facebook gepostet
Dort würde ich das nicht machen, und zwar mit keinem einzigen Bild, das mir auch nur entfernt wichtig ist. Und auch sonst würde ich mir erst einmal ganz genau ansehen, wer was mit den Fotos machen darf. Dazu ist FB ja auch von vielen dazu gedacht, real idnetifiziert zu werden.

Dann geht durchaus irgendwann die Frage los, wie einfach z.B. zukünftige Arbeitgeber im Netz nach Informationen und Bildern suchen. Man sollte garnicht meinen, welch teilweise abstruse Ängste dort Berufsanfänger haben, wenn sie von sich Bilder entdecken (in dem Fall von einem Sport, den sie immer noch ihren Profilen als Lieblingsport angeben).
 
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