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Erste Schritte in Sachen Portrait.

TypeD

Themenersteller
Ich bin zurzeit noch hier und da etwas am probieren. Ich hätte gerne mal ein paar Anregungen zu meinen ersten Schritten in Sachen Portraitfotografie. Meine "Models" waren soweit immer zufrieden. :D

Ich verlink mal schnell die Bilder von FB hier rüber, deshalb wird die Qualität etwas schlechter sein als im Original.

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ch hätte gerne mal ein paar Anregungen zu meinen ersten Schritten in Sachen Portraitfotografie. Meine "Models" waren soweit immer zufrieden. :D

Ernsthaft?

Bild 1: Tonne. Das geht gar nicht. Sieht aus wie mit einem schlechten Handy fotografiert. Kontrastlos, Farben passen nicht, unscharf...

Bild 2: Der Waschzettel des Schals springt einem förmlich in die Augen. Warum guckt der Typ nicht in die Kamera? Beschnitt m.E. daneben.

Bild 3: Schon besser, aber schlichtweg langweilig. Da kommt schönes Licht von rechts. Warum wurde das nicht genutzt? Passbild artiger Beschnitt. Zudem macht der Hintergrund nervös, da dieser oben von grün nach braun wechselt.

Bild 4: Grausam. Arme abgeschnitten, der Typ blickst sonst wo hin, unscharf...

Alles in allem eher Schnappschussqualität. Ich kann hier nicht erkennen, dass Du Dir in irgendeiner Form Gedanken zu Bildaufbau, Pose, Licht etc. gemacht hast. Einfach nur draufgehalten.

Sorry für die klaren Worte...
 
Deshalb steht da ja auch ERSTE Schritte. Man probiert aus und sucht dann Kritik und Anregungen. In Sachen Posen, Schnitt usw. Hab ich mir durchaus Gedanken gemacht. ich probiere mich wiegesagt noch aus und muss noch viel lernen. ich bedanke mich trotz der harten Worte trotzdem.
 
Alle Bilder:
Für den Anfang nicht schlecht, aber stark verbesserungsfähig.

Bild 1:
Wenn, so wie hier, Licht von hinten, dann darauf achten, dass das Model vor der Lichtquelle steht.
Lensflares sind zwar ein Stilmittel. Hier stören sie aber.

Belichtung mit Spotmessung aufs Gesicht.
Keine Angst vor überbelichtetem Hintergrund.

Nachbearbeiten, dann wirds was.

Bild 2:
Gefällt mir. Gesicht etwas aus dem Mittelpunkt nach rechts. Der Blick braucht Raum.

Bild 3:
Auf Hintergrund achten. Die Zweige stören.
Gesicht etwas heller. Auch hier: keine Angst vor überbelichtetem Hintergrund.

Bild 4:
Gesicht und Haare zu dunkel.
Hintergrund rechts zu dominant.
Bildschnitt schlecht. Entweder enger oder Arme ganz drauf.
Hier braucht der Blick ebenfalls Raum. Also: Model aus der Mitte nach rechts.

Generell:
Models, zumindest das Gesicht, nur in Ausnahmefällen in die Mitte setzen.
Ja, das braucht Übung. Aber das ist ja auch Dein Ziel. ;)

Lass Dich von dem Waschzettel auf Bild 2 nicht entmutigen. Auch gestandene Fotografen haben nicht gleich beim ersten Schuss das perfekte Bild.
Zitat eines sehr erfahrenen Fotografen zum Thema Portrait: "Ich hasse Krägen!" (Gemeint sind Hemd- und Sakkokrägen. Die machen immer Ärger!)

Sprich mit Deinen Models und lass sie agieren.
"So, stell Dich mal hier hin und guck dort hin" wird nix.
Fange nicht mit dem Fotografieren an, sondern mit einem Gespäch.

Alle Menschen, die keine professionellen Models oder Medienprofis sind, haben Angst vor der Kamera.
Nimm ihnen diese Angst.

Nicht nach jedem Bild die Kamera absetzen und das Ergebnis betrachten.
Das stört den Fluss. Vertraue Dir und mach mehrere Bilder hintereinander weg.
Nutze die ggf. Serienauslösung Deiner Kamera.
Du hast keinen Film drin, auf dem jedes Bild bares Geld ist.

Schau Dir mal die Portraits von Peter Lindberg, Jim Rakete und Walter Schels an.


Bild 2: Der Waschzettel des Schals springt einem förmlich in die Augen. Warum guckt der Typ nicht in die Kamera?

Mit dem Waschzettel geb ich Dir Recht. Aber warum soll der Herr in die Kamera gucken? Der hier macht es ja auch nicht.

Alles in allem eher Schnappschussqualität.

Das haben erste Schritte nun mal so an sich.
Ich bin auch für klare Worte. "Ja, hast Du toll gemacht", bringt nix.

Ich bin aber auch dafür, negative Kritik konstruktiv motivierend zu formulieren.
Sorry, ****, Du hast die Bilder einfach nur niedergemacht.
Das bringt auch nix. Was würdest Du denn anders/besser machen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, ****, Du hast die Bilder einfach nur niedergemacht.
Das bringt auch nix. Was würdest Du denn anders/besser machen?

Hast Du meinen Beitrag wirklich gelesen? Kann ich kaum glauben, denn dann wäre Dir nicht entgangen, dass ich nicht nur "alles Sch...." geschrieben habe, sondern ganz konkret, was mir nicht gefällt. Und wenn ich schreibe, dass mir der Waschzettel des Schals förmlich ins Auges springt, dann muss das doch reichen. Oder erwartest Du, dass ich das noch ausdrücklich ergänze, dass man den Waschzettel besser verbergen sollte?
 
heho, mir gefällt das erste Bild, nur schade dass das Ohr durch das Gegenlicht so leuchtet....also: lass Dich nicht entmutigen...... :-) versuch mal die Bilder sauberer zu komponieren, achte auf den Hintergrund, Etiketten an der Kleidung, die Finger, die Arme......schau Dir mal Gemälde alter Meister an, dann lernst Du schnell wie ein schönes Portrait aufgebaut sein sollte.....! erst mal musst Du Dein Auge schulen, der Rest kommt von allein.
 
Mir gefallen die Bilder insgesamt gut. Im Detail kann man natürlich noch was an der Technik verbessern, aber ansonsten hatten wir hier im Forum schon sehr viel üblere "Anfänger". ;)

Bild 1:
Gegenlicht finde ich interessant, und auch der Lensflare würde mich hier nicht besonders stören. So, wie das Bild jetzt ist, kann man es auf dem Monitor dank hohem Kontrastumfang gut anschauen. Beim Druck auf Papier dürfte das Gesicht zu dunkel werden - aber mit etwas Nachbearbeitung (Tiefen aufhellen) kann das noch ganz brauchbar werden.
Beim nächsten Mal könnte man gleich bei der Aufnahme mit einem Aufheller arbeiten (weißer oder silberner Faltreflektor, behelfsweise weißes Tuch oder silbrige Isolierplatte aus dem Baumarkt). Man kann auch vorsichtig mit Aufhellblitz arbeiten, aber das wird nie ganz so natürlich rauskommen und ist insofern eher ein Notbehelf, wenn nichts Anderes greifbar ist.
Mittels Spotmessung heller aufs Gesicht belichten würde ich nicht; die Übergänge zu ausgefressenen Hintergründen sehen auf Digitalfotos oft unschön aus. Lieber so belichten, dass der Hintergrund gerade noch nicht ausfrisst, und dann die Tiefen per Bildbearbeitung hochziehen (sofern man nicht schon bei der Aufnahme aufgehellt hat, was natürlich das Beste wäre).

Bild 2:
Finde ich ganz okay. Vielleicht hätte ich den Weißabgleich eine Spur wärmer gemacht, aber das ist nur Geschmackssache - genauso wie der schräge Balken im Hintergrund, den man durchaus interessant finden kann.

Bild 3:
Mag man als künstlerisches Porträt langweilig finden, weil es fast ein Passbild oder Bewerbungsbild ist - wobei Passbilder und Bewerbungsfotos nicht Schlechtes sein müssen. Technisch habe ich nichts auszusetzen.

Bild 4:
Das ist nur ein Schnappschuss und als solcher okay, aber von einem richtigen Porträt würde man mehr Sorgfalt erwarten. Das Licht ist öde. Der Bildausschnitt erscheint ziemlich zufällig und der Hintergrund ist unruhig.
Zwar kein technischer Fehler, aber ablenkend: das leuchtende Blau der Jacke. Ich würde die Sättigung aus dem Blau in der Nachbearbeitung etwas rausnehmen; das mag dann nicht mehr ganz der Realität entsprechen, aber bei einem Porträt hat man andere Schwerpunkte.
 
Hast Du meinen Beitrag wirklich gelesen?

Hab ich.

Oder erwartest Du, dass ich das noch ausdrücklich ergänze, dass man den Waschzettel besser verbergen sollte?

Das nicht. Aber wie ich sagte, gehören zu negativer Kritik auch Verbesserungsvorschläge. Insbesondere, wenn man einen Anfänger kritisiert. Die habe ich bei Dir nicht gefunden. Wenn sie da sind, hast Du sie gut versteckt.

Ebenso habe ich gesagt, dass schlecht Kritik nicht vernichtend formuliert werden soll. Wenn eine Antwort mit "Ernsthaft? Bild 1: Tonne" beginnt, vertreibt man bei einem Anfänger auf einen Schlag sämtliche Motivation.

Kritisieren und richtig kritisieren ist wie knipsen und fotografieren.
Der eine kanns, der andere muss es noch lernen. ;)
 
Das nicht. Aber wie ich sagte, gehören zu negativer Kritik auch Verbesserungsvorschläge. Insbesondere, wenn man einen Anfänger kritisiert. Die habe ich bei Dir nicht gefunden. Wenn sie da sind, hast Du sie gut versteckt.

finde ich jetzt nicht (obwohl mir Tonfall an sich auch erst mal negativ aufgestossen ist).

Wenn man/er beispielsweise schreibt: unscharf, kontrastarm dann bedeutet das auch nichts anderes als der Hinweis, dass man das Bild als kontrastarm empfindet und man deshalb empfiehlt, dem Bild etwas mehr Kontrast zu geben. Und dass es dem Bild an Schärfe mangelt und damit, dass man findet, dass das Bild schärfer aufgenommen werden sollte.

Das sind doch Verbesserungsvorschläge - allerdings, und da bin ich bei Dir, leider negativ ausgedrückt und impliziert statt positiv formuliert und explizit.

Aber eben trotzdem hilfreich und klar in der Bedeutung und damit konstruktiv - zumindest inhaltlich (und weniger in der Form).

vg, Festan
 
Warum guckt der Typ nicht in die Kamera?


Bild 4: Grausam. Arme abgeschnitten, der Typ blickst sonst wo hin, unscharf...

bin inhaltlich sonst voll bei Dir - aber ich wüßte nicht, was prinzipiell verkehrt daran sein soll, bei einem Portrait nicht auch mal woanders hin zu schauen (und beim zweiten finde ich das auch sehr passend).
Und auch der Beschnitt der Arme beim zweiten finde ich absolut OK - natürlich kann/darf man Arme schneiden - geht nur nicht an jeder Stelle (Amputationsassoziationen sind zu vermeiden) - aber so wie hier finde ich das OK.

vg, Festan
 
Und auch der Beschnitt der Arme beim zweiten finde ich absolut OK - natürlich kann/darf man Arme schneiden - geht nur nicht an jeder Stelle (Amputationsassoziationen sind zu vermeiden) - aber so wie hier finde ich das OK.

Beim zweiten Bild habe ich überhaupt nichts über abgeschnittene Arme geschrieben.
 
Danke für die hilfreichen Tipps soweit :) Nur um es mal erwähnt zu haben. Bild 1 war das neuste und Bild 4 das älteste. Ich bin schonmal für mich selbst zufrieden das es leicht bergauf ging von Bild zu Bild. Am Schnitt und der Komposition werde ich mir wohl nochmal etwas bei den Veteranen abschauen müssen. Ich werde aufjedenfall dranbleiben und eure Tipps umsetzten und schauen wies dann so klappt :)
 
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