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Alt 25.01.2020, 14:58   #1
the-living-years
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Registriert seit: 30.04.2012
Beiträge: 2.110
Standard Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

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Tamron hat bekanntlicherweise aktuell zwei, bald drei attraktive Zoom-Objektive für Sony-E im Angebot, die als "holy trinity" den für die meisten Fotografen relevanten Bereich abdecken, und das noch dazu in durchgehender Lichtstärke 2.8.Dabei bleiben die Objektive schön kompakt.

Also wäre das nicht genug, legt Tamron ja jetzt auch noch in Sachen Festbrennweiten nach und bietet auch hier - wie bei allen Zooms - die Filtergröße 67. Manche kritisieren dies bei den Festbrennweiten, da sie dadurch größer ausfallen als nötig (aber dennoch immer noch leicht und wohl ausreichend kompakt).

Ich frage mich hin und wieder, ob man mit dem 3er Zoomsset als normalsterblicher Hobbyfotograf nicht sehr glücklich sein würde.

Einzig, dass die Festbrennweiten dann im Prinzip nicht viel lichtstärker sind als die Zooms verdirbt mir Teils die Rechnung...

Wie wird das hier gesehen? Gibt es jemanden, der auf die neue Tamron-Linie setzt? Was sind Eure Beweggründe? Oder warum habt ihr Euch dagegen entschieden? Mir ist klar, dass das Datenblatt immer als erster Grund angeführt werden kann (Lichtstärke der Festbrennweiten). Aber braucht man die bei FF denn wirklich?
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Alt 25.01.2020, 15:03   #2
F!o
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Registriert seit: 10.06.2006
Ort: Waakirchen
Beiträge: 2.143
Standard AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Für mich persönlich ist die Auswahl von Objektiven so ein spezielles Thema, das ich mich niemals auf eine "Objektivreihe" eines Herstellers einlassen würde.

Ich nutze das 17-28 2.8 III weil es ne bezahlbare Top Linse ist, und in mein Anforderungsprofil passt. Das 28-75 passt überhaupt nicht, da ich auf meiner Immerdrauf Linse unbedingt untenrum 24mm haben möchte. Allein das ist für mich schon Grund die Linse nicht zu kaufen.

Ein 70-180 2.8 welches ja angekündigt ist, wäre für mich ebenfalls nix, da ich lieber obenrum minimal mehr hätte und untenrum bräuchte ich theoretisch erst ab 100mm.

Und dann spielen aber noch ganz andere Faktoren ne Rolle. Bei nem Immerdrauf würde ich mir zwingend nen AF Schalter wünschen, sowie nen VC. Das alles kann die Tamron Reihe nicht bieten.


Was ich damit sagen möchte? Ein kleiner Prozentsatz mag vielleicht mit allen 3 Objektiven gleichzeitig glücklich sein, doch ich glaube eher das sich die Leute das Objektiv suchen was in Ihren Anwendungsbereich passt.
F!o ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2020, 15:14   #3
Marc G
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Registriert seit: 17.06.2012
Ort: Pegnitz
Beiträge: 2.260
Standard AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Würde ich eine Zoomreihe mit f/2.8 benötigen, würde ich nicht mehr zu dem GM Linsen greifen. Die Tamronlinie ist optisch nicht übel, auch wenn man Abstriche machen muss, ist aber deutlich günstiger und dazu kompakter/leichter. Das würde für mich den Ausschlag geben. Die 3 GM Zooms habe ich über 1 Jahr mitgeschleppt. Auch wenn sie mir bei vielen Aufträgen beigestanden haben, würde ich das Gewicht nicht mehr tragen wollen. Daher würde ich definitiv zu den Tamronzooms greifen.

Die 3 bisher erschienenen Festbrennweiten dagegen finde ich gänzlich uninteressant.
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Alt 25.01.2020, 15:42   #4
gue
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Registriert seit: 02.12.2009
Beiträge: 44
Standard AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Hallo,

ich habe das 28/75 und das 17/28. Mir gefallen die Linsen sehr gut weil sie sehr gut zu einer spiegellosen Kamera passen. Das ganze ist klein und leicht. Die A7ii mit beiden Objektiven passt in eine Hüfttasche. Das 70/180 werden ich vermutlich auslassen, da ich nur sehr selten Telebrennweiten brauche. In der Regel finde ich die Lichtstärke von 2.8 ausreichend. Ich denke als Hobbyfotograf kann man sehr gut damit leben.
Ich habe das 50mm 1.8 und das 85mm 1.8 verkauft. Allerdings verwende ich zum experimentieren gerne Vintagelinsen.

LG Günter

https://500px.com/guenterwittholm
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Alt 25.01.2020, 18:44   #5
ratzemaus
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Registriert seit: 23.10.2005
Beiträge: 441
Standard AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Nachdem ich im Herbsturlaub sehr zufrieden mit dem Tamron28-75 gewesen bin, habe ich einen zweiten Versuch mit dem Tamron 17-28 gewagt, nachdem das erste dezentriet gewesen ist. Somit habe ich schon 2
Ich persönlich warte gespannt auf das Tamron 70-180, da ich erhoffe eine gute Bildqualität bei deutliche geringerem Gewicht zu bekommen. Das Sony 70-200 f4 habe ich verkauft, da es auf Grund des Gewichtes nie mitkommen durfte. Also werde ich vielleicht zu den 1% gehören, die alle 3 Tamrons nutzen werden
Die Festbrennweiten interessieren mich nicht, da ich nicht glaube, dass sie mir einen Mehrwert bringen. Dafür habe ich dann noch das Sony/Zeiss 55mm f1.8 und das Sony 35mm f1.8.

Gruss
Daniela
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Alt 25.01.2020, 20:03   #6
MetisX
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Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 100
Standard AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Sehe ich genauso. Ich habe ebenfalls die beiden Zooms und werde das 70-180 wahrscheinlich auch noch kaufen. Was bringen mir dann noch die FBs? Mehr Lichtstärke schon mal nicht (alles 2.8).
Klar, sicherlich etwas mehr Schärfe und eine geringere Naheinstellgrenze. Das ist mir aber weder das Geld noch div. Objektivwechsel wert.
Wenn, dann richtig, also eine FB mit 1.x bzw. ein richtiges Makro.
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Alt 26.01.2020, 10:31   #7
the-living-years
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Registriert seit: 30.04.2012
Beiträge: 2.110
Standard AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Vielen Dank für das interessante Feedback!

Die Tendenz geht bisher ganz klar zu den Zooms. Eigentlich hat bisher niemand von einer punktuellen Ergänzung durch die Festbrennweiten aus dieser "Serie" (https://www.tamron.eu/de/magazin/blo...mount-an-1022/) gesprochen. Interessant. Ich dachte, die gemeinsame Filtergröße könnte für "seriöse" Fotografen durchaus ein Argument sein. Zudem das äußerst geringe Gewicht.

Die vergleichsweise geringe Lichtstärke ist natürlich ein Punkt, der immer wieder kommen wird. Wohl zurecht. Oder doch nicht? Ich bin mir da noch nicht ganz im Klaren drüber... eine Festbrennweite ist ja auch deshalb interessant, weil es ein anders Sehen/Fotografieren ermöglicht. Ich weiß nicht, ob das "Datenblatt" immer den Ausschlag gibt ob man gute Bilder macht oder nicht.
Und: Tamron ist eigentlich schon dafür bekannt, sehr gute Rechnungen an den Start zu bringen. Mir wäre ein schönes Rendering dahingehend u.U. auch mal mehr wert als eine Blende mehr. Dahingehend muss ich die neuen Tamron FB erst weiter erkunden.

Auf jeden Fall danke schon mal fürs Feedback!
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Geändert von the-living-years (26.01.2020 um 11:00 Uhr)
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Alt 26.01.2020, 11:30   #8
chickenhead
Moderator
 
Registriert seit: 25.07.2005
Ort: Schmidtheim
Beiträge: 30.257
Standard AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Die Zooms kommen für mich aus mehreren Gründen nicht in Frage. Das 28-75/2,8 gefällt mir vom Bokeh überhaupt nicht. Für ein Immerdrauf fehlen mir eben die 24mm. Auch die 75mm sind mir eigentlich zu wenig. Daher verzichte ich auch auf f2,8.

Das 17-28 finde ich hingegen attraktiver. Aber da ich das Sigma 14-24 seinerzeit zum Preis des Tamrons bekommen habe, habe ich mich für dieses entschieden. 14mm sind eben doch schon spürbar mehr WW als 17mm.

Das Tamron 70-180 wird vermutlich ähnlich ausfallen. Beim Bokeh habe ich meine Sorgen und auch bei der AF Geschwindigkeit. Ich vermute das es diesbezüglich eher eine Portrait/Landschaftslinse wird als ein Objektiv für Sport und Action. Daher wäre auch dieses für mich raus. Bedenkt man dann noch das die bisherigen 70-200er von Tamron massiv unter Focus Breathing leiden, also einer drastischen Verkürzung der Brennweite im Nahbereich, dann ist das ein weiterer Punkt. Denn die sowieso schon kleinere Brennweite wird dann nochmals deutlich reduziert gegenüber einem 70-200. Eine kompakte Bauweise dürfte das ganze eher fördern als begrenzen. Aber das ist natürlich alles Spekulation.

Die FB sind für mich auch keine wirklichen Highlights. Einfach aufgrund der Lichtstärke. Hätten sie bei der Größe eine Blende mehr Licht, wäre das sicher deutlich attraktiver. So sehe ich leider kein wirkliches Anwendungsgebiet für mich.
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Gruß Thorsten
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Alt 26.01.2020, 15:00   #9
die_Hex
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Beiträge: 427
Standard AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Die einheitliche Filtergröße ist für mich schon ein Pluspunkt, aber eben nicht das wichtigste Argument, also nein, ich ziehe es nicht durch.

Das 28-75 gefällt mir vom Bokeh nicht und die 28mm am unteren Ende finde ich für mich unpraktisch.

Das 70-180 hat für mich zu wenig Brennweite. Eine sinnvollere Ergänzung zu meinem vorhandenen 85 1.8 wäre etwa ein 100-400 oder etwas ähnliches.

Praktisch und finanziell sinnvoll wäre es für mich, mein 17-28 gegen das 20er und das 35er von Tamron zu tauschen. Ich denke darüber nach.
Aber nun habe ich nach drei dezentrieren Samyangs und einem dezentrierten 17-28 endlich ein gutes UWW - es wäre vielleicht dumm, das weg zu geben. Außerdem halten mich die Berichte über den lauten und hakeligen AF des 35ers von einem Kauf ab. Bei einem Preis von 290 Eur würde ich es sofort nehmen, bei 400 Eur sind dann aber das Sony 35 1.8 und das Sigma 35 1.4 zu nah dran und bieten mehr.
die_Hex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2020, 16:24   #10
hartin
Benutzer
 
Registriert seit: 21.04.2005
Ort: Thüringen
Beiträge: 397
Lächeln AW: Tamron "67-er" Serie - zieht es jemand (komplett) durch?

Moinsen,

ich nutze die beiden Tamrons/17-/-75mm 2.8) an der A7 III und bin begeistert, ich bin Hobbyknipser

Gruß
Hartmut
hartin ist offline   Mit Zitat antworten
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