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Flektogon 35/2.4 MC (Carl Zeiss Jena) - Unscharf oder normal?

1234fire

Themenersteller
Hallo,

diese Frage richtet sich an alle, die Erfahrungen mit dem Flektogon 35 2.4. MC (Carl Zeiss Jena) haben.

Ich nutze das Objektiv an einer Lumix GH1 mit Novoflex M42 Adapter.

Zu meiner Frage:

Im Gegensatz zu den herausragenden Resultaten auf im Normal- und Nahbereich, bin ich bezüglich der Abbildeleistungen im Unendlich Bereich zwiegespalten.

Ich habe mal drei typische Bilder angehängt (auf 2000 px verkleinert, mit Adobe CS6 so kleingerechnet, damit ich sie hier anhängen konnte, ansonsten NULL Bearbeitung)

Alle Bilder wurden mit Blende 8 aufgenommen, ISO 100, Verschlusszeiten zwischen 1/125 und 1/250

An der Lumix GH1 Weißabgleich auf Sonnenlicht, ansonsten alles auf Standard.


Irgendwie finde ich, das die Bilder eine Art Schleier haben, bzw. sie sehen einfach nicht richtig scharf für meinen Geschmack aus. Ich habe schon herausbekommen, dass das Objektiv in verschiedenen Blenden sehr unterschiedliche Resultate produziert. Bei einer Belichtungsreihe mit Stativ habe ich die Schärfe bei f 5.6 und f 8.0 am besten empfunden.

Also bin ich heute mal bei Sonnenschein etwas gewandert und habe einige Bilder gemacht, wohlgemerkt aus der Hand geschossen.

Ich möchte voranstellen, dass dies meine ersten Gehversuche mit manuellen Altgläsern sind.

Ich habe gelesen, dass die Flektogon Objektive sehr empfindlich gegenüber Streulicht sein sollen. Könnte das das "Unschärfegefühl" erzeugen? Oder ist dies schlichtweg der Charme der 70er Jahre, sprich kann dieses Objektiv einfach gar nicht besser abbilden? Zuerst dachte ich, es läge vielleicht am Billigadapter, woraufhin ich mir einen teuren Novoflex gekauft habe.

Zufrieden bin ich mit den Resultaten jedenfalls nicht. Die Frage ist nur, liegt es am Objektiv, an der Kombination mit der Kamera, falscher Adapter, fehlende Streulichtblende oder oder oder ???

Freue mich über Kommentare und Anregungen.

Gruß
Volkmar
 
Wie fokussiert?

Abgesehen davon: Ich sehe vor allem JPEG-Artefakte. Unschaerfe sehe ich nicht, bzw. sie wird im Zweifel von den Artefakten ueberdeckt. Zudem glaube ich nicht, dass die Objektive dafuer gerechnet wurden, bei einer Pixeldichte, die der eines 48-MP-KB-Sensors entspricht, noch pixelscharfe Aufnahmen zu liefern, insofern tun sie das vielleicht auch nicht.
 
ja klar, JPEG Artefakte. Musste ja alles kleinrechnen, weil nur 500 KB Anhänge erlaubt sind. Ich poste mal einen Ausschnitt in voller Auflösung...(Jpeg, Max Qualität Photoshop CS6)

Habe manuell fokussiert, auf unendlich gestellt...

Die Sache mit der Pixeldichte verstehe ich jetzt nur so halb, kannst du da etwas genauer werden

Gruß
Volkmar
 
Normalerweise ist das Flektogon 2.4/35 knackscharf und das auch an 18 MP einer EOS 60D.
Hast du den Fokus bis ganz am Anschlag eingestellt? Viele CZJ Objektive gehen dann über Unendlich hinaus und werden wieder unscharf.
 
Tja, schade, da fehlt's wohl an Auflösungsvermögen...
Für mich ist das so matschig und flau wie mit einem durchschnittlichen Fotohandy geknipst. Da Du offenbar bereits sorgfältig die Möglichkeiten des Objektivs ausgelotet hast, liegt es vermutlich an der optischen Qualität Deines CZJ. (Die hatten durchaus heftige Fertigungstoleranzen.) Vielleicht ist es besser für Kerzenlicht-Stimmungsbilder bei Offenblende geeignet, wo niemand nach der letzten Brillianz sucht und weite Entfernungen keine Rolle spielen?
 
Das ist durchaus möglich, ich habe bei sehr vielen Objektiven von CZJ und Pentacon Probleme mit einem Fokusanschlag hinter Unendlich. Meißt auch noch unterschiedlich, je nach verwendeten Adapter. Teste mal verschiedene Einstellungen vor dem Anschlag.
 
Deinen Bildern fehlt einfach der Kontrast. Erhöhe mal Kontrast ( Schwarzanteil moderat, Weißanteil etwas mehr ) und schon wird das Bild klar und auch die Schärfe ist da. Vielleicht liegt es auch an der Einstellung der Kamera. Ich hänge mal das verbesserte Bild hier an.

EDIT (Char): Anhang entfernt (Urheberrechtsverletzung, siehe Forumsregeln, der TO hatte das Bild nicht zur Bearbeitung freigegeben)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich bin pro im bereich photoshop und lightroom. da ein paar regler zu schieben, ist sicherlich nicht das problem, auch entsprechende boost funktionen an der kamera zu drücken. an der grundsätzlichen leicht matschigen unschärfe ändert das aber nix. ich werd morgen mal testen, ob ich eventuell zu weit über unendlich drehen kann...
 
Hab heute nochmals getestet. Danke für die Tipps. Mein Flektogon ist doch zu was zu gebrauchen. Die Sache mit dem "zu weit über Unendlichkeit" gedreht war die Lösung. Wenn ich einen Tick zurückdrehe, wird das Resultat deutlich besser. Im Anhang mal ein A/B Vergleich.

Links voll auf Anschlag, rechts einen Hauch zurückgedreht, ca. 1mm

Beides mit Blende 8, Iso 200, 1/250 vom Stativ aus aufgenommen

Gruß
Volkmar
 
:top: Dann wünsche ich dir noch weiterhin viele schöne Bilder mit diesem tollen Objektiv!
Und Vorsicht, die Verwendung von Altglas macht schnell süchtig nach mehr...:cool:
 
Ich weiß... ich bin schon am stöbern.... Mit welchen arbeitest du denn, bzw. hast gute Erfahrungen gemacht? Würde jetzt erstmal beim M42 Adapter bleiben, da ich den ja schon habe. Eventuell später noch einen Minolta Adapter, die Rokkore sind ja auch verlockend...
 
Ständig in der Fototasche habe ich neben dem Flektogon das Pancolar 1.8/50 MC und das Sonnar 3.5/135 MC von Carl Zeiss Jena. Die kann ich auf jeden Fall empfehlen, sind aber in letzter Zeit sehr teuer geworden. Toll sind auch die älteren Linsen von Meyer Görlitz/Pentacon.
Hier findest du Bilder die mit den alten Schätzen gemacht wurden: https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=501413
Und hier sehr viele Infos über M42 und andere alte Objektive und ihre Adaptierung: http://www.digicamclub.de/forum.php
 
Ja, das Pancolar liegt bei mir auch in der Tasche, echt ein schönes Objektiv. Das Sonnar hab ich mir geklemmt, da ich mit Lumix GH1 fotografiere (Crop Faktor 2), kann ich mit einer effektiven 270mm Festbrennweite leider nicht so viel anfangen...
 
Allgemein haben KB Objektive einen größeren Bildkreis, der an MFT nicht benutzt wird.
Verwendet man an den Objektiven die für KB richtige Streulichblende, hat diese bei MFT fast keine Wirkung. Da sie ja den kleineren Bildkreis nicht heran reichen.
Für Camcorder die ein kleines Format haben, gibt es viereckige Streulichtblenden mit Schraubgewinde (z.B enjoyyourcamera) die schmaler sind und auch länger. Da sie aus Plastik sind, kann man bei Festbrennweiten auch eine Kürzung oder Tulpenform einschneiden.
Bei seitlichen oder vorderlichem Licht kann man den Kontrast im Bild sichtbar verbessern.
Die Wirkung ist um so höher je höher das Objektiv geöffnet ist.
helene

Falls die Bilder bei Offenblende leicht überstrahlen und immer etwas überbelichtet wirken, nutzt eine Formatblende aus schwarzer Pappe, die auf die hintere Linse gesetzt wird und den übergroßen Bildkreis etwas verkleinert.
 
Zuletzt bearbeitet:
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