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EF/EF-S/RF/RF-S 100mm f/2.8 L Makro an R6 - einzelne Linsenelemente wackeln

maddypix

Themenersteller
Hi, ich nutze das alte 100mm f/2.8 L Makro mit Stabi an einer R6 mithilfe des Canon Bajonettadapter EF-EOS R (also der Orginaladapter ohne Einstellring oder Filterhalerung). In der Nutzung ist das ein Traum, was mich das schon etwas ältere Objektiv nun deutlich häufiger nutzen lässt als zu DSLR Zeiten.

Ich habe jedoch ein merkwürdiges Verhalten bemerkt, dass mich zunächst etwas besorgt hat: Nehme ich das Objektiv vom Body ohne den Body vorher auszuschalten und die ca. 5 Sekunden zu warten bis die Kamera komplett ausgeschaltet ist, dann sind einzelne Linsenelemente im Objektiv nicht fest arretiert sondern wackeln rum. Ich vermute das Elemente des Stabi nicht richtig "verriegelt" werden.
Das wirkt im ersten Moment etwa so als hätte man ein Objektivgehäuse mit losen Linsen in der Hand und hat mir erst einmal einen ziemlichen Schrecken eingejagt. Warte ich mit dem Abnehmen des Objektives bis die Kamera komplett ausgeschaltet ist bzw. schalte ich den Stabi am Objektiv vor dem Abnehmen über den Schieberegler aus, wackelt hingegen nichts. Ansonsten funktioniert die Linse wie schon gesagt einwandfrei.
An DSLR Bodies wie der 5DIII kann ich das Objektiv übrigens ohne Probleme abnehmen ohne die Kamera auszuschalten und es führt trotzdem nicht dazu, dass irgendwelche Linseng im Objektiv wackeln.

Habe jetzt folgende Fragen:

  • Hat sonst noch jemand dieses Verhalten mit stabilisierten EF Linsen an Mirrorless-Bodies feststellen können?
  • Liegt hier eurer Meinung nach ein Defekt oder normales Verhalten der Linse vor?
  • Kann das Objektiv schaden nehmen wenn es z.B. ohne eingerasteten Stabi transportiert wird?

Ich wäre Euch für Eure Meinungen / Erfahrungen dankbar.
 
Ich vermute das Elemente des Stabi nicht richtig "verriegelt" werden.

Habe jetzt folgende Fragen:

  • Hat sonst noch jemand dieses Verhalten mit stabilisierten EF Linsen an Mirrorless-Bodies feststellen können?
  • Liegt hier eurer Meinung nach ein Defekt oder normales Verhalten der Linse vor?
  • Kann das Objektiv schaden nehmen wenn es z.B. ohne eingerasteten Stabi transportiert wird?

Richtig, der Stabi wurde damals bei vielen Linsen oft noch "geparkt"/verriegelt. Heutzutage macht man das nicht mehr und beim neuen RF wackelt er immer herum.
Ich würde sagen, alles ist normal.

Du musst wissen und das dürfte alle deine Fragen auf einmal beantworten, dass der Stabi bei Spiegelreflexkameras normalerweise nur bei Bedarf zugeschaltet wird und er bei spiegellosen Kameras immer mitläuft.
Das heißt, bei Spiegelreflexkameras ist er normalerweise permanent in geparkter Position, wenn du nicht gerade auslöst oder der Sucher beim Fokussieren stabilisiert wird.
Ich würde sagen es sollte kein Problem sein, wenn du das Objektiv ohne geparkten Stabi abnimmst.
Wie bei jeder Mechanik ist es natürlich besser, wenn bewegliche Teile fixiert werden. Alles was sich bewegt, ist empfindlicher gegen Stöße und reibt auch. Ernsthafte Schäden bei sachgemäßer/sanfter Handhabung würde ich hier jedoch nicht erwarten.
 
Ernsthafte Schäden bei sachgemäßer/sanfter Handhabung würde ich hier jedoch nicht erwarten.

Sehr gewagte Theorie. Der IS ist selbst wenn er ordnungsgemäß verriegelt ist das schwächste Glied im Objektiv und geht häufig kaputt bei Stößen. Entweder die Haltenasen oder der Zentrierring bricht dann. Ist der IS nicht verriegelt sollte das Objektiv wie ein rohes Ei behandelt werden.

Man gewinnt auch nichts dabei. Ein nicht verriegelter IS kann nicht starten, da er aus der Zentralstellung los laufen muss. Er muss also erst verriegelt werden, dann wird die Linse in Schwebezustand versetzt und erst jetzt öffnet die Verriegelung erneut und die Stabilisierung kann beginnen.

Bei Objektiven mit leichten IS Linsen braucht nichts verriegelt werden, da wird die Nulllage über Federn gehalten, andere Objektive verriegeln selbständig wenn sie stromlos sind. Das 100er Makro fällt aber in keine der beiden Kategorien.
 
Sehr gewagte Theorie. Der IS ist selbst wenn er ordnungsgemäß verriegelt ist das schwächste Glied ....

:top:

Ein weiteres Argument den IS bei den spiegellosen nur zu aktivieren wenn nötig
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde sagen es sollte kein Problem sein, wenn du das Objektiv ohne geparkten Stabi abnimmst.
Ernsthafte Schäden bei sachgemäßer/sanfter Handhabung würde ich hier jedoch nicht erwarten.
Man.. deine Ratschläge fürs Leben sind lebensgefährlich.... Nur hatten andere nicht soviel Glück - hier im Forum gab's vor einiger Zeit Jemanden der sein brandneues EF100-400mk2 geschrotet hat (IS defekt) weil er ohne die Cam auszuschalten das Objektiv immer abgenommen hat... und einmal hat es nicht funktioniert...:ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor dem Objektivwechsel Kamera ausschalten, kurz warten und dann das Objektiv abnehmen.
Das ist die sicherste Methode.

Grüße
Florian
 
Danke für eure Einschätzung. Ich habe mir nachdem ich schildzilas Beitrag gelesen habe noch mein EF 70-200 f/2.8 mit IS (ich glaube Version II) geschnappt und geguckt ob dieses Objektiv sich in Bezug auf die Verriegelung ebenso verhält. Und tatsächlich kann ich das Verhalten auch bei diesem Objektiv feststellen wenn ich genau darauf achte, nur dass es nicht so auffällig ist wie beim 100er-Makro weil die Linsenelemente weiter vom Bajonett aus gesehen weiter im Objektivinneren liegen.

Abschließend habe ich mir auch noch das RF-24-100 f/4.0 genommen und geschaut wie es da aussieht. schildzilla hat recht, dass (zumindest dieses) RF Objektiv die Stabi-Elemente nie verriegelt. Da wackelt immer etwas ganz leicht wenn ich das Objektiv vom Body abnehme auch wenn das ganze deutlich weniger auffällig ist als bei meinem Makro (selbst als beim EF 70-200).

Ich habe meine stabilisierten EF Linsen seitdem ich die R6 habe (ein gutes halbes Jahr), häufig im Rucksack transportiert und beim verladen des Rucksacks in den Kofferaum vom Auto habe ich Sie sicherlich auch nicht wie rohe Eier behandelt. Derzeit kann ich zum Glück bei keinem Objektiv einen Schaden feststellen - ob nun durch Glück oder nicht weiß ich nicht.

In Zukunft werde ich wohl mehr darauf achten, dass der Stabi eines Objektives eingerastet ist wenn ich es transportieren möchte (gerade beim 100er Makro wo es am meisten wackelt), schließe aber aus der Tatsache dass die Objektive meinen bisher unbedachten Umgang damit unbeschadet überstanden haben, dass ich mir keine großen Sorgen machen brauche selbst wenn das verriegeln des Stabis einmal fehlschlagen sollte.

Da ich hier im Forum aber keine Beiträge von anderen zu dem Thema gefunden habe, scheine ich ggf. auch generell etwas aufmerksamer mit dem Equippement umzugehen als manch anderer - insofern sollte das hier niemand als Aufforderung ansehen mit einem Objektiv Fußball zu spielen (ob nun mit oder ohne verriegelten Stabi) :D

Danke nochmal für euer Feadback.
 
Hi zusammen,

Ich habe das Problem beim Sigma 150mm OS Macro.
Hier klappert hinten auch das linsenelement rum, wenn der Stabi nicht aktiv ist. (Also auch wenn es von der Kamera runter ist)
Leider funktioniert der Stabi auch nicht mehr, aber wenn man fokussiert oder im Live view ist dann wird das Element mittig gehalten.

Scheint also genau dieses Problem in Endstufe zu sein.

Im macro Betrieb kann ich mit dem Defekt aber leben.
 
Nachdem ich mein EF 100-400 L seit vielen Jahren nicht mehr benutzt habe, habe ich es wieder einmal verwendet.
Dummerweise ist es mir aus ca. 40cm Höhe aus einer Tasche auf Steinboden gefallen, verpackt war es nur in der originalen beigen Canon-Tasche.
Als ich es aufgehoben habe, ist mir ein Klackern aufgefallen. Von vorne sehe ich, wie ein Element gleich hinter der ersten Engstelle hinter dem Frontglas einige Millimeter wackelt.
Ich habe es früher nur an DSLRs verwendet und jetzt das erste Mal an der R5. Ich kann mich nicht erinnern, jemals gelesen zu haben, dass man die Kamera ausschalten soll für einen Objektivwechsel. Ist ziemlich lästig. Und ich verstehe nicht, wieso die R den Stabi nicht parken, er scheint gemäss meiner Beobachtung ja sowieso erst aktiv zu sein, wenn man fokussiert.

Nachher habe ich es getestet, es scheint noch zu funktionieren, den Stabi habe ich aber ruhiger in Erinnerung vom Sucherbild her. Der IS läuft allerdings erst, wenn ich den Auslöser antippe, dann surrt es kurz und das wackelnde Element ist starr. Ebenso, wenn ich den Stabi ausschalte und von der Kamera entferne, dann wackelt besagtes Element nicht mehr, nur ein leichtes Klacken ist noch hörbar.

Wie finde ich heraus, ob mein Objektiv Schaden genommen hat?

Sacha
 
. Ich kann mich nicht erinnern, jemals gelesen zu haben, dass man die Kamera ausschalten soll für einen Objektivwechsel. Ist ziemlich lästig.
Schreibt Canon in jede Bedienungsanleitung... wer sich nicht danach hält muss mit Konsequenzen leben...
Wie finde ich heraus, ob mein Objektiv Schaden genommen hat?
In dem du es zu Canon sendest zwecks Überprüfung... obwohl bei 40cm, Steinboden und Obi mit >1kg sehe ich wenig Hoffnung...
 
Schreibt Canon in jede Bedienungsanleitung... wer sich nicht danach hält muss mit Konsequenzen leben...

Ahh, ok, ich habe die Bedienungsanleitungen meiner Kameras von der 300D an bis R5 (natürlich) nicht alle komplett durchgelesen, nur das offensichtlich jeweils neue. Ich habe mir nie etwas dabei gedacht und es 15 Jahre lang so gehandhabt. Man lernt nie aus.

In dem du es zu Canon sendest zwecks Überprüfung... obwohl bei 40cm, Steinboden und Obi mit >1kg sehe ich wenig Hoffnung...

Hmm, das hatte ich fast befürchtet :rolleyes: Die Fotos sind immerhin nicht unschärfer, als erwartet für diese eher alte Linse.
Danke.
 
… ansonsten Moderator / User Nightshot fragen. Rainer kann Dir mit Sicherheit Auskunft geben ob es noch reparabel und wie hoch die Kosten sind.

Frohes neues Jahr

Michael
 
Deshalb schrieb ich "laut Titel".
Ein solches Objektiv kenne auch ich nicht...
... was ja nicht unbedingt heißt, dass es das nicht gibt.
 
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