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Alte Zeiss Contax Objektive an 5DIII adaptieren?

Beim Samyang 85/1.4 geht ab und an wohl die Blende kaputt, zudem zeigts Zwiebelring Bokeh bei passendem Licht - oder in paar wenigen Exemplaren eine Art Woll-Effekt.

Das Zeiss Contax ist schon alt - die eventuellen Kinderkrankheiten sind ausgeheilt :-)

Die AE Version hat im Gegensatz zur MM Version (Grüne Zahl als größte Blendennummer auf dem Blendenring) leider bei verschiedenen Stellungen eine Sägezahnform. Das ist für mich ein echter Nachteil.
Die Optik ist nicht super scharf bei Offenblende - dafür ideal für Porträt, Akt, Blumen.

Tulpe.jpg


Abgeblendet im Normalbereich wird es sehr scharf, und ergibt meiner Meinung nach einen hohen Mikrokontrast -> Zeiss 3D Effekt:

Blaetter_Kalenderbild_5.jpg
 
da sie bei der 5D II zu nahe an den Spiegel stehen, d.h. der Spiegel schlägt beim Auslösen an das Hinterglied des Objektivs.

Wenn man die Objektive nur mehr mit Adapter einsetzen will, kann man den Teil der da übersteht, abmontieren oder die brutale Methode wählen und ihn einfach abschleifen.

Ich habe ein 14mm Walimex, kommt übrigens aus Korea und nicht aus China. Da stört es nicht so, dass die Blende immer zu ist, da man die Schärfe eigentlich nicht einzustellen braucht, es ist fast immer hyperfokal.

Bei einem lichtstarken 85mm würde mich das aber sehr stören. Blende auf, scharfstellen, Blende zu, abdrücken.

Am Walimex habe ich einen programmierbaren Chip (Optix V5+) und kann damit zumindest die richtige Brennweite und die von mir gewählte Blende in die Exif-Daten schreiben lassen. Da steht also immer 14mm f/2.8 drin, was ich besser finde, als die 50 mm 1.8, eines nicht programmierbaren Chips.
Der teurere Chip (V6) kann auch die Daten für 3 Objektive verwalten. Man könnte also einen Adapter für 3 Objektive haben, wenn einem der ständige Umbau nicht stört und das Hantieren mit verschiedenen hinteren Objektivdeckeln. Der Chip müsste dann auch immer kurz umgestellt werden.
Der programmierbare Chip kann zudem, wie schon erwähnt, Schärfekorrekturen aufnehmen und man kann programmieren, dass er als AF-Objektiv die Kamera nur auslösen lässt, wenn der Autofokus eine Scharfstellung erkennt.

Mit einem nicht programmierbaren Chip habe ich mit mit meinen Contax-Objektiven, seinerzeit an der 40D versucht. Je weiter man abblendet, desto falscher wird die Belichtungsmessung. Mit dem Programmierbaren ist das nicht so, warum genau, weiß ich nicht. An der 5D bleibt aber der Spiegel hängen. Ist aber knapp, Hinaufklappen ging, runter aber nicht mehr, war aber etwas schockierend. ;)
 
Wenn man die Objektive nur mehr mit Adapter einsetzen will, kann man den Teil der da übersteht, abmontieren oder die brutale Methode wählen und ihn einfach abschleifen.

Mein damaliges Leica R 2,8/24 ragt so weit in den Spiegelkasten, daß da auch kein Abschleifen geholfen hätte.

Kommt auf die Objektive an.


Gruß
 
(...)
Mir ist bewusst, dass ich auf den AF verzichten muss, aber welche "Probleme" erwarten mich sonst noch?
Hi,

es ist traurig, aber die neuen guten L-Zooms 24-70II, 70-200II sind besser.
Besser: schärfer schneller, konstante Farbe, IS beim 70-200'er. Und die richtigen Zeit/Blendenwerte im Sucher. Ganz wichtig.

An meiner alten 550D war das 15-85'er @35 in diesem Sinne besser als das 35 f2.8 Contax-Zeiss.
An der 5DIII hatte ich noch keines aus meiner analogen Zeit, werde dem 50 1.4 aber mal eine Chance geben.
Das feine 200 3,5 hat z.B. bei Offenblende am APSC-Rand gegenüber dem 70-200'er deutlich geschwächelt. Vollformat dürfte nicht besser werden ;-)

Leider macht das Fotografieren mit den analogen Linsen aus praktischer Sicht weniger Spaß: Blendenwert wird nicht übertragen, Startblendenwert paßt nicht zur Startöffnung des Objektivs. Scharfstellen mit Offenblende, an besten via Live-View, dann die Rastungen bis 5.6 oder 8 oder was man haben will abzählen, und Testbild machen, Belichtung otpimieren, Testbild, Motiv inzwischen weggelaufen/Wolke gekommen, und mit Glück ein halbwegs belichtetes RAW im Kasten. Dazu kommt: Jede Zeiss Optik hat bei mir ihren eigenen Farbstich, nicht schlimm, aber sichtbar.

Für Landschaften mag es gehen, für impulsive Fotografie zu unberechenbar.

Aber - Bokeh und Schärfe sind schon fein.

Ein Vergleich des Zeiss ZE 100/2 mit dem 70-200 @ 100mm zeigte einzig ein angenehmeres Bokeh, aber nicht mehr Details. Dennoch liebe ich mein 100'er - für Makro und Portrait.

Soweit meine Erfahrungen.

Grüße
Ute
 
Hi,

es ist traurig, aber die neuen guten L-Zooms 24-70II, 70-200II sind besser.
Besser: schärfer schneller, konstante Farbe, IS beim 70-200'er. Und die richtigen Zeit/Blendenwerte im Sucher. Ganz wichtig.
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Leider macht das Fotografieren mit den analogen Linsen aus praktischer Sicht weniger Spaß: Blendenwert wird nicht übertragen, Startblendenwert paßt nicht zur Startöffnung des Objektivs. Scharfstellen mit Offenblende, an besten via Live-View, dann die Rastungen bis 5.6 oder 8 oder was man haben will abzählen, und Testbild machen, Belichtung otpimieren, Testbild, Motiv inzwischen weggelaufen/Wolke gekommen, und mit Glück ein halbwegs belichtetes RAW im Kasten. Dazu kommt: Jede Zeiss Optik hat bei mir ihren eigenen Farbstich, nicht schlimm, aber sichtbar.

Für Landschaften mag es gehen, für impulsive Fotografie zu unberechenbar.

Aber - Bokeh und Schärfe sind schon fein.

Ein Vergleich des Zeiss ZE 100/2 mit dem 70-200 @ 100mm zeigte einzig ein angenehmeres Bokeh, aber nicht mehr Details. Dennoch liebe ich mein 100'er - für Makro und Portrait.

Soweit meine Erfahrungen.

Grüße
Ute

Diese Sache mit der Belichtungszeit habe ich bei keinem adaptierten Leica-Objektiv.

Klar muß ich bei annähernd Offenblende scharfstellen, den Rest erledigt dann aber die Zeitautomatik. Ich habe da kein über- oder unterbelichtetes Bild.

Die Blende wird nicht in den Exif-Dateien angezeigt, das Objektiv auch nicht, aber das hatte ich früher bei analogem Film auch nicht.

Jedes Objektiv hat einen "Farbstich", schwächer oder stärker, egal von welchem Hersteller.

Qualitativ hochwertige Alt-Fremd-Objektive werden mit der Zeit nicht schlechter, die Charakteristik bleibt. Die, in meinem Fall, Leica-R-Objektive aus den 80er Jahren sind bzgl. der Auflösung vielleicht nicht mehr auf dem letzten Stand, das Bokeh, die Farbdarstellung etc. verändert sich aber nicht.

Grüße
 
Leider macht das Fotografieren mit den analogen Linsen aus praktischer Sicht weniger Spaß: Blendenwert wird nicht übertragen, Startblendenwert paßt nicht zur Startöffnung des Objektivs. Scharfstellen mit Offenblende, an besten via Live-View,

Zumindest die Punkte lassen sich lösen. Wenn man die Arbeitsblende sowohl am Objektiv als auch an der Cam einstellt, dann erscheint sie auch in den Exifs. Das Problem mit der Startblende lässt sich mit einem programmierbaren Adapter lösen. Das Scharfstellen bei Offenblende ist mit der Standardmattscheibe allerdings eine Herausforderung. Ein Wechsel auf die -S Mattscheibe erleichtert die Sache aber schon merklich.
 
Zumindest die Punkte lassen sich lösen. Wenn man die Arbeitsblende sowohl am Objektiv als auch an der Cam einstellt, dann erscheint sie auch in den Exifs.

Dann hast du einen spezielle Chip, der da mithilft. Mit meinen Chips, kann man an der Kamera die Blende verstellen so viel man will, es ändert sich nichts. ;)

Für die Mark III gibt es keine offiziellen Mattscheiben und bei der alten muss man dann auf die Linien verzichten und die sind mir wichtig.
 
Wenn Du da das Contax Zeiss meinst, ist das gerade eines der schlechteren 50/1.4er.

Mag sein, an der APSC 550D (mit höherer Pixeldichte als an der 5D3) war es eine Offenbarung.

Hatte es eben mal an der 5D3 dran: Huch, gegenüber dem 24-70II wirkt es wie ein Pancake. Selbst das größere 25'er 2.8 wirkt dagegen winzig.
Übrigens mit einem Adapter ohne Chip. Mein Adapter mit Chip erzeugte Fehlermeldung, daß Kontakte nicht i.O seien.
Zeitautomatik hat gut funktioniert, entgegen früherer Erfahrungen mit der 550D. Auch das 25'er 2.8 (Contax) hat "getan".

Grüße
Ute
 
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