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Belichtungsproblem? was läuft hier falsch?

plectron

Themenersteller
Liebe Foto-Freunde

Mit meiner Canon EOS550 gelingen mir gelegentlich solche Problembilder. Gemacht sind die alle mit dem Canon 24-85 Objektiv mit Lens Hood. Die folgenden Bilder waren RAW und sind unbearbeitet von mir. Ich fotografiere meist im AV modus mit Blende 5.6 oder 8. Bei allen Bildern war es mehr oder weniger wolkig.

Bild 1 f8 1/200 ISO 200 Mehrfeldmessung
Bild 2 f5.6 1/640 ISO 200 Mehrfeldmessung
Bild 3 f5.6 1/80 ISO 100 Mehrfeldmessung
Bild 4 f5.6 1/500 ISO 100 Mehrfeldmessung

Die Bilder 1 + 4 sind komplett falsch belichtet, was ging da wohl schief? Solche passiert mir öfters in schwierigen Lichtsituationen. Wie kann ich das verhindern?

Bild 2 + 3 sind einfach sehr flau.

Viele Grüsse
plectron
 
Du hast wahrscheinlich auf den Berg bzw. die dunkle Landschaft fokussiert. Da du die Matrixmessung verwendest, wird der Fokuspunkt besonders stark gewichtet. Die Kamera versucht diesen auf Neutral-Grau zu belichten. Da die Berge eigentlich dunkler wären, brennt der Himmel aus.

Einfach über die Belichtungskorrektur gegensteuern und gezielt unterbelichten und zur Kontrolle das Histogramm anzeigen lassen. Das ist wichtiger als das eigentliche Bild und zeigt sofort etwaige Überbelichtung an.
 
Klar,das Gesamtergebnis sollte in der Cam schon passen, aber du kannst aus den Fotos noch was raus holen!
Tonwertkorrektur,etwas das Blau in den Bergen abschwächen usw...

Und warum bei den ersten beiden ISO 200, und nur Blende 5.6?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Bild 1 u. 4 hat sich die Cam bzw. der Belichtungsmesser von den dunklen Bildanteilen täuschen lassen und insgesamt zu hell belichtet. Das könnte man aber auch schon auf dem Display gesehen haben und bei sowas dann gezielt "unterbelichten". Wenn Du die RAWs hast, kannst Du noch einiges am PC erledigen.

Allerdings geben die Motive generell nicht viel her - das diesige Wetter, die schlechte Fernsicht und der blasse Himmel waren schon vor Ort bei der Aufnahme da und werden halt auch so abgebildet. Das Auge und das Gehirn lassen in solchen Situationen meist einen subjektiv besseren Eindruck entstehen, die Kamera ist jedoch gnadenlos.
Willst Du dennoch ansprechende Bilder, so kannst Du vor Ort einen Polfilter benutzen und gezielt unterbelichten. Und daheim am PC kannst Du die RAWs dann durch die entsprechenden Regler jagen, solange, bis es Dir gefällt.
 
Die Bilder 1 + 4 sind komplett falsch belichtet, was ging da wohl schief?
Solche passiert mir öfters in schwierigen Lichtsituationen. Wie kann ich das verhindern?
1 und 4 sind komplett richtig belichtet, jedenfalls kameraseitig. Die kann mit einer Belichtung keinen so großen Dynamikumfang bewältigen wie dein Auge. Darauf kannst du in mehrerlei Hinsicht reagieren.

Einmal auslösen: Du drückst ab, wenn du gerade am Ort bist, findest dich mit der Lichtsituation ab, die Bilder sehen aus, wie sie aussehen.
Mehrfach auslösen: Du machst eine Belichtungsreihe und frickelst diese am Rechner zusammen; derzeit sehr beliebt.
Einmal auslösen: Du wartest auf das Licht, das förderlich für deine Aufnahme ist; bei Landschaftsaufnahmen meist Blaue oder Goldene Stunde; mittags bei Sonne fast immer kontraproduktiv, außer du willst tiefer ins Wasser «gucken».
Einmal auslösen: Du schraubst einen Grauverlaufsfilter, womöglich nochn Polfilter, drauf.
Keinmal auslösen: Die Lichtsituation ist schlecht; du entscheidest dich, den Ausflug zu genießen.

Möglichkeiten zwei bis vier lassen sich auch kombinieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu deinem Problem an sich: Der Kontrastumfang deiner Bilder ist für die Kamera zu groß gewesen. In dem Fall (also hinterher) hilft dann nur noch in der Bearbeitung die Tiefen anzuziehen, denn es gibt momentan gar keine. Bei der Aufnahme auf das Histogramm achten!

Für die Zukunft empfehle ich (wie schon von Borge gesagt) sich mit der Belichtungskorrektur zu befassen.
 
Hattest Du den zentralen AF-Punkt gewählt? Dann schließe ich mich den Vorrednern an, die dieses Verhalten mit der Mehrfeldmessung in Verbindung bringen.

Erinnert mich z.B. an dieses Thema: https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=715982

Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass es sich auch hier um das Phänomen handelt, dass viele Canons mit Matrix-/Mehrfeld-Messung und fest eingestelltem zentralem AF-Feld zeigen: die Kamera gewichtet dunkle Motivteile um die aktiven Fokuspunkte ggf. so stark, dass übrige Bildteile (Hintergrund/Himmel) überbelichtet werden.

Probiere zum Vergleich mal mittenbetonte Integralmessung / "CWA", ob die 7D 550D dann sicherer belichtet.
Gruß, Graukater
 
Hei Leute, alles super Inputs vielen Dank an euch.

Wenn ich das Wichtigste zusammenfasse was ich bisher lese:

- Histogramm beobachen nach dem Foto und prüfen.
- Belichtungskorrektur verwenden wo notwenidig
- Darauf achten den richtigen Punkt zu Fokussieren bzw dass die richtigen Belichtungswerde an die Kamera gegeben werden

Warum ich mit 5.6 fotografiere? 90% meiner Bilder (sind immer praktisch immer outdoor) mache ich mit Blende f5.6 oder f8 weil gemäss Tests mein Objektiv dann die beste Schärfe hat. in Einzelfällen nutze ich f4 oder tiefer für Portraits oder f10 für Landschaften. Iso habe ich auf AUTO, ich weiss Schande über mich aber ich war damit eigentlich bisher recht zufrieden. Was meint ihr dazu?

Viele Grüsse
plectron
 
Also, das einzige Bild, das belichtungsmäßig daneben liegt, ist Nr. 1. Da würde eine Belichtungskorrektur -1/2 EV gut was bringen, wäre meine generelle Empfehlung für (Hoch-)Gebirgsaufnahmen. Schatten anheben geht (fast) immer, ausgelutschte Lichter kriegt man dagegen nicht mehr so gut hin, auch nicht aus RAW.

Bei den anderen Bildern hilft hingegen der Blick aufs Histogramm wenig, denn zwischen dunkel und hell liegt eine halbwegs brauchbare Verteilung, die aufs erste Ansehen nicht auffällig ist.

Nr. 2 und 3 sind halt farblich entsättigt und mit geringerem Kontrast (echt flau ist mE was anderes). Ist bei diesigem Wetter nun mal so. Kann man mit einem kleinen Eingriff in die Gradation und einer sanften Anhebung der Sättigung sehr gut korrigieren - wenn man unbedingt meint.

Nr. 4 finde ich zB gut, weil ich das gischtige/neblige von der Stimmung her sogar recht gut und typisch eingefangen finde. Und damit wären wir bei Geschmacksfragen und Co. KG:

Das eigentliche Problem ist, sehen zu lernen wie die Kamera. Der Bildeindruck, den man selbst vor Ort gewinnt, entsteht zu einem überwiegenden Prozentsatz im Gehirn. Das Sehzentrum "retuschiert" alle überflüssigen oder es irreführenden Bildinformationen weg (Nebel, Dunst, Hochspannungsleitungen...) oder hinzu (Sättigung, Dynamikausgleich) und produziert folglich ein u.a. in Kontrast, Schärfeeindruck, Sättigung und Perspektive optimiert aufbereitetes Bild. Den Filter dazu liefert eine durch Gewohnheit erlernte Seherwartung, also sozusagen ein Vorurteil über das, was sich gerade als Motiv darbietet.
Die Bilderinnerung verschiebt dann zusätzlich das Ganze noch emotional, also fügt noch die momentan empfundene Stimmung als zusätzliche Meta-Information hinzu.
Das kann eine Kamera nicht leisten, die ist - abgesehen von Eingriffen per Motivprogramm und abgesehen von ihren physikalischen Einschränkungen hinsichtlich des Dynamikumfangs und Farbbildung - nahezu 100% objektiv.
Und danmit hat man das Dilemma: Schaut man die Bilder später an, decken sich objektives Bild und die Erinnerung an den subjektiven Bildeindruck nicht mehr...
Wobei wir dann wieder bei Kontrast, Gradation, Sättigung - und was sonst noch mit tausenden Filtern und Werkzeugen per EBV möglich ist - angekommen wären, um objektives Bild und subjektive Bilderinnerung in Einklang zu bringen. Deshalb fotografiere ich persönlich immer in RAW (+JPG fürs schnelle Zeigen), da hat man die weitestgehenden Möglichkeiten.
 
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