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Systementscheidung Motorsport (und Reportage)

Kelloggs

Themenersteller
Hallo zusammen!
Ich lese hier schon seit längerem mit und habe mich endlich entschlossen mich mal anzumelden und mal ein paar Erfahrenere zu fragen!
Ich würde mich wirklich sehr über hilfreiche Empfehlungen von euch freuen!

1. Was möchtest du fotografieren? Bitte möglichst genau beschreiben!

Stark überwiegend Motorsport auf der Rennstrecke (Motorrad).
Zu kleineren Reportagezwecken Szenen aus der Masse heraus mit oft viel Action/Drama (Demo's, Emotionale Menschenmengen, Ultras auf Reisen, Pyro in der Menge etc.) Letzteres oft gerne mit Weitwinkel.

2. Wieviel Zeit willst Du in das Hobby investieren?

[x] Ich werde mir durchaus die Zeit nehmen und alleine in Ruhe Motive suchen.
[x] Ich werde mehrere Stunden oder sogar einen ganzen Tag für eine Fotosession einplanen (z.B. früh morgens extra zur Dämmerung aufstehen o.ä.)

3. Besitzt du bereits eine Kamera und/oder Objektive? Bitte möglichst genau beschreiben!

-In der Vergangenheit habe ich mit der 350D fotografiert mit einem Standart Kit Objektiv, für den Anfang naja, aber jeder fängt mal klein an :rolleyes:
-Ausprobiert habe ich zudem die Fuji x-Pro1 eines Freundes

4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben?
800-900 Euro insgesamt (Gebraucht für gute Kamera und ein Tele für den Anfang)

[X] Es kommt auch ein Gebrauchtkauf in Frage. (Auf alle Fälle!)

5. Möchtest Du später Dein Equipment erweitern?

[X] Ja, die Option ist mir sehr wichtig (z.B. durch Wechselobjektive)

6. Hast du schon mal in einem Fotogeschäft ein paar Kameras in die Hand genommen?
[X] Ja, und zwar (Marke / Modell, falls bekannt): Canon 7D, 80D, 5D Mark II


7. Wie wichtig sind Größe und Gewicht? Dies solltest Du unbedingt vorher z.B. im Geschäft an verschiedenen Kameras testen. Bitte möglichst genau angeben!

[X] Die Größe ist mir egal.

8. Welchen Kamera-Typ bevorzugst Du (Mehrfachnennung möglich)?

[X] DSLR – klassische Spiegelreflex mit Wechselobjektiven und optischem Sucher
[X] DSLM – spiegellose Kamera mit Wechselobjektiven, kein Sucher bzw. mit elektronischem Sucher

9. Welche Ausstattungsmerkmale sollte die Kamera haben?

[X] Bildstabilisierung
....[ ] im Body
....[ ] im Objektiv
[X] GPS
[ ] Mikrofoneingang
[ ] Sonstiges: __________

10. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[X] Anfänger (bitte Ergänzung 2 lesen)

11. Willst du deine Bilder selbst am Computer bearbeiten?

[ ] Ja, aber nur Entwicklung (z. B. des RAW), bzw. Größenbeschnitt o.ä.
[X] Ja, RAW-Entwicklung und/oder (aufwändige) Retusche, Composing etc.


12. Wie sollen die Bilder verwendet werden (Mehrfachnennung möglich)?
[X] Betrachtung über TV, PC-Monitor, Beamer (max. 4k)
[ ] Ausbelichtung auf
....[X] Fotopapier (Format ca. 20'' ) (Eher selten)
....[X] Fotobuch


15. Folgende Objektive fände ich interessant:

[X] lichtstarkes Zoom
[X] UWW (Ultraweitwinkel) (spätere Anschaffung, soll hier keine große Relevanz haben)
[X] (Super-)Tele
 
900 Euro für eine Sportkamera mit Tele?
Da könnte ich mir eine 7D vorstellen mit einem 70-200/4.
Ist natürlich nicht mehr aktuellster Standard, aber besser als die 350D und gebraucht gerade noch im Budget.
GPS und Kamerainterne Bildstabilisierung ist da auch nicht dabei.
Die 80D wäre die bessere Kamera, aber da liegt dann das Objektiv nicht mehr drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke schon mal für deine Antwort!

Ich habe eventuell die Möglichkeit eine 5D Mark II für ca. 450€-500€*zu bekommen.
Wäre dies eine gute Möglichkeit oder an welchen Modellen sollte man sich orientieren? Kann momentan schwer einschätzen, welche im Gebrauchtbudget unter 800€*liegen und prädestiniert dafür sind/wären für die üblichen Faktoren der Sportfotografie?

Beste Grüße
 
Wie sollen die Motorsport-Bilder denn aussehen, d.h. wie nah kommst du an die Szenerie ran, wie groß sollen die Fahrzeuge nachher auf dem Bild sein? Ich würde mal von der Objektivseite an die Thematik herangehen, weil fast alle modernen Kameras sowas können. Und Gewicht der Ausrüstung spielt keine Rolle?
 
Zuletzt bearbeitet:
Unterschiedlich, teilweise Zugang zum Innenraum. Es wird also nicht oder selten von den Tribünen fotografiert. Es sind dennoch 10m bis 40m würde ich sagen!

Gewicht spielt eine zweitrangige Rolle. Ist für mich definitiv nicht von hoher Relevanz, denn ich möchte nicht an Qualität einsparen, nur damit ich weniger Gewicht trage.
 
4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben?
800-900 Euro insgesamt (Gebraucht für gute Kamera und ein Tele für den Anfang)

[X] Es kommt auch ein Gebrauchtkauf in Frage. (Auf alle Fälle!)
...

15. Folgende Objektive fände ich interessant:


[X] lichtstarkes Zoom
[X] UWW (Ultraweitwinkel) (spätere Anschaffung, soll hier keine große Relevanz haben)
[X] (Super-)Tele

... - gute Kamera - legst Du mehr Wert auf einen modernen oder einen großen Sensor oder auf einen leistungsfähigen Autofokus?

Suchst Du erst mal (in dem Budget) ein Gehäuse und ein Tele? Soll das ein Zoom sein? Welcher Brennweitenbereich und welche Lichtstärke steht auf Deinem Wunschzettel? Anfangs kein Kit-Zoom? - Deines von der EOS 350D harmoniert nicht mit der EOS 5DII :eek:

GPS ist bei Systemkameras, egal ob mit oder ohne Spiegel, sehr selten - es gibt Aufsteckgeräte zu einigen Modellen und öfter die Möglichkeit, über eine Verbindung zu einem Smartphone die Daten einzuspielen.


Viele Grüße vom sonnigen Südrand vom Pott

Norbert

ps. würdest Du, bei ansonsten sehr ähnlichem Preisleistungsverhältnis eine Canon vorziehen? Kommt überhaupt ein anderer Anbieter in die engere Auswahl? Wie fandest Du die Fuji?
 
Stark überwiegend Motorsport auf der Rennstrecke (Motorrad).

[X] lichtstarkes Zoom
[X] UWW (Ultraweitwinkel) (spätere Anschaffung, soll hier keine große Relevanz haben)
[X] (Super-)Tele


Nimm mirs nicht übel, aber das sind alles Faktoren, die nicht mal ansatzweise mit Deinem Budget harmonieren.

Fangen wir mal beim Rennsport an. Kommst Du direkt an die Strecke, also innerhalb der üblichen Zuschauer-Bereiche? Wenn ja, dann kann man da sicher mit 200mm einiges machen, wenn nein bist Du schnell in dem Bereich wo auch 400mm an Crop nicht gerade viel ist.

Paar Beispiele gefällig: https://www.flickr.com/photos/vieledinge/albums/72157649831277010

Brennweiten stehen dabei. Fast alles 400mm an Crop, und meist dann noch der Ausschnitt zusätzlich gecropt.

Wenn Du keine Kohle für entsprechend Brennweite hast, dann kommt Dir hier der Cropfaktor entgegen. Eine Kamera mit Kleinbild-Sensor (gerne Vollformat genannt) wäre da eher kontraproduktiv.

Lichtstarkes Zoom: Bedeutet bei mir bei Canon 70-200er mit f/2.8. Version I ist nicht schlecht, trotzdem würde ich heute unbedingt zur IIer Version raten. Besserer IS, bessere Schärfeleistung und voll konvertertauglich. Preislich sind beide schon über Deinem Budget.

Supertele: Bei 400mm gibts da bei Canon nicht viel, was im unteren Preissegment in Frage kommt. EF 400/5.6 USM, EF 100-400/4.5-5.6 USM IS und das neue EF 100-400/4.5-5.6 USM IS II. Wobei ich die alle nicht unbedingt als Supertele bezeichnen würde.

Letzteres wäre wohl die sinnvollste Wahl, preis lich gebraucht aber schon beim Doppelten Deines Budgets. Das alte EF 100-400/4.5-5.6 USM IS würde ich nicht empfehlen, ist am langen Ende schlechter als das EF 400/5.6 USM. Dafür hat das 400er keinen IS. Das 400er ist keine schlechte Linse, habe ich selbst (noch) im Einsatz. Frisst gebraucht aber auch schon Dein Budget auf.

Ach ja: Andere Hersteller liegen da preislich, so sie denn was Vergleichbares überhaupt im Programm haben, ähnlich.
 
Wenn dir Bilder in dieser Qualität --- Anlagen gelöscht, da nur temporär zu Beratungszwecken gedacht --- genügen, läge eine Panasonic GH4 (oder G81) + 14-140mm/f3,5-5,6 im Budget. Die 140mm entsprechen 280mm KB, was bei deiner Entfernung ausreichend wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch mit Akkreditierung sind 200mm nicht gerade viel. Von den "modernen" Strecken abgesehen, ist man auch bei Old-School Strecken wie z.B. Most doch recht eingeschränkt.
Ok, bei mir ist es am KB-Sensor, aber ich würde doch zu min. 300mm raten.

Hier im Forum ist doch z.Zt. ein Sigma 100-300 f/4 im Angebot. Gepaart mit einer 7D durchaus im Budget. Dazu noch ein EF-S 17-55 o.ä. für die Reportage.
 
Auch wenn es auf den ersten Blick befremdlich erscheint: AF-Geschwindigkeit spielt bei den genannten Anforderungen keine Rolle!

Die optimalen Perspektiven und Ausschnitte stehen bei Bildern von der Strecke vorher fest. Hier kann (und muss) man seine Ausrüstung fest auf einem Stativ in Stellung gebracht, die Entfernung voreingestellt haben und man lässt seine Motive (mit manuell voreingestellter Belichtung) in diesen Bereich hereinkommen. Dann kommt es auf kurze Verschlusszeiten und eine brauchbare Seriengeschwindigkeit an. Das Objektiv ist idealerweise manuell und verhindert durch diese Eigenschaft ein versehentliches Verstellen der Entfernung. Hier kann ggf. regelrechtes „Altglas“ zum Einsatz kommen. Für die Bildqualität ist (insbesondere bei Kaiserwetter) ein optimaler Streulichtschutz entscheidend.

Die „Nahkampfsituationen“ werden größtenteils mit Weitwinkelobjektiven bewältigt. Gerade hier kommt idealerweise die Unendlichkeitseinstellung zum Einsatz. Auch in diesen Situationen ist manuelles „Altglas“ die(!) Option.

@Kelloggs: Einfach mal bei den qualitativ guten Gebrauchtangeboten stöbern und Objektive ins Auge fassen, bei denen der Unendlichkeitsbereich möglichst früh einsetzt. Die passende Kamera ergibt sich dann – selbst im genannten Budget – automatisch.

Ich verweise hier auf den „Kampfjet“-Thread vor einigen Wochen. Die Aufnahmen wurden zum größten Teil aus hyperfokaler Distanz geschossen. Das lässt sich fest einstellen.
 
Auch wenn es auf den ersten Blick befremdlich erscheint: AF-Geschwindigkeit spielt bei den genannten Anforderungen keine Rolle!...

....

Ich sehe das anders, ich hatte eine Zeit lang auch mit einer 5D beim Supermoto Mitzieher gemacht. Es geht keine Frage auch teils recht ordentlich.
In den letzten Jahre dann mit 1D II N und 7D, gerade schnelle Rennsportserien wie MotoGP usw. erfordern schon eine gewisse Performance des AF. Da kam die 5D nicht mehr mit. Vom Vorteil sind auch die äußeren AF-Felder der 7D. Auch Serienbildrate ist dabei nicht zu unterschätzen, da man bei Mitziehern schon einen höheren Ausschuss hat.

Mein Tipp wäre auch die 7D mit dem 70-200 F4L oder dem 55-250er STM / EF 70-300 IS USM II für den Telebereich.
 
Was mir bei dem Thema Motorsport einfallen würde, wäre eine
- Nikon D300 ... hervorragender Pro-Body, ein gutes AF-Modul, aber schon ein paar Tage älter, mit BG bis zu 8FPS
- Nikkor AF-S 70-300mm f/4.5-5.6 G IF-ED VR *
- Nikkor AF-S 18-70mm f/3.5-4.5 G IF-ED DX *
* sind beides verhältnismäßig günstige Objektive gebraucht und haben einen schnellen Ring-SWM
- für Ultra-Wide Tokina AT-X 11-16mm f/2,8 Pro DX

sollte alles zusammen schon im Budget sein und ist glaub ein guter Start, selbst wenn die Objektive eher nicht die lichtstärksten sind, würde ich behaupten dass du dich damit deutlich steigerst.

VG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Auch wenn es auf den ersten Blick befremdlich erscheint: AF-Geschwindigkeit spielt bei den genannten Anforderungen keine Rolle!

Wenn Du nur klassische Draufsichten von der Seite im Vorbeifahren bei relativ identischen Abständen machen willst mag das funktionieren. Sobald Du Objekte hast, die sich auf Dich zu oder von Dir weg bewegen funktioniert das nur noch sehr eingeschränkt. Sobald mehrere Objekte in Action ins Spiel kommen kannst Du das komplett vergessen, weil die Wahrscheinlichkeit das die Action gerade in der richtigen Entfernung passiert sehr gering ist. Da ist einfach ein flotter Autofokus Pflicht.

Die optimalen Perspektiven und Ausschnitte stehen bei Bildern von der Strecke vorher fest.

Eben nicht. Da man auch nicht ständig die AF-Felder wechseln kann und sich nicht unbedingt komplett auf die automatische Feldwahl verlassen will sollte man immer auch außen rum etwas Reserve haben, damit einem hinter nicht gerade wichtige Bildteile fehlen. Zumal viele Action in Sekundenbruchteilen passiert und man da auch nicht ewig komponieren kann.

Wenn man nur Bildchen fürs Web produziert mögen leichte Unschärfen, weil der Focus nicht saß, auch nicht stören oder auffallen. Will man aber in vernünftigen Größen printen (bis A3 oder auch größer), dann sieht man da sofort jeden Fokusfehler.

Und man kann eben auch nicht beliebig oft jedes Bild wiederholen, das muss einem auch klar sein. Solche Pulk-Aufnahmen, wie das hier

https://www.flickr.com/photos/vieledinge/16070502359/in/album-72157649831277010/

gehen maximal in der ersten Runde eines Rennens, meistens sogar nur in den ersten 1-2 Kurven. Dann hat sich das Feld einsortiert und zieht sich in die Länge.

Dazu sollte man sich auch mal bewusst machen, das wir heute in einer sehr komfortablen Situation sind: ISO 1600, weils Licht knapp ist oder die Linse nicht mehr als f/5.6 hergibt? Kein Problem! Auch mit ISO 1600 kann man heute problemlos rauschfreie Bilder produzieren, also problemlos die Reserven für andere Parameter nutzen. Vor 15 Jahren auf Film sah das noch ganz anders aus.

Trotzdem rennen auch heute noch die ganzen Professionellen mit großen, lichtstarken Tüten und schnellen Highend-Bodies rum. Warum, wenn es doch mit heutiger Technik auch mit billigeren Linsen und Bodies geht? Oder gar, wie hier vorgeschlagen, ohne AF? Ganz einfach: Treffsicherheit und Schnelligkeit bei AF und Bildrate. Am Ende des Tages macht es eben einen Unterschied, ob ich bei 500 Bildern mit ner Handvoll Bilder, die technisch ok (scharf) sind, von der Strecke gehe oder ob ich fast keinen technischen Ausschuss habe und ne Handvoll Top-Bilder, weil mir aufgrund der Technik keine Gelegenheit entgangen ist.

Falls jetzt wer argumentieren mag: "Die Profis müssen ja auch von Leben!" Ja, richtig. Trotzdem bin ich als Amateur auch gefrustet, wenn ich nur Schrott produziert habe und mir Chancen entgangen sind. Und das kann einem schnell den Spass verderben.

Hier kann (und muss) man seine Ausrüstung fest auf einem Stativ in Stellung gebracht

Genau. Da hängt man seinen Rucksack ran, damit er einen nicht behindert. Ansonsten ist ein Stativ bei sowas nur eines: Im Weg. Je nach zu bewältigender Objektivmasse (mit nem 400/2.8 will ich auch nicht den ganzen Tag freihand schießen) macht ein Einbein Sinn. Ein Dreibein definitiv nicht.

Ich verweise hier auf den „Kampfjet“-Thread vor einigen Wochen. Die Aufnahmen wurden zum größten Teil aus hyperfokaler Distanz geschossen. Das lässt sich fest einstellen.

Äpfel vs. Birnen. Das da die Abstände zum Motiv ganz anders geartet sind und damit ganz andere Schärfentiefen greifen ist Dir aber schon klar?
 
@Moderatoren: Auch wenn die Diskussion hier vielleicht reichlich off topic erscheint, bitte nicht zumachen. Wir diskutieren hier über die Möglichkeiten innerhalb eines schmalen Budgets.

Wenn Du nur klassische Draufsichten von der Seite im Vorbeifahren bei relativ identischen Abständen machen willst mag das funktionieren. Sobald Du Objekte hast, die sich auf Dich zu oder von Dir weg bewegen funktioniert das nur noch sehr eingeschränkt. Sobald mehrere Objekte in Action ins Spiel kommen kannst Du das komplett vergessen

Genau umgekehrt! Du lieferst ausgerechnet mit den beiden Pulk-Aufnahmen die Paradebeispiele.


Trotzdem rennen auch heute noch die ganzen Professionellen mit großen, lichtstarken Tüten und schnellen Highend-Bodies rum.

Wie die EXIF-Daten der Bilder von Prosecutor nahelegen, ist das auch unbedingt und zwingend notwendig und überhaupt geht es gar nicht anders........

Falls jetzt wer argumentieren mag: "Die Profis müssen ja auch von Leben!" Ja, richtig. Trotzdem bin ich als Amateur auch gefrustet, wenn ich nur Schrott produziert habe und mir Chancen entgangen sind.

Genau darauf zielt die Methode der Festeinstellung. Du bist dadurch in der Lage, alle Akteure innerhalb eines Durchgangs sicher einzufangen. Danach kannst Du entscheiden, ob Du erst einmal die Perspektive wechselst oder in den Reportage-Modus umschaltest. Das vierte Bild von Prosecutor ist so eine Standardperspektive. Das kann man als „klassisch“ bezeichnen, andere Fotografen finden das als ausschließliche Ausbeute vielleicht sogar langweilig. Trotzdem wird mit dieser Technik erst einmal die Quote stimmen!

Verstehe mich bitte nicht falsch. Das erste Bild von Prosecutor etwa lebt von der Dynamik durch das Mitziehen. Der Hintergrund wäre per Voreinstellung (ohne Photoshop) nicht möglich gewesen. Natürlich musst Du in hektischen Situationen schnell reagieren und bist dann auf die zuverlässige Funktion Deiner Ausrüstung angewiesen.

Wie reden hier aber über 800-900 Euro!

Äpfel vs. Birnen.

Stimmt – die Jets sind schneller!
 
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