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Pentax Kit Linse im Vergleich zum Suppenzoom mit Referenz Festbrennweite

BAIP

Themenersteller
Wie der Titel schon sagt, habe ich heute einen Vergleich der Kit 1 Linse DA18-55 gegen das Superzoom DA18-250 laufen lassen. Der Vergleich erscheint mir berechtigt, denn im unteren Bereich rufen beide Linsen dieselben Brennweiten und Blenden Parameter auf (3.5-5.6 beim Kit bzw. 3.5-4.5 beim Suppenzoom). Als Referenz habe ich als Referenz die FA31 als Festbrennweite mitlaufen lassen und bei 18mm das DA12-24. Nur als "Goodie" habe ich noch das Suppenzoom gegen das FA77 sowie das DA300 antreten lassen, denn diesen Brennweitenbereich liefert es sozusagen als Bonus-Pack zum Kit zusätzlich mit.
Die Bilder sind alle mit Stativ, 2s Spiegel-Vorauslösung, ISO100 und manueller Einstellung und Autofocus zentriert. Zeit und Blende waren bei allen Bildern gleich, wenn nicht, steht es im Text. Teilweise wurden zwei Bilder gemacht und das Bessere hier gebracht. Die Aufnahmen erfolgten bei Sonnenlicht mit Schatten und automatischem Weißabgleich. Als Kamera wurde die K20D genutzt; die Kamera war mit den hier benutzten Objektiven (ausser dem DA*300) im November bei Pentax in HH zur Justage.
Eine Session war mit Fokussierung auf ca. 10m Abstand, die andere auf ca. 1,5m und eine Klinker-Hauswand.
Es gibt jeweils eine Total-Ansicht, danach ein Crop. Damit es nicht zuviele Bilder werden, habe ich die Crops teilweise selektiert, z.B. von Mitte, vom Rand links/rechts, etc. Das steht aber bei den Bildern dabei.
Fangen wir bei der "Fernaufnahme" an, mit 18mm.
(Bitte mit den Antworten noch warten, bis ich alle Bilder gebracht habe - Danke).
 
Zuletzt bearbeitet:
und nun dazu die Crops von linken Rand Mitte.
Mir fällt auf, dass
- das Kit weniger Helligkeit hat,
- unschärfer ist,
- weniger Kontrast produziert und
- weniger zeigt (sind wohl nur 19 mm :confused:)
als das Suppenzoom.

Das DA12-24 ist erkennbar dunkler, allerdings ist das auch schon mit Blende 4am Anschlag. Dafür ist die Schärfe hier etwas besser als beim Suppenzoom, aber der Abstand zum Kit ist deutlich deutlicher.
 
Weiter gehts mit 31mm, damit es für das FA31 passt. Ist imho auch eine gute "Normal-Brennweite". Zuerst wieder das ganze Bild (wie alle Bilder mit Irfan View verkleinert und dabei einmal geschärft). Beim Suppenzoom sind es 32mm geworden, ich hoffe, das stört hier nicht :o.
 
... und nun dazu die Crops, diesmal von der rechten Mitte.
Die Kit Linse fällt in diesem Vergleich brutal ab:
- der Ausschnitt ist kleiner (30 statt 31mm :confused:),
- das Bild ist sehr unscharf (könnte ggf. Fehlfocus sein :confused:, aber in dem ganzen Bild ist nix richtig scharf)
- der Kontrast ist flau
Das Bild vom Suppenzoom ist deutlich besser, erreicht aber doch nicht das FA31, denn dieses zeichnet auch im Crop noch oberhalb der Kamera-Auflösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe ich schreibe nicht zu früh!!!
Ist deine Kitlinse kaputt oder wieso ist das erste Bild soooo unscharf???
Es sieht aus als hätte der Fokus garnicht gesessen!
Sonst ist ein sehr interessanter Vergleich der zeigt das die Superzooms
ein berechtigtes dasein haben.
 
Meine Meinung,und ich hoffe da steh ich nicht alleine da:

Schmeiß Dein Kit 18-55 weg-----Du hast ne Gurke erwischt.
Da ist kein einziges Bild dabei vom Kit wo auch nur irgend etwas scharf drauf ist.

Ich kenn das Kit ganz anders wenn man ein gutes erwischt.

Grüßle Volker
 
Die nächste Serie wurde mit 55mm gemacht, der maximalen Brennweite des Kit. Da keine FB Referenz genutzt wurde, passen alle Bilder in einen Beitrag.
Mit der Kit Linse habe ich extra zwei Bilder gemacht und das bessere genommen. Trotzdem gefällt mir das Bild vom Suppenzoom besser, denn es
- ist schärfer,
- kontrastreicher und
bei Blende 4.5 mit 1/50s aufgenommen, die Kit-Linse kann nur Blende 5.6 und braucht dann 1/30s.

Mein Fazit nach diesem Fern-Fokus Vergleich für meine Linsen sieht für die Kit Linse nicht sehr gut aus. Daher verkümmert sie eigentlich in der Schublade ...

Im Nahbereich ist sie deutlich besser, aber dazu später ...
 
Ihr schreibt alle zu früh - und ein wenig voreilig, es geht noch weiter. Bitte etwas Geduld noch, die Diskussion wird später eröffnet. Danke.
Als nächstes muss das Suppenzoom gegen die FA77 Linse antreten. Meine Lieblingslinse und imho die beste Pentax Linse überhaupt, aber nur meiner Meinung nach.
Auch hier passen wieder alle Bilder in einen Beitrag, daher auch hier gleich die Wertung.
Die Bilder vom Suppenzoom sind nicht schlecht, aber das FA77 zeichnet ungemein fein und ist einfach eine Super Linse. Die K20D ist voll gefordert und nicht zu sagen: überfordert.
Wenn man allerdings auf die 1:1 Auflösung verzichtet, macht das Suppenzoom auch einen guten Eindruck. Eine DIN A3 Vergrößerung ist überhaupt kein Problem bei dieser Brennweite ...
 
Und nun der Extremfall für das Suppenzoom: Offenblende bei vollem Auszug (F6.3 bei 250mm).
Als Referenz dient das DA*300 Objektiv, das schon bei Blende 4 sehr scharf ist.
Zuerst hier das "Übersichtsbild", gezeigt ist der Lebensbaum aus den Bildern zuvor im Zentrum (Stativ unverändert).
Hinweis: Natürlich sind 300mm mehr als 250mm, aber eine Tendenz ist zu erkennen ...
 
... und nun die Crops, aus dem Zentrum und von der Ecke oben links.
Vorweg: Das DA*300 Objektiv ist SPITZE :top:. Schon lange, wenn es auf f6.3 abgeblendet wird ...
Meiner Meinung nach schlägt sich das Superzoom IM ZENTRUM gar nicht so schlecht, denn die Schärfe und Auflösung ist ähnlich wie beim Spitzenobjektiv am Rand.
Am Rand wird es dann aber schon deutlich flacher/flauer ...
(Naja, Wunder gibt's halt keine :rolleyes: )

Bitte noch etwas Geduld, jetzt gehts gleich weiter mit dem Nah-Bereich ...
 
Hallo.
Ich habe auch drei von diesen 18-55er Gurken gehabt,:rolleyes: deshalb habe ich mir auch schon sehr früh das 17-70er Sigma gekauft. Erst das 18-55 II hat sich etwas verbessert. Richtig brauchbar ist das 18-55 II aber auch erst ab F5,6, sonst muss man auch extrem nachschärfen.

Aber was will man auch von 30 Euro Objektiven mehr erwarten? Für das was sie kosten sind sie gut, nicht mehr und nicht weniger. Ich nutze sie als Bodyabdeckung das kein Staub in die Kamera kommt, dazu eignen sie sich super.:top::top:

Gruß
det
 
So, in der zweiten Session heute habe ich eine Klinker Hauswand genommen, die feinste Sand-Steinchen hat und daher gut für den Schärfe Vergleich geeignet ist.
Die Steine sind sehr gleichmäßig vermauert, so dass auch die Verzeichnung gut zu sehen ist.
Die Belichtung ist etwas schwierig, da teilweise Schatten auf die Steine fällt.
Für die Crops habe ich mir einen besonders gut gezeichneten Stein ausgewählt, der in den meisten Bildern im Zentrum der Crops ist.
Der Abstand zur Wand betrug 1350mm. Alle Einstellungen wie zuvor.
Fangen wir bei 18mm an; Kit gegen Suppenzoom und SWW DA12-24.
Verglichen mit dem SWW verzeichnet die Kitlinse stark und das Suppenzoom noch stärker. Der linke Rand (Rolladen Führungsschiene) sowie die Fugen geben eine gute Referenz.
 
Zuletzt bearbeitet:
... und nun die Crops.
Ach ja, das SWW kommt "nur" mit F4, daher ist diese Blende genutzt worden, bei verlängerter Verschlußzeit. Die beiden anderen mit Offenblende F3.5.

Meiner Meinung nach kommt die Steinchenstruktur bei dem Superzoom am besten raus, danach beim SWW und das Schlußlicht ist das Kit, der Abstand ist aber geringer als beim Fernbereich. Das spricht für eine gute Kontrastauflösung beim Suppenzoom.
 
Wie sieht es auf der anderen Seite beim Kit aus, bei 55mm?
Zuerst ist mir aufgefallen, dass die Bilder beim Kit bei gleichen Einstellungen deutlich dunkler (~30%) sind. Daher habe ich ein "dunkles Bild" (Offenblende beim Superzoom mit 4.5 und 5.6 beim Kit) sowie ein "helleres" (beide Blende 5.6) gemacht. Hier zuerst die Offenblenden Bilder.
Meiner Meinung nach sind Verzeichnungen bei beiden Linsen kein Problem.
Die Auflösung des Kit ist nicht schlecht, die Bilder sind ansprechend scharf. Aber das Suppenzoom kann es bei Offenblende noch einen Tick besser.
 
... und nun die etwas helleren Bilder, beide bei Blende 5.6.
Mit der Bildqualität des Kit wäre ich schon zufrieden, aber das Suppenzoom kommt abgeblendet etwas besser rüber.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die Linsen zusammen mit der Kamera alle bei Pentax zur Prüfung und Justage waren. Die gute Qualität des Kits bei kurzer Distanz zeigt eigentlich, dass die Linse nicht gleich "in die Tonne" gehört.
Trotzdem gibt es für mich wenig Grund, die Kit Linse zu benutzen. Bis auf die stärkere Verzeichnung bei 18mm ist das Superzoom dem Kit knapp (Nah-Bereich) bis weit (Fern-Fokus) überlegen. Aber bei 18mm und Architektur-Aufnahmen würden mich auch die Verzeichnungen des Kits nicht mehr zufrieden stellen können - aber dafür habe ich ja das SWW.
 
... und nun der letzte Vergleich, bevor die Diskussion eröffnet wird.
Das Suppenzoom gegen das DA*300 bei 1,35m Abstand.
Zuerst fällt einmal auf, dass das Suppenzoom die 250mm wohl nur bei Einstellung auf oo besitzt, hier würde ich gerade einmal 150mm glauben.
Aber dafür ist die Qualität gar nicht so schlecht, im Crop (2/3 unten rechts) sind die einzelnen Sandkörner gut zu sehen, eine leichte Unschärfe kann aber festgestellt werden.
Beim DA*300 ist wohl der minimale Abstand unterschritten worden, anders kann ich mir das unscharfe Bild nicht erklären. Auch ein zweites Bild, das nachgeholt wurde, zeigt kein besseres Ergebnis. Allerdings hat die Focus Anzeige in der Kamera "das Bild freigegeben" ...

Mein Fazit aus dem Test ist, dass das Superzoom auch in Nahbereich eine durchweg gute Leistung zeigt. Es hat sich neben der starken Konkurrenz den Platz in meiner Fototasche redlich verdient und ist oft mein einziger Begleiter bei Wanderungen oder wenn Platz/Gewicht ein Problem wird, aber genug Licht vorhanden ist.
Meine Kit-Linse findet wegen Mängel im Fernbereich keinen Platz mehr in der Tasche ...

So, nun bin ich mit den Bildern durch und eröffne die Diskussion ;)
 
Als nächstes muss das Suppenzoom gegen die FA77 Linse antreten. Meine Lieblingslinse und imho die beste Pentax Linse überhaupt, aber nur meiner Meinung nach.
Auch hier passen wieder alle Bilder in einen Beitrag, daher auch hier gleich die Wertung.
Die Bilder vom Suppenzoom sind nicht schlecht, aber das FA77 zeichnet ungemein fein und ist einfach eine Super Linse. Die K20D ist voll gefordert und nicht zu sagen: überfordert.
Wenn man allerdings auf die 1:1 Auflösung verzichtet, macht das Suppenzoom auch einen guten Eindruck. Eine DIN A3 Vergrößerung ist überhaupt kein Problem bei dieser Brennweite ...

Wenn ich mir hier deine Vergleichsbilder anschaue, dann stimmt etwas mit der Fokussierung nicht, daher hinkt auch der Vergleich:

Bei dem Bild mit dem Suppenzoom ist das Haus im Hintergrund (Dachziegel) deutlich schärfer als der Busch im Vordergrund, wohingegen mit dem FA77 auf den Busch fokussiert wurde. Natürlich sind dann auch die Crops unterschiedlich. Mach hier mal Crops von Haus (Dachziegel), dann wird das Suppenzoom besser sein als das FA77! :ugly:

LG
Hannes

PS. Ach ja, danke für deine Mühen, so ein Vergleichstest macht doch immer einigen Aufwand.
 
Hallo,
vielen Dank für den tollen Vergleichstest. Er bestätigt genau meine Erfahrungen. Ich habe mein 18-250 gegen das als sonst gut beschriebene Pentax SMC F 4-5.6 70-210 gestestet und das Superzoom war bei allen Brennweiten besser. Auch im Vergleich zum Sigma 3.5-5.6 18-125 (das ja auch nicht schlecht ist) ist das 18-250 besser.

Das einzige was mich stört ist die Randabdunklung und die Verzeichnung. Ich deshalb mal mit DxO Optics Pro (kann man 4 Wochen als Testversion runterladen) eine automatische Korrektur durchgeführt, das funktioniert.

Leider gibt es die Kombination von K10D und 18-250 nicht bei den Korrekturmodulen, das geht nur mit der K20D.

Ein interessanter Test wäre, ob man nicht mit dem 18-250 und der DxO Korrektur in einen Gütebereich kommt, der nicht mehr weit von Festbrennweiten entfernt ist.

Gruß
Rüdiger
 
Du hast ein gutes Auge, Hannes!
Ja, tatsächlich ist das Dach beim Suppenzoom schärfer, da der Fokus weiter hinten liegt.

Mein Vergleich ist sehr bewußt so angelegt, dass die Fokussier-Eigenschaften der Linsen mit bewertet werden. Die meisten Bilder mit der Kit Linse sind deshalb im Müll gelandet, weil die Fokussierung nicht richtig geklappt hat - mal war die Seite scharf, mal der Rand oder das Motiv. Nur die letzten haben überlebt.
Das die Kamera durchaus in der Lage ist, sauber den Fokuspunkt zu ermitteln, zeigen die Bilder mit den Festbrennweiten. Die vor Dir beobachtete Schwankung - das Suppenzoom hat in dem Bild zuweit hinten fokussiert - ist auch eine der Eigenschaften einer Linse, mit denen der Fotograf leben muß (sofern er nicht mit Stativ und Abstandsmessung und ... die Bilder sorgfältig vorbereitet - aber diese Fotografen sind meist nicht mit dem Kit/Suppenzoom unterwegs). Bei dem Bild mit 18mm hat das Suppenzoom den Fokus zu weit vorn.

Ich gebe aber auch zu, dass das Motiv (gelber Lebensbaum mit feinen Verästelungen) schon eine kleine Hürde für den Autofokus ist. Denn hier wird deutlich, wie die Fokussier-Qualität der Linsen ist. Bei der Hauswand ist das Problem weitaus geringer, was die Bilder auch zeigen. Aber, Hand aufs Herz, wer fotografiert schon Hauswände für's Fotoalbum ?;)

Kurzfassung: Ich meine, dass die Fokussier-Qualität der Kamera im wesentlichen von der Linse abhängt und damit ein Qualitäts-Attribut der Linse ist. Dieses habe ich hier mit aufgenommen ...
 
Nachtrag
=======
Die Bilder vom DA*300 in Nahbereich waren enttäuschend. Habe heute Nachmittag bei ähnlichem Licht quick&dirty eine ähnliche Aufnahme gemacht (ohne Stativ, ohne irgendeine Vorbereitung, einfach "abgedrückt").
Das Ergebnis ist im Anhang.
Selbst "freihand" und bei Blende 4.5 ist das Ergebnis besser, als das vom Suppenzoom bei 250mm und Blende 6.3. Der Abstand war jetzt ca. 2,5m.
 
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