MD Geist
Themenersteller
Hallo
Kamera: Nikon D7100
Zur Zeit befasse ich mich mit Konzertfotografie und fange mal mit kleineren Gigs an...bisher hab' ich vorrangig Matrixmessung verwendet. Nun möchte ich aber auch Spot- bzw mittenbetonte Integralmessung einsetzen, da eher selten eine gleichmäßige Ausleuchtung der Band und Bühne vorherrscht.
Ich fotografiere kaum komplett manuell, meist wenn's schnell gehen soll und die Lichtverhältnisse sich ständig ändern, im angepassten A Modus: ISO Automatik max 5000 (kleine Ausgabegröße) und je nach Band max 1/100-1/160
, Blende 2.8-4.0 - Lichtverhältnisse sind oft eher bescheiden, da nur mit available light gearbeitet wird. AF-S, Mitte anvisieren und dann parallel (!) verschwenken. Bei Offenblende und sich schnell bewegenden Motiven rutscht man da natürlich gerne mal aus der Schärfeebene...deshalb vor Kurzem umgestellt, wird noch ausgiebig getestet:
AF-C, AF vom Auslöser entkoppelt, dh. auf AE-L liegt NUR der Autofokus. Somit hab' ich AF-C für hektische Situationen, indem ich durchgehend auf der Taste bleib' und einmal antippen und verschwenken für ruhigere Stellen bzw Portraits. Belichtungsmessung geschieht im Moment des kompletten Durchdrückens des Auslösers. Diese AF-ON Technik ist den Meisten wohl eh bekannt.
Nun die große Frage: Wie bau' ich da am Besten zB Spotmessung ein? Mit der aktuellen AF-ON Technik stell ich durch kurzes Antippen von AE-L scharf, verschwenke dann fix und drück' den Auslöser durch. Dadurch wird natürlich der falsche Punkt zur Spotmessung herangezogen.
Lösung: Belichtungsspeicher auf halb gedrückten Auslöser. Ich stell' scharf, drücke halb durch, verschwenke, drück durch. Problem dabei: Wie zuvor kann sich die Lichtsituation verändern, während ich (evtl sogar aus der Schärfeebene) verschwenke. Und wenn ich zB einen Augenblick nachdem ich den Auslöser wieder freigegeben habe weitere Fotos im selben Bildschnitt schießen möchte, liegt mein Messpunkt nicht mehr am Gesicht sondern nach dem Verschwenken zB in der Mitte - Spotmessung versagt. Evtl. Lösung: Belichtungsspeicher auf einen eigenen Knopf legen, zB Fn oder Pv.
Ideal wäre wohl Lichtmessung bei Durchdrücken des Auslösers, Bildschnitt zuerst wählen, Fokuspunkt auf den zu messenden Punkt legen (zB Gesicht) und abdrücken. Wenn es halt sehr hektisch zugeht, wahrscheinlich etwas suboptimal. Dann könnte ich halt AE-L für durchgehenden AF-C halten, mittig anvisieren und hoffen, daß ich den Bildschnitt nachträglich passend zuschneiden kann...Vorteil wäre natürlich eine höhere Trefferwahrscheinlichkeit des AF (damit bin ich im Moment eh unzufrieden) und Lichtmessung. Als alter Verschwenker müsste ich mich da halt umstellen.
Aber damit kann ich mich dann eh spielen, soweit ich das sehe müsste ich einfach nur die AF-ON Technik nutzen und eben Belichtungsspeicher auf einen eigenen Knopf legen.
Hat evtl. jemand eine alternative/bessere Lösung oder unterliege ich einem Denkfehler?
Danke und liebe Grüße,
Matthias
Kamera: Nikon D7100
Zur Zeit befasse ich mich mit Konzertfotografie und fange mal mit kleineren Gigs an...bisher hab' ich vorrangig Matrixmessung verwendet. Nun möchte ich aber auch Spot- bzw mittenbetonte Integralmessung einsetzen, da eher selten eine gleichmäßige Ausleuchtung der Band und Bühne vorherrscht.
Ich fotografiere kaum komplett manuell, meist wenn's schnell gehen soll und die Lichtverhältnisse sich ständig ändern, im angepassten A Modus: ISO Automatik max 5000 (kleine Ausgabegröße) und je nach Band max 1/100-1/160
, Blende 2.8-4.0 - Lichtverhältnisse sind oft eher bescheiden, da nur mit available light gearbeitet wird. AF-S, Mitte anvisieren und dann parallel (!) verschwenken. Bei Offenblende und sich schnell bewegenden Motiven rutscht man da natürlich gerne mal aus der Schärfeebene...deshalb vor Kurzem umgestellt, wird noch ausgiebig getestet:
AF-C, AF vom Auslöser entkoppelt, dh. auf AE-L liegt NUR der Autofokus. Somit hab' ich AF-C für hektische Situationen, indem ich durchgehend auf der Taste bleib' und einmal antippen und verschwenken für ruhigere Stellen bzw Portraits. Belichtungsmessung geschieht im Moment des kompletten Durchdrückens des Auslösers. Diese AF-ON Technik ist den Meisten wohl eh bekannt.
Nun die große Frage: Wie bau' ich da am Besten zB Spotmessung ein? Mit der aktuellen AF-ON Technik stell ich durch kurzes Antippen von AE-L scharf, verschwenke dann fix und drück' den Auslöser durch. Dadurch wird natürlich der falsche Punkt zur Spotmessung herangezogen.
Lösung: Belichtungsspeicher auf halb gedrückten Auslöser. Ich stell' scharf, drücke halb durch, verschwenke, drück durch. Problem dabei: Wie zuvor kann sich die Lichtsituation verändern, während ich (evtl sogar aus der Schärfeebene) verschwenke. Und wenn ich zB einen Augenblick nachdem ich den Auslöser wieder freigegeben habe weitere Fotos im selben Bildschnitt schießen möchte, liegt mein Messpunkt nicht mehr am Gesicht sondern nach dem Verschwenken zB in der Mitte - Spotmessung versagt. Evtl. Lösung: Belichtungsspeicher auf einen eigenen Knopf legen, zB Fn oder Pv.
Ideal wäre wohl Lichtmessung bei Durchdrücken des Auslösers, Bildschnitt zuerst wählen, Fokuspunkt auf den zu messenden Punkt legen (zB Gesicht) und abdrücken. Wenn es halt sehr hektisch zugeht, wahrscheinlich etwas suboptimal. Dann könnte ich halt AE-L für durchgehenden AF-C halten, mittig anvisieren und hoffen, daß ich den Bildschnitt nachträglich passend zuschneiden kann...Vorteil wäre natürlich eine höhere Trefferwahrscheinlichkeit des AF (damit bin ich im Moment eh unzufrieden) und Lichtmessung. Als alter Verschwenker müsste ich mich da halt umstellen.
Aber damit kann ich mich dann eh spielen, soweit ich das sehe müsste ich einfach nur die AF-ON Technik nutzen und eben Belichtungsspeicher auf einen eigenen Knopf legen.
Hat evtl. jemand eine alternative/bessere Lösung oder unterliege ich einem Denkfehler?
Danke und liebe Grüße,
Matthias
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