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EF/EF-S/RF/RF-S Akkus (LP-E6NH) im Vergleich: Canon vs. Nachbau vs. Fälschung

Was nutz dir die Kenntnis des exakten Stroms in der Praxis? Ich möchte meine Kamera benutzen und mich nicht an Messwerten ergötzen.
 
Die Tests zum Patona Protect LP-E6NH mit 2400 mAh angegebener Kapazität sind abgeschlossen.
Danke an dieser Stelle an @Ralph H für seine Leihgabe.
Die Kapazität ist sehr ähnlich zu den SmallRigs, aber minimal besser. Erfreulich ist, dass ein Temperatursensor verbaut ist, der auch wirklich funktioniert. Damit ist der Akku eine gute Alternative zum Original, wenn man etwas sparen will.

Außerdem habe ich noch eine zusätzliche Spalte "Ø Abweichung Ladestandsanzeige" eingefügt. Die Test-Videos hatten bei mir aufgrund des Kameralimits eine Begrenzung auf unter 30 Minunten. Ich habe nach jedem Zwischenschritt die angezeigte Restkapazität dokumentiert. Hierbei ist mir aufgefallen, dass die Nachbauten lange Zeit einen höheren Akkustand als die Originalen angezeigt haben. Erst im letzten Drittel hat sich das umgekehrt. Diese Abweichung vom Soll-Wert habe ich berechnet und wird in der Spalte entsprechend dargestellt. Dadurch zeigt sich also die Qualität der Akku-Kalibrierung. Angeblich soll sich die Kalibrierung durch vollständiges Entladen und Laden verbessern. Dies konnte ich in meinen Tests jedoch nicht nachvollziehen. Das Verhalten der Ladestandsanzeige war auch nach weiteren Ladezyklen identisch.

2023-11-27_LP-E6NH_Vergleich.png
 
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Wenn man es richtig machen will muß man richtige Konstantstromentladekennlinien aufnehmen.
Das sehe ich anders. Eine Konstantstromentladekennlinie interessiert mich als Fotograf eigentlich nicht. Ich will wissen, wie lange ich mit dem Akku fotografieren bzw. filmen kann. Das kann ich ESOs Tabelle direkt entnehmen, die Kennlinie taugt mir nur um abzuschätzen zu können welcher Akku besser ist, sie sagt mir aber nicht wieviele Ersatzakkus für die Session einpacken muss.
 
Das ist durchaus Praxisrelevant, denn der mechanische Verschluss braucht ausreichend Strom 12FPS zu erreichen, >60% und wenn wir bei 80% bei einem Nachbau starten, ist eben eine R5/R6 nur zwischen 60 und 80% mit 12 FPS zu gebrauchen und regelt danach runter. Beim original Canon sind es eben 60-100%, das erhöht für mich in der Praxis den nutzbaren Bereich um 100%. Wer also auf hohe FPS Zahlen mit Mechanischem oder Teilelektronischen Verschluss angewiesen ist, ist mit dem original Akku wesentlich besser aufgestellt. Dazu hatte ich bereits vor ca. 2 Jahren einen ausführlichen Blogeintrag geschrieben, der genau dieses Thema aufgreift. Vielen Dank für diese wichtige Diskussion hier.
 
@ESO > Vielen Dank für deinen Test! Hatte tatächlich auch überlegt, dir mal einen meiner Patona Protect zu schicken, aber da kam mir wohl @Ralph H zuvor. Bin überrascht, dass die Patona auf dem Papier mehr Kapazität haben und tatsächlich kürzer halten. Da ich für den Preis eines Canon LP-E6NH gleich zwei Patona Protect bekomme, werde ich wohl auch zukünftig zu den Patona greifen. Wäre interessant zu wissen, wie sehr deren Kapatität mit der Zeit abbaut. Du hast vermutlich immer nach 30min die Aufnahme neu gestartet, oder? Würde dann mal meine alten LP-E6/NH (3 Jahre) gegen meine auch viel benutzten Patona Protect testen (2 Jahre). Oder ich schicke sie dir per, insofern du dir nochmal den Aufwand machen möchtest... :p
 
Auch von mir ein Danke an ESO. Wie sich die Patona nach einiger Zeit des Gebrauchs schlagen, wäre natürlich auch interessant.
Radomir hat natürlich Recht wenn er anmerkt, dass die verminderte Kapazität auch Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Serienbildfunktion haben wird. In welchem Maße das relevant wird, muss die Erfahrung zeigen. Testen möchte ist das aber nicht gezielt, so böse bin ich dem Verschlüssen meiner Kameras nicht.
Den Patona habe ich mir auch primär als "Jackentaschenakku" gekauft, also für die Situationen wo ich nur mit Kamera und ohne Tasche unterwegs bin. Diese Akkus waren schon mehrfach zumindest kurzfristig nicht mehr auffindbar und da ist es deutlich entspannter gedanklich 35 statt 100 € abzuschreiben.
 
Früher hatte ich auch zwei der roten Baxxter Akkus. Keiner der beiden hielt länger als zwei Jahre bei normaler Nutzung. Die originalen Canon Akkus halten - auch über die Jahre der Nutzung - deutlich länger.

Mein Fazit: Halber Preis, aber nicht mal die Hälfte in Lebenszeit. Da kaufe ich mir dann doch lieber die Originale, auch aus Gründen der Nachhaltigkeit.
 
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Früher hatte ich auch zwei der roten Baxxter Akkus. Keiner der beiden hielt länger als zwei Jahre bei normaler Nutzung.
Das kann ich so nicht bestätigen. Ich nutze Original Canon, Baxxtar-, Patona-, Weiss- und Ansmann-Nachbauten seit mehreren Jahren und habe da keine negativen Ausreisser.
Wenn man da nicht das Allerbilligste kauft kann man durchaus ein paar Euro sparen.

Freundliche Grüße
Thomas
 
Ich hatte schon mehrere der ganz billigen LP-E6, zumindest hatte ich den Namen des Herstellers noch nicht gehört. Ich habe sie aber nie selbst gekauft sondern immer zusammen mit gebrauchten Kameras bekommen, ausgefallen ist keiner von denen. Ausfälle hatte ich bislang nur bei Nachbauen des NB-3L, die waren alle recht schnell tot. Einige der originalen Canon leben heute noch, nach über 20 Jahren.
 
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Pantona habe ich auch, die Leistung ist aber bei den zwei Akku-Modelle, die ich habe, definitiv unter der jeweiligen Canon Originalleistug. Da ich die aber nur als Notfallreserve habe ist das OK.
 
Mal wieder eine kleine Erfahrung - sogar älterer LP-E6N (ohne H) - beim heutigen Shooting: Dieser Akku hat nur noch einen Balken (in rötlich oder bräunlich) in meiner R5.

Den LP-E6N lud ich auf, shootete gute drei Stunden (zeigte den beiden Mädels auch oft die Bilder). Jetzt hat er noch 38% - bei 1744 Aufnahmen. Als Speicherkarte hatte ich (gleich zum Testen, weil nagelneu) eine extrem schnelle Angelbird AV PRO CFexpress MK2 2TB drin und als Backup eine 512er SSD. (Als ich mittendrin mit 20 Bildern pro Sekunde aufnahme, nahm ich diese extreme Bremse allerdings raus.)

Kurz und gut: Diesel locker 4 oder 5 Jahre alten Akku (den kaufte ich damals zur EOS R und nutzte ihn reichlich) bin ich extrem zufrieden.

.
 
Was mich an den Original Canon Akkus extrem nervt ist die hohe Selbstentladung. Und das ist egal ob LP-E6 oder LP-E6N oder LP-E19. Ich habe zwei LP-6NH Patone Protect in einer Fotofalle im Wald über den Winter seit Anfang November draussen und die sind noch nicht einmal bei 50%. Meine beiden Canon LP-E6N sind nach drei Monaten ohne Nutzung bereits wieder leer.
 
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