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Tasche/Rucksack Trekking Rucksack und die DSLR

slaindevil

Themenersteller
Hallo ihr,

ich möchte mir einen Trekking Rucksack zulegen, der genügend Platz für eine 1-3 Nächte Tour mit Zelt bietet. Neben dem Zelt kommt noch Schlafsack, Iso Matte und weitere Dinge die man so benötigt (Kleidung, Trinken, ...).

Allerdings möchte ich auch trotzdem noch meine DSLR (EOS 6D ohne Batteriegriff) + 3 Objektive (davon 1 am Body) mitnehmen.

Mich würde interessieren, wie ihr dieses Problem gelöst habt? Könnt ihr Rucksäcke und/oder zusätzliche Tragesysteme empfehlen? Und wo kann man in Deutschland die genannten Dinge kaufen? Ich bin über alle Informationen dankbar!

Ich bin 1,84m bei 85kg, falls das etwas zur Sache tut ;-)

Grüße,
Sebastian

Edit:
Noch ein paar zusätzliche Infos:

Ich bin nie allein unterwegs. Habe entweder meine Freundin oder einen Kumpel dabei.
Bei den Touren handelt es sich eigentlich nur um Touren im eher trockeneren Gefilde bei Tiefsttemperaturen in der Nacht von um die 0-5°C.

Bei den 3 Objektiven handelt es sich um ein 16-35 f4 (615g), 100mm Macro (625g) und ein 70-300 (1050g).
Das 16-35 ist immer drauf und ich hätte es zusammen mit der Kamera immer gern sofort griffbereit.
Das Macro würde am zweithäufigsten zur Verwendung kommen, dann das 70-300.
Ich möchte keins der 3 Objekte missen. Um das Macro oder das 70-300 drauf zu schrauben, habe ich meist keine Eile.

Ein Reisestativ habe ich auch immer dabei (1kg). Das hatte ich nur nicht erwähnt, weil ich mir dachte, dass ich es einfach außen am Rucksack dran mach.

Im Moment mache ich nur Städtereisen/Tagestrips. Trips wo man Abends wieder im Hotel/Hostel ist.
Ich laufe mit einem Lowepro Flipside Sport 20L AW herum. Dort habe ich neben den oben erwähnten Sachen noch weitere Dinge drin, die ich auf Wanderungen eigentlich nie verwende.
Da hat der Rucksack dann noch trotzdem genug Platz für 2-3 Liter Wasser und eine Regenjacke. Mit der Kombi war ich die letzten 2 Jahre ziemlich zufrieden.
 
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Hallo ihr,

ich möchte mir einen Trekking Rucksack zulegen, der genügend Platz für eine 1-3 Nächte Tour mit Zelt bietet. Neben dem Zelt kommt noch Schlafsack, Iso Matte und weitere Dinge die man so benötigt (Kleidung, Trinken, ...).

Hallo,

ich habe einen Deuter Rucksack gekauft. Mir war wichtig, dass er gut sitzt und einen Regenschutz hat. Auch ich trage bei meinen Touren im Hochgebirge gut 20kg mit mir rum. An Fotoausrüstung ist ein Karbonstativ, eine 6D ein 17-40, ein 24-70, ein 100-400 und ein 100 Makro dabei. Eigentlich ist das zu viel und egal welchen Rucksack du hast, gute Kondition und der Wille an seine körperlichen Grenzen zu gehen sind notwendig. 20 Jahre jüngere Kollegen machen eine Kreuzfahrt, ich freue mich auf die nächste harte Tour im Écrins Gebirge.
 

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Bei dem Umfang reicht ein Fotorucksack nicht, vielleicht aber der F-stop Satori
http://www.bergfreunde.de/f-stop-gear-satori-exp-fotorucksack/ Da kommt noch der Fotoeinsatz hinzu.
Ich habe aber den Lowe für kürzere Touren
http://www.amazon.de/Lowepro-LP3644...=1427146711&sr=8-3&keywords=lowe+fotorucksack hier ist der Fotoeinsatz dabei.
Auf youtube gibt es Filmchen.

Ansonsten nehme ich einfach meinen alten 75l Trekkingrucksack und packe den Fotokram gut ein und habe zusätzlich eine Fototasche um den Hals hängen und kann diese kann zur Not noch in den Rucksack packen. Mein neuester Favorit, seit dem ich das Sigma 18-35 habe
http://www.amazon.de/Lowepro-Toploa...TF8&qid=1427147031&sr=8-1&keywords=lowe+55+aw

Neuerdings bin ich aber verweichlicht und reise teilweise mit mft und habe dadurch wesentlich weniger zu schleppen - allein schon das notwendige Stativ ist deutlich leichter.

K.
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo,
wenn du alleine unterwegs sein solltest würde ich dir dringend empfehlen einen monowalker zuzulegen damit zieht man einen 140l ortlieb bigzip völlig unbeschwert, das sollte für drei tage mehr als ausreichend sein inklusive einer fototasche für deine ausrüstung

gruss tina
 
Moin,

ich verwende seit vielen Jahren die Lens Cases von Lowe. Die kann man bei Bedarf sehr einfach am Gürtel, evtl. dem Hüftgurt oder an den Kompressionsriemen des Trekkingrucksacks festmachen, wenn man mag. Bei schlechtem Wetter oder wenn ich ein Objektiv an einem Tag eher selten brauche, werfe ich sie einfach in den Rucksack. Bei meinen Lens Cases handelt es sich auch noch um die alten Modelle aus dem letzten Milennium. Für das Kleinzeug (Filter etc.) hat LowePro im Street & Field System beispielsweise die Utility Bag 100 AW im Programm, in die auch eine 6D (ohne angesetztes Objektiv) reinpasst. Auch andere Firmen wie Tamrac oder Kalahari haben Köcher und Zubehörtaschen im Programm.

Von den von klaramus schon genannten f-stop-Leuten gibt es auch einzelne ICUs (Internal Camera Units; Einsätze für Rucksäcke, in die man den kompletten Fotokram hineinbekommt) zu kaufen. Die gesamte Palette von denen habe ich mir auf der letzten Photokina angesehen, für mich aber für untauglich befunden, da sie für meinen Geschmack und Bedarf zu sperrig im Rucksack sind. Ich bevorzuge da mehrere Einzelbehälter, die sich besser zwischen dem übrigen Gepäck verteilen. Das ist aber Geschmackssache und vielleicht ist eine solche ICU (die es in verschiedenen Größen gibt) etwas für dich. Solche Dinger gibt es auch von anderen Herstellern, u.a. soll man sie auch direkt bei Lowe beziehen können – gedacht eigentlich als Ersatzteile. Das wurde mir zumindest von deren deutschem Vertrieb auf der Photokina so gesagt; ob es stimmt, habe ich bislang nicht ausprobiert.
 
hallo,
wenn du alleine unterwegs sein solltest würde ich dir dringend empfehlen einen monowalker zuzulegen damit zieht man einen 140l ortlieb bigzip völlig unbeschwert, das sollte für drei tage mehr als ausreichend sein inklusive einer fototasche für deine ausrüstung

gruss tina
Das kommt schon sehr stark auf das Gelände an. Solange die Wege breit sind und die Steigung moderat ist das sicher eine Idee. Sobald man durch Geröllfelder muss, die Wege schmal werden und eine bestimmte Steigung überschritten wird, stellt das Ding mMn eher eine Gefahr als eine Hilfe dar.
Ich verwende einen Trekkingrucksack mit 60+20l (oder 75+20l? :confused:) von Salewa und bin damit zufrieden. Das Stativ kommt außen dran und die zusätzlichen Objektive kommen in einen Lenscase am Beckengurt. Die Kamera hängt an Karabinern an den Schultergurten.
 
Das kann man so pauschal nicht beantworten. Unter Touren mit Zelt kann man alles von der sommerlichen Wanderung mit Übernachtung im Tarp bis zum Gang ins winterliche Hochgebirge bei -20° C mit dickem Winterschlafsack und sturmsicheren Zelt verstehen.

Genauso können die 3 Objektive alles von der kompakten Festbrennweite (Skopar 21mm, 180g) bis zum 70-200 f/2.8 (1500g) sein, je nachdem musst du das etwas anders angehen :)
Dann wäre noch die Frage möchtest du den Kram nur im Rucksack verstauen und transportieren oder benötigst du jederzeit Zugriff auf die komplette Ausrüstung ? Das gleiche mit der Kamera ?

Dann die Frage nach deinem Kamera-Sicherheitsbedürfnis, ich werfe die auch mal einfach zwischen den Kletterkram in den Rucksack, die muss das abkönnen. Andere brauchen mindestens nen halben meter Watte drumrum damit sich Ihr Schätzchen sicher fühlt ;)

Ich stelle mir eh die Frage was du fotografierst, treffe selten einen Landschaftsfotograf ohne Stativ aber einem ganzen Sack voller Objektive :rolleyes:

Und das wichtigste, wie machst du es aktuell und wie zufrieden bist du mit dieser Methode und was sind die Probleme dabei ?

Wenn du dir selbst diese Fragen erst einmal stellst bist du einer Lösung schon viel näher ;-)
 
Hallo und danke schonmal für die ganzen Antworten und Tipps...

Die Mehrheit greift also zu einem Lens Case, wenn ich es richtig sehe :)

Unter Touren mit Zelt kann man alles von der sommerlichen Wanderung mit Übernachtung im Tarp bis zum Gang ins winterliche Hochgebirge bei -20° C mit dickem Winterschlafsack und sturmsicheren Zelt verstehen.

Genauso können die 3 Objektive alles von der kompakten Festbrennweite (Skopar 21mm, 180g) bis zum 70-200 f/2.8 (1500g) sein, je nachdem musst du das etwas anders angehen :)
Dann wäre noch die Frage möchtest du den Kram nur im Rucksack verstauen und transportieren oder benötigst du jederzeit Zugriff auf die komplette Ausrüstung ? Das gleiche mit der Kamera ?

Dann die Frage nach deinem Kamera-Sicherheitsbedürfnis, ich werfe die auch mal einfach zwischen den Kletterkram in den Rucksack, die muss das abkönnen. Andere brauchen mindestens nen halben meter Watte drumrum damit sich Ihr Schätzchen sicher fühlt ;)

Ich stelle mir eh die Frage was du fotografierst, treffe selten einen Landschaftsfotograf ohne Stativ aber einem ganzen Sack voller Objektive :rolleyes:

Ja, irgendwie habe ich nicht dran gedacht, all diese Informationen zu geben, Sorry :-(

Wenn, dann bin ich entweder mit einem Kumpel oder meiner Freundin unterwegs, also nie allein.

Bei den Touren handelt es sich eigentlich nur um Touren im eher trockeneren Gefilde bei Tiefsttemperaturen in der Nacht von um die 0-5°C.

Bei den 3 Objektiven handelt es sich um ein 16-35 f4 (615g), 100mm Macro (625g) und ein 70-300 (1050g). Das 16-35 ist immer drauf und ich hätte es zusammen mit der Kamera immer gern sofort griffbereit. Das Macro würde am zweithäufigsten zur Verwendung kommen, dann das 70-300 (obwohl ich in letzter Zeit immer mehr versuche, das 70-300 häufiger zu nutzen). Ich möchte keins der 3 Objekte missen, aber um das Macro oder das 70-300 drauf zu wechseln, habe ich meist schon etwas Zeit. Nur die 6D mit dem 16-35 möchte ich immer griffbereit haben.

Auch ein Reisestativ habe ich immer dabei, das hatte ich nur nicht erwähnt, weil ich mir dachte, dass ich es einfach außen am Rucksack dran mach (es wiegt 1kg).

Mein Sicherheitsbedürfnis was die Ausrüstung angeht ist nicht so extrem hoch. Ich habe auch kein Problem, die Kamera einfach in den Rucksack zu stecken, solange vorne das Glas geschützt ist.

Im Moment mache ich nur Städtereisen oder Tagestrips, wo man Abends wieder im Hotel ist. Ich laufe mit einem Lowepro Flipside Sport 20L AW herum, in dem neben den oben erwähnten Sachen noch weitere Dinge drin sind, die ich bei Wanderungen aber eigentlich nie verwende (Blitz, 40mm, Funkauslöser). Da hat der Rucksack noch genug Platz für 2-3 Liter Wasser und eine Regenjacke.

Edit:
Was ich mich halt hauptsächlich frage, ist was mehr Sinn macht, bzw. was ihr aus eurer Erfahrung her mehr empfehlen könnt.
- einen 50-80l Rucksack der ein eingebautes Kamerafach hat
- ein Rucksack in der Größe besorgen und das Kamerafach einzeln kaufen (z.B. f-Stop ICU)
- einfache Lenscases / Kameratasche verwenden und davon das wichtigste Außen anbringen
Oder etwas ganz anderes?
 
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Edit:
Was ich mich halt hauptsächlich frage, ist was mehr Sinn macht, bzw. was ihr aus eurer Erfahrung her mehr empfehlen könnt.
- einen 50-80l Rucksack der ein eingebautes Kamerafach hat
- ein Rucksack in der Größe besorgen und das Kamerafach einzeln kaufen (z.B. f-Stop ICU)
- einfache Lenscases / Kameratasche verwenden und davon das wichtigste Außen anbringen
Oder etwas ganz anderes?
Hallo,

ich mache zwar meist nur 1 Tagestouren aber ich habe auch einen Deuter Rucksack dabei in der die Kameraausrüstung ist. Der Deuter (Futura32) hat unten ein kleines Fach und dann noch das Hauptfach. Ich habe immer die EOS60D dabei mit einem WW Zoom sowie ein 70-400 f4 IS USM und eventuell noch ein weiteres UWW. Die Kamera hatte ich bisher an einem Blackrapid Gurt, was natürlich vom Tragen (Gurt und Schulterpolster des Rucksack) nicht ideal ist. Mittlerweile gibt es aber auch Gurte die man mit Karabinerhaken am Rucksack befestigen kann und so die Kamera immer griffbereit hat. Für meine Objektive habe ich mir selbst kleine Täschchen aus Mikrofasertüchern mit einer Zwischenlage aus Dunstabzugsfilterfleece zur Dämpfung genäht (nähen lassen:D).
Die Objektive kommen je nach Bedarf ins Hauptfach oder das Bodenfach. Das kann zwar etwas auf die Geli gehen, aber ansonsten habe ich bisher noch keine Probleme damit gehabt. Einzig der normale Tragegurt wird wohl in absehbarer Zeit durch einen Karabinergurt zur Befestigung am Rucksack ersetzt.

Gruß
Olaf
 
...Was ich mich halt hauptsächlich frage, ist was mehr Sinn macht, bzw. was ihr aus eurer Erfahrung her mehr empfehlen könnt.
- einen 50-80l Rucksack der ein eingebautes Kamerafach hat
- ein Rucksack in der Größe besorgen und das Kamerafach einzeln kaufen (z.B. f-Stop ICU)
- einfache Lenscases / Kameratasche verwenden und davon das wichtigste Außen anbringen
Oder etwas ganz anderes?
Für Trekking finde ich es wichtig sich erst einmal einen guten Trekkingrucksack zu besorgen. Das wichtigste wäre für mich das Tragesystem: für mich muss der Rucksack ein Rohrgestell haben, niemals direkt am Rücken anliegen, sich gut an der Hüfte abstützen und bequem zu tragen sein. Da mache ich keine Kompromisse.

Das ganze Kamerazeug kommt eben in Lenscases oder Tücher und landet im oder am Rucksack. Die Kamera mit Standardobjektiv ist in der Regel vorne an den Rucksackträgern vor dem Bauch gut aufgehoben. Bei Klettereinlagen, Staub oder Regen wird sie in irgendwas eingewickelt und landet auch im Rucksack.
 
Moin noch einmal,

sorry, dass das jetzt etwas länger wird. Die kurze Zusammenfassung: für mich jederzeit Variante 3, Lens Cases.

Damit du es besser einschätzen kannst, vor welchem Hintergrund ich spreche: Ich mache einigermaßen häufig Touren, bei denen ich alles für drei bis vier Tage dabei haben muss, inklusive Futter, Klamotten auch für richtig schlechtes Wetter, Schlafsack sowie ggf. Kocher, Sprit, Isomatte und Zelt, wobei ich häufig in (unbewirtschafteten) Hütten übernachte, so dass ich auf das eine oder andere verzichten kann. An Fotokram habe ich üblicherweise eine Kamera mit drei Objektiven dabei, dazu Zubehör wie Sonnenblenden, Filter, Speicherkarten und Ersatzakku.

Eine Beratung für einen Trekkingrucksack wäre ein ganz eigenes Thema, das hier im Forum sicher nicht gerne gesehen würde. Daher da nur der Hinweis: Für solche Touren verwende ich einen Rucksack mit eine Volumen von 60 bis 70 Litern; wie ich deine Anforderungen verstanden habe, müsstest du mit einer ähnlichen Größenordnung planen – größer geht immer, birgt aber die Gefahr, dass man den Stauraum auch ausnutzt und damit zu viel Gewicht mit sich rumträgt; kleiner wird für eine dreitägige Zelttour knapp, wenn du nicht deinem Kumpel oder deiner Freundin viel Gepäck aufdrücken kannst. Es gibt viele Firmen, die da gute Modelle im Programm haben (Lowe, Tatonka, Deuter, Bach, Gregory, Macpac, um nur ein paar zu nennen); letztlich musst du schauen, mit welchem Tragesystem du am besten klarkommst – also auf jeden Fall in einen guten Laden gehen und (mit Beladung) ausprobieren.

Normalerweise trage ich die Kamera mehr oder weniger den ganzen Tag in der Hand – außer es regnet gerade Katzen und Hunde, ich bin ich schwierigem Gelände unterwegs, wo ich potenziell beide Hände brauche, oder ich durchwate einen Fluss; dann schmeiße ich die Kamera mit angesetztem Objektivdeckel, aber ohne weiteren Schutz in den Rucksack (und passe dabei natürlich auf, dass ich sie nicht direkt neben Metall, sondern neben etwas weiches lege).

An der Kamera habe ich meist keinen Gurt, sondern eine Handgelenkschlaufe. Alternativ verwende ich einen Gurt, wie ihn Olaf_L anspricht. Die meisten dieser Gurte haben das Problem, dass man sie nicht unter dem Rucksack tragen kann, weil dann die Schultergurte des Rucksacks auf der Schulterpolsterung des Kameragurts drücken und reiben, was sehr unangenehm sein kann (Ausnahme ist der HuGu, der keine Schulterpolsterung hat und sich auch unter einem Rucksack angenehm tragen lässt). Daher komme ich damit nur klar, wenn ich den Kameragurt über dem Rucksack trage – was bedeutet, dass ich zum Absetzen des Rucksacks immer erst die Kamera ablegen muss, was ich umständlich finde. Ähnliches gilt für die per Karabiner am Rucksack befestigten Sniper-Gurte: Auch da muss ich immer erst die Kamera ablegen, bevor ich den Rucksack abnehmen kann.

In leichtem Gelände habe ich dann entweder ein oder beide Lens Cases seitlich an den Kompressionsriemen meines Rucksacks befestigt. In schwierigem Gelände wandern die Lens Cases dann in den Rucksack, weil alles was außen am Rucksack ist ungünstig für das Drehmoment ist. Bei Schietwetter verschwinden die Lens Cases natürlich auch im Rucksack. Die Zubehörtasche habe ich eigentlich immer im Rucksack, relativ weit oben, so dass ich sie schnell im Zugriff habe; so häufig muss ich da aber nicht dran. Ein Stativ nehme ich auf solchen Touren in der Regel nicht mit, auch wenn es mir in manchen Situationen fehlt. Aber ich behelfe mir meist mit dem großen Naturstativ oder dem großen Beanbag, sprich meinem Rucksack.

So, lange Rede, aber nun zu der konkreten Frage:

Was ich mich halt hauptsächlich frage, ist was mehr Sinn macht, bzw. was ihr aus eurer Erfahrung her mehr empfehlen könnt.
- einen 50-80l Rucksack der ein eingebautes Kamerafach hat
- ein Rucksack in der Größe besorgen und das Kamerafach einzeln kaufen (z.B. f-Stop ICU)
- einfache Lenscases / Kameratasche verwenden und davon das wichtigste Außen anbringen
Oder etwas ganz anderes?

Zu Variante 1 habe ich noch kein vernünftiges, wirklich wandertaugliches Modell gesehen; die von f-stop werden in dem Zusammenhang gelegentlich empfohlen, aber ich habe einen solchen noch nicht mit Last getragen und vertraue da eher auf die etablierten Rucksackhersteller. Bei Variante 2 musst du schauen, wie gut sich das in den Rucksack, den du dir aussuchst, einpassen lässt. Wenn du zudem manchmal auch mit einem kleineren Rucksack unterwegs bist (ich verwende auf Tagestouren eine 24-Liter-Rucksack), kann es sein, dass du dann eine zweite Lösung brauchst. Nach dem oben gesagten dürfte wenig überraschend sein, dass ich mich immer für Variante 3 entscheiden würde, die skalierbar ist (mehr oder weniger Objektive kein Problem), in Rucksäcken praktisch jeder Größe verwendbar ist vom Daypack bis zum Trekkingrucksack und modular ist, so dass die einzelnen Komponenten sich gut mit dem restlichen Gepäck in den Rucksack packen lassen und man keine Hohlräume spazieren trägt. Und außerdem ist der Kram draußen am Rucksack leicht zugänglich, wenn Gelände und Wetter es erlauben.
 
Hallo,

ich verwende einen F-Stop Satori mit einer Small Pro Icu sowie einem Lens Case und dem F-Stop Navin am Hüftgurt. Damit mache ich häufiger Touren um die 2-3 Nächte mit Zelt, Schlafsack, Isomatte. Das Gewicht liegt dabei ca. bei 14 kg. Letztes Jahr bin ich damit den Westweg im Schwarzwald über 10 Tage gelaufen, ging super.

Das Setup war bei mir identisch mit deinem, allerdings ohne das 100er Makro. Mittlerweile bin ich allerdings auf Fuji X umgestiegen. Ich wohne in Kassel, wenn du möchtest, kann ich dir anbieten mal vorbei zu kommen und das Setup zu testen.

Gruß,
Sebastian
 
Nur so als Vorschlag...

Naneu Adventure K5 v2 80L

ich habe die kleinere Adventure Outlandervariante und finde, der ist schon riesig, wo ich locker alles notwendige für eine 3-4 tägige Hüttentour reinbekäme. So sollte dann Isomatte und Zelt in dem größeren auch Platz finden.
 
Vielen Dank für die ganzen Tipps und Ideen. Ich habe mir jetzt vorgenommen, mir erstmal einen guten vernünftigen Trekking Rucksack zu kaufen und dann für die Kamera LensCases zu besorgen.

Danke an alle!!
 
Vielen Dank für die ganzen Tipps und Ideen. Ich habe mir jetzt vorgenommen, mir erstmal einen guten vernünftigen Trekking Rucksack zu kaufen und dann für die Kamera LensCases zu besorgen.

Danke an alle!!

Das ist sicherlich eine gute Idee.

Und auch, wenn du dich da nun schon entschieden hast noch kurz meine Meinung:
Beim mehrtägigen Wandern kommt nun eben einiges an Gewicht zusammen. Da du die Kamera unterwegs gerne griffbereit haben willst, bleibt meiner Meinung nach nur eine Lösung mit einer Kameratasche oder einem Kameragurt*. Sollte es schwieriger werden oder regnen, ab damit in den Rucksack. Ob du jetzt zusätzlich ein Kamerafach oder Lenscases für die Wechselobjektive nimmst ist Geschmackssache und auch ein bisschen abhängig davon, wie zugänglich das Kamerafach im voll gepackten Rucksack noch ist. Willst du wirklich nur bei Pausen Objektiv wechseln wäre das mMn eine denkbare Lösung. Ich persönlich bin bei so langen Touren aber immer froh, wenn ich den Rucksack möglichst selten rauf und runter heben muss; ein Lenscase kann man immer noch gut seitlich oder vorne mit anbringen.

Meine ganz persönliche Meinung ist, dass sich spezielle Kamerarucksäcke mit Fächern, evtl. Schnellzugriff und so weiter nur bei Rucksackgrößen im Bereich bis max. 40/ 45 Liter als praktisch erweisen. Für die größeren Sachen würde ich immer wieder auf einen reinen "Trekking"rucksack zurückgreifen und wert auf ein gutes Tragesystem legen.

*am Hüftgurt, um den Hals, an den Rucksackträgern, etc.; hängt auch etwas davon ab, ob du z.B. mit Wanderstöcken gehen willst oder nicht (falls ja ist ein Befestigen seitlich am Hüftgurt z.B. etwas nervig)
 
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