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DIY Kameragurt

Syspart

Themenersteller
Moin ihr Amateure

es gibt ja schon den einen oder anderen Beitrag dazu.
Hier der meine. Mit Stahlseele als Klauschutz, er kann als normaler Vor-Dem -Bauchgurt oder als Schultergurt verwendet werden.
Und günstig war er auch, obwohl nur bester Edelstahl verbaut wurde:

-
  1. Schultergurt (SunSniper)
    - geflochtenes Nylonband 1,5 m * 1,4 = 2,1 €
    - Plastik ummantelter Nirodraht 1,5 m 1,4 = 2,1 €
    - 1 Karabiner 12 mm 2,5 €
    - 1 Ringmutter M6 2,3 €
    - 1 Dichtungsring 20mm 1,30 €
    - 1 1/4" Schraube 0,50 €
  2. Bauchgurt Erweiterung (Normaler Kameragurt)
    - 2 Karabiner 10mm 2,5 €
    - 4 kleine Sicherungsringe, hatte ich noch ich denke mal : ~ 0,50 €
  3. Schulterpolster
    - Stoff und Schaumstoff 1,- €
    - Klettband ~ 0,25 €
macht ca 14 €

Als Werkzeug benötigt man eine Nähmaschine, Schraubstock, wenn möglich 1/4" Gewindebohrer, dicke Nähnadel und eine Zange.

Wenn der Plan und die Besorgungen erst mal gemacht sind, dauert der Zusammenbau auch nicht sehr lange.
Und das meiste gibt es in dem Baumarkt um die Ecke. Außer der Ringmutter und die zöllige Schraube aus Edelstahl.
Bei der Ringmutter hatte ich zuerst die aus Gusseisen, ist halt größer und nicht so schön, aus dem Baumarkt genommen. Dann habe mir eine aus dem Web bestellen wollen. Und dann gesehen das es die Tauwerkfabrik von um die Ecke ist.
Und die Schraube bekommt man vom freundlichen Motorradschrauber um die Ecke.

Das Schwierigste war natürlich die Schraube in die Ringmutter mit der M6 Gewindebohrung hinein zu bekommen. Also der erste Ansatz war das zöllige Gewinde ganz durch zu bohren. Kostet etwas Kraft, da die Mutter ja aus Edelstahl ist, aber das ist gar nicht das Problem: Wie bekomme ich danach die Schraube von oben in das Loch und das Unten auch noch genügend Windungen in die Kamera rein gehen.
Die Lösung war dann von oben das Loch mit einer kleinen Rundfeile so lange zu erweitern, damit die Schraube schräg reingesteckt werden kann. Denn die Windungen in der Mutter sollen ja nur die Schraube fest halten. (Edelstahl feilen mit ner kleine Schlüsselfeile bringt keinen Spaß.)
Darum habe ich mir dann überlegt, das man das Gewinde gar nicht ganz durchbohrt und dann die Schraube von unten in das M6 dreht. Nachdem der Schraubenkopf abgesägt und das Gewinde auf die richtige Länge gefeilt wurde, bekommt man das nicht mehr auseinander. Und es ist sehr viel schneller als die erste Methode.

Jetzt geht alles sehr viel einfacher weiter. In dem Seil wird die Nylon Seele durch das Stahlseil ausgetauscht. Die Enden werden mit einen Takling zu einem Auge vernäht.

Für den Bauchgurt werden in den Augen die kleinen Karabiner eingenäht. Sie sind so dimensioniert das sie durch das Auge des großen Karabiners passen.

Jetzt noch das Schulterpolster genäht. Ich gebe zu ohne Übung dauert das etwas länger, aber vielleicht hilft die Gemahlin.

Und fertig ist das Schmuckstück , und ab auf die Piste testen.
Ich musste einen Takling nochmal aufmachen, da ich den Gurt zu lang gemacht hatte. Aber geht ja schnell :-)

Viel Spaß
und bei Fragen fragen
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
Nenn mich ein feiges Hühnchen, aber bei mir käme von der Ringschraube aus noch ein kleines Bändsel zu einem der "normalen" Kameragurtbefestigungspunkte, um der Schwerkraft den Spaß zu verderben, falls sich die Ringschraube doch einmal unbemerkt lockern sollte.

Und - auch, wenn es dadurch im Gebrauch ein kleines bisschen mehr klappert - ich hätte in die hübsch betakelten Augen noch zwei Kauschen eingelegt, um das Durchscheuern des Mantels auf die Dauer zu verhindern. Durch die Stahlseele im Inneren und den kleinen Radius im Auge haben die Textilfasern nicht mehr allzu viel Platz, um auszuweichen und sind recht hohen Belastungen ausgesetzt.
 
Tach zusammen,

wieso sollte sich die Schraube wieder losdrehen? Sie ist doch erstens durch den Dichtungsring "gespannt und zweitens müsste die EOS doch frei hängen, dass sie sich mehrere Drehungen rausdrehen könnte. Aber frei hängt sie ja nicht, die Kamera liegt ja am Körper an und hat so nicht die Möglichkeit sich zu drehen. Auch wird sich meiner Meinung nach der Riemen nicht verzwirbeln, da er Dank Schwerkraft unter Spannung steht.
Die einzigen Bedenken hätte ich, dass die Reepschnur in die Schulter einschneidet, wenn sich das Polster bewegt.
Habe mir auch nach dieser Methode vor über 2 Jahren so ähnliche Gurte für meine Div. Gehäuse gebaut/genäht. Da hat sich bisher noch nichts gelöst. Werde demnächst mal ein paar Fotos und auch eine Bauanleitung reinstellen.



Liebe Grüße aus Düsseldorf



der_holzwurm
 
Zuletzt bearbeitet:
wieso sollte sich die Schraube wieder losdrehen? Sie ist doch erstens durch den Dichtungsring "gespannt und zweitens müsste die EOS doch frei hängen, dass sie sich mehrere Drehungen rausdrehen könnte.

Deshalb habe ich ja das von dem feigen Hühnchen geschrieben.

Da nützt das ganze Wissen nichts, ohne zusätzliche Sicherung würde ich alle paar Augenblicke danach greifen, ob die Schraube noch sitzt. Beruhigt das Hirn ausschalten könnte ich erst mit der zusätzlichen Fangleine.
 
Nun, ich habe etwas Erfahrung aus dem Fenderbau für mein Boot. Da scheuert nur etwas durch, wenn das Seil über eine raue Stelle läuft. Und die Kamera wiegt ja auch nur ein Bruchteil.

Die Sicherung der Mutter wird durch die Gummischeibe gewährleistet. Da dreht sich nix. Ausserdem wird die Ringmutter immer nur in eine Richtung gezogen.

Mehr getüddel macht halt einen Knoten auch nicht besser. Durch den schlanken Aufbau, ist der Gurt halt besser zu bedienen.

Die zweiten Karabiner sind erst später dazu gekommen. Der SunSniper Style ist gut beim gehen. Bei einer Feier legt man die Kamera doch öfter ab.
Deshalb sollte der Gurt für beides gehen und einfach umzubauen.
 
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