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Vignette bei Hochzeit Bildern

Light-Kun

Themenersteller
Hallo, ich habe in letzter Zeit viele Hochzeit Bilder mit starker Vignettierung gesehen. Diese wurde nachträglich noch verstärkt und mich würde von den erfahrenen Fotografen interessieren, wieso dieser Effekt so beliebt ist.
So wie ich mir das erkläre, setzt er den Mittelpunkt (wo meistens das Brautpaar ist) noch mehr in Szene und die Bilder erhalten ein (für die meisten Laien) ungewohntes Aussehen.

Zerreißt die Frage bitte nicht gleich in der Luft, ich bin einfach nur neugierig :D
Und ein Stilmittel für schlechte Fotografen schließe ich aus, da ein Freund in New York geheiratet hat und der Fotograf mehrere Hundert Euro auf die Stunde verlangte und alle Bilder mit Vignette waren (klar gibt es auch Fotografen für mehrere Tausend Euro die Stunde, aber für mich sind auch Hunderte schon gehobene Klasse).

Freue mich über "erhellende" Antworten :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Herausarbeiten der bildwichtigen Teile geht auch über Freistellung, Perspektive oder Bildgestaltung im Allgemeinen. Die Vignette ist hier nur ein Werkzeug von vielen denkbaren - und funktioniert auch nur meist nur dann, wenn die relevanten Elemente in der Bildmitte sind. Ob dieses Werkzeug nun durchgängig auf alle Bilder eines Shootings angewendet werden muss, kann man daher durchaus hinterfragen. Oder es ist der Stil des Fotografen, dann weiß man das vorher und muss damit leben. Und wenn das einzige, was bei der Betrachtung der Bilder hängenbleibt, die Vignettte ist, dann ist was gewaltig schiefgelaufen. ;)

Effekte sind wie Mode - obwohl sie eigentlich nur dann eingesetzt werden sollten, wo sie zur Bildaussage beitragen (vgl. auch DRI, HDR oder die Soft- und Sternfilter der 80er Jahre etc.). So etwas wird propagiert oder jemand, der irgendwie "wichtig" ist, macht es und der Rest zieht nach. An Anfang kann man damit noch auffallen "Kuck mal, Elise, das ist originell, das will ich auch!". Das ist das "ungewohnte Aussehen", was dem "Laien" auffällt. Irgendwann macht es aber jeder (weil es ja soooo originell ist), dann fällt es aber nicht mehr auf und kurze Zeit später hat man sich sattgesehen. Soviel dann zum "ungewohnten Aussehen", wenn wieder alle Hochzeitsfotos gleich aussehen. Dann wirds wieder "klassisch" ("Boah ey, krasse Bilder, überall gleich hell!") oder eine neue Effektsau wird durchs Dorf getrieben.
 
Danke für die rasche Antwort. Ich schließe daraus mal, dass es kein "MUSS" für Hochzeitsbilder ist. Gerade die Bilder des New Yorker Fotografen wurden einmal in Farbe (mit dicker Vignette^^) und einmal in Schwarz-Weiß abgegeben.
Aussortiert war meiner Meinung nach auch nichts, da es einfach hunderte von Bildern waren (was später beim Filme-Abend ärgerlich sein kann, wenn das Brautpaar auch nichts aussortiert :D).
Ich bevorzuge da lieber Qualität statt Quantität. Was will ich mit Tausenden von Bildern in verschiedenen Effekten. Gerade der Laie ist doch froh wenn er nur noch "WOOOW" sagen muss und die Auswahl den "Profis" überlassen wird :devilish:
 
Und ein Stilmittel für schlechte Fotografen schließe ich aus, da ein Freund in New York geheiratet hat und der Fotograf mehrere Hundert Euro auf die Stunde verlangte …

Da man nur einmal im Leben Hochzeit macht (na ja, aber …) ist die Erfahrung mit Hochzeitsfotografen eine eher einmalige. Also sucht man sich irgendjemanden, der empfohlen wird, der ein "breites Auftreten" hat und dessen Bilder hinter aller technischer und szenischer Plattheit irgendwie "sozial verträglich, anders und Neid erweckend" aussehen. Weil eine Hochzeit nicht wirklich billig ist, ist auch ein Fotograf, der ein paar Tausender verlangt, nicht wirklich teuer -- und möchte man sich einen Zigtausend-Euro Event durch einen Knipser ruinieren lassen?

Also verhaut der ideale Hochzeitsfotograf einfach keine Bilder, ist ein geborener Entertainer, der das Hochzeitspaar in seiner Auffassung, das Beste erhalten zu haben, bestärkt und ein Techniker, der ein effizientes Mittel nutzt, um die Bilder möglichst schnell vom Assi ausproduzieren zu lassen.

Also eine Verbindung zwischen Autoverkäufer, Party Fotograf und Hansi Hinterseer. Künstlerischer Anspruch besser gegen Null, denn das könnte "sozial verträglich" in Frage stellen: am Ende müssen die Bilder nicht nur dem Brautpaar, sondern möglichst allen Gästen gefallen.

Ob dann eine Vignette, Entsättigung, verbogene Kurven oder was auch immer den Blickfang darstellen, ist ziemlich sekundär -- Hauptsache, es tut nicht weh und sieht schick aus. Anleihen bei führenden Mode- und Hausfrauenzeitschriften durchaus inklusive.
 
Warum denn so angefressen und beißend? Die Fotografen müssen Geld verdienen und verdienen nur Geld, wenn sie sich den Wünschen der Auftragbeber beugen.

Die Überspanntheit fußt doch bei den Auftragbgebern. Gerade bei Hochzeiten. Da werden Hollywoodfilme (Weddingplaner) nachinszeniert, wie man auch Dalmatiner nach dem Kinobesuch gekauft hat. Eine Hochzeit tut es doch schon lange nicht mehr, es muß ein "Event" her, alles bis dahin dagewesene im Bekanntenkreis und Wohnviertel überboten werden. Von der Pferdekutsche über die Tauben bis zur Schachtel voll mlt lebenden Schmetterlingen, die Trauung kopfüber unter dem Heli und das Essen per Jet von den Tongainseln.

Wer erwartet da noch, dass der Fotograf geschont wird. Würde mich nicht wundern, wenn der bald noch die längst vollzogene Defloration per Photoshop als Ebene einschieben muß:D.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann oft beobachten, dass irgendein Effekt, der gerade "in Mode" ist, von manchen Fotografen "bis zum Exzess" angewendet wird - teils wohl tatsächlich, um über mangelnde künstlerische/gestalterische Fähigkeiten hinwegzutäuschen.
 
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