helbob
Themenersteller
Die peinlichen Schwächen einer DSLR
Nachdem ich einige Jahre analog fotografiert habe und von Anfang an bei der Digitalfotografie dabei war glaube ich mir derzeit ein Urteil erlauben zu können was die jetzige Generation an DSLRs betrifft.
Ungenauer AF der DSLR
Meiner Erfahrung nach ist die Unschärfe nicht immer in einer falschen Justierung zu suchen. Denn das Problem besteht bei sehr vielen DSLR-Kameras im unteren Preissegment. Selbst mehrfach eingeschickte Geräte konnten nicht zufriedenstellend „repariert“ werden. Meine Pentax K10 wurde eingeschickt und angeblich justiert, das dazugehörige Sigmaobjektiv wurde ebenfalls eingeschickt und angeblich justiert. Auf einen späteren Anruf hin mit meiner Frage was den justiert wurde verwies man mich auf den Händler da die anhand der Gerätenummer angeblich nicht gesucht werden kann (....oder das Teil vielleicht nie repariert wurde..?). Laut Händler ist diese Unschärfe (sie bestand nur bei Weitwinkelaufnahmen) als „normal anzusehen. Ähnliches gab es bei Canon 400D. Im Bekanntenkreis hörte ich auch oft davon was darauf schließen läßt das min. ein 2-stelliger Prozentsatz einen defekten Autofokus hat, oder einfach Schrott ist. Das Herunterspielen dieser Sachlage finde ich sehr peinlich den im Fachhandel wird darüber teils sehr offen gesprochen. Z.B. in einer Art von Reparaturanfälligkeit.
AF-Schwäche der DSLR bei Dunkelheit
Die beschämenste Schwäche erlebte ich mit der Pentax K10 in einer Höhle bei einem Lichtschein der gerade noch Zeitungslesen ermöglicht. Der AF versagte fast total. Während die kleinen Kompakten von Sony fleissig blitzten fuhr meine Schärfe vor und zurück ohne den Punkt zu finden. Mit Trickserei und Mühe schaffte ich einige gute Bilder.
Mit meiner Olympus E510 erging es mir nicht viel besser. Mit einem stroboskopähnlichem Blitzgewitter versucht sie sich die Schärfe zu suchen, was aber mehr schlecht als recht funktioniert und die zu fotografierenden nicht gerade begeistert.
Nikon besser?
Angeblich sollen die Nikons hier besser sein zumal sie auch ein Hilfslicht besitzen. D300, D700, D3 sollen ja den besten AF haben.
Sucher, Liveview
Die Zeiten ändern sich und die DSLRs haben plötzlich einen Liveview. Doch leider gibt es gerade einmal eine Kamera mit einem Klapp-Schwenk-Monitor (Panasonic L10), echt beschämend zumal das ein Tool ist dem auch die Profis nicht ganz abgeneigt sind
!
Meiner persönlichen Meinung nach sollte auch der Sucher elektronisch sein, den dadurch schöpft man erst alle Vorteile der digitalen Fotografie richtig aus den man sieht SOFORT ob der Weißabgleich und und die Belichtung stimmt. Außerdem spart man sich noch den aufwendigen Spiegelreflexsucher der sich auf die Größe der Kamera niederschlägt. Alles in Allem heißt das eine Art Prosumerkamera mit APS-C Sensor und Wechseloptik. Einer Fortführung des genialen Konzepts der Sony R1 wäre ich nicht abgeneigt. Leider war der Monitor dieser Kam mit 134.000 Bildpunkten mehr als bescheiden für ein High Tech Gerät.
Eingebaute Blitze
Kann den eine DSLR nicht etwas mehr Power im Blitz haben? Klar geht das zu Lasten der Akkuzeit aber das weiß ja jeder.
Filter und Vignettierung
Das leidige Thema der Vignettierung beim Aufsetzen eines Polfilters sollte erst gar nicht vorhandensein, den Optiken dieser Art sind meiner Meinung nach Fehlkonstruktionen.
Vorteile DSLR
Die weitreichenden Vorteile derzeit auf dem Markt befindlicher Kameras will ich nicht abstreiten, nur ist die AF-Schwäche bei Nacht äußerst mangelhaft.
Der schnelle AF (bei Tag), die Rauscharmut und Wechseloptiken sind immer noch ein guter Grund mit einer DSLR zu arbeiten doch könnte die Industrie schon einen Schritt weiterdenken und endlich volldigitale Kameras mit APS-C Sensor bauen den das wird wohl die Zukunft sein.
Was sagt ihr zur derzeitigen Techniksituation und dem bescheidenen AF bei Dunkelheit?
Gruß
helbob
Nachdem ich einige Jahre analog fotografiert habe und von Anfang an bei der Digitalfotografie dabei war glaube ich mir derzeit ein Urteil erlauben zu können was die jetzige Generation an DSLRs betrifft.
Ungenauer AF der DSLR
Meiner Erfahrung nach ist die Unschärfe nicht immer in einer falschen Justierung zu suchen. Denn das Problem besteht bei sehr vielen DSLR-Kameras im unteren Preissegment. Selbst mehrfach eingeschickte Geräte konnten nicht zufriedenstellend „repariert“ werden. Meine Pentax K10 wurde eingeschickt und angeblich justiert, das dazugehörige Sigmaobjektiv wurde ebenfalls eingeschickt und angeblich justiert. Auf einen späteren Anruf hin mit meiner Frage was den justiert wurde verwies man mich auf den Händler da die anhand der Gerätenummer angeblich nicht gesucht werden kann (....oder das Teil vielleicht nie repariert wurde..?). Laut Händler ist diese Unschärfe (sie bestand nur bei Weitwinkelaufnahmen) als „normal anzusehen. Ähnliches gab es bei Canon 400D. Im Bekanntenkreis hörte ich auch oft davon was darauf schließen läßt das min. ein 2-stelliger Prozentsatz einen defekten Autofokus hat, oder einfach Schrott ist. Das Herunterspielen dieser Sachlage finde ich sehr peinlich den im Fachhandel wird darüber teils sehr offen gesprochen. Z.B. in einer Art von Reparaturanfälligkeit.
AF-Schwäche der DSLR bei Dunkelheit
Die beschämenste Schwäche erlebte ich mit der Pentax K10 in einer Höhle bei einem Lichtschein der gerade noch Zeitungslesen ermöglicht. Der AF versagte fast total. Während die kleinen Kompakten von Sony fleissig blitzten fuhr meine Schärfe vor und zurück ohne den Punkt zu finden. Mit Trickserei und Mühe schaffte ich einige gute Bilder.
Mit meiner Olympus E510 erging es mir nicht viel besser. Mit einem stroboskopähnlichem Blitzgewitter versucht sie sich die Schärfe zu suchen, was aber mehr schlecht als recht funktioniert und die zu fotografierenden nicht gerade begeistert.
Nikon besser?
Angeblich sollen die Nikons hier besser sein zumal sie auch ein Hilfslicht besitzen. D300, D700, D3 sollen ja den besten AF haben.
Sucher, Liveview
Die Zeiten ändern sich und die DSLRs haben plötzlich einen Liveview. Doch leider gibt es gerade einmal eine Kamera mit einem Klapp-Schwenk-Monitor (Panasonic L10), echt beschämend zumal das ein Tool ist dem auch die Profis nicht ganz abgeneigt sind

Meiner persönlichen Meinung nach sollte auch der Sucher elektronisch sein, den dadurch schöpft man erst alle Vorteile der digitalen Fotografie richtig aus den man sieht SOFORT ob der Weißabgleich und und die Belichtung stimmt. Außerdem spart man sich noch den aufwendigen Spiegelreflexsucher der sich auf die Größe der Kamera niederschlägt. Alles in Allem heißt das eine Art Prosumerkamera mit APS-C Sensor und Wechseloptik. Einer Fortführung des genialen Konzepts der Sony R1 wäre ich nicht abgeneigt. Leider war der Monitor dieser Kam mit 134.000 Bildpunkten mehr als bescheiden für ein High Tech Gerät.
Eingebaute Blitze
Kann den eine DSLR nicht etwas mehr Power im Blitz haben? Klar geht das zu Lasten der Akkuzeit aber das weiß ja jeder.
Filter und Vignettierung
Das leidige Thema der Vignettierung beim Aufsetzen eines Polfilters sollte erst gar nicht vorhandensein, den Optiken dieser Art sind meiner Meinung nach Fehlkonstruktionen.
Vorteile DSLR
Die weitreichenden Vorteile derzeit auf dem Markt befindlicher Kameras will ich nicht abstreiten, nur ist die AF-Schwäche bei Nacht äußerst mangelhaft.
Der schnelle AF (bei Tag), die Rauscharmut und Wechseloptiken sind immer noch ein guter Grund mit einer DSLR zu arbeiten doch könnte die Industrie schon einen Schritt weiterdenken und endlich volldigitale Kameras mit APS-C Sensor bauen den das wird wohl die Zukunft sein.
Was sagt ihr zur derzeitigen Techniksituation und dem bescheidenen AF bei Dunkelheit?
Gruß
helbob
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