Ggf die Sache mal so angehen:
Als Anfänger lernen zu fotografieren und im Vorfeld die gröbsten Fehler wie Unter- oder Überbelichtung vermeiden. Das Bild so komponieren, dass man gar nicht mehr gross ausrichten oder beschneiden muss. JPG und RAW fotografieren, RAW nur damit man sie hat.
Dann zunächst auf die JPG konzentrieren. Dafür reicht eine äusserst billig an Land gespülte Version von PS Elements aus der Bucht. Was wird da als Anfänger wohl in den ersten Wochen, vllt auch im ersten halben Jahr gebraucht? Richtig! Funktionen wie Autotonwert u.ä. Ich kenne nur die Vollversionen, aber meines Wissens hat man da doch als Anfänger die Möglichkeit sehr schnell und einfach zu ansehnlichen Ergebnissen zu kommen. PlugIns versüssen den Spass dann noch mit diversen Filterchen a la Instagram, Retro-Style oder wo einem sonst der Sinn nach steht.
Dann kommt man per Tutorials und Co an den Punkt die ersten jpgs manuell zu optimieren. Man lernt das Histogramm zu lesen, was sind Kanäle, Ebenen, Ebeneneffekte und und und...
Dann kommt man Schrittweise an den Punkt und lernt, warum man diese RAWS immer mitspeichern sollte. Farbtiefe? 8bit,16bit? What? Tiefen aufhellen, Lichter retten, nachträgliche Belichtungskorrektur und Weissabgleich....
Natürlich kann man sich auch gleich Lightroom oder ne CS-Version dahinlegen oder die kostenfreien Pendants (kost ja nix, denkt man sich). Klar gibts da jede Menge Tutorials, Blogs mit Tipps und Hilfe in Foren. Aber, und das ist nur meine Meinung, dann sollte man aber direkt entsprechende Fachbücher(!) kaufen und den entsprechenden Ehrgeiz haben. Denn so oder so, das was man macht, warum man es macht und wie, lernt man nunmal nicht in 3Monaten. Selbst dann nicht, wenn man jeden Tag davor sitzt. Zumal ja noch solche Dinge, wenn man schon solche Dickschiffe wie PS CS auffährt, wie Farbmanagement ins Spiel kommen.
Ich empfehle auch niemanden sich als Anfänger ne 5D irgendwas zu kaufen. Aber selbst die kann man, ohne dass es "gross" am Budget kratzt, für kleine Raten kaufen (mal so als Vergleich zum "billig" gemieteten CS).
Der TO bezeichnet sich als Anfänger. Mein Tip: Billige Elements Version ersteigern. Feddich.
Und wenn er bei der Fotografie bleibt und Spass entwickelt, dann kommt die Neugier von ganz allein, genauso wie ein RAW-Konverter oder CS oder beides oder ein Alternativprogramm. In jedem Fall hat er zu Beginn die Möglichkeiten die er braucht.
Es sei denn, es ist ne Egofrage. Dann auf alle Fälle Lightroom UND CS. Auf die Frage, womit man arbeitet, hat man dann nicht die Fliegenklatsche sondern die Granatwerfer als Antwort. Das man sich, als Anfänger, dort zwar auch nur der Autotonwertkorrektur oder der automatischen Belichtungskorrektur widmet muss ja keiner wissen.
