Das kann man so eigentlich auch nicht sagen. Es gibt zwar an manchen Objektiven etwas mehr Vignetierung, aber das wird in der Tat überschätzt. Zumal ist Vignetierung wirkliche einfach zu entfernen.
Viel genialer finde ich aber im Gegenzug, was die 5D durch ihre 'Riesenpixel' selbst aus so mancher Gurke noch rausholt, von guten Objektiven gar nicht zu reden. Die meisten Crop-Umsteiger waren, denke ich sehr angenehm überrascht, was die 5D aus ihren vorhandenen Gläsern macht.
Meine Bedenken betreffen eigentlich auch nicht die Vignettierung - die ist, wenn in RAW aufgenommen, ja nun wirklich extrem einfach mit Photoshop CS2 rauszubekommen. . . . . das kriege sogar ich als EBV-Muffel hin.
Aber die meisten Objektive zeigen doch einen mehr oder weniger starken Auflösungs- und Brillanzverlust zu den Bildecken hin und der ist nicht so einfach wegzubekommen. Darum würde ich auch von den "Gurken" abraten - die mögen zwar in der Bildmitte dank der großen Pixel ganz gut dastehen, aber in den Ecken wirds schnell zur Katastrophe. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß viele ältere Objektive wie z.B. von Tokina das 28-70mm f2,6-2,8 noch lange keine Probleme mit der Auflösung an einem 8 MP APS-C Sensor haben und noch mehr Linienpaare/mm liefern können. Es wird nur leider bei kaum einem "Test" nur das Objektiv selber vermessen, sondern immer zusammen mit der Kamera. Das hilft natürlich bei der Frage, ob Objektiv und Body harmonieren, sagt aber nicht viel darüber aus, was die Optik wirklich leisten kann. Das hat also alles seine Vor- und Nachteile

@hamudi: Das wird wohl erstmal nicht passieren, da die Herstellungskosten bei den Sensoren mit mehr als dem Quadrat der Fläche steigen. Erstens passen bei der Produktion viel weniger Chips auf einen Wafer und zweitens machen nur wenige Fehler auf einenm Wafer prozentual mehr Chips unbrauchbar, steigern also den Ausschuß.
Gruß Olaf