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Kaufberatung Kompakte für Rollstuhlfahrerin

Reussrunner

Themenersteller
N Abend
Eine Kollegin von mir möchte ihre alte Kompakte durch eine neue, modernere ersetzen. Aus ihrer Optik als Rollstuhlfahrerin und weil sie mit Technik nichts am Hut hat, sind ihr folgende Aspekte wichtig:
- leicht + kompakt
- Schwenkdisplay + optischer Sucher
- grosser Telebereich
- einfache Bedienung + Menüs

Hat da jemand ein paar konkrete Tipps?
Untenstehend die Angaben nach dem Standard-Fragebogen.

1. Sie möchte hauptsächlich Blumen fotografieren, Landschaften, evtl. mal Tiere.

2. Sie will sich durchaus auch mal Zeit nehmen und alleine in Ruhe Motive suchen

3. Sie besitzt bereits eine ca. 10-jährige Nikon Kompaktkamera

4. Das Ding darf ca. 500 Euro oder auch mehr kosten, Neukauf klar bevorzugt.

4a. Spätere Equipement-Erweiterung ist vorderhand nicht vorgesehen.

5. Sie hat keine Erfahrungen mit anderen als ihrer alten Kamera

6. Die Kamera sollte leicht und kompakt sein.

7. Die Kollegin ist eher Anfängerin.

8. Sie fotografiert eher draussen.

9. Bildbearbeitung am Computer ist nicht vorgesehen

10. Sowohl ein optischer Sucher (wegen Sichtbarkeit bei starker Sonnenstrahlung) und ein Klappdisplay (wegen der Positionierung im Rollstuhl) stehen auf der Wunschliste.

11. Es steht keine explizit gewünschte Bildwirkung im Vordergrund. Die Kollegin hat's nicht so mit der Technik. Freistellung, Bokeh, etc. sind kein Thema.

12. Da Objektivwechsel nicht vorgesehen sind, kommt ein weitbereichiges Zoom wohl am ehesten hin.

13. Blitzen
Zusätzliche externe Blitze sind nicht vorgesehen.
 
Eine Canon Powershot G5X passt in vielen Details, sie ist aber "relativ" groß. Das können Dritte nur schlecht beurteilen, ob es von der Größe her noch passt.

Liegt auch preislich einigermaßen über den avisierten 500,-€, man muss allerdings auch sehen, dass wirklich gute Sucher auch richtig Geld kosten. Und der Sucher der G5X gehört zum Besten, was es aktuell auf diesem Bereich (elektronischer Sucher) gibt.

Ich kann die Kamera jedenfalls wärmstens und insbesondere aus eigener Erfahrung empfehlen, ist eine tolle Kamera.
 
Rollstuhlfahrerin, Motive überwiegend draußen Blumen und Landschaften - das klingt sehr danach, dass die Fototouren wohl meistens bei schönem Wetter stattfinden.

Da würde sich doch vielleicht eine Olympus Stylus 1s anbieten, wenn sie kompakt genug ist.
Kleiner, mit Sucher, Klappdisplay und großem Brennweitenbereich gibt's halt nicht viel Auswahl. Genau genommen fällt mir spontan überhaupt keine Alternative ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht ganz kompakt, aber nicht s o schwer und mit einem grossen Zoombereich und im Preisbereich líegend, wäre eine Bridge vom Schlage der Panasonic FZ 1000. Das würde der Dame erlauben, auch entferntere Dinge aufzunehmen, ohne den Standort wechseln zu müssen und ihr neue Fotomöglichkeiten erschliessen. Ausserdem hat die Kamera einen guten Sucher und Klappdisplay und schaltet automatisch um, wenn man sie ans Auge nimmt. Und ein Blitz ist auch eingebaut. Ich würde mir das Ding mal ansehen - wenn es ihr von der Grösse und vom Gewicht her noch akzeptabel ist, macht sie damit einen guten Kauf.
 
FZ1000

Ein bissl Lichtstärke kann jeder brauchen. Griffigkeit auch.
Das gibt's in kleinerer Ausführung nicht.

Daran, sie würde nur bei viel Sonne fotografieren, glaub ich nicht.

Sogar in Innenräumen wird sie fotografieren wollen.
Es gibt kleine Aufsteckblitze mit verdrehbarem Reflektor.....
Mann sollte der Dame vermitteln (können), was der bewirkt.
Eine Aufrüstungsmöglichkeit, die die Bilder ohne groß Arbeit/Wissen, stark verbessert.

Da nicht bekannt ist welche Kompakte sie bisher hatte, ist auch schwer einen modernen Nachfolger zu nennen. Wir wissen ja auch nicht was ihr daran gefallen hat und was nicht.
Das klein/leicht gewünscht wird ist verständlich. Aber das ist relativ.
Möglicherweise ist sie über den Zusammenhang Bildqualität/Brennweitenumfang/Größe/Gewicht nicht informiert, sodass ihr eine freie Entscheidung unmöglich ist.

Am besten wäre, sie würde sich selbst hier anmelden.

Noch einmal zur FZ1000:
Hat nicht die eine Makrofunktion, mit der man aus "größerer Entfernung" Makros machen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
FZ1000

Daran, sie würde nur bei viel Sonne fotografieren, glaub ich nicht. Sogar in Innenräumen wird sie fotografieren wollen.

Da nicht bekannt ist welche Kompakte sie bisher hatte, ist auch schwer einen modernen Nachfolger zu nennen.

Möglicherweise ist sie über den Zusammenhang Bildqualität/Brennweitenumfang/Größe/Gewicht nicht informiert, sodass ihr eine freie Entscheidung unmöglich ist.

Wenn es sich ergibt, möchte sie auch gerne mal in einem Museum eine Aufnahme machen, das ist aber nicht prioritär.

Sie hatte bisher eine Nikon Coolpix mit schwenkbarem Objektiv (genaues Modell ist mir nicht bekannt). Der Nachfolger wird allein schon auf Grund der Zeitdifferenz ohnehin etwas völlig anderes sein, daher ist das überhaupt nicht relevant.

Dass die zu erwartende Bildqualität direkt mit den physikalischen Gegebenheiten der Hardware zusammenhängt, ist ihr in einem pauschalen Sinn zwar bekannt. Aber ich denke, in diesem Falle werden wohl die Vorgaben, welche ich im ersten Post erwähnt habe, Vorrang haben.

Die Olympus Stylus scheint mir schon mal ein recht passender Vorschlag zu sein, aber auch die Panasonic Lumix werden wir uns mal anschauen. Vielen Dank für die Hilfe!
Und wenn da noch was anderes Passendes auftaucht, sind wir immer dankbar!
 
Die G5X wird wohl im Zoombereich zu klein sein.

Glaube ich nicht. Wir benutzen gnadenlos den Digitalzoom, der Sensor ist fast doppelt so groß wie bei der Stylus 1s und hat 20MP. Da hat man ziemliche Cropreserve und bis umgerechnet ca. 250mm sieht man so gut wie keine Qualitätsverluste. Ich habe da überhaupt kein Problem mit.

Und die FZ1000 ist doch wohl ein Scherz, ein Klumpen von 800gr. Gewicht ist doch keine Kompaktkamera, vielleicht für einen Hufschmied, aber sicher nicht für eine Rollstuhlfahrerin auf der Suche nach einer handlichen Kamera. Ich sage ja, schon die G5X ist "relativ" groß, würde ich aber noch als Kompakte gelten lassen. Die FZ1000 ist jenseits von Gut und Böse, das ist nicht einmal mit viel gutem Willen auch nur annähernd kompakt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie hatte bisher eine Nikon Coolpix mit schwenkbarem Objektiv (genaues Modell ist mir nicht bekannt).

Das halte ich für einen "Übermittlungsfehler", ich habe in meinem Leben noch keine Kamera mit "schwenkbarem Objektiv" gesehen. Gemeint ist wahrscheinlich das Display, das ist bei der Powerhot G5X auch schwenk- und klappbar.
 
Was ist kompakt?

Ich finde die FZ1000 ist eine tolle Kamera, aber für jemanden, der nichts einstellen will, vielleicht nicht die richtige. Angesichts der vielen Motivprogramme und des schönen klappbaren und drehbaren Displays vielleicht doch.

Schleppen muss man im Rollstuhl ja nicht, also Gewicht dürfte wohl nicht die Hauptrolle spielen, vielleicht aber die Größe?

Die kleine RX100 in Variante 3 wäre sicher auch eine Überlegung wert, wenn der Zoombereich nicht zu gering ist.

Euch viel Erfolg, und lass uns wissen, welche es nach dem Angucken dann geworden ist!
 
Schleppen muss man im Rollstuhl ja nicht, also Gewicht dürfte wohl nicht die Hauptrolle spielen, vielleicht aber die Größe?!

Man sollte nicht Statements über Dinge abgeben, die man selbst nicht kennt. Das Leben im Rollstuhl ist ganz erheblich schwerer, als es sich Gesunde auch nur vorstellen können. Es ist die schiere Quälerei. Ich bin selbst schwerbehindert und habe einige Jahre im Rollstuhl gesessen (immerhin kann ich inzwischen mit einem Rollator laufen) und ich kann Dir sagen, natürlich spielt das Gewicht eine erhebliche Rolle.

Soll man die Kamera den ganzen Tag in den Schoß legen, oder wie stellst Du Dir das vor? Nein, man wird sie auch ins Netz hinten ablegen und da spielt die Handlichkeit inkl. Gewicht eine ganz erhebliche Rolle. Eine 1kg Kamera möchte ich nicht aus dem Netz zerren müssen, das ist abartig.
 
Es wäre hilfreich zu wissen welche Behinderung die Kollegin hat. Es ist ein Riesenunterschied ob jemand an einem tiefen Querschnitt leider, oder auch die Hände mitbetroffen sind oder eine cerebrale Lähmung besteht oder Muskelschwund etc., ob jemand genug Kraft in den Händen hat um eine Kamera zu halten oder genug Rumpfstabilität aufweist.
Schrottowitsch hat 100% recht. Eine schwere Kamera ist im Rollstuhl genauso eine Bürde wie in der Umhängetasche. Etwas mehr Sensibilität von so manchem Poster wäre angesagt.
 
ich habe in meinem Leben noch keine Kamera mit "schwenkbarem Objektiv" gesehen.
Dochdoch, gab es - ich denke es ist sowas in der Art gemeint. Ob man da nun Schwenkbares Objektiv oder Schwenkbarer Griff nennt ist natürlich Ansichtssache.
der Sensor ist fast doppelt so groß wie bei der Stylus 1s
Flächenmäßig ja, aber weder von der Auflösung noch vom Cropfaktor her - da werden die Bilder bei 250mm (KB) aus der Stylus schon besser als Ausschnitte aus der G5X. Aber das ist schon die Entscheidung der zukünftigen Besitzerin was sie wirklich braucht. Wer viel im Telebereich arbeitet, sollte schon gleich zu einer Kamera mit entsprechendem Objektiv greifen - es macht doch keinen Sinn einen gr0ßen Sensor zu kaufen und dann fast immer nur einen kleinen Teil davon zu nutzen (für hin und wieder wäre das aber ok)

Was die Größe betrifft, da kann nur genau eine entscheiden was akzeptabel ist und was nicht, es gibt - wie schon angesprochen - viele Gründe im Rollstuhl zu sitzen, ich kenne Rollstuhlfahrer mit recht ordentlich großen Systemkamera (zumTeil mit am Rollstuhl angeschraubten Stativen) und solche die einfach nur mit einer Kompaktkamera arbeiten können, da kann hier keiner von uns was dazu beitragen. Deshalb habe ich auch zur FZ-1000 gesagt wenn "Größe und Gewicht passt".
 
Das halte ich für einen "Übermittlungsfehler", ich habe in meinem Leben noch keine Kamera mit "schwenkbarem Objektiv" gesehen. Gemeint ist wahrscheinlich das Display, das ist bei der Powerhot G5X auch schwenk- und klappbar.

Nein, das hat es tatsächlich gegeben! Ich selber hatte mal eine Sony F828, eine Bridge-Kamera mit Schwenk-Objektiv. War damals mit 8 MP, kurz vor den ersten DSLRs, sogar eine Zeitlang das Flaggschiff von Sony.
Und so wie ich es in Erinnerung habe, gab es auch andere Marken mit diesem Feature. Z.B. Nikon.

Zur Lumix: Ja, ich habe aufgrund des Bildes, ihre Grösse unterschätzt. Das Gewicht ist klar jenseits von dem, was für meine Kollegin ideal ist.

Die Kollegin ist Paraplegikerin. Oberkörper und Arme kann sie bewegen. Aber das Gewicht der Kamera sollte schon möglichst leicht sein.

Zur RX100: Tolle Kamera (habe selber die IVer), aber der Zoombereich ist für meine Kollegin zu knapp. Sie muss die Motive ranholen können.
 
Dann werfe ich die TZ-101 in die Runde, hat aber kein Schwenkdisplay. Sonst erfüllt sie alle Kriterien.
 
Die ist tatsächlich ein schmuckes Ding. Aber das Schwenkdisplay ist in diesem Falle unverzichtbar.
Sowohl für die Bildkontrolle bei Overhead, wie auch bei der Froschperspektive. Beides muss aus dem Rollstuhl möglich sein.
 
Die ist tatsächlich ein schmuckes Ding. Aber das Schwenkdisplay ist in diesem Falle unverzichtbar.
Sowohl für die Bildkontrolle bei Overhead, wie auch bei der Froschperspektive. Beides muss aus dem Rollstuhl möglich sein.

Das sehe ich vollkommen ein. Aber probieren ist erlaubt 😬
Was ist mit der Sony RX100M2? Ich besitze sie selber. Der Zoom geht bis 100mm, leider hat sie keinen Sucher. Aber das Display ist wirklich gut. Außerdem gibt es einen Aufstecksucher.
Die Sony HX90 wäre die Alternative mit weitem Zoombereich, Sucher und Schwenkdisplay. Leider aber nur kleiner Sensor
 
Aber das Gewicht der Kamera sollte schon möglichst leicht sein.

Ist denn die Stylus 1 leicht genug und würde deren 300mm Telebrennweite genügen?
Obwohl - ich befürchte es muss genügen. Ich kenne nicht sämtliche Kompakt-Modelle, aber ich denke doch, das alles mit größerem Brennweitenbereich schwerer ist oder der Sensor noch kleiner als bei der Stylus.
 
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