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Belichtungszeit und Blende

Gast_1237

Guest
Ich muss nochmal was für euch sicher einfaches Fragen. Bin noch blutiger Anfänger...
Kann mir bitte mal jemand erklären wie das mit der Belichtungszeit und der Blende sich verhält? Ich habe gestern mit der 10d im AV Modus versucht Gänse zu fotografieren. Ein Bekannter hat mir dazu sein 300/2.8 L ohne IS geliehen. Ich habe wie gesagt auf AV (Blende 2.:cool: gestellt und abgedrückt... Es war strahlender Sonnenschein und die Gänse waren teilweise weiß. Zu Hause bemerkte ich das alle Fotos viel zu hell waren und das weiße gefieder total überstrahlt war. Dann bin ich nochmal hin gegangen und habe die Belichtungskorrektur auf -2 gestellt.... alle Fotos zu dunkel.(1/2000 Sek meistens) Habe auch mit verschiedenen Blenden versucht, 2.8-8.0
Da habe ich ja sicher irgendwas total falsch gemacht. Weißabgleich auf Auto.

Gibt es da eine Faustregel wie man z. B. Mit Blende 2.8 bei Sonnenschein richtig fotografiert. Oder taugt dazu der av modus nix? Wäre schön wenn mir das vieleicht jemand erklären könnte. Beispielbilder kann ich leider nicht zeigen da ich keinen space habe.
 
Bilder kannst Du unter Bildbesprechungen posten.

Generel : Je kleiner die Blendenzahl (2,8 ) desto mehr Licht
fällt in das Objektiv! Je größer die Blendenzahl (32) desto weniger
Licht fällt durch das Objektiv.

Das heißt wenn Du die Bledenzahl erhöht hättest, wird eine längere
benötigt.

Für den Anfang hättest Du mal mit "P" arbeiten können und erste Erfahrungen mit der Kombination Blende/Zeit sammeln können!

Schau mal unter Tips und Tricks bzw. EBV dorft sind viele Links zu den Themen. Unter anderem Fotokurse wo so etwas behandelt wird!
 
pepino schrieb:
Gibt es da eine Faustregel wie man z. B. Mit Blende 2.8 bei Sonnenschein richtig fotografiert. Oder taugt dazu der av modus nix?

Ja, "Wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8. " ;)
So hieß es früher. ;)

Nein, mal im ernst.
Mit dem Av Modus hast Du nichts falsch gemacht.
Wenn das Bild überbelichtet ist, hat die Belichtungsmessung "versagt".
Du hättest besser eine Selektivmessung auf die Gänse machen sollen.
was natürlich zur Folge haben kann, das der Hintergrund "unterbelichtet" wird.
Am besten eine ganze Belichtungsreihe schießen.

Grundsätzlich hast Du keinen Fehler gemacht.
 
Hallo,

nun, Du hast mittels Blendepriorität die größte Blende festgelegt (2.:cool:. Die Kamera wählt die dazu passende Verschlusszeit. Jetzt kann es natürlich sein, dass es so hell war das die kürzeste verfügbare Verschlusszeit für eine korekte Belichtung nicht ausreichend war. Ergo, wurde das Bild überbelichtet. Erkennen kannst Du das direkt wenn Du den Auslöser halb durchdrückst und die angezeigte Verschlusszeit (1/4000s) Blinkt. Dann musst Du entsprechen ablenden (z.B. auf 4 oder mehr) bis die Anzeige der Verschlusszeit nicht mehr Blinkt.

Probiers mal aus. Helfen könnte auch wenn Du zu diesem Thema mal die Bedienungsanleitung liest ;)

Das ganze gilt übrigens analog für die Vorgabe der Belichtungszeit wenn die passende Blende nicht im Blendebereich des Objekives liegt.

Gruß
Daniel
 
Prinzipiell hat das also nix mit einer speziellen Funktion oder Möglichkeiten einer Digitalkamera zu tun, sondern sind einfach nur fotografische Grundregeln.
Wenn die Helligkeit bei der offensten Blende und der kürzesten Verschlusszeit noch zu groß ist, wird das Bild natürlich überbelichtet.
Dann muss man eben eine kleinere Blende vorwählen (was die Kamera in der Programmautomatik automatisch macht und man aber auch dann noch mit der Override-Funktion zur gewünschet Zeit/Blenden-Kombination verändern kann).
Wenn die Helligkeit dafür nicht zu groß ist, kann es auch sein, dass die Belichtungsmessung durch das sehr helle, weiße Gefieder gegenüber der dunkleren Umgebung fehlgeleitet wird und man entweder manuell korrigieren muss oder es mit der Selektivmessung probieren kann, die nur die Bildmitte anmisst (Sternchen-Knopf).
Dann sollte schon was verwertbares rauskommen.
Wobei sehr hohe Kontraste immer einen Kompromiss erfordern, was man richtig belichtet haben will - eher die Lichter oder eher die Tiefen (was bei Film ja genauso ist). Es gibt kein Aufnahmemedium, das die Kontrastbewältigung des Auges annähernd erreichen kann .......
 
Danke, das hilft mir schon etwas weiter. Da gab es doch mal eine Faustformel glaube ich irgendwo gelesen zu haben...
Blende=...x Belichtung oder so ähnlich?
 
pepino schrieb:
Danke, das hilft mir schon etwas weiter. Da gab es doch mal eine Faustformel glaube ich irgendwo gelesen zu haben...
Blende=...x Belichtung oder so ähnlich?

wenn das so einfach wäre ... ;)
die empfindlichkeit des "films", in unserem falle des sensors, spielt ja da auch mit rein.
vielleicht solltest du dich wirklich zunächst mal mit den grundlagen der fotografie beschäftigen.
und der hinweis auf das "p"-programm war so schlecht schon mal nicht. schau die einfach mal an, welche blenden/zeit-kombinationen die kamera bei den verschiedenen situationen "vorschlägt". über das rad kannst du dir dann die anderen kombinationen, die zu einer korrekten belichtung führen, ansehen.

achso:
hier nochmal der link zu 'nem wirklich erstklassigen online-fotolehrgang:
http://www.fotolehrgang.de/
 
Wenn man natürlich extra ein hochgeöffnetes Objetiv hat, um eine sehr geringe Schärfentiefe zu bekommen (speziell bei Tele), dann geht dieser Vorteil natürlich durch das eventuell nötige Abblenden bei sehr hellem Licht wieder verloren .......
Für dese Zwecke kann man sich dann aber immer noch mit einem Neutral-Grau-Filter behelfen, den es in verschiedenen Stärken gibt und der die ins Objektiv fallende Licht eben entsprechend reduziert, so dass man mit der offenen Blende wieder arbeiten kann. ;)
 
AndreasB schrieb:
Wenn man natürlich extra ein hochgeöffnetes Objetiv hat, um eine sehr geringe Schärfentiefe zu bekommen (speziell bei Tele), dann geht dieser Vorteil natürlich durch das eventuell nötige Abblenden bei sehr hellem Licht wieder verloren .......
Für dese Zwecke kann man sich dann aber immer noch mit einem Neutral-Grau-Filter behelfen, den es in verschiedenen Stärken gibt und der die ins Objektiv fallende Licht eben entsprechend reduziert, so dass man mit der offenen Blende wieder arbeiten kann. ;)

Häh, verstehe ich nicht. Ich denke Du wirfst da was durcheinander.
Ich habe eine besonders große Öffnung bei einem Tele um eine möglichst kurze Verschlusszeit zu realisieren, auch bei nicht so tollen Lichtverhältnissen. Wenn es jetzt sehr hell ist, und ich Ablenden muss um zu einer für meine Cam möglichen Verschlusszeit zu gelangen, ist das doch ok. Ich habe ja immer noch eine sehr kurze Verschlusszeit.

Es macht auch nur sehr bedingt Sinn einen Graufilter vorzuschalten nur um mit offener Blende arbeiten zu können, ausser ich möchte die Tiefenschärfe damit bewusst beeinflussen.
In der Regel nimmt man einen Graufilter um längere Verschlusszeiten zu erhalten um z.B. fließendes Wasser oder Bewegungen in einer besonderen Form zu foten, dabei aber z.B. in meinem optimalen Blendenbereich zu bleiben.

Nur mal so prinzipiell: Ablenden muss nicht schlecht sein und Offenblende muss nicht die optimale Lösung sein ;)

Gruß
Daniel


EDIT: OOOPS, habe gerade gesehen das Du das mit der Schärfentiefe ja geschrieben hast. Damit hast Du dann natürlich recht und ich habe eigentlich nichts anderes geschrieben wie Du, nur anders verpackt. Ich lasses trotzdem mal stehen. ;)
 
Darum habe ich mich ja ausdrücklich darauf bezogen, wenn jemand ein hochgeöffnetes Objektiv hat, um eine gestalterisch sehr geringe Schärfentiefe zu haben (genau deshalb kaufen sich Profis oft solche Objektive, nicht allein wegen der höheren Lichtstärke allein) ........
Alles klar und verstanden? ;)
 
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