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Nikkor 105mm f2.8 VR

Rieno

Themenersteller
Hallo,

seit ein paar Tagen habe ich die D800 parallel zur 5D MKII.
Ich kann mir folgendes nicht erklären.
Warum ist bei Canon die Schärfentiefe "deutlich" größer?

EDIT; das Sigma 150mm f2.8 an der 5D MKII als Ergänzung noch dazu.

Kameras auf dem Stativ
D800 mit 105er f2.8 VR
5D MKII mit 100er f2.8 IS
5D MKII mit Sigma 150 f2.8
Abstand zum Motiv: Nikon ca. 31,5 cm; Canon ca. 30,5 cm; Canon/Sigma ca.38,5 mm
Einstellung: M; f8.0; ISO 100

Gruß
Rieno

Canon
750b511c7815ac0ffb823c7d5397ee11.jpg


Nikon
39ced70a4661d6874b70bf559194706d.jpg


Sigma
2b8aa4b387321bc1ad72c5242150d62a.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Schlagt mich als Amateur, aber ist nicht ein Grund, je größer der Zoom, desto geringer die Schärfentiefe, auch wenns "nur" 5mm mehr sind?
Daneben könnte ich mir auch vorstellen, dass die etwas unterschiedl. Sensorgrößen was damit zutun haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Schärfentiefe ist bei beiden natürlich bei gleicher Blende gleich groß.

Die Nikon hat auf die vordere Kante des Gewindes fokussiert, die Canon dagegen auf die seitliche Begrenzung. Der Fokuspunkt der Canon liegt weiter hinten und der scharfe Bereich schließt deswegen die vordere Kante mit ein, wohingegen die Nikon die Luft vor der vorderen Kante scharf stellt.
 
Die Nikon hat auf die vordere Kante des Gewindes fokussiert, die Canon dagegen auf die seitliche Begrenzung. Der Fokuspunkt der Canon liegt weiter hinten und der scharfe Bereich schließt deswegen die vordere Kante mit ein, wohingegen die Nikon die Luft vor der vorderen Kante scharf stellt.

Hallo,
ich habe manuell fokussiert. Werde aber gerne mit einem Zollstock den Test wiederholen.
Grund dafür, mir ist es bei anderen Motiven aufgefallen und m.E. dürfte sich durch die 5mm mehr an der Nikon, dafür 1cm weiter entfernt nicht so ein Unterschied zeigen.
Aber vielleicht für das Nikkor bzw. das Canon okay wenn sie innerhalb von Toleranzen liegen.
 
Die Testbilder sind völlig unbrauchbar weil nicht erkennbar ist, wo die Schärfeebene beginnt. Hinzu kommt, daß offen ist, wieviel Brennweite und welche Blende bei dieser kurzen Motivdistanz tatsächlich effektiv im Spiel ist.
 
Die Testbilder sind völlig unbrauchbar weil nicht erkennbar ist, wo die Schärfeebene beginnt. Hinzu kommt, daß offen ist, wieviel Brennweite und welche Blende bei dieser kurzen Motivdistanz tatsächlich effektiv im Spiel ist.

Brennweite und Blende steht oben, mehr kann ich nicht aus den Bildern erkennen. Wenn Du mir sagst wo ich weiteres in den Daten nachlesen kann, bitte um Info.
Aber schön so einen wertvollen bereichernden Beitrag zu lesen.
 
Aber schön so einen wertvollen bereichernden Beitrag zu lesen.
Lies mal zwischen den Zeilen!

Verständlicher ausgedrückt, informiere dich über den Effekt der Brennweitenverkürzung im Nahbereich und auch die Abweichungen bei der effektiven Offenblende im absoluten Nahbereich. Die Exifs geben nicht immer die tatsächlichen Werte wieder.

Davon abgesehen haben wir es hier mit Physik zu tun und das heißt, daß gleiche Werte zu gleichen Ergebnissen führen und es unerheblich ist, welcher Markenname auf einer Kamera oder einem Objektiv steht. Die Konstruktionen der Objektive unterscheiden sich jedoch teils erheblich, was zu o.g. Abweichungen führt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Brennweite und Blende steht oben, mehr kann ich nicht aus den Bildern erkennen. Wenn Du mir sagst wo ich weiteres in den Daten nachlesen kann, bitte um Info.


Stell doch einfach die Bilder mit kompletten EXIFs ein. Ist ja kein Hexenwerk. By the way. Beim Nikkor kann keine Blende 2,8 an der Nahgrenze eingestellt sein. Nikon zeigt die effektive Blende an und schreibt sie in die EXIFs. Hier sollte F4,8 stehen. Interessant wären auch die Verschlusszeiten.
 
Lies mal zwischend en Zeilen!

Verständlicher ausgedrückt, informiere dich mal über den Effekt der Brennweitenverkürzung im Nahbereich und auch die Abweichungen bei der effektiven Offenblende im absoluten Nahbereich. Die Exifs geben nicht immer die tatsächlichen Werte wieder.

Warum werden diese effektiven Blenden im Nahbereich nicht angegeben?
Dann macht die Angabe der Blende zu Bsp.-Bildern bei Makroobjektiven doch nur geringfügig bis kaum einen Sinn oder? zumindestens für den Nahbereich.
 
Warum werden diese effektiven Blenden im Nahbereich nicht angegeben?
Nikon tut es zumindest beim 105er. Keine Ahnung, ob das generell bei Nikon der Fall ist.
Dann macht die Angabe der Blende zu Bsp.-Bildern bei Makroobjektiven doch nur geringfügig bis kaum einen Sinn oder? zumindestens für den Nahbereich.
Welchen Sinn ergibt die Angabe der Offenblende bei Makroaufnahmen im Nahbereich denn überhaupt? ;) Der Unterschied beträgt ja weniger als eine Blende.
 
Brennweite und Blende steht oben
Was in den EXIFs steht, sind großenteils die Nominalwerte, die nur bei Unendlich-Einstellung gelten. Ausnahme: Nikon schreibt die efektive Blende rein.

Also:

Canon:
nominelle Blende = die falsche im Nahbereich
nominelle Brennweite = die falsche im Nahbereiche

Nikon:
effektive Blende = die richtige im Nahbereich
nominelle Brennweite = die falsche im Nahbereiche

Der Vergleich ist daher vollkommen unbrauchbar.

Aber schön so einen wertvollen bereichernden Beitrag zu lesen.
Noch besser wäre es, ihn auch zu verstehen.
 
Stell doch einfach die Bilder mit kompletten EXIFs ein. Ist ja kein Hexenwerk. By the way. Beim Nikkor kann keine Blende 2,8 an der Nahgrenze eingestellt sein. Nikon zeigt die effektive Blende an und schreibt sie in die EXIFs. Hier sollte F4,8 stehen. Interessant wären auch die Verschlusszeiten.

Werde mit einem Zolstock den Test wiederholen und dann alle Bilder mit Exif-Daten.;)

Die Exif beim Nikkor und Canon sagen f8.0, beim Sigma f7,1.
 
Die Exif beim Nikkor und Canon sagen f8.0, beim Sigma f7,1.

Na also, doch nicht mit Offenblende. Somit ungleiche effektive Blenden genutzt. Mach doch einfach den Test bei Offenblende, dann stimmt wieder alles. Dann steht bei Canon F2,8 udn bei Nikon F4,8. Oder stelle bei Canon auf F8 und bei Nikon auf ~13-16. Dann sollten auch die Belichtungszeiten nahezu gleich sein. Die müssten hier auch differieren, wenn wirklich überall die gleiche ISO eingestellt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vergleich ist daher vollkommen unbrauchbar.

Noch besser wäre es, ihn auch zu verstehen.

Wenn er wie im darauf folgenden Beitrag ergänzende Hinweise enthält dann ist er auch zu verstehen.

Einzig ist für mich das Nikkor 105 im Nahbereich für den Makrobereich mit mehr Schärfentiefe unbrauchbar. ;)
 
Die Bildausschnitte sind unterschiedlich (sind die 34 kb Bilder Crops oder nur herunterskaliert).
Die Belichtung ist unterschiedlich.
Unklar ist ab wo der Abstand gemessen wurde (Sensor, Bajonett, Frontlinse) und wie (Taxe, Linieal, Makroschlitten).
Die Kritik am Verfahren ist sicher nicht unberechtigt, vermutlich können sich hier eine Menge Fehlerquellen eingeschlichen haben.

Das Thema Brennweitenverkürzung an der Nahgrenze würde ich thematisieren wollen.

Grundsätzlich:
Für mehr Schärfentiefe ist es eine kürzere Brennweite (etwa ein 60er) von Vorteil, daneben darf man Makros durchaus auch auf 11 und 16 abblenden.
 
Das Thema Brennweitenverkürzung an der Nahgrenze würde ich thematisieren wollen.
Ich nicht, an der Nahgrenze haben die alle den gleich Abbildungsmaßstab und somit die gleiche Schärfentiefe.

Grundsätzlich:
Für mehr Schärfentiefe ist es eine kürzere Brennweite (etwa ein 60er) von Vorteil,

Das ist falsch, siehe oben, gleicher Abbildungsmaßstab. Hier noch ein Aufschlussreicher Link dazu, da wurden die Makroplanare 100mm und 50mm miteinander verglichen.

Des Rätsels Lösung liegt in #12 und #13 begründet.


Edit:
D(sind die 34 kb Bilder Crops oder nur herunterskaliert).
Nur herunter skaliert, kein Crop. Es dürfte der Gewindebolzen eines BGs sein. Pi x Daumen ist der 6mm im Durchmesser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich:
Für mehr Schärfentiefe ist es eine kürzere Brennweite (etwa ein 60er) von Vorteil,
Ist das im Makrobereich tatsächlich der Fall? Außerhalb des Makrobereichs sehe ich das nämlich, je nach Motivgröße und Distanz eher umgekehrt, weshalb ich bspw. ganze Blüten teils lieber mit mehr Brennweite und dafür mehr Abstand fotografiere, damit mehr scharf abgebildet wird und gleichzeitig alles davor und dahinter ebenso intensiv oder sogar noch stärker in Unschärfe verschwimmt.
daneben darf man Makros durchaus auch auf 11 und 16 abblenden.
Da spielt aber bei den heutigen Sensorauflösungen das Thema Beugungsunschärfe hinein, sofern man die volle Auflösung denn nutzen will, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sich der Makrobereich da etwas anders verhält als Motive mit "normalen" Abbildungsmaßstäben.
 
Ist das im Makrobereich tatsächlich der Fall? Außerhalb des Makrobereichs sehe ich das nämlich, je nach Motivgröße und Distanz eher umgekehrt, weshalb ich bspw. ganze Blüten teils lieber mit mehr Brennweite und dafür mehr Abstand fotografiere, damit mehr scharf abgebildet wird und gleichzeitig alles davor und dahinter ebenso intensiv oder sogar noch stärker in Unschärfe verschwimmt.Da spielt aber bei den heutigen Sensorauflösungen das Thema Beugungsunschärfe hinein, sofern man die volle Auflösung denn nutzen will, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sich der Makrobereich da etwas anders verhält als Motive mit "normalen" Abbildungsmaßstäben.

Ohne das ich das jetzt mit Bildern belegen kann hab ich mal eine Testreihe an der Nikon D300 mit besagtem 105 er VR Objektiv mit verschiedenen Blenden gemacht und hab für mich festgestellt dass die Bilder in Pixelpeeperansicht so ab Blende 22 schlechter werden.
 
Testreihe an der Nikon D300 mit besagtem 105 er VR Objektiv mit verschiedenen Blenden gemacht und hab für mich festgestellt dass die Bilder in Pixelpeeperansicht so ab Blende 22 schlechter werden.
Du meinst dabei ausschließlich den Makrobereich, also 1:2 oder näher abbildend bei deiner 12 MP APS-C-Kamera?
 
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