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50er Summicron - Versionen, Unterschiede und das Planar

Mit den 35ern kenne ich mich nicht aus, aber bei Noctilux und 50mm Summilux haben definitiv die älteren Bauarten die unruhigeren Eigenschaften. Das muss aber nicht zwingend negativ sein, Stichwort "Charme" (vllt. meinte Ben das ja auch).
 
Vielleicht sollte man noch anmerken, dass es das aktuelle Summicron in 4 Versionen gibt. Die optische Rechnung ist jedoch seit 1979 unverändert.

- aktuellste Version: mit ausziehbarer Gegenlichtblende (nicht so effektiv wie die Aufsteckgegenblende, aber für ein paar Dollar bekommt man eine zum Einschrauben - Stichwort: Vented Hood 39mm)
- Version mit Aufsteckgegenblende und Fokussierring
- Version mit Aufsteckgegenblende und zusätzlichem Fokussiertab mit Mulde
- wie oben bloß geriffelt statt Mulde
 
Moin,

Meine Frage: Was sind denn die genauen Eigenarten der Objektive? Insbesondere die der verschiedenen Vorgänger?
Das aktuelle Summicron-M 50 ist gut, um nicht zu sagen, pervers gut, keine Frage. Manchmal ist das aber schon zuviel des Guten.

Die Hauptunterschiede zwischen der aktuellen Summicron-Rechnung (seit 1979) und derer davor liegen wohl im „Mikro-Kontrast“, dem Bokeh sowie Flare-Anfälligkeit, wobei ich letzteres nur vom Hörensagen her kenne – da sollen die neueren Summicrons anfälliger sein als die älteren Teile.

Vergleiche ich die Bildqualität meines 1960er Summicrons („rigid“) mit der neuerer Geräte sind im Direktvergleich die Spitzlichter im Bokeh am auffälligsten – bei meinem eher kantige Formen, dafür sanfter, weniger prominent. Weiter fällt auf, dass das Summicron Rigid bei Offenblende weniger Detailkontrast zeigt als ich’s bei neueren Summicrons beobachte. Es zeichnet dann nicht wirklich weich (wie z.B. das 50mm Nokton von Voigtländer), aber insbesondere für Portraits schmeichelnder. Der Effekt erscheint mir so, wie wenn ich in Lightroom bei einem knacke-scharfen Bild mit massig Detailkontrast den „Clarity“-Regler auf -10 bis -20 ziehen würde.

Hochkontrastkanten (besonders backlit) bekommen oft den vielzitierten „Glow“ ab. Mir gefällt der Effekt gut, andere machen so etwas lieber gezielt in EBV falls erwünscht. Der „Glow“ ist nicht so massiv wie z.B. beim Sonnar, eher dezent.

Die älteren Summicrons sind preiswert zu bekommen, und „dank“ der Lieferengpässe von Leica wird man das Objektiv wohl mit geringem Verlust wieder losbekommen, falls man unzufrieden damit ist. Einen Versuch sind auch ältere Summicrons definitiv wert.

Cheers,
-Sascha
 
Wie ist denn das mit den optischen Rechnungen überhaupt? Hat sich das seit 1979 gar nicht mehr geändert? Dmnach sollten ja type 3-5 gleich sein. Kann ich mir aber nicht vorstellen und idt wohl auch nicht so!?
 
Wie ist denn das mit den optischen Rechnungen überhaupt? Hat sich das seit 1979 gar nicht mehr geändert? Dmnach sollten ja type 3-5 gleich sein. Kann ich mir aber nicht vorstellen und idt wohl auch nicht so!?
Seit 1979 ist das optische Design gleich. Es wurden vielleicht kleine Änderungen vorgenommen, die so marginal sind, dass es keiner offiziellen Neuauflage bedurfte. Das ist aber auch ganz normal, weil nicht immer zu hundert Prozent dieselben Ausgangsmaterialien vorliegen können.

Ich habe z.B. ein Summicron-M von 1993 (kann auch 1994 sein, so genau weiß ich das nicht) mit aufsteckbarer Störlichtblende. Die Fassung ist anders, der Rest nicht. Selbiges gilt für die Modelle von 1979 bis 1992.
 
Wie ist denn das mit den optischen Rechnungen überhaupt? Hat sich das seit 1979 gar nicht mehr geändert? Dmnach sollten ja type 3-5 gleich sein. Kann ich mir aber nicht vorstellen und idt wohl auch nicht so!?

Also, nehmen wir mal den Erwin zur Hand...

Summicron I, versenkbar, Bauzeit 1953 - 1956, Best. Nr. SOOIC-M

Summicron II, Bauzeit 1956 - 1968, Best. Nr. SOSTA, später 11018, 11518, 11918
Neurechnung mit 4 Linsen

Summicron III, Bauzeit 1969 - 1979, Best. Nr. 11817
Neurechnung durch Mandler, neue Glassorten, das Lanthan-Kronglas (Namensgeber für Summicron) wurde durch Flintglas ersetzt

Summicron IV, Bauzeit 1979 bis heute, Best. Nr. 11819, 11825, 11826, 11816, 11624,
Neurechnung durch Mandler auf Basis Doppel-Gauss-Aufbau, 6 Elemente,
Seit 1994 mit eingebauter Geli
Seit XXXX mit 6Bit

Eigentlich gibts also keiner 5er. Man hat lediglich ab 1994 die Geli eingebaut (ohne optische Neurechnung) und das hat Ken Rockwell dazu bewogen, das Ding als 5er zu bezeichnen.

Über Ken Rockwell habe ich mich bereits geäußert...
 
Danke für die Übersicht! Sehr praktisch.
Aber wenn type 3-"5" (ab 1979) die gleichen optischen Rechnungen haben, dann müsste ja auch die Abbildungsleistung gleich sein. Ist das denn der Fall?
 
Danke für die Übersicht! Sehr praktisch.
Aber wenn type 3-"5" (ab 1979) die gleichen optischen Rechnungen haben, dann müsste ja auch die Abbildungsleistung gleich sein. Ist das denn der Fall?
Jain. Gemeinhin heißt es, dass die aufsteckbare Störlichtblende wirksamer ist als die frimelige Einschubblende. Sonst ist alles gleich.
Soviel weiß ich schonmal. :D
 
Also, nehmen wir mal den Erwin zur Hand...

Summicron I, versenkbar, Bauzeit 1953 - 1956, Best. Nr. SOOIC-M

Summicron II, Bauzeit 1956 - 1968, Best. Nr. SOSTA, später 11018, 11518, 11918
Neurechnung mit 4 Linsen

Summicron III, Bauzeit 1969 - 1979, Best. Nr. 11817
Neurechnung durch Mandler, neue Glassorten, das Lanthan-Kronglas (Namensgeber für Summicron) wurde durch Flintglas ersetzt

Summicron IV, Bauzeit 1979 bis heute, Best. Nr. 11819, 11825, 11826, 11816, 11624,
Neurechnung durch Mandler auf Basis Doppel-Gauss-Aufbau, 6 Elemente,
Seit 1994 mit eingebauter Geli
Seit XXXX mit 6Bit

Eigentlich gibts also keiner 5er. Man hat lediglich ab 1994 die Geli eingebaut (ohne optische Neurechnung) und das hat Ken Rockwell dazu bewogen, das Ding als 5er zu bezeichnen.

Über Ken Rockwell habe ich mich bereits geäußert...

Ich glaube Version II gibt es noch als DualRange- und Rigid-Variante, wobei die sich optisch nicht unterscheiden sollten.
Ich habe neben dem aktuellen Summicron auch noch die Rigid-Variante (II). Kann beim besten Willen keinen Unterschied zwischen den beiden feststellen. Hier hatte ich mal ein Beispiel-Bild gepostet: https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=981214

Man kann sich also getrost auch diese ältere Version zulegen und wird alles andere als enttäuscht sein.
 
Hallo Forum,

Bin seit gestern stolzer 50mm Summicron, Typ 3 Besitzer. Daher ist der Thread auch für mich ganz interessant. Vom Linsenaufbau gibts vom 3er zum heutigen schon Unterschiede, siehe hier, http://www.antiquecameras.net/50summicronmlenses.html
Mein Modell, das Typ 3 scheint ein nicht ganz so populäres Leica gewesen zu sein. Die Gründe dafür hab ich aber bis jetzt noch nicht herausgefunden. Ich denke man macht mit den neugerechneten Optiken von Mandler nichts verkehrt.
Grüße Axel
 
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