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EOS 400D - neuer Body oder zusätzliche Linsen?

Saturus

Themenersteller
Hallo Leute,

nachdem meine EOS 400D eine Zeit lang unbenutzt im Schrank lag, möchte ich wieder einsteigen in die Fotografie bzw. ich bin gerade dabei, dies zu tun. Nur leider besitze ich außer der Kit-Linse 18-55 IS II kein einziges zusätzliches Objektiv.
Die Frage ist nun, ob ich zunächst lieber in zusätzliche Objektive investieren soll, oder doch eher einen neuen Body kaufen soll. Die EOS 400D ist, was die Technik und das Auflösungsvermögen des Sensors angeht, schließlich am untersten Ende einzuordnen. Mir fehlt ein schwenkbarer Monitor, Live-View und der Sensor bietet eigentlich keinerlei Reserven für Ausschnittvergrößerungen.

Ein weiterer, zugegeben etwas merkwürdig klingender Punkt ist, dass ich gern mal an einem Workshop zum Thema Portait- und Modelshooting teilnehmen möchte und ich mir mit meinem Low-End Gerät ehrlich gesagt ein wenig lächerlich vorkommen würde.

Also, besser Objektive (eines nach dem anderen, versteht sich) oder halbwegs zeitgemäße Kamera? Wobei ich da echt bescheiden bin, mir würde eine EOS 60D reichen. Die zusätzlichen Funktionen, die die 70D bietet, benötige ich nicht. Aber beides (Linsen + neuer Body) ginge aus finanziellen Gründen nicht.
 
Ein weiterer, zugegeben etwas merkwürdig klingender Punkt ist, dass ich gern mal an einem Workshop zum Thema Portait- und Modelshooting teilnehmen möchte und ich mir mit meinem Low-End Gerät ehrlich gesagt ein wenig lächerlich vorkommen würde.

Hallo

:D Nett; gab's so eine Anfrage hier schon einmal? Anders gefragt: Wem willst Du imponieren...??? :top:

An sonst... schau mal hier...

Body oder Objektiv upgraden?

...ist in seinen Grundaussagen gut zu übertragen. Ich selber würde auch sagen... kauf eine neue Linse für die 700 Taler... etwas passendes für Portrait. Welche genau...??? Hmmm... Portrait und Modell... lichtstarkes Standardzoom vielleicht. Da wäre ich aber selber unsicher. Portrait sonst eher Festbrennweite. Ggf. noch einen Blitz...

...und mach eine GeLi dran... sieht dann schon mal "fett" aus. :D

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Coole Anfrage und irgendwie auch einer der ehrlichsten, die ich seit langem gelesen habe. :top:

Zur Ausrüstung:
Du willst dich wieder mit deiner DSLR beschäftigen und das ist gut so. Ob du nun die 400D + Kit nimmst oder eine 70D ist da völlig egal. Klar, die Zeit ist nicht stehen geblieben, aber für die Masse der von dir angedachten Bilder reicht die völlig.
Zum Workshop:
Hier würdest du bei einem guten WS-Leader erst mal lernen, was man für gute Bilder braucht und was mit deiner Ausrüstung geht, ...das mehr einer 70D oder gar KB kann bei guten Bedingungen recht klein sein. Ich würde sogar den Workshop diesbezüglich anpassen und direkte Vergleiche fördern. ;)

Fazit: Mache mal den Workshop mit und schaue dann, ob du wirklich in Technik investieren musst oder ob dir deine Ausrüstung nicht schon für deine Bilder reicht. Ggf. noch eine leichte Telelinse für so manches Portrait mit etwas mehr Abstand, ...aber warte einfach mal ab.
 
Um ganz konkret zu antworten: Ich würde erst mal bei der 400D bleiben und mit für den geplanten Workshop zwei Festbrennweiten kaufen. Um bei einem eventuellen späteren Kamerakauf nicht gebunden zu sein, sollten die auch für Vollformat taugen. Gut wäre z.B. die Kombination 35 mm + 85 mm oder 50 mm + 100 mm. Wenn du den Workshop hinter dir hast, hast du dich vielleicht schon entschieden, ob du bei APS-C bleiben oder lieber auf Vollformat umsteigen willst.
 
Hallo,

also eine Vollformat Kamera müsste es gar nichtmal sein. APS-C wäre schon okay. Was die Linsen angeht, da denke ich an das 50mm f/1.4 und an dem EF-S 10-22 hätte ich auch Interesse. Alternativ ginge auch die entsprechende Optik von Sigma, die ist nicht ganz so lichtstark wie das Canon Objektiv, dafür deutlich preiswerter. Ein Standard Telezoom stünde dann auch noch auf der Liste, müsste aber nichts besonderes sein, da ich längere Brennweiten vermutlich eher selten nutzen würde.

@Matu1804
Klar, die Zeit ist nicht stehen geblieben, aber für die Masse der von dir angedachten Bilder reicht die völlig.

Du weißt nichts über die von mir angedachten Bilder. Mir schweben Projekte im Kopf herum, da weiß ich bei einigen zur Zeit nicht so recht, wie ich die umsetzen soll, weil sie eben doch etwas aufwändiger sind. Der Hintergrund ist, dass mir eine Menge Bilder ziemlich auf den Zeiger gehen, weil ich sie als tödlich langweilig empfinde. Entenfotos im Park? Blümchen oder Kätzchen? Kleine-Hündchen Fotos? Ein No-Go für mich. Ich muss den Millionen nichtssagender Bilder im Netz nicht noch ein paar hinzufügen. Es hat auch was mit diesem "Jetzt steigst du nochmal ein, jetzt muss was richtiges her"-Gefühl zu tun. Wobei "richtig" ja auch wieder relativ ist. Aber wie gesagt, Low-End scheint mir ein wenig zu sehr am unteren Ende zu sein.

@obk:
Es geht nicht ums imponieren. Dazu müsste eine EOS auch schon einstellig sein, mit einer 5 vorneweg oder weniger. Allerdings ist das Thema Modelshooting schon ein wenig anspruchsvoller und eine 400D steht nur knapp über einer Kompaktknipse aus dem Lebensmittelfachhandel ... okay, ich übertreibe ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Leute,
* EOS 400D
* Die Frage ist nun, ob ich zunächst lieber in zusätzliche Objektive investieren soll, oder doch eher einen neuen Body kaufen soll.
* Mir fehlt ein schwenkbarer Monitor, Live-View und der Sensor bietet eigentlich keinerlei Reserven für Ausschnittvergrößerungen.
* Workshop zum Thema Portait- und Modelshooting
teilnehmen möchte und ich mir mit meinem Low-End Gerät ehrlich gesagt ein wenig lächerlich vorkommen würde.

* Also, besser Objektive (eines nach dem anderen, versteht sich) oder halbwegs zeitgemäße Kamera?
* Mir würde eine EOS 60D reichen.
* Aber beides (Linsen + neuer Body) ginge aus finanziellen Gründen nicht.

Die 400D ist eine prima Kamera, hat aber einige Einschränkungen. Hier ein paar Gedanken dazu:

Pro Objektiv:
* Für Porträts empfiehlt sich eine größere Offenblende, z. B. 50mm 1:1,4 (1:1,8 ginge auch) oder das gelobte 85 1:1,8
* Das Rauschen und der in meinen Augen zuweilen nicht so gelungene Auto-Weißabgleich lassen sich mit RAW-Format und Nachbearbeitung z. B. in Lightroom gut in den Griff kriegen.
* Der Sensor ist eigentlich noch ganz OK, wenn Du den Bildausschnitt von Anfang an gut komponierst, den Weißabgleich vernünftig wählst und ordentlich belichtest (ggf. mit +/-), dann dürfte man bei den Bildern keinen großen Unterschied sehen. Zur Übung also ganz prima, wenn es hingegen darauf ankommt, dass die Bilder sofort sitzen, dann kann es natürlich ärgerlich sein.
* Bessere Linsen bringen abgesehen von der Lichtstärke mit USM schnelleren Fokus (interessant bei Sport etc.), oft aber auch einfach schönere Farben und Kontraste.

Es gibt aber auch gute Gründe für einen neuen Body:
* Bei Objektiven mit großer Öffnung *könnte* es zu Fokusproblemen kommen, etwa durch dejustage der Kamera oder des Objektivs. Die 400D hat keinen Live-View, keine Autofokus-Feinabstimmung und einen kleinen Sucher. Daher wird es bei Dejustage sehr schwer, vernünfrig scharfzustellen.
Man müsste Kamera und Objektiv einschicken und justieren lassen. Mir ist das mit einem Sigma-Objektiv (30mm, 1:1,4 passiert)
* Der Auto-Weißableich liegt öfter daneben. Man muss den dann entweder vernünftig einstellen oder mit RAW arbeiten und nachbearbeiten.
* Die JPG-Engine der 400D ist nicht so gut, neuere Kameras bekommen gerade das Entrauschen besser hin. Auch hier kann man mit RAW und Nacharbeiten gegensteuern, wenn die ISO-Werte hochgehen.
* 2-stellige Bodies haben das extra Schnellwahlrad, mit dem man z. B. die Belichtungskorrektur oder im M-Modus die Blende einfacher ändern kann. Dies führt schnell zu besserer Belichtung.

Und außerdem:
* Gerade bei Porträts ist ein Blitz mit Verlängerungskabel zum abgesetzten Blitzen empfehlenswert
* Persönlich kann ich das Programm Lightroom zur Nachbearbeitung sehr empfehlen, es hilft über Mankos der Kamera bei Rauschreduzierung und Weißabgleich hinweg (Alternativen: DPP-Professional (kostenfrei) kann den Weißabgelich gut, für das Entrauschen gibt es auch andere Programme)

Was würde ich raten:
Wenn der Workshop mit Studio-Blitz ist, so würde ich einfach mit der bestehenden Kombi hingehen - denn hier wird in der Regel ohnehin abgeblenden bzw. man passt den Blitz entsprechend an. Wahre Kunst ensteht schließlich erst in der Beschränkung und das gute Gefühl, mit einfachem Werkzeug genauso gute Ergbenisse zu erzielen wie andere mit dickeren Kameras ist erhebend!

Im Anschluss probierst Du, wie gut mit den Ergebnissen hinkommst, ob Dir eher das Schwenkdisplay fehlt oder Brennweite und Bokeh. Du merkst, ob Du gern nacharbeitest oder die Ergebnisse lieber "out of cam" hättest.

Lightroom kannst Du im übrigen einen Monat lang testen, Digital Photo Professional ist bei der Kamera mit dabei.

Wenn Du zu Objektiven tendierst, so würde ich die in jedem Fall vor Kauf ausprobieren, um sicherzugehen, dass der Autofokus sitzt - die Möglichkeiten der 400D sind da begrenzt.

Wenn Dir der Brennweitenbereich langt und Du eher vor homogenem Hintergrund fotografierst, also Freistellung nicht das große Thema ist, dann könnte ein neuer Body eine gute Investition sein. Er bringt Dir einfachere Bedinbarkeit und bessere Möglichkeiten bei (später hinzukommenden) Objektiven mit großer Blendenöffnung. Die 50D ist übringens auch empfehlenswert, da sie im Gegensatz zur 60D über Autofokus-Feinabstimmung verfügt (aber kein Klappdisplay). Eventuell ist dann noch eine weitere Festbrennweite a la 50mm 1:1,8 drin oder etwas Gebrauchtes.

Gruß Eca
 
@Eca:

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Zur Zeit tendiere ich eher dahin, den Kauf einer neuen Kamera aufs nächste Jahr zu verschieben und mir erstmal einige zusätzliche Linsen zu kaufen.

Übrigens fotografiere ich immer in RAW, im Modus "Neutral", also sind die Bilder aus der Kamera immer ein wenig flau. Deshalb gehört der nachträgliche Weißabgleich, Nachschärfen und Farbverbesserung zu meinem üblichen Workflow.

Was die Kamera-Justage angeht: das habe ich vor 6 Wochen machen lassen, incl. Sensor Reinigung.
 
@obk:
Es geht nicht ums imponieren. Dazu müsste eine EOS auch schon einstellig sein, mit einer 5 vorneweg oder weniger. Allerdings ist das Thema Modelshooting schon ein wenig anspruchsvoller und eine 400D steht nur knapp über einer Kompaktknipse aus dem Lebensmittelfachhandel ... okay, ich übertreibe ;)

Hallo

Sieh's gelassen... wenn Du ohnehin bei APS-C bleiben würdest, wäre der Unterschied eher gering (Ausschnittvergrößerungen???). Da hast Du von neuen Linsen deutlich mehr. Das 85er/1.8 für Portrait wäre sicherlich schon einmal eine gute Wahl und ggf. noch das 17-70 von Sigma; wobei die 50er Festbrennweite auch was hat. Für einen Blitz dürfte dann das Budget aber schon zu knapp werden.

MfG
 
Zur Zeit tendiere ich eher dahin, den Kauf einer neuen Kamera aufs nächste Jahr zu verschieben und mir erstmal einige zusätzliche Linsen zu kaufen.

Ich denke, genau das ist der richtige Ansatz. Kauf Dir ein paar Linsen, nimm an dem Workshop teil und checke erst mal richtig ab, was Dir dann noch fehlt.
Vll wird es nach dem Workshop ja vll doch nächstes Jahr noch ne Vollformatkamera, wer weiß ;). Deswegen war der Rat weiter oben, gleich lieber vollformattaugliche Linsen zu kaufen, auch gar nicht so schlecht.
 
Zur Zeit tendiere ich eher dahin, den Kauf einer neuen Kamera aufs nächste Jahr zu verschieben und mir erstmal einige zusätzliche Linsen zu kaufen.

Übrigens fotografiere ich immer in RAW,... Deshalb gehört der nachträgliche Weißabgleich, Nachschärfen und Farbverbesserung zu meinem üblichen Workflow.

Was die Kamera-Justage angeht: das habe ich vor 6 Wochen machen lassen, incl. Sensor Reinigung.

Durch Deinen Workflow gleichst Du den Vorteil der bessseren Prozessoren bei den neueren Kameras aus.

Trotz Kamera-Justage würde ich bei neuen Objektiven mit der Kamera gut testen (bei Offenblende und üblichem Abstand), denn Fehlfokus beruht auf der *Kombination* Kamera-Objekti- und die verstärken zuweilsen den Fehler wechselseitig, obwohl beide noch in der Toleranz sind.
Duch einen Test baust Du da vor.

(Bei Sigma ggf. Objektiv + Kamera einsenden).

Gruß Eca
 
Hi,

ich hab mir auch erst ein besserer Objektiv und dann einen besseren Body gekauft.
Schön brav wie es hier meist empfohlen wird.
Allerdings waren nur ein paar Wochen dazwischen. ;-)

Warum?
- weil die Haptik eine ganz andere ist
- weil mir ISO 800 einfach zu wenig war
- weil auch das Handling für mich angenehmer ist
- weil es mir einfach auch mehr Spaß mit einem neuen Spielzeug macht

Also meine Empfehlung:
Wenn du es dir leisten willst: Beides
Sonst erst Objektiv - dann Body.

Ich weiß ja nicht ob ich mir das nur schön rede: Aber mir gefallen die Fotos meines 24-102 4L oder des billigen 50 1.8 an meiner 6D besser als an der 450D.

lg, Claus
 
Hi,

ich hab mir auch erst ein besserer Objektiv und dann einen besseren Body gekauft.
Schön brav wie es hier meist empfohlen wird.
Allerdings waren nur ein paar Wochen dazwischen. ;-)

Warum?
- weil die Haptik eine ganz andere ist
- weil mir ISO 800 einfach zu wenig war
- weil auch das Handling für mich angenehmer ist
- weil es mir einfach auch mehr Spaß mit einem neuen Spielzeug macht

Ja, die Haptik ist tatsächlich so 'ne Sache. Ohne Batteriegriff ist die EOS 400D eine Katastrophe, allerdings habe ich auch recht große Hände. Dieser Trend zu immer kompakteren Kameras in den unteren Klassen ist echt übel. Mit spiegellosen Systemkameras könnte ich deshalb gar nichts anfangen. Unergonomisch hoch zehn.
Die EOS 450 kann doch mehr als ISO 800? Meine 400D geht doch schon bis 1600, nach Firmware-Hack bis 3200.

Ansonsten, beides leisten wollen: ja. Beides leisten können: nein.
 
... Model-Workshop im Studio, denke mal da wird mit einer Blitzanlage gearbeitet, irgendwo mit Blende 8, da brauchst Du keine Festbrennweiten und ein Zoom ist wesentlich flexibler, im mittleren Brennweitenbereich ist das 18-135 sehr gut oder auch das Sigma 17-70 OS, ist etwas lichtsärker

Würde erstmal das Sigma kaufen, dann später eine Festbrennweite, dann erst die Kamera ersetzen ...

PS mit dem dicken Sigma und Geli sieht die Kamera gleich viel besser aus :-)

(ich war mal mit der Pansonic G5 mit kleiner Festbrennweite auf einem Model-Shootig, die anderen hatten z.B. die D800 mit fettem Zoom, da sah meine kleine aus wie ein Smart im Vergleich zur S-Klasse, hat mich aber nicht gestört und die Bilder sind trotzem gut)
 
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