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AF Feinabstimmung Tamron 70-200 G2

yo_eddie

Themenersteller
Hallo zusammen,
ich habe ein "Problem" mit meinem Tamron 70-200 G2 bzw der AF Feinabstimmung. Nachdem ich das Objektiv gekauft hatte, ergab die erste Justage (Median aus 15 "Messungen" je Brennweite und Distanz) bei F2.8 für die einzelnen Brennweiten Werte, die so gar nicht zueinander passten. Da das Objektiv auch noch dezentriert war und Einschlüsse (Staub und ein Haar) im Objektiv zu sehen waren, habe ich es eingeschickt.
Eine erneute AF Justage ergab für die Brennweiten 70 bis 135mm kleine Werte (0 bis 3), bei 200mm jedoch +18.
Nun habe ich die Werte per Tap In Konsole eingetragen nochmal die automatische AF Abstimmung aktiviert. Bei 200mm und F2.8 passt es, abgeblendet auf F4.0 erhalte ich jedoch - 17. Blende ich auf 4.5 ab, schlägt die Messung fehl, da vermutlich der Korrekturbereich überschritten wird.

Frage: Kann die AF Feinabstimmung grundsätzlich nur mit offener Blende erfolgen bzw ist die Abweichung beim Abblenden normal?
 
Das grundlegende Problem des Phasen-AF mit lichtstarken Objektiven ist,
dass die Messbasis einer Lichtstärke von f/5.6 entspricht.
Folglich sollte man bei der Fokus-Kontrolle per LiveView das Objektiv auf f/5.6 abgeblendet haben, um gleiche Voraussetzungen zu haben.
Da viele Objektive wegen Unterkorrektur der spärischen Aberration (Stichwort: FOKUSSHIFT) bei Offenblende ihren Fokus verschieben,
wäre es natürlich gut, wenn man bei der AF-Feineinstellung im Objektiv unterschiedliche Korrekturwerte bei f/5.6 und Offenblende einspeichern könnte - ob das bei den TAP-IN-Konsolen möglich ist, weiß ich nicht.
 
Wie ist denn Dein Schärfeeindruck nachdem es bei Tamron war? Unscharf? Müsste es ja bei +18 sein. Musstest du es daher nach dem Tamron Aufenthalt nochmal justieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das grundlegende Problem des Phasen-AF mit lichtstarken Objektiven ist,
dass die Messbasis einer Lichtstärke von f/5.6 entspricht.
Folglich sollte man bei der Fokus-Kontrolle per LiveView das Objektiv auf f/5.6 abgeblendet haben, um gleiche Voraussetzungen zu haben.
Da viele Objektive wegen Unterkorrektur der spärischen Aberration (Stichwort: FOKUSSHIFT) bei Offenblende ihren Fokus verschieben,
wäre es natürlich gut, wenn man bei der AF-Feineinstellung im Objektiv unterschiedliche Korrekturwerte bei f/5.6 und Offenblende einspeichern könnte - ob das bei den TAP-IN-Konsolen möglich ist, weiß ich nicht.

Danke für deine Antwort. Bei 5.6 schlägt die automatische AF Korrektur fehl. Da das Objektiv meistens in der Halle (ok, zur Zeit natürlich eher nicht...) eingesetzt wird, ist für mich 2.8 die relevante Blende und deshalb habe ich die Korrektur auch offen durchgeführt.
Die Tap In Konsole bietet keine Möglichkeit, nach Blende zu justieren.
 
Wie ist denn Dein Schärfeeindruck nachdem es bei Tamron war? Unscharf? Müsste es ja bei +18 sein. Musstest du es daher nach dem Tamron Aufenthalt nochmal justieren?

"Eindruck" ist immer sehr subjektiv. Daher habe ich die AF Korrektur mit dem gleichen Aufbau (Testchart an der Wand, helles Tageslicht) wiederholt, um vergleichen zu können.
Wie gesagt - der Unterschied zwischen 2.8 und 4.0 fällt halt sehr auf. Bei 2.8 beträgt der Wert +18, bei F4.0 dagegen -17. Da kann irgendwas nicht stimmen.
 
Blende ich auf 4.5 ab, schlägt die Messung fehl, da vermutlich der Korrekturbereich überschritten wird.
Das könnte daran liegen, dass du im Objektiv schon eine starke Korrektur in der anderen Richtung eingestellt hast.

Bei einem so starken Focus Shift musst du einen Kompromiss finden. Wenn das Objektiv optisch korrekt justiert ist, dann sollte sich eine Einstellung finden lassen, bei der bei Offenblende das Motiv gerade noch am Hinterende des Schärfebereichs liegt und bei 5,6 am Vorderende des nach hinten gewanderten Schärfebereichs. Wenn auch das nicht klappt, schick das Objektiv nochmal ein.

Eine optimale Einstellung für offen und abgeblendet wirst du nicht finden.
 
Eine optimale Einstellung für offen und abgeblendet wirst du nicht finden.

Danke für deine Antwort. Bezieht sich der Satz auf einen im Objektiv eingestellten relativ hohen Korrekturwert?
Der ist in der Tat recht hoch (18), laut Tamron Service aber natürlich vollkommen unbedenklich :rolleyes:
 
Ich würde die Justage bei Tamron reklamieren und nicht selber irgendwie versuchen einen Kompromiss zu finden, der Dich am Ende dann doch ärgert. Meine Erfahrung mit Tamron sagt mir, dass die das vernünftig können.
Grüße
 
So, ich habe nochmal mein 18-140 in verschiedenen Brennweiten und Blenden (offen bis 12) durchgespielt - da schwanken die Korrekturwerte kaum. Liegt also eindeutig am Objektiv.
Ich werde da nochmal anrufen...
 
Danke für deine Antwort. Bezieht sich der Satz auf einen im Objektiv eingestellten relativ hohen Korrekturwert?
Der ist in der Tat recht hoch (18), laut Tamron Service aber natürlich vollkommen unbedenklich :rolleyes:
Ich kenne das Tamron nicht. Es gibt aber einige Objektive (wie das Nikon 70-200 VR II), bei denen bei längster Brennweite eine kräftige Fokusverschiebung beim Abblenden auftritt.

Wenn das beim Tamron auch so ist (was ich mangels Tamron nicht weiß), dann solltest du per Tap die 200 mm bei 4 oder 5,6 kalibrieren. Dann hast du bei der Feinabstimmung der Kamera genug Spielraum um den besten Kompromiss zu finden.
 
Nein, tritt dort nicht auf...
Doch, das tut es. Das 70-200 VR II hat bei 200 mm einen deutlichen Focus Shift. Ich habe vier Exemplare ausprobiert, zwei davon zu Nikon eingeschickt und einen längeren E-Mail-Austausch mit Nikon dazu geführt. Das ist so, und Nikon kann es nicht ändern.

Da sich das Tamron des TO auch so verhält, würde ich nicht davon ausgehen, dass Tamron das ändern kann. Versuchen kann man das natürlich, aber Focus Shift ist nun mal ein Problem bei DSLR.

Testchart an der Wand ist kein gut geeigneter Aufbau. Auf der Nikon-HP gibt es eine einfach gestrickte Empfehlung dazu oder man orientiert sich an Lenscal u.ä.
Auch noch wichtig: Der Test sollte bei gutem Tageslicht durchgeführt werden, keinesfalls bei Kunstlicht, und nicht im Nahbereich. Es kann sein, dass im Nahbereich Abbildungsfehler (wie sphärische Aberration) auftreten, die im mittleren und großen Entfernungsbereich nicht vorhanden sind. Ich würde bei längster Brennweite 4-5 m nehmen.
 
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