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Pan/Tilt-Vorrichtung für entfesselte Systemblitze

cf1sch3r

Themenersteller
Moin, allerseits.

Immer schon wollte ich mit einem Arduino etwas basteln. Allerdings generell nichts, was man für wenig mehr als die Materialkosten eines Selbstbaus fertig kaufen kann.
Nun habe ich eine konkrete Idee, für die ich bislang kein passendes Produkt gefunden habe.

Ziel:
Fein-Justierung der „Blick-Richtung“ eines entfesselten Blitzes, ohne hin laufen zu müssen. Schlimmer noch ist ein 3-Meter-Stativ: Blitz „einholen“, Neigung etwas ändern, wieder „hoch fahren“, möglichst die gleiche Richtung wieder treffen...

So denn:
Gewünscht ist ist im Prinzip eine Pan/Tilt-Vorrichtung, wie sie für Webcams oder „große“ Kameras zigfach existiert. Allerdings: Die großen sind überdimensioniert. Ein Canon 580 EX II mit einem Yongnuo RF-603 II bringt knapp 600 Gramm auf die Waage (inkl. aller Akkus).

Und nun die Extra-Wünsche:
1) Funkfernbedienbar (gerne via Smartphone; dann vermutlich mittels Bluetooth)
2) Steuerung mehrerer Geräte
3) Separate Ansteuerung eines Lasers zwecks visueller Richtungs-Kontrolle vor der eigentlichen Auslösung des Blitzes. Der Laser(-Pointer) muss natürlich mit gedreht und geschwenkt werden. Logisch.
4) Ach ja: Leicht wäre auch nicht schlecht. Ich will nicht mit einem Bollerwagen in den Wald :)
5) Budget pro Gerät: Nicht mehr als ein Blitz hier im Forum kostet.

Also: Falls jemand eine näherungsweise passende Lösung kennt: Immer her damit.
Sonst muss ich am Ende wirklich basteln :)

Gruß
Carsten
 
Guter gedanke (y)

Kenne keine kauf losung, aber eine kurze suche brachte folgendes:

Pan/Tilt "kopf"
https://www.thingiverse.com/thing:898517

Servo steuerung uber potentiometer. Sollte nicht so kompliziert sein 2 servo's uber eine Bluetooth verbindung zu steuern. Das sketch ist sehr einfach. (denke wahre einfacher als handy, sehe video)
https://www.instructables.com/Servo-motor-control-via-bluetooth-with-potentiomet/
video (vom pan/tilt "kopf" kommentaren und mit Canon kamera)
https://www.youtube.com/watch?v=vIJeWfOSQ7s

Es gibt auch Arduino bassierte handy steuerungen uber Bluetooth.

Bin gespannt ob es fertig losungen gibt.

mfg
Wykat
 
Hallo Carsten,

du möchtest was basteln und möchtest jetzt hier eine Anleitung dazu? Oder hast du schon ein Konzept und konkrete Fragen?

Gegenvorschlag zum 3m Stativ: "Pan" sollte auch von unten problemlos gehen. "Tilt" sollte sich mit wenig gebastelt und Teilen aus dem Baumarkt realisieren lassen: Die Blitzhalterung mit Feder und Bowdenzug über einen Griff am unteren Stativende neigbar machen.

Erläutere doch mal etwas genauer, wie du dir das Arduino Projekt vorstellst.

Grüße
Florian
 
Danke euch beiden für's Feedback!

Entwurf und Realisation (Hardware und Software) würde ich schon selbst angehen.
Ich möchte halt nur nicht ein Rad erfinden, das es (fast) genau so schon käuflich gibt.

Für ein Konzept im engeren Sinne ist es noch zu früh.
Bislang betrachte ich nur das „User-Interface“ :)
Also:
Pan / Tilt / LaserAnAus aus der Ferne.
Für mehr als einen Blitz.
Ohne Rennerei.
Als „Sender“ mein Handy, das ist eh dabei.

„Bowdenzug von unten“ scheidet aus, neben dem Zug bräuchte ich auch ein „Weg“ nach unten, um den Laser einzuschalten. Zuviel „Geraffel“. Wenn eher zwei Seile, um variabel in der Höhe zu sein. Hab' ich schon gebaut für „Lightpainting von oben“. Dabei schalte ich die Taschenlampe über einen 603 II, um nicht noch ein Kabel mitführen zu müssen. DIE Vorrichtung (3,9m Gardena-Stange) halte ich aber sowieso in der Hand (nämlich für „Pan“ :)

Es muss auch nicht zwangsweise ein Arduino sein. Die Forderung lautet: Irgendein etabliertes Mikrocontroller-Board, das mindestens zwei Motoren und einen weiteren Ausgang steuern kann. Reserve-Ein- und Ausgänge können nicht schaden. Bei meinem Inspiration-Ritt durch's Netz ist mir das https://invidious.namazso.eu/watch?...er_style=youtube&quality=dash&thin_mode=false begegnet. Das schaut doch schon nach einer Komponenten-basierten Lösung aus.
Der M5Stack gefällt mir auch ausgesprochen gut. Insbesondere die Lochung im Lego-Raster! Ich könnte mir dann auch sehr gut den Hardware-Prototypen aus Lego-Technik vorstellen.

Die Android-Software klöppel ich mir notfalls selbst. Aber auch da scheint es ja schon parametrierbare Lösungen zu geben.

Gruß
Carsten
 
Als Microcontroller würde ich einen ESP32 oder ESP8266 nehmen.
Vorteil: Auf denen kann man einen WLAN-AccessPoint sowie einen Webserver einrichten. Über den Webserver kann dann über HTML-Formulare die Steuerung über das Handy erfolgen.
Das spart die Entwicklung einer App.
Außerdem sind die günstiger als Arduinos, schneller und haben ebenfalls eine ausreichende Anzahl an GPIO`s.
 
Eine derartige WLAN-Lösung würde aber bedeuten, dass man beim Betrieb mehrerer Einheiten (ich muss mir mal einen Produktnamen ausdenken ...) zwischen selbigen nur wechseln kann, in dem zwischen man den "AccessPoints" wechselt. Das wäre extrem nervig. Glaube ich.
Wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob man mehrere Bluetooth-Verbindungen parallel aufrecht erhalten kann.

WLAN-Variante 1: Die ESP32-Boards spielen zwar Web-Server, melden sich aber am als Hotspot betriebenen Handy als Client an. DAS könnte ich mir vorstellen.
WLAN-Variante 2: Ich habe noch eine XSBoxGo herumliegen. Die könnte als gemeinsamer Hotspot herhalten.

Gruß
Carsten
 
Die ESP`s haben ja verschiedene WLAN-Modi. So könnte einer als Accesspoint dienen und die anderen als Clients. Hab ich noch nicht gemacht. Was ich schon gemacht habe war der Datenautausch zwischen Raspberry Pi und ESP über UDP.
Also könnte ich mir vorstellen, ein ESP als AP die anderen als Clients. Den AP über Handy steuern und der reicht die Daten über UDP an die Clients weiter.
Keine Ahnung ob das funktioniert, aber so oder ähnlich wäre mein Ansatz um danach zu suchen.
 
So viele Funktionen musst du ja nicht bedienen. Hoch, runter, links, rechts, aus, ein.
Das kannst du auch über eine einfache IR Fernbedienung steuerbar machen. Sowas sollte man so simpel wie möglich halten. Wenn da noch ein Haufen an Software drumherum ist, funktioniert in einem Jahr etwas nicht mehr weil app, server oder sonstiges ein Update bekommen hat, und sich irgendetwas dadurch ändert. Und arbeite dich da in ein oder zwei Jahren dann noch mal neu ein, wenn es ein Problem gibt. Viel Spaß.

Übrigens wichtiger als das Interface ist eher wie das mechanisch gelöst wird. Welche Motoren, wie wird das montiert etc. Wenn das klar ist macht man sich Gedanken, wie das dann angesteuert werden kann.

Grüße
Florian
 
Mit "User-Interface" meinte ich nicht eine konkrete Software-Lösung, sondern wie sich das "System" anfühlen soll: Kanal/Gerät wählen, ein bisserl hoch/runter, Check mit dem Laser, fertig.
Infrarot würde ich ausschließen, es besteht definitiv nicht immer eine Sichtverbindung. Ich "schraube" auch schon mal Blitze hintern Baum an einen Ast (Manfrotto NanoClamp, keine Spax :)
Vor der wie auch immer gearteten Software habe ich die geringste "Angst". Mit soetwas verdiene ich die Kohle für mein Hobby :) Und anderer Leute undokumentierte Uralt-Software verstehen, gehört fast zum Tages-Geschäft. Geschenkt. Ein ESP32-Board wird sich auch nicht aus Versehen ein Update "einfangen". Und was ich selber verzapfe, verstehe ich auch nach Jahren noch. Sogar die undokumentierten Teile (nicht weitersagen...)

Viel spannender ist tatsächlich die Auslegung/Dimensionierung der Hardware. Und dazu habe ich nun sogar fast ein Konzept, also eher einen proof of concept... Ich hab' da heute abend mal was gebastelt. Video folgt morgen.

Gute Nacht
Carsten
 
Moin.

Die technische Forderung „keine Kabel“ ließe sich erfüllen, indem ALLE aktiven Teile (Akku, Board, Motoren) als eine große Komponente im Zentrum einer Art Gimbal hängen:http://1e-9.com/dl/SpeedLiteMover/SLM_01.mp4
Wer es nicht kennt: Die kleinen roten „Zuckerwürfel“ in der Mitte sind Legos Uralt-Micro-Motoren.
Meine kleine Bastelei hat allerdings einen Riesen-Schlupf... Dagegen hilft: Weniger Zahnräder, kein Lego :)
Und: Der Masse-Mittelpunkt des zu tragenden Blitzes liegt idealer Weise im Kreuzungspunkt der beiden Dreh-Achsen. Mit dieser Kombination (Masse in der Mitte, Differential-Getriebe) arbeiten immer beide Motoren für beide Bewegungsrichtungen (hoch/runter, rechts/links) und es gibt kein Riesen-Drehmoment (im Gegensatz zu „Last oben drauf“).

Geht das schon als Konzept durch? :)

Gruß
Carsten
 
Die Website wird als "nicht sicher" eingestuft, evtl. liegt es daran. Ich konnte das Video anschauen, als Browser nutze ich allerdings Brave.
 
Mit einem anderen Netzwerk geht es jetzt auch, lag wohl am Proxy.

Das mit dem Lego sieht doch gut aus.
Vielleicht wäre ja auch eine Ansteuerung über RC was, wie es ausschaut werden Servos benutzt.
 
Ja, wir müssen alle sparen. Da fehlte ein s.
So sollte es ohne Zertifikats-Mecker abgespielt werden:
https://1e-9.com/dl/SpeedLiteMover/SLM_01.mp4

Servos sind das nicht. Meine Finger sind so schnell :) und die Motoren tierisch untersetzt.
Quasi Servo ohne Poti.
Zum Thema Servo fehlt mir jegliche Erfahrung. Zu welchen mit Metall-Getrieben würde ich auf jeden Fall greifen.

Fazit bis hier: Etwas Brauchbares scheint es am Markt nicht zu geben. Ich darf also basteln :) Das wird aber eher ein Winter-Projekt.
 
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