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EF/EF-S/RF/RF-S Qual der Wahl - R7 Objektive

Drayygo

Themenersteller
Moin,

ich habe seit 2 Wochen die R7 (mit Kit 18-150) und habe schon ein klein wenig damit rumprobiert.
Da ich gerne Portraits mache (und meine Partnerin ein williges Opfer dafür ist) habe ich mir das 50mm/1,8 von Canon RF gekauft, das hatte ich "ganz früher" auch schon für meine erste Canon.
Nun ist das ein sehr günstiges (aber auch für mich sehr gutes Objektiv) - und ich wollte mir zur Feier der Gehaltserhöhung mit kleinerer Bonuszahlung auch mal "was Gutes" gönnen.

In vielen Videos oder Blogbeiträgen die ich zu dem Thema gelesen habe, wird als sehr gutes Allroundobjektiv das 70-200 empfohlen, welches sich auch für viele der geplanten Einsatzgebiete von mir eignen soll.
Leider sind alle diese Empfehlungen auf Basis einer Vollformatkamera getroffen worden - und ich wollte mir jetzt hier noch den Rat einholen, ob das eben auch für Portraits, Tiere (Säuger, nicht zwingend Vögel),
Autos etc. an einer APS-C Kamera taugt. Sollte die Antwort "JA" sein, kommt die nächste Qual der Wahl. Lohnt es sich, die 200-300€ mehr für das Canon RF 70-200 F4 auszugeben oder sollte ich eher das Sigma Sport 70-200 2.8 holen? Oder das Tamron 70-200 2.8?

Danke schon einmal im Voraus für eure Hilfe :)

Sollte die Antwort zu erster Frage "NEIN" lauten, was wäre denn ein gutes APS-C Äquivalent zu dem 70-200, am besten in einem ähnlichen Preisbereich um 1500€.


Gruß
Patrick
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwischen dem RF70-200/4 und EF-70-200/2.8 Linsen (egal ob Sigma, Tamron oder einem gebrauchten Canon II) liegen größen & gewichtsmäßig Welten! Zumal ja dann noch ein Adapter hinzu kommt.

Für geplante Shootings ist das vielleicht egal - aber zum dabeihaben beim Spaziergang könnte nen 2.8 etwas viel des guten sein.

Auch an einer Crop-Kamera halte ich ein 70-200 für Portrait-geeignet. Alternativ könnte ein 85/1.4 oder 1.8 in Frage kommen. Das hat dann noch ne Ecke mehr Freistellung.
 
Leider sind alle diese Empfehlungen auf Basis einer Vollformatkamera getroffen worden - und ich wollte mir jetzt hier noch den Rat einholen, ob das eben auch für Portraits, Tiere (Säuger, nicht zwingend Vögel),
Für Portraits sicher. Was für Säugetiere? Mäuse oder Elefanten im Zoo?
Lohnt es sich, die 200-300€ mehr für das Canon RF 70-200 F4 auszugeben oder sollte ich eher das Sigma Sport 70-200 2.8 holen? Oder das Tamron 70-200 2.8?
Ich würde nicht adaptieren, wenn es nicht zwingend nötig ist und schon gar nicht, wenn man die Objektive eh noch kaufen muss.
 
Es gab von Sigma mal ein wohl sehr gutes 50-150 mm F1.8 ART, das nach dem Erfolg des 18-35 1.8 ART (Empfehlung!) nachgelegt wurde und die Bildwirkung eines 70-200er 2.8 an Kleinbild ermöglicht, jedenfalls ungefähr. Das ist natürlich sehr vielseitig und optisch sicher ziemlich gut (ich kenne es selbst aber nicht). Man muss es mit Adapter betreiben, das ist der Nachteil (frontlastiger), aber mehr Bild kriegt man wohl als Zoom im kurzen Telebereich nicht. Es ist natürlich auch selbst schon relativ groß (eben knapp 70-200 F2.8, nur marginal kleiner).
Die diversen 70-200er sind optisch alle gut, aber eben vom Brennweitenbereich für Kleinbild gedacht. An APS-C ist 70mm schon ganz schön lang, und bei 200mm ist bei APS-C jedes Gesicht längst vollkommen flachkomprimiert.
Das 50-150er bietet einen für Porträts sehr nützlichen Brennweitenbereich und eine unschlagbar gute Blende (1.8). Ob es mit der R7 harmoniert muss man sicher erstmal klären, das Objektiv ist ja schon älter und eben vom Dritthersteller.
Ansonsten könnte sich auch warten lohnen, es kommen ja jetzt diverse Sigmas für RF nach, da wäre ein 56er 1.4 vielleicht auch eine Option.
Abgesehen von der obigen Empfehlung würde ich schauen, dass ich eine Adapternutzung vermeide, wenn es halbwegs kompakt und angenehm zu tragen bleiben soll. Der Adapter verschiebt eben das Gewicht weiter nach vorne, selbst per se nicht so schwere Objektive werden dann schnell nervig frontlastig.
 
Als langjähriger Nutzer eines 70-200 4,0 von Canon (auch am Crop) kann ich diese Kombi aus Brennweite und Lichtstärke sehr empfehlen. Die Objektive sind wunderbar kompakt (die RF Version ja umso mehr) und wirklich nicht zu schwer, um sie immer dabei zu haben. Dazu ist die Abbildungsqualität über jeden Zweifel erhaben und man muss definitiv nicht abblenden.

Das Sigma 56 1,4 für RF ist für Portraits an der R7 natürlich auch eine gute Empfehlung.
 
HalliHallo,

Bei den Canon RF 70-200 Objektive fährt beim Zoomen der Tubus raus... für mich ein "no go".
Vorteil: der AF ist schneller, kein Adapter, Bildstabi ist super leise, leichter als die EF Modelle

Ich selber nutze an meine R5 / R7 immer noch das Sigma 70-200 Sports. Es könnte aber auch ein EF70-200 MkII / MkIII sein oder das Tamron 70-200 G2. Die nehmen sich gar nix, alles top.
Vorteil: Preis/Leistung aus meiner Sicht besser, Interner Zoom

Fall du keine der EF Mount Objektive besitzt... finger weg und kaufe ein RF....
 
Zuletzt bearbeitet:
auch für Portraits, Tiere (Säuger, nicht zwingend Vögel),
Autos etc. an einer APS-C Kamera
Meine Antwort dazu ist Nein.
Bei den 70-200er gibt es viele sehr gute Varianten, aber:
Basierend auf meinen eigenen Erfahrungen im Zoo Leipzig, ist ein 70-200 zu kurz für Tiere. Ich bin da eher er bei 400 mm als bei 100. Bei Aquarien brauche ich mind. f/2,8 oder besser. Da komme ich gut mit +/- 100 mm zurecht.
Daher wäre meine Empfehlung RF 100-400 plus RF 85/2 makro. Letzteres ist für Portraits etwas lang, geht aber noch. Das 50er hast du eh schon.
 
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HalliHallo,

Bei den Canon RF 70-200 Objektive fährt beim Zoomen der Tubus raus... für mich ein "no go".
Vorteil: der AF ist schneller, kein Adapter, Bildstabi ist super leise, leichter als die EF Modelle

Ich selber nutze an meine R5 / R7 immer noch das Sigma 70-200 Sports. Es könnte aber auch ein EF70-200 MkII / MkIII sein oder das Tamron 70-200 G2. Die nehmen sich gar nix, alles top.
Vorteil: Preis/Leistung aus meiner Sicht besser, Interner Zoom,
Klar, man könnte auch für deutlich weniger Geld ein gebrauchtes EF 70-200 4 L IS (oder sogar die Version II) adaptieren. Die Bildqualität ist ja auch bei den EF Objektiven super. Ein 70-200 2,8 würde ich tatsächlich erstmal ausprobieren, weil das Gewicht schon enorm ist und mir persönlich zu hoch wäre bzw. das Objektiv würde daher zu oft zu Hause bleiben.
 
Für geplante Shootings ist das vielleicht egal - aber zum dabeihaben beim Spaziergang könnte nen 2.8 etwas viel des guten sein.

Auch an einer Crop-Kamera halte ich ein 70-200 für Portrait-geeignet. Alternativ könnte ein 85/1.4 oder 1.8 in Frage kommen. Das hat dann noch ne Ecke mehr Freistellung.
Das Gewicht macht mir nichts aus, ich hab wenn ich draußen bin eh immer einen Rucksack dabei (beim Spazieren gehen Verpflegung etc. da ist noch Platz)

Und es soll definitiv ein Zoom werden, nur der Brennweitenbereich ist noch "auszuhandeln", später wird aber definitiv noch das Viltrox 85mm 1.8 für RF kommen, das sehe ich immer wieder gebraucht für 250-300€.

Für Portraits sicher. Was für Säugetiere? Mäuse oder Elefanten im Zoo?
Tierpark Hagenbeck, Wildpark schwarze Berge/Lüneburger Heide. Also ich sage mal alle Größen durcheinander aber relativ "nah" dran.

Ich würde nicht adaptieren, wenn es nicht zwingend nötig ist und schon gar nicht, wenn man die Objektive eh noch kaufen muss.
Guter Punkt - aber ist die höhere Lichtstärke den "Umstand" nicht wert?

Es gab von Sigma mal ein wohl sehr gutes 50-150 mm F1.8 ART
Das ist eine sehr gute Empfehlung, da würde ich mir auch mal Berichte zu durchlesen/Videos angucken. Wenn das Objektiv explizit für APS-C gedacht ist, muss ich dann dennoch den Cropfaktor draufrechnen (also n ~75-225 bekommen)?

Als langjähriger Nutzer eines 70-200 4,0 von Canon (auch am Crop) kann ich diese Kombi aus Brennweite und Lichtstärke sehr empfehlen. Die Objektive sind wunderbar kompakt (die RF Version ja umso mehr) und wirklich nicht zu schwer, um sie immer dabei zu haben. Dazu ist die Abbildungsqualität über jeden Zweifel erhaben und man muss definitiv nicht abblenden.
Danke für deine Erfahrung. Du vermisst die 2,8 nicht?
HalliHallo,

Bei den Canon RF 70-200 Objektive fährt beim Zoomen der Tubus raus... für mich ein "no go".
Vorteil: der AF ist schneller, kein Adapter, Bildstabi ist super leise, leichter als die EF Modelle

Ich selber nutze an meine R5 / R7 immer noch das Sigma 70-200 Sports. Es könnte aber auch ein EF70-200 MkII / MkIII sein oder das Tamron 70-200 G2. Die nehmen sich gar nix, alles top.
Vorteil: Preis/Leistung aus meiner Sicht besser, Interner Zoom,
Danke für die Erfahrungswerte!
Daher wäre meine Empfehlung RF 100-400
Danke dafür! Ist das jetzt auch gerechnet auf den Cropfaktor? Da wäre ich bei dem 70-200 ja schon bei knapp 300 am langen Ende.
 
Danke für deine Erfahrung. Du vermisst die 2,8 nicht?
Am Vollformat defintiv nicht. Am Crop sind 2,8 natürlich wünschenswerter. Wenn das Gewicht sicher kein Problem ist, sind die 2,8-er Zooms natürlich ganz oben auf der Liste. Ich würde mich dann aber wahrscheinlich eher in Richtung eines EF 70-200 2,8 L IS II oder III umschauen. Oder vorher sehr sicher sein, dass die Sigma und Tamron Varianten keine Probleme beim Adaptieren machen.
 
Danke dafür! Ist das jetzt auch gerechnet auf den Cropfaktor? Da wäre ich bei dem 70-200 ja schon bei knapp 300 am langen Ende.
Das RF 100-400 erzeugt an einer R7 einen Bildausschnitt, der einem 160 - 640 mm Objektiv an Kleinbild entspricht. Bei 70-200 sind es dagegen nur 112 - 320 mm.

Dafür ist das RF 100-400 am langen Ende ganze drei Blenden lichtschwächer als ein 70-200 2,8. Gerade für Portraits wäre das für mich ein Ausschlusskriterium.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder vorher sehr sicher sein, dass die Sigma und Tamron Varianten keine Probleme beim Adaptieren machen.
Was könnte es denn für Probleme geben? Bisher haben alle Berichte (auch hier aus dem Forum) den EF-Objektiven einen problemlosen Betrieb per Adapter an RF-Bajonetten bescheinigt - zumindest habe ich bisher keine anderen Infos gesehen. Falls du da was hast, gerne her damit :)
 
Das (Sigma 50-150 1.8) ist eine sehr gute Empfehlung, da würde ich mir auch mal Berichte zu durchlesen/Videos angucken. Wenn das Objektiv explizit für APS-C gedacht ist, muss ich dann dennoch den Cropfaktor draufrechnen (also n ~75-225 bekommen)?
Ja, Cropfaktor muss immer drauf bei APS-C. Die Brennweiten werden grundsätzlich absolut angegeben. Außer im Handybereich, wo quasi grundsätzlich dreist gelogen wird ("24mm F1.8" - ist natürlich Bauernfängerei). Auch Sonys RX-Reihe schwindelt da und zeigt im Display die Kleinbildäquivalenten Brennweiten an, nicht aber die Kleinbildäquivalenten F-Werte. Aber bei DSLR- und DSLM-Objektiven ist da noch keiner auf diese Masche aufgesprungen. Also Brennweite und Blende immer so nehmen wie sie da stehen, bei Canon beides (!) mit 1,6 (bei anderen APS-C-Herstellern 1,5 - Canons APS-C-Sensoren sind minimal kleiner als die anderen, mit allen Vor- und Nachteilen) multiplizieren und man hat ziemlich exakt die Bildwirkung an Kleinbild. Also sieht das Sigma 50-150 F1.8 ziemlich exakt aus wie ein 80-240mm F2,9 an einer Kleinbild/Vollformatkamera. Bei der Endbrennweite muss man noch mit bedenken, dass durch Focus Breathing gelegentlich im Nahbereich die reale Brennweite einbricht, dann hat man im nahen Bereich evtl. etwas weniger (ganz selten: mehr) Brennweite zur Verfügung, was die Freistellung und maximale Vergrößerung beeinflusst. Aber als Daumenregel: Brennweite und Blendenzahl an Canon APS-C mal 1,6 nehmen für die Bildwirkung an Kleinbild.
 
Auf jeden Fall sollte die Firmware der Objektive auf dem neuesten Stand sein. Falls die Objektive gebraucht gekauft werden sollen, wäre das zumindest schon mal zu bedenken. Ansonsten sollte der AF natürlich an der R7 gut funktionioneren.

Aber ein EF 70-200 2,8 L IS II gibt es gebraucht um 800 - 900 € und ist für sich genommen spitzenmäßig. Oder soll es ein Neukauf werden?
 
Auf jeden Fall sollte die Firmware der Objektive auf dem neuesten Stand sein. Falls die Objektive gebraucht gekauft werden sollen, wäre das zumindest schon mal zu bedenken. Ansonsten sollte der AF natürlich an der R7 gut funktionioneren.

Aber ein EF 70-200 2,8 L IS II gibt es gebraucht um 800 - 900 € und ist für sich genommen spitzenmäßig. Oder soll es ein Neukauf werden?
Wenn nichts (von der Bildqualität wegen) gegen Sigma oder Tamron spricht (vor allem Schärfe ist mir wichtig) würde ich einen Neukauf dieser bevorzugen aufgrund der höheren Lichtstärke bei gleichzeitig "vertretbarem" (für mich) Preis.
 
Und es soll definitiv ein Zoom werden, nur der Brennweitenbereich ist noch "auszuhandeln", später wird aber definitiv noch das Viltrox 85mm 1.8 für RF kommen, das sehe ich immer wieder gebraucht für 250-300€
wenn (später) ein 85/1.8 oder ggf das rf85/2 folgt würde ich empfehlen:

rf70-200/4, wenn die Lichtstärke bei Action benötigt wird - also zB rennende Hunde bei schlechtem Wetter.

Ef70-200/2.8, wenn noch mehr Lichtstärke gebraucht wird. Hallensport oder so.

Rf100-400, wenn Portrait/Bokeh-Themen mit dem 85er erledigt werden und „nur“ ein super Objektiv für Zoo etc benötigt wird.

Das rf100-400 sollte für normale Action (Hunde bei eher gutem Wetter) auch locker reichen. Stehe auch vor dem Wechsel (allerdings die EF-Variante) und hab mal meine Hunde-Lauf-Fotos ausgewertet. Fotografiere halt nicht bei Regen im Winter - da war immer genug Iso-Reserve in meinen Lieblingsbildern. Einzig die Anfangsbrennweite von crop-umgerechnet 160 macht es zu einem reinen super-tele. Da ist ein 70-xxx insb an vollformat etwas universeller.
 
Alternativ könnte ein 85/1.4 oder 1.8 in Frage kommen.
85mm am 1,6er Crop finde ich für Portraits viel zu lang (136mm-KB). Da wird es mit den möglichen Aufnahmeperspektiven rar und eng. Für 50mm-Aufnahmen würde ich ein 30-35mm Objektiv vorschlagen und für 85mm-Aufnahmen ein 50mm Objektiv, jedoch mit f/1,4.

Meiner Meinung nach sind am 1,6er Crop (R7) Portraits, mit der Wirkung echter 35/50/85mm an KB immer so eine Sache die mir prinzipiell Bauchschmerzen machen würde.
Es ist doch so, dass ich mir im Vorfeld überlege, welche Sensorgröße meinen fotografischen Gepflogenheiten entgegenkommt. Bei Portraits mit Freistellung ist das nun mal der Kleinbildsensor.
An diesem machen 35-85mm Optiken Sinn und viel Spaß in der Portraitfotografie.
Hingegen am 1,6er Crop, dann mit anderen Brennweiten, die vorgenannten Portraitbrennweiten nachstellen zu wollen, mag zwar vom Bildausschnitt halbwegs gehen aber das Gestaltungspotential bleibt suboptimal, erst recht mit f/1,8er Optiken.

Crop ist was für Telefotos, Natur und Tierfotos. Crop macht lange Brennweiten bezahlbar.
Kleinbild ist was für Weitwinkel, Portraits, Aufnahmen bei wenig Licht, Aufnahmen bei denen es gestalterische Freiheiten (mögliche Freistellung) geht.

Ich muss vorher wissen was ich schwerpunktseitig machen will um daran die richtigen und grundlegenden Kaufentscheidungen für Kamera und Optik knüpfen zu können.
 
Alles klar, danke für die tatkräftige Unterstützung!


Ich selber nutze an meine R5 / R7 immer noch das Sigma 70-200 Sports
Ist das auch in der Praxis schön scharf? Dann würde ich mir glaube ich das holen mit Adapter. Welchen Adapter benutzt du? Reicht der normale Adapter oder brauche ich den mit Steuerring?
 
Dann solltest du zusätzlich das Geld für einen guten Kameragurt (z.B. Peak Design) ausgeben. Damit lässt sich eine so große Kombi deutlich besser tragen. Am Standard-Gurt um den Hals ist das kein Spaß.

Und bisher wurden noch keine Fotos gemacht mit Kameras, die im Rucksack sind ;)
 
@Drayygo
Du gehst gerne in Tierparks... dann nimm ein 70-200 und nicht das Sigma 50-150. Ich gehe auch viel in den Zoo nutze zu 95% an der R5 das EF200-400 f4 IS TC. daher sind 112-320mm an der R7 genau das richtige.

Gute alternativen für die Zoo Photographie:
- Sigma 120-300 f2.8 Sports... an der R7 192-480mm bei f2.8 schon anständig scharf. Der Randbereich am Vollformat etwas weicher, an der Crop Kamera kein Problem. leider schwer wie sau.
- Spass macht auch das EF100-400 f4.5-5.6 L IS II. Auch ein super Objektiv. Lichtstärker als die RF100-400 Variante. Optisch sehr gut. Naheinstellgrenze ebenfall super. Man kann damit auch gut Schmetterlinge ablichten.
 
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