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135 2 DC statt 85/1.8 und 70-200

Gast_436279

Guest
Hallo liebes Forum,

ich fotografiere seit einiger Zeit, verbunden mit viel Spaß und tollen Brautpaaren, Hochzeiten.
Eigentlich bin ich nicht darauf aus, ständig das beste und neueste Equipment zu nutzen, solange es meinen Ansprüchen und den Situationen in denen ich fotografiere genügt und ich mich darauf verlassen kann.
Trotzdem möchte ich im Telebereich gern etwas Veränderung und das, ohne viel Geld auszugeben. Also: Für eine Neuanschaffung muss etwas anderes aus der Fototasche gehen. Die Hochzeitsfotografie ist für mich eine Nebentätigkeit und so kann und will nicht ständig investieren.

An Kameras und Objektiven nutze ich meine D700er, ein Samyang 14/2.8, ein AF-S 50/1.4, ein AF-S 24-70/2.8 (damit mache ich auf den Hochzeiten die meisten Fotos), ein AF-S 85/1.8 und ein Tamron 70-200/2.8 (ohne VC).

Alles tolle Linsen und trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden:

- Das AF-S 85/1.8 ist klasse, ich glaube, ich habe auch ein Spitzenexemplar erwischt. Sehr genauer Fokus, scharf und sehr gute Auflösung im gesamten Bildfeld (was mir nicht so wichtig ist). Das Bokeh könnte meiner Meinung nach aber noch etwas schöner sein, gerade bei einem Tele-Portraitobjektiv. Es ist klasse, keine Frage, aber wirklich cremig weich ist es nicht.

- Mein Tamron 70-200/2.8 bildet auch sehr gut ab, an meinem Modell kein Fehlfokus etc. Es ist mir aber oft zu laut. Der Fokus surrt doch hörbar, was z.B. in der Kirche etwas nerven kann. Außerdem dauert es in ungünstigen Lichtsituationen oft zu lang, bis es den Fokus gefunden hat. Dadurch eine Ringübergabe zu verpassen möchte ich mir nicht leisten. Meine AF-S Objektive sind hier ein ganzes Stück besser.
Und dann sind die 70-200er ja auch ganz schöne Brocken. Ich habe lieber etwas kleinere Objektive an meiner Kamera. Deshalb kommen andere 70-200er hier als Ersatz eigentlich nicht in Frage.

Nun dache ich daran, die beiden Objektive durch ein 135er zu ersetzen. Bei Nikon bleibt mir da das 135 D.C. AF sollte unbedingt sein.
Was ich an Fotos von dem Objektiv gesehen habe, gefällt mir sehr gut! Die Brennweite wäre auch super. Über 150mm bin ich beim 70-200 nur selten. Und die Lücke zwischen 70mm vom 24-70 und 135mm wäre auch kein Problem.

Was erwarte ich also vom 135 D.C.:

- Ein „besseres“, weicheres Bokeh als beim AF-S 85/1.8 und das auch ohne die Verwendung des D.C.
- Eine klasse Wiedergabe von Hauttönen an der D700.
- Ein Fokus, der genauso treffsicher ist, wie jener des AF-S 85/1.8 und damit besser als der des Tamron 70-200.
- Ein leiser AF, möglichst so leise wie bei meinen AF-S Linsen.
- Zuverlässigkeit (!!!)

Jetzt habe ich gleich im ersten Beitrag so viel geschrieben, aber vielleicht hat ja trotzdem jemand Lust alles zu lesen und mir zu antworten.

Also, was denkt ihr, würde das 135 D.C. meine Erwartungen erfüllen? Wo nicht?

Was fällt euch generell zu dem Wechsel ein?

Und wie schneidet das 105 D.C. im Vergleich ab?


Am meisten würden mich Meinungen und Erfahrungen von jenen interessieren, die alle drei genannten Objektive aus eigener Erfahrung kennen und vielleicht sogar im Bereich Portrait und Reportage genutzt haben.

Danke, danke!
…und viele Grüße
 
Bzgl. eines möglicherweise "weicheren" Bokeh hilft dir vielleicht das wirklich sehr nützliche Tool howmuchblur weiter. Damit kannst du gleich große Bildabschnitte hinsichtlich der Hintergrundunschärfe bezogen auf unterschiedliche Brennweiten, Blenden und Motiv-Hintergrund-Abstände vergleichen. Für das 85mm vs. 135 mm z.B.

  • 85mm f/1.8 vs. 135mm/f2 vs 200mm f2.8 vs. 105mm f2 für ein Kopf-Schulter-Porträt 0,9 x 0,6m: Vergleich

Wenn ich die Ergebnisse richtig interpretiere bekommst du mit dem 135er an FX eine etwas bessere Freistellung hin. Der Vorteil des 135er wird umso deutlicher je weiter deine Motive vom Hintergrund entfernt stehen. Ab 10m Motiv-Hintergrund-Abstand ist das 135mm-Objektiv deutlich im Vorteil. Interessant ist auch, dass ab 20m Motiv-Hintergrund-Abstand dein 200mm f2.8 das 135er "schlägt". Das 105er bleibt deutlich hinter dem 135er zurück, stellt aber immer noch etwas besser frei als das 85mm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey,

vielen Dank für deine Antwort und deine Ausführungen!
In Puncto "Bokeh" kommt es mir allerdings weniger auf die Freistellung als auf die Qualität der Unschärfe der entsprechenden Objektive an.

Viele Grüße
 
Hey,

vielen Dank für deine Antwort und deine Ausführungen!
In Puncto "Bokeh" kommt es mir allerdings weniger auf die Freistellung als auf die Qualität der Unschärfe der entsprechenden Objektive an.

Viele Grüße

Ich bin eher ein Freund der messbaren Größen :) Bokeh-Qualität ist ja auch sehr subjektiv. Schlechter wird das 135er mit seinen 9 Blendenlamellen sicher nicht sein (das 85er hat 7, das f1.4 hat ebenfalls 9). Aus erster Hand kann ich zumindest berichten, dass das 85mm f1.4 eine wahnsinnige Cream-Mashine ist. Ich halte das Bokeh des 1.4er für noch einen Ticken besser als das des 1.8er (verglichen bei gleicher Blende, z.B. f2). Aber das stand ja nicht zur Diskussion.
Mal sehen, was Leute aus erster Hand zum 135mm DC vs. 85mm f1.8 berichten können.
 
Wenn ich die Ergebnisse richtig interpretiere bekommst du mit dem 135er an FX eine etwas bessere Freistellung hin. Der Vorteil des 135er wird umso deutlicher je weiter deine Motive vom Hintergrund entfernt stehen. Ab 10m Motiv-Hintergrund-Abstand ist das 135mm-Objektiv deutlich im Vorteil.

Das verlinkte Tool wird dem DC-Nikkor wohl kaum gerecht.

Die Defocus-Control läßt eine direkte Steuerung des (Un-)Schärfeverlaufs außerhalb der Schärfeebene zu. Das läßt sich mit einem normalen Objektiv nicht nachbilden. Die Ergebnisse unterscheiden sich ganz erheblich.

Informativer, auch zu den optischen Basics, ist evtl. dieser Link: http://www.stacken.kth.se/~maxz/defocuscontrol/

Das Problem: Die Wirkung des DC kann im Sucher nicht zuverlässig beurteilt werden. Außerdem muss man evtl. seine Arbeitsweise umstellen. Objekte im Vordergrund, durch die bei "normalen" Gläsern bildnerisch Tiefe erzeugt wird, sind zB mit einem DC in der Regel absolutes no go.
 
Ich dachte eigentlich schon, dass ich mit meiner Antwort "on topic" war:

- Ein „besseres“, weicheres Bokeh als beim AF-S 85/1.8 und das auch ohne die Verwendung des D.C.
(Hervorhebung von mir)

Aber ja, du hast natürlich recht, dass man mit Hilfe von DC noch deutlich mehr erreichen kann als über die Brennweite/Blende/Motivabstand/Motiv-Hintergrund-Freistellung. Aber danach war ja hier nicht gefragt.
 
Meine Erfahrung in der Hinsicht:

Das 85/1.8 (ich habe das D, für das G soll das aber auch in etwa gelten) ist knackscharf. Das AF-S G steht im Ruf vielleicht nicht ganz so scharf zu sein, aber etwas besser in Sachen Aberration dazustehen und es hat abgerundete Blenden-Lamellen. Eins davon in der Tasche zu haben ist auf jeden Fall ein guter Plan.

Zum "alten" 70-200 von Tamron kann ich nichts sagen, da habe ich das neue Nikkor. Super Ding, aber oft zu groß und schwer, ich benutze meins kaum.

Dann ist da das 135/2 DC (nebenbei auch Stangen-AF, das wird eher nicht leiser als dein 70-200, aber vielleicht schneller), das in meinem Fuhrpark das neueste ist. Das ist ein schönes Objektiv, aber es ist gewöhnungsbedürftig. Ich habe einen Brief von Nikon, der meinem Exemplar exzellente Abbildungsleistung bescheinigt, aber es kommt weder an das 85er noch an das 70-200 ran wenn es um die Schärfe geht. Gegen-, Seiten- oder Streulicht kann es garnicht, da produziert es sofort saftigen Bloom und mit Kontrast ist nicht wirklich zu rechnen. Zu dicht an der Nahstellgrenze sollte man sich auch nicht bewegen. Die DC… offen gesagt habe ich ein paar mal damit gespielt, aber so richtig warm bin ich mit den Resultaten bisher nicht geworden bzw. ich habe noch keine Situation gehabt, in der diese Funktion wirklich was geändert hätte. Wenn man aber mal ein paar Meter Fokusdistanz hat, sich etwas von der Offenblende entfernt, aufs Licht achtet, und den Autofokus eingestellt hat bzw. manuell per Liveview (oder Prismenscheibe) fokussiert, ist das Ding richtig, richtig gut und malt dir auch "ohne DC" und auf Distanz noch ein Bokeh, in das man sich reinlegen will.

Aber kurzum: ich würde das 85/1.8 auf jeden Fall in der Tasche behalten, weil es besser mit widrigen Situationen klarkommt als das 135/2. Für Portraits unter eher kontrollierten Bedingungen ist das 135er natürlich schön, aber es hat halt Problemchen, mit denen man erstmal umgehen lernen muss. Das Objektiv ist IMAO eher ein Spezialist als eine Allround-Festbrennweite.

Ein paar Beispielchen mit dem 135/2 an einer D7000 (alle f/5.6!):

 
Zuletzt bearbeitet:
Na schön, dann etwas ausführlicher:

- Ein „besseres“, weicheres Bokeh als beim AF-S 85/1.8 und das auch ohne die Verwendung des D.C.

Das Bokeh ist größtenteils Geschmackssache. Ohne Verwendung des DC halte ich eine Anschaffung allerdings für Geldverschwendung. Das DC nennt sich zwar King of Bokeh (135) bzw. Prince of Bokeh (105), aber ohne DC ist es fast wie jedes andere leichte Tele in Doppel-Gauß-Konstruktion auch.

- Eine klasse Wiedergabe von Hauttönen an der D700.

Die Tonwiedergabe ist absolut überwiegend Sache der Kamerabstimmung. Alle Nikon-Objektive sind untereinander in etwa auf gleiche Farbwiedergabe "geeicht".

- Ein Fokus, der genauso treffsicher ist, wie jener des AF-S 85/1.8 und damit besser als der des Tamron 70-200.

Die Treffsicherheit des AF hängt in erster Linie vom Modul in der Kamera ab. Die Gesamttrefferquote ist nach meiner Erfahrung nicht höher, als bei anderen Gläsern. Ich kann das zumindest für das 70-200/2.8 VRII, das Tammi 70-200 und ein 85/1.8D an einer D3X bzw. D610 einschätzen.

Die Crux des Tammi ist der schnarchlahme Motor.

Die DC-Nikkore haben halt Stangenantrieb mit allen damit ggü. AF-S verbundenen Nachteilen (etwas höhere Fehlerquote beim Ansteuern des Schärfepunkts, kein händischer Eingriff in die Fokussierung möglich) und Vorteilen (deutlich schneller als das AF-S 85/1.8)

- Ein leiser AF, möglichst so leise wie bei meinen AF-S Linsen.

Der AF ist halt so leise oder laut, wie halt ein Stangenantrieb-AF sein kann. Das ist kein sst-sst wie beim AF-S, sondern ein bss-bss ggf. mit deutlichem Endanschlag.

- Zuverlässigkeit (!!!)

Mechanisch dem Tamron und dem AF-S deutlich überlegen.

Aaaaber es ist zu bedenken: Ein Stangenantrieb kann prinzipbedingt nicht justiert werden.

Was fällt euch generell zu dem Wechsel ein?
Wenn du den DC nicht überwiegend nutzen willst: Fragwürdig.

Der "Gewinn" durch die etwas längere Brennweite ggü. dem 85er ist nicht so signifikant, als dass sich der Mehraufwand wirklich lohnt.

Aus dem Grund habe ich mich auch (für mich persönlich) gegen eine Anschaffung entschieden: Ich hole mir das Teil leihweise, wenn ich ganz genau weiß, dass ich den DC einsetzen will.

Und wie schneidet das 105 D.C. im Vergleich ab?

Das Ergebnis ist ziemlich das selbe, nur mit einem etwas weiteren Bildwinkel.

@tuxyso

Vllt. hätte ich formulieren sollen: Die Fragestellung wird dem DC-Nikkor nicht gerecht. Man kann halt ein DC-Nikkor nicht mit einem stinknormalen 135er (oder 105er) vergleichen. Insofern wird das verlinkte Tool dem DC-Nikkor halt nicht gerecht.

Der Einsatz eines DC-Nikkors ohne Verwendung des DC macht eben eigentlich gar keinen Sinn. Wenn ich das Bokeh schon steuern kann, dann tue ich das doch auch. Es sei denn ich brauche/will gestalterisch kein "cremiges" Bokeh, weil ich dokumentarisch bei F/8-F/11 fotografiere (so wie ich überwiegend mit dem leichten Tele).
 
Dann sage ich dazu auch noch was:

- Eine klasse Wiedergabe von Hauttönen an der D700.

Ich habe per Colorchecker ein Tageslicht-Profil für das 135er gemacht. Der Unterschied zwischen dem speziellen Profil und dem Standard von Adobe ist minimal, mit Profil werden die Bilder nur etwas flauer und gesättigte Rot/orange und Cyan-Töne verschieben sich etwas.

(*hust* wenn du Hauttöne willst, geh zu Canon, Nikon macht eher in Grün ;))
 
Man kann ja das Fuji S5 -Profil draufmachen, wenn man schöne Hauttöne möchte.
Das AF-S 85/1.8 ist in seiner Klasse wirklich ne tolle Optik ohne echte Schwächen. Und auch der AF ist in der Nachführung meist völlig ausreichend und führt sehr sicher nach, sicherer als das gefühlt schnellere AF-D 85/1.8 (ich kenn beide). Und es ist scharf, selbst bei 1.8, das Bokeh ist ziemlich gut und für Gegenlicht ist es kaum empfindlich, sodass ich die Plastik-Geli überhaupt nicht nutze.
Das 135/2 ist dagegen eben ne olle Optik, mit schon genannten Schwächen. Nur wenn alles passt, setzt es sich ab. Mir sind die beiden DC-Optiken bissl zu teuer, im Gegensatz zum ähnlich gebauten 180/2.8
Schwer zu sagen, ob du mit dem 135er glücklich wirst, aber ansonsten fällt mir auch keine Alternative in dem Bereich ein, sodass ich zwischen 85 und 180mm ne große Lücke habe. Wie mein Vorredner schon schrieb, geh zu Canon. Z.B. eine 6d und dann dazu das sehr günstige 100/2 oder das unglaublich gute 135mm:top: Aber wer weiß, was es dann bei den Roten wieder nicht gibt.
Gut wäre auch das stabilisierte Makro 105mm, das schöne Bokeh kommt dann aus der Bildbearbeitung;) Ich mach´s teilweise so z.B. mit einem 1,79€-Programm (big aperture für apple).
 
Zuletzt bearbeitet:
Was nebenbei auch interessant ist: das Zeiss 135/2 ist im Vergleich zum Nikkor nicht mal so extrem teuer, aber wenn man da in der 1:1-Ansicht meckert ist es ein Benutzfehler :D.
 
Meine Erfahrung in der Hinsicht:
Das 85/1.8 (ich habe das D, für das G soll das aber auch in etwa gelten) ist knackscharf. Das AF-S G steht im Ruf vielleicht nicht ganz so scharf zu sein

Meines Wissens ist das AF-S 85mm f1.8 eines der schärfsten Nikon-Objektive, die momentan auf dem Markt sind, zumindest für DX. Für FX ist es dem AF-D deutlich überlegen, s.

DxOMark-Vergleich

Ich weiß, dass das AF-D viele Fans hat, für mich ist es haptisch ein Totalausfall, hat einfach keinen Spaß gemacht damit zu fotografieren. Ich glaube ich habe es genau einen Monat gehabt :)
 
Ich hatte das 70-200/2.8 VRII an der D700, habe es mitsamt dem 180/2.8 abgegeben und mir das 135/2 geholt. Warum?
Genau wie bei dir waren die BW über 150mm eher Mangelware und das 70-200 ist halt einfach ein Klotz, das kann man drehen und wenden wie man will.
Mit dem 135/2 DC bin ich absolut zufrieden, wenn deine Hochzeiten nicht schneller als Kinder sind, dann solltest du keine Probleme haben. Abgesehen davon hast du mit f2 eine einzigartige Bildwirkung, mit f2.8 brachiale Schärfe. Ein geniales Objektiv.


Styxx
 
Anstatt dem 135/2.0 DC bzw. 85/1.8 ein 105/2.8 VR AF-S Micro. Letzteres ist jedenfalls die eindeutig universellere Variante und liefert von nah bis fern tolle Ergebnisse obendrein.

Ein 70-200 VR ist sicherlich ein tolles Teil, sofern man es braucht, aber eher nichts für just for fun.
 
. Wenn es allerdings um die ultimative Freistellung / Bokeh geht, bleibt es hinter allen drei genannten Objektiven 70-200 f2.8, 135mm DC und 85mm f1.8 zurück.

:confused:

Unabhängig vom Motivabstand?
Unabhängig von der Brennweite?
Unabhängig vom Abstand zwischen Motiv und Hintergrund?
Auch im Nahbereic?
 
:confused:

Unabhängig vom Motivabstand?
Unabhängig von der Brennweite?
Unabhängig vom Abstand zwischen Motiv und Hintergrund?
Auch im Nahbereic?

Es geht noch hier um Standard Porträt-Fotos und nicht um Makro-Aufnahmen. Schon klar, dass der Hintergrund schön unscharf wird, wenn du nah rangehst.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass du die Info oben übersehen hast: Ich habe in meinem allerersten Beitrag ein Tool verlinkt, mit dem du genau die von dir benannten Parameter gegeneinander abwägen kannst:

howmuchblur.com 85 f1.8 / 105 f2.8 / 135 f2.0 / 200 f2.8

Dabei siehst du dann auch schön, dass das 105er Macro im Vergleich am schlechtesten ist, sofern es dir ausschießlich um maximale Freistellung geht und die porträtierten Personen immer gleich groß abgebildet werden sollen. Sicher wirst du im Nahbereich eine wenige Zentimeter große Blüte mit einem Markro-Objektiv besser freistellen können als z.B. mit dem 135 DC, das eine minimale Fokusdistanz von 1,1m hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke und soviel zur Theorie. Dabei könnte ich wetten, dass anhand von bildlichen Beispielen Außenstehende eine Zuordnung bestenfalls nur erraten könnten.
 
Es geht noch hier um Standard Porträt-Fotos und nicht um Makro-Aufnahmen. Schon klar, dass der Hintergrund schön unscharf wird, wenn du nah rangehst.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass du die Info oben übersehen hast: Ich habe in meinem allerersten Beitrag ein Tool verlinkt, mit dem du genau die von dir benannten Parameter gegeneinander abwägen kannst:

howmuchblur.com 85 f1.8 / 105 f2.8 / 135 f2.0 / 200 f2.8

Dabei siehst du dann auch schön, dass das 105er Macro im Vergleich am schlechtesten ist, sofern es dir ausschießlich um maximale Freistellung geht und die porträtierten Personen immer gleich groß abgebildet werden sollen. Sicher wirst du im Nahbereich eine wenige Zentimeter große Blüte mit einem Markro-Objektiv besser freistellen können als z.B. mit dem 135 DC, das eine minimale Fokusdistanz von 1,1m hat.

was immer wieder gern durcheinander geschmissen wird ist

Geringe Schärfentiefe < > Freistellung

ein 70-200 f2.8 hat bei 105mm die gleiche Schärfeebene wie ein 105mm bei f2.8

bei höheren Brennweiten natürlich weniger. Ein 85er wird für die gleiche Kontrastleistung auch besser etwas abgeblendet.

Aber. Das darf jeder für sich entscheiden.

Dem Einen genügt eine scharfe Augenbraue........
 
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