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NIKON mag keine Ziegeldächer...

hml

Themenersteller
...insbesondere dann wenn diese aus dunklen Ziegeln bestehen.:rolleyes:

Gestern Abend habe ich einmal testen wollen wie sicher und schnell der AF der Nikon Kameras ist. Der Grund war, das ich einmal vergleichen wolle inwieweit es Unterschiede gibt zwischen einer D300 und einer D60 welche gestern meine Freundin bekam. Im Normalfall mit dem mittleren (Kreuz-)Sensor und den Objektiven 16-85VR bzw. 18-200VR die zudem über eine ähnliche Lichtstärke verfügen sind hier keine grossartigen Unterschiede auszumachen, vor allem auch was die Fokkusierschnelligkeit anbelangte. Im Verlauf bin ich dann aber auf eine Eigenart b e i d e r Kameras gestossen, die mögen scheinbar keine dunklen Ziegeldächer.:o
Bei den Versuchen stellten ich beide Geräte auf ca. 85mm Brennweite (dem mximum beim 16-85VR) und fixierte abwechselnd immer wieder auf eine Pflanze an der Naheinstellgrenze auf meinem Balkon und anschliesend auf ein Ziegeldach in ca. 100 Meter Entfernung. Das Ergebnis, bei über 90% der Fälle gelang es dem AF dieses nicht scharf zu stellen, meldete aber dennoch ein "scharfes" Objekt im Visier zu haben und gab entsprechend den Auslöser frei. Anzumerken wäre nur noch, das wenn ein anderes Objekt in ähnlicher Entfernung lag und dieses zunächst fokussierte, des dann in der Regel keine Probleme mit der Scharfstellung des gesagten Testobjektes gab gab.

Neugierig geworden wiederholte ich nun den Versuch mit meiner 1D Mark III und dem EF 28-300L IS USM (auch diese Optik hat einen ähnliche Lichtstärke wie die Nikon Optiken) und siehe da, - kein Problem !?

Heute Vormittag wiederholte ich diese Versuche noch einmal aber im Gegensatz zu gestern, wo es doch schon düster war, war hier nun gesagtes Dach sonnenbeschienen. Dennoch auch hier zur Überraschung trotz gutem Lichtes kaum "Treffer" mit den NIKON´s hingegen keine Probleme mit der 1D Mark III.

Würde mich nun einmal interessieren ob jemand ähnliche Erfahrungen zu vermelden hat.

Grüsse Heinz
 
jo , das kenn ich

ähnliche probleme hab ich mit meiner d70s und dem 28-75 2.8 an bäumen und auch an den von dir erwähnten ziegeldächern .

muss man halt irgendwie umgehen , z.b. auf die dachkante oder ein dachfenster fokussieren , dann klappts

mfg maxe
 
Das Ergebnis, bei über 90% der Fälle gelang es dem AF dieses nicht scharf zu stellen, meldete aber dennoch ein "scharfes" Objekt im Visier zu haben und gab entsprechend den Auslöser frei.

Stell den Autofokus der Nikons mal von Auslöse- auf Schärfepriorität um. Dann sollte es auch mit dem scharf stellen klappen.
 
regelmässige Strukturen können für jeden AF ein Problem sein. Steht auch in der Anleitung. Vielleicht kommt dein Canon AF mit der gegebenen Frequenz (Abstand der Ziegel/Brennweite, Entfernung) besser klar. Kann dann aber bei anderen Frequenzen ganz anders aussehen.
 
Stimmt, Christian.

Außerdem muß man noch berücksichtigen, daß auch die Konstruktion von AF-Modulen voller Kompromisse steckt. Da müssen die Abdeckung des Bildes mit möglichst vielen Meßfeldern, eine hohe Präzision der Meßfelder und eine sichere Erkennung auch starker Defokussierungen irgendwie unter einen Hut gebracht werden.

Mein Eindruck ist daß Nikon bei den jüngsten AF-Modulen mit einem recht großen Pitch (also einer eher geringen Auflösung) und dafür viel Firmwareeinsatz arbeitet. Ableiten kann man das aus der Anzahl der Photosites der Sensoren (zu erkennen in der Bezeichnung des Moduls) und Anzahl und Größe der Meßfelder.

Es kann also gut sein daß die Hersteller da unterschiedliche Designziele verfolgen und daß sich das in einer ganz speziellen Situation dann auch mal in der Praxis auswirkt, mal zum Vorteil des Einen, mal des Anderen.

Grüße
Andreas
 
@ Wanderdüne

Ja, dem ist allerdings so. Besagtes EF 28-300L IS "mag" auch das eine oder andere weniger. Gerade Gegenlicht und niedrige Kontraste speziell im Weitwinkel Bereich machen da hin und wieder Probleme. Ist aber hier insofern erklärbar da die 1D Mark III (s) ab einer Lichtstärke von 5,6 über keine Kreuzsensoren mehr verfügt. Selbige Kamera mit einem 2,8er Objektiv bestückt und gleich kritischen Motiven ist noch um einen ganzen Zacken schneller und vor allem zuverlässiger.
By the way, - stehen den Nikon bei besagter Lichtstärke (5,6) eigentlich noch die Kreuzsensoren zur Verfügung, das wäre wie auch bei der 1D Mark III eine mögliche Erklärung für das schlechtere Verhalten des AFs ? Eine Möglichkeit des direkten Vergleich mit anderen Objektiven höhere Lichtstärke bei den NIKON´s habe ich selber leider noch nicht.

Grüsse Heinz
 
Nikon schaltet soweit ich weis, die Sensoren gar nicht ab, ob sie aber oberhalb von 5,6 noch zuverlässig arbeiten steht auf einem anderen Blatt Papier!
 
Nikon schaltet soweit ich weis, die Sensoren gar nicht ab, ob sie aber oberhalb von 5,6 noch zuverlässig arbeiten steht auf einem anderen Blatt Papier!

"Abschalten" tut sie die 1D Mark III auch nicht, aber sie arbeiten ab dieser Lichtstärke eben nur noch als "normale" Liniensensoren. Dies ist in der Bedienungsanleitung zur Kamera recht genau beschrieben, bei den NIKONs finde ich hierzu leider keine Informationen.

Grüsse Heinz
 
Doch. Bei Canon wird das softwaremäßig gesteuert (ab 5.6 Liniensensor, ab 8 gar kein AF mehr), bei Nikon hängts wirklich nur davon ab wie viel Licht auf den Sensor fällt.


Hmm, da gibt es aber gegen das Abschalten bei CANON so viel ich weiß Möglichkeiten dies im Bedarfsfall zu "überbrücken" indem man die entsprechende Kontakte am Objektiv abklebt. :rolleyes:


Grüsse Heinz
 
:confused:
und danach? gibt bei canon ab f11 wirklich keinen autofokus mehr - d.h. ich müsste manuell fokussieren?
Es liegt am Grundprinzip eines AF-Sensors, daß er nur für einen bestimmten Lichtstärkenbereich funktioniert. Das ist grundsätzlich bei Nikon und Canon gleich.

Der AF hat einen Strahlenteiler, der im Prinzip wie ein Schnittbildkeil funktioniert. Er greift zwei periphere Strahlengänge heraus und leitet sie auf zwei Teilsensoren. Die messen dann den seitlichen Versatz der Teilbilder, genau wie wir den Versatz der Teilbilder des Schnittbilds bewerten.

Bei einem solchen Strahlenteiler muß man sich für eine bestimmte Blende entscheiden. Die Neigung der beiden Prismen wird dann entsprechend dieser Blende gewählt. Liegt eine geringere Lichtstärke vor, dann dunkeln Schnittbildkeile/AF-Sensor zunehmend ab. Die Fokussierung wird also zunehmend schwerer (im Fall des AF sucht der dann immer häufiger), bis an irgendeinem Punkt überhaupt nichts mehr läuft. Canon ist da konsequent und schaltet den AF bei suboptimalen Bedingungen ab, Nikon ist da toleranter und läßt uns herumprobieren (eigentlich völlig untypisch für die beiden Marken).

Wenn man nun den Strahlenteiler für geringe Lichtstärken auslegt, dann hat er eine geringere Präzision. Schnittbildkeile für lichtschwache Objektive bewegen sich bei Defokussierung viel weniger als die für lichtstarke Objektive (früher gab es verschiedene zur Auswahl, da konnte man das direkt vergleichen). Aus diesem Grund hat Canon wohl Strahlenteiler für zwei Lichtstärken verbaut. Das hat den Vorteil der höheren Präzision bei lichtstarken Objektiven, aber den Nachteil daß bei lichtschwachen Objektiven ein Teil der Meßtechnik abgeschaltet wird. Nikon setzt wohl eher auf eine trickreiche Firmware. Besser oder schlechter finde ich da eigentlich keins von beiden, es sind eben unterschiedliche Ansätze.

Grüße
Andreas
 
Obacht, OFF-TOPIC!

Es ging hier um Ziegeldächer, und *nicht* um das Thema "bei welchen Blenden funktioniert welcher AF noch mit wie abgeklebten Kontakten". Das wurde in der Technik schon bis zum Umfallen diskutiert, und hat mit dem Thema der Ziegeldächer nichts, aber auch garnichts zu tun.

Bei den Ziegeldächern ist es tatsächlich so, dass der AF sich nicht "entscheiden" kann.

Im Grunde arbeitet der AF ja ganz ähnlich wie ein Schnittbildkeil; es gibt zwei scharfe "Bildteile", und die versucht der AF zu überlagern, indem er am Fokus schraubt.

Wenn jetzt aber die Linien, die der AF sieht, alle den gleichen Abstand haben - tja, wie soll er wissen, welche Linie nun zu welcher gehört? Wir hätten da auch Schwierigkeiten, wenn man uns ein Wahllos zerschnittenes Bild eines Daches vorlegt, und fordert, man möge das wieder zusammenbauen (ohne Dachfirst und sonstige Orientierungsmerkmale).

Der Kreuzsensor verkraftet das in der Regel noch besser, weil er ja sowohl vertikale als auch horizontale Kontrastkanten auswerten kann, und "normale" Motive zeigen eigentlich in wenigstens EINER Richtung dann auswertbare (hinreichend zufällige) Kontrastkanten.

Beim Ziegeldach ist natürlich aber in beiden Richtungen eine - sofern die Handwerker nüchtern waren - absolute Regelmässigkeit da.

Und weil der AF wie oben geschildert seine beiden Vergleichsbilder ja immer "scharf" sieht, kann es - insbesondere bei relativ zur Bildfläche kleinen Strukturen - eben wirklich passieren, das er komplett daneben haut.

Abhilfe: manuell vorfokussieren, so dass der AF nur noch das letzte bisschen "zurecht" rücken muss, oder vernünftigere Dinge in den Sucher packen als Ziegeldächer für Fokusgeschwindigkeitstests. :ugly:
 
Obacht, OFF-TOPIC!
Abhilfe: manuell vorfokussieren, so dass der AF nur noch das letzte bisschen "zurecht" rücken muss, oder vernünftigere Dinge in den Sucher packen als Ziegeldächer für Fokusgeschwindigkeitstests. :ugly:

Genau so verhält es sich (..zumindest bei Nikon).;)

Grüsse Heinz
 
Abhilfe schafft übrigens sonst eine beliebige Unregelmässigkeit, auf die der AF dann sofort zupacken kann. Also Schornstein, Taube, eine Lüftungsschindel, und so weiter. Oder ein Dach nehmen, das nicht furchtbar weit weg ist (weniger kleine Strukturen, mehr Details => Taube, Ast, Schmutz, ...)

Fällt mir nur gerade so ein ;)
 
Es ging hier um Ziegeldächer, und *nicht* um das Thema "bei welchen Blenden funktioniert welcher AF noch mit wie abgeklebten Kontakten". Das wurde in der Technik schon bis zum Umfallen diskutiert, und hat mit dem Thema der Ziegeldächer nichts, aber auch garnichts zu tun.
Da bin ich mir nicht sicher.

Es kann durchaus sein daß die Nikon-Strategie, mit einer geringen Auflösung an den AF heranzugehen, erst dafür sorgt daß für die Kamera ein Ziegel wie der andere aussieht, während eine andere Kamera möglicherweise noch differenzieren kann.

Es gab bei Erscheinen der D200 einige Diskussionen darüber daß die D200 gegenüber regelmäßigen Strukturen wesentlich empfindlicher wäre als die einstelligen Ds und die D70.

Sicher, im Handbuch werden regelmäßige Strukturen ausdrücklich ausgeschlossen. Trotzdem ist der Grad der Anfälligkeit nicht uninteressant, finde ich.

Grüße
Andreas
 
Ja, aber das Auflösungsvermögen des AF hat ja auch wieder nix damit zu tun, ob die 5D oder 1DmkIII nun bei nicht abgeklebten Kontakten bei f11 oder bei f8 den AF-Sensor deaktiviert. DARUM ging es doch primär bei meinem OT-Hinweis... :rolleyes:

Der "Grad der Anfälligkeit" wird sich hier aber auch nicht sinnvoll erörtern lassen. Ich hatte z.B. noch nie Probleme mit irgendwelchen regelmässigen oder unregelmässigen Strukturen, abgesehen von nicht existenten Strukturen (glatte Wand).
 
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