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F Backup auf dem Meer

Schneebesen

Themenersteller
Hallo Forengemeinde,
Sehr spontan hat sich mir ein Job als Dokumentarfotograf geboten. Meine Aufgabe ist es im Repotagestil eine NGO auf dem Mittelmeer zu begleiten. Das ganze dauert bis zu 3 Monate. Nun suche ich eine 2. Kamera als Backup. Idealerweise ergänzt sie meine D750 und bietet damit neue Möglichkeiten. Finanziell stehen mir 300-400 € zur Verfügung. Es kommt also nur ein 2nd-hand kauf in Frage. Ich nutze lichtstarke Objektive zwischen 17 und 200 mm und habe für entspannte situationen auch eine analoge f80 im Gepäck. Digital fotografiere ich nu Raw mit postprozess in lr. Es kann Situationen geben, bei der meine Kamera salziges spritzwasser abbekommt oder bei starkem Wellengang andotzt.

Was würdet ihr mir raten? Es muss zuverlässig und spritzwassergeschützt sein und eine gute Bildqualität auch bei wenig Licht liefern. Meine Gedanken sind bisher bei der d7200, d800, d600/610 und d700. Ideal wäre der gleiche Akku (en el 15). Ich sehe einen Vorteil bei APS C im crop, wobei ich von mehr tele definitiv profitiere. Allerdings ist der Vorteil bei der d800 dass ich mehr Reserven im nachträglichen cropen habe (wobei ich auch noch mehr Geld locker machen muss). Die d700 ist grundsolide und liefert mir kleinere Dateigrößen - auch nicht schlecht. Die 600er ist sehr nah bei der d750 mit der ich ja sowieso sehr zufrieden bin.
Was denkt ihr? Wenn es gute Ideen bzgl. Wetterschutz gibt, dann her damit:)
Liebe Grüße, Lukas

Wichtig zu erwähnen ist, dass die kamera insbesondere beim Ausfalls der d750 und oder für harte, schmutzige oder riskante jobs genutzt werden soll.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das schreit fast nach der D7200. Ist praktisch die gleiche Kamera wie die D750, nur mit DX Sensor, der aber ebenfalls 24 Mpx hat, was als Cropkamera eben 50% Brennweitenverlängerung des Bildfeldes ohne Verlust an Megapixeln bedeutet (wenn Du also mit ihr Deine maximal 200mm Brennweite an einem Objektiv nutzt bekommst Du ein Foto, als wenn Du mit Deiner D750 ein 300m Objektiv nutzen würdest). Dafür hat sie kein neigbares Display. Ansonsten ist vieles identisch oder zumindest sehr ähnlich, Größe, Bedienung, AF Messfelder, WiFi etc.. Hatte ebenfalls beide mal, auch zusammen. Damit machst Du jedenfalls nix falsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
...beim Ausfalls der d750 und oder für harte, schmutzige oder riskante jobs genutzt werden soll.

Ohne jetzt meine Kameras unnötiger Gewalt ausgesetzt zu haben - aber selbst meine alte Canon EOS 600D (vergleichbar Nikon D5000) - habe ich schon gefroren und/oder Naß nach Astroaufnahmen ins Haus geholt. Überlebt haben das alle und wird deine D750 vermutlich auch, solange du sie nicht in Salzwasser tauchst und zumindest die Chance lässt zu trocknen.

Da du aber den Ausfall der D750 ansprichst. Eine D7200 wäre in meinen Augen kein Ersatz für die D750, da müsste dann schon eine andere FX her. Vor allem mit Blick auf die harten Einsätze, hätte ich aber die Tendenz zur D800. Die 800er fühlen sich einfach deutlich solider an, als die D750, da hätte ich also noch weniger Bedenken, was den Einsatz angeht und die Akkus passen auch. Allerdings wenn dir ein kamerainternes Backup der Bilder wichtig sein sollte, musst du für die D800 auch CF-Karten einplanen. Die D7200 hat wie die D750 auch 2 SD-Slots.
 
„d7200, d800, d600/610 und d700“

D610. Schwerer, also eine d800/700, sehe ich als Nachteil. Und zwar seit dem Moment, als mir meine d810 mit einem angesetzten afs2470f2.8 von einer Hotelbettkante (ca. 40cm) auf die Fliesen gerutscht ist. Die Bajonettfassung in der Kamera gebrochen. Das Objektiv musste neu justiert werden. Habe ich auch nicht so von Professionellen Body und Professionellen Objektiv erwartet, sondern mehr Robustheit. Wer weiß, ob dieser Schaden mit einer leichteren Kombi so immens gewesen wäre.

Insofern, mehr Gewicht bedeutet bei deiner Auswahl nicht unbedingt mehr Robustheit. Einer d800 würde ich nicht viel zutrauen.
 
Bei dem knappen Budget würde ich eine D600 nehmen (ev.610 wenn ein Schnäppchen auftaucht).
Ich sehe den Vorteil, dass sie den gleichen Akku hat wie die D750. Und sie hat neben dem selben Format auch den gleichen Sensor, so dass man im post-processing keine Rücksicht nehmen muss.
 
Wetterschutz, ich hatte beim Segeln ein Ewa-Marine Gehäuse dabei. Damit kann man sogar Tauchen.

Zweitkamera, D600/610 oder 7200. Ich habe beide und würde wohl die 7200 mitnehmen. Wegen des Cropfaktors kann man sich evtl. ein extralanges Tele sparen. Dazu ein 10-20 als SWW für die 7200. Ist klein, leicht, kostet nicht viel und kann dich Retten, wenn die D750 komplett ausfällt. Ansonsten, gleiche Akkus, gleiche Speicherkarten, passt. Für die 7200 noch ein Immerdrauf 18-140 oder so für den Notfall, dann kann nix schiefgehen.
 
Hallo & danke für die Antworten!
Die Argumente Gewicht, crop für mehr tele und auch die Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtmarkt bringen mich näher zur D7200. Aber wie sieht es bei hohen Isowerten aus? Kann die Kamera da mit FX mithalten? In Extremsituationen pushe ich meine d750 auch mal auf 12800 und bin noch immer zufrieden mit den Ergebnissen. Ich denke dass die 600er und 800 da ähnliche Ergebnisse liefern. Da mich Einsätze bei Nacht erwarten spielt dies keine unerhebliche Rolle. Welche Meinungen bestehen zu diesem Aspekt?
Viele Grüße,
Lukas
 
Die D7200 ist wie alle DX-Kameras 1 Blende schwächer als FX-Modelle in Sachen High-ISO. ISO 12.800 wären mir an DX schon deutlich zu viel.
 
Die Argumente Gewicht, crop für mehr tele und auch die Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtmarkt bringen mich näher zur D7200. Aber wie sieht es bei hohen Isowerten aus? Kann die Kamera da mit FX mithalten?

Ich kann ich die eine Blende Unterschied zwischen D750 und D7200 bestätigen. Bei DXO finden sich auch entsprechende Messwerte.

https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Nikon-D7200-versus-Nikon-D750___1020_975#tabs-2 auf Signal Rauschabstand klicken.

Wenn du z.B. ein lichtstarkes 50er dranhängst, hast du ein 1,4/ 75er. Bei hohen Isos nutzt du die Auflösung der Objektive eh nicht aus und die unscharfen Ränder fallen weg, so dass die Cropkamera kein Nachteil ist.

Bei wenig Licht und Weitwinkel hat das Vollformat Vorteile, weil es z. B. kein 1,4 15er gibt, aber ein 1,8 20er. Ansonsten kommt es speziell auf deine Objektive an welche Kombi wo führt. Der Unterschied bei den Kameras ist geringer als man denkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze die Kombi D750/D7200 ganz gern mal, gerade wenn man wenig Licht hat und einen großen Brennweitenbereich braucht. Also z.B. bei Veranstaltungen/Theateraufführungen. (D810 oder D850 lohnt sich nicht wikrlich für mich.. auch wenn ich die D750 schon mal an die Grenzen bringen kann..)

Dann hängt bei mir an der einen Schulter die D750 mit dem 24-70/2.8. Und an der anderen Schulter die D750 mit dem 70-200/2.8. Damit deckt man wegen Crop zwar nicht "durchegehend" alles an Bildwinkel von 24-200mm ab - aber man hat mit der D7200 eben noch mal klein bisschen weniger Winkel, "300mm Äquivalent". Und mit meinem 70-200/2.8 VRII sehe ich dann auch keinen echten Qualitätsunterschied, was Schärfe/Auflösung an geht.
Nur das Rauschen ist natürlich 1 EV schlechter an der D7200. Aber auch mit der D7200 kriegt man bis ISO 3200 noch sehr gute und bis ISO 6400 noch ganz brauchbare Bilder, wenn man aber eh nur kleine Bilder will (z.B. für Webseiten, Ausbelichtungen in 10x15 usw.), dann kann man mit der D7200 aber auch mal durchaus auf ISO 10 000 hoch gehen. Ohne dass man da zu viel Rauschen sieht.
 
Habe mich nun für die outsider Variante d610 entschieden. Ich konnte mich nicht mit dem verhalten der d7200 bei wenig Licht anfreunden. Zudem musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach wie gedacht ist an seriöse Handelspartner in der Bucht zu kommen. Angebote im günstigsten Gebrauchtwarensegment gab es genug, nur leider wollte sich niemand auf eine sichere Bezahlung einlassen. Deshalb habe ich die günstigere D610 gewählt. Ich bin so zufrieden mit meiner d750, weshalb ich mit ihrer etwas älteren Schwester womöglich die beste Wahl getroffen habe.
Danke für die Diskussion! :-)
Lukas
 
Dann mal herzlichen Glückwunsch zur D610!
Wenn man den etwas besseren AF der D750/D7200 nicht unbedingt braucht ist das immer noch eine sehr gute Wahl. Und D610 und D750 produzieren ja auch identisch gute RAWs bei wenig Licht (ist aber auch der gleiche Sensor verbaut..).
 
Falls du als zusätzlichen Schutz noch einen Ewa-Marin-Beutel mitnehmen willst, kann ich dir kostenlos was leihen. Eine D750 mit 2,0/35er passt gut rein. Lag jetzt fast zwanzig Jahre im Schrank, weil ich am und im Wasser meistens mit Kompaktkamera oder Camcorder unterwegs war. Mit Salzwasser ist nicht zu spaßen!

ewa750.jpg

Ansonsten, Glückwunsch zur D610, auch eine gute Zweitkamera. :) :top:
 
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