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Fokusprobleme mit Nikon 16-85mm

die_scherbe

Themenersteller
Hallo zusammen!
Ich habe seit gestern ein neues Nikon 16-85mm als "Immerdrauf" für meine D50. Direkt auf den ersten Schnappschüssen ist mir aufgefallen, dass es bei 16mm extrem weiche Bilder bei Offenblende macht. Nur abblenden bis mindestens F8 brachte Besserung. Ok gestern war es kein klares Wetter hab ich mir gedacht und habe heute noch mal ein paar Bilder gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Objektiv bei 16mm auf irgendeine zufällige Entfernung fokussiert wenn man auf weit entfernte Motive zielt, meistens nahe bei der 1,5m-Markierung oder knapp darüber. Das erklärt auch warum das Abblenden hilft.
Im Nahbereich ist komischerweise alles bestens. Auch bei F3.5 gute Schärfe.
Außerdem tritt das Problem wirklich nur im untersten Brennweitenbereich auf. Oberhalb von ca. 24mm gibts keine Probleme und das Objektiv stellt auch auf Unendlich wenn man auf den Horizont zielt.

Im Handbuch des Objektivs (S.25) habe ich Folgendes gefunden:
"Die Entfernungsskala zeigt nicht den genauen Abstand zwischen Motiv und Kamera an. Die Werte sind Näherungswerte und können nur als Richtlinie dienen. Bei Landschaftsaufnahmen fokussiert die Kamera aufgrund der Schärfentiefe möglicherweise auf eine nähere Entfernung als unendlich."

Das ist soweit logisch und auch sicher prinzipiell richtig, nur wenn ich auf den Horizont ziele und das Objektiv auf knapp mehr als 1,5m scharf stellt sollte klar sein, dass trotz der relativ großen Schärfentiefe bei 16mm aufgrund der Blende von F3,5 der Horizont, weiter entfernte Bäume, etc. mit Sicherheit nicht mehr scharf sind.

Wenn ich den Fokusring manuell an den Unendlich-Anschlag drehe und dann den Autofokus benutze ist es etwas besser, d.h. es wird etwa mittig zwischen unendlich und der 1,5m-Markierung fokussiert. Wenn ich den Fokusring an die Naheinstellgrenze drehe und dann fokussiere bleibt die Entfernungsskala wieder bei ca. 1,5m stehen.

Das kann doch nicht normal sein, vor allem bei dem Preis...

Was sagen andere Nikon 16-85mm VR Besitzer dazu? Ist das normal? Mache ich was falsch?

Bin sehr dankbar für jeden hilfreichen Kommentar. :)
 
Hallo,

willkommen im Forum. Der erste Beitrag und gleich ein "Problem":D

Also, habe das gerade mal bei mir überprüft. Muss sagen, dass mir das noch nie aufgefallen ist, da mir im Prinzip wurscht ist, was auf der Entfernungsskala zu sehen ist, wenn das Bild im Sucher und auch später scharf ist.

Aber du hast recht. Stelle ich auf ein Möbelstück in ca. 6m Entfernung scharf, steht der Entfernungsring bei 16mm Brennweite, zwischen 0,8 und 1,5m.

Bei 85mm passt die Sache dann.

Nur wie oben gesagt, ist mir das egal, da auch das 16mm Foto scharf ist. Es ist ja schließlich nicht das Objektiv, das für die Ermittlung der richtigen Schärfe zuständig ist, sondern das AF-Modul in der Kamera. Dieses "befiehlt" dem Objektiv solange die Schärfe zu verändern, bis sie passt.

Offensichtlich passen die Zahlenangaben nur bei einer Brennweite (der längsten?). Das Phänomen ist schön zu beobachten, wenn Du die Schärfenachführung (C) einschaltest und dann zoomst. Dann siehst du, wie die Schärfe permanent mit verändert wird.

Aber ich denke da besteht kein Zusammenhang zu Deinen "weichen" Bildern. Wobei da Beispiele hilfreich wären.

Denn mein 16-85er bildet selbst bei Offenblende und 16mm sehr kontrastreich ab. Vielleicht lags doch am Wetter.

Gruß

Roman
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade die Weitwinkelstellung verleitet zu "Totalen", also möglichst viel "Drumrum" ins Bild.

Wenn man dann am Monitor noch Pixelpeeping betreibt, dann kann das schnell einen schlechten Eindruck machen.

Zu WW gehört ein Blickfang und/oder eine gute Beleuchtung, die auch weit entfernte Kanten so modelliert, dass sie noch ausreichend zum Schärfeeindruck beitragen.

Perfekt aufgelöste WW- Totalen wird das 16-85 eher nicht bringen. Dazu braucht es höherwertige Objektive.

Wobei ich mit den Leistungen meines 16-85 bei 16mm auch bei Offenblende durchaus zufrieden bin. Wenn die o.g. Regeln eingehalten werden ist es ein feines Teil bei WW.

Gruß
ewm
 
Perfekt aufgelöste WW- Totalen wird das 16-85 eher nicht bringen. Dazu braucht es höherwertige Objektive.

Der TO schreibt davon, dass seine Bilder zu "weich" waren. Das deutet auf mangelnden Kontrast hin und nicht auf mangelndes Auflösungsvermögen. In beiden Punkten ist dass 16-85er allerdings nach meiner Erfahrung so gut, dass es sicher nicht eines besseren Objekitves bedarf, um zu kontrastreicheren Fotos zu gelangen.
Diese Aussage beruht auf Vergleichen mit dem 17-55 bei 17mm und dem 10-24 bei 16mm.;)

Gruß

Roman
 
Perfekt aufgelöste WW- Totalen wird das 16-85 eher nicht bringen. Dazu braucht es höherwertige Objektive.

Wobei ich mit den Leistungen meines 16-85 bei 16mm auch bei Offenblende durchaus zufrieden bin. Wenn die o.g. Regeln eingehalten werden ist es ein feines Teil bei WW.

Gruß
ewm

Also was nun? Ich bin bei 16mm sehr zufrieden, aber wer macht schon Totalen mit offener Blende? Bei 5.6 ist alles scharf. :top:
 
willkommen im Forum. Der erste Beitrag und gleich ein "Problem":D

Bin schon lange hier angemeldet, hatte nur nie Lust zu schreiben. Trotzdem danke für den Willkommensgruß und deine Hilfe.

Hab mir schon gedacht, dass das mit der Skala normal ist sonst hätten sie es im Handbuch nicht so explizit erwähnt. Mir ist übrigens auch egal was sie anzeigt, mir ist es eben bei der "Fehleranalyse" eben nur aufgefallen.

Ich habe die Bilder von heute größtenteils aus Frust wieder gelöscht. Hier habe ich noch drei Beispiele im Papierkorb gefunden:
Fokussiert wurde jeweils auf die Windräder (ca. 4km Luftlinie entfernt)
Bild 1: Schärfe total daneben, da es das erste Bild war habe ich vermutlich einfach ganz normal fokussiert.
DSC_9205.JPG

Bild 2: Schärfe deutlich besser, soweit ich mich erinnere habe ich hier wie oben beschrieben zuerst auf unendlich gestellt und dann den Autofokus aktiviert.
DSC_9206.JPG

Bild 3: auf F16 abgeblendet, d.h. es muss auf jeden Fall so ziemlich alles bis auf das Balkongeländer im Schärfebereich gelegen haben.
DSC_9207.JPG

Ihr könnt mich gerne für blind erklären, aber ich würde sagen, dass der Fokus eher irgendwo auf den Dächern der Häuser liegt. Mir ist klar, dass ich bei 16mm und Offenblende keine knackscharfen Bilder bis in die Ecken erwarten kann. Ich möchte nur klären ob das Glas ein Fokusproblem im Weitwinkelbereich und großen Entfernungen hat oder nicht. Falls ja könnte ich es den Amazonen innerhalb der ersten zwei Wochen zurück schicken und mir ein neues bestellen.

(OMG hier kann man ja gar nicht so schnell tippen wie geantwortet wird...:eek:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also was nun? Ich bin bei 16mm sehr zufrieden, aber wer macht schon Totalen mit offener Blende? Bei 5.6 ist alles scharf. :top:

Habe ich was anderes geschrieben?

Bei Offenblende ist es gut, aber nicht optimal für reine Totalen.

Abgeblendet ist es für Totalen einigermaßen bis recht brauchbar.

Und bitte lesen, dass der TO bei Blende 8 durchaus zufrieden war.

Also was nun ;)

Gruß
ewm
 
...
Mir ist klar, dass ich bei 16mm und Offenblende keine knackscharfen Bilder bis in die Ecken erwarten kann. Ich möchte nur klären ob das Glas ein Fokusproblem im Weitwinkelbereich und großen Entfernungen hat oder nicht.
...

Die Windräder sind für den AF keine leichte Kost bei WW.

Da hätte etwas abblenden und ein AF- Lock auf ein kontrastreiches Dach gegenüber sicher bessere Dienste geleistet.

Bei Blende 5.6 sollte dann alles zwischen Balkonrand und Unendlich scharf sein, wenn man das Resultat nicht auf dem Monitor auf 200% aufbläht.

Gruß
ewm
 
Hatte mir im Anschluss auch gedacht, dass die Windräder kein leichtes Ziel sind. Das Ergebnis war aber gleich bei kontrastreichen Zielen, z.B. Kirchturm vor blauem Himmel. Eben diese Bilder hatte ich gelöscht weil ich so enttäuscht davon war.
 
Ihr könnt mich gerne für blind erklären, aber ich würde sagen, dass der Fokus eher irgendwo auf den Dächern der Häuser liegt. Mir ist klar, dass ich bei 16mm und Offenblende keine knackscharfen Bilder bis in die Ecken erwarten kann. Ich möchte nur klären ob das Glas ein Fokusproblem im Weitwinkelbereich und großen Entfernungen hat oder nicht. Falls ja könnte ich es den Amazonen innerhalb der ersten zwei Wochen zurück schicken und mir ein neues bestellen.

(OMG hier kann man ja gar nicht so schnell tippen wie geantwortet wird...:eek:)

Du hast definitiv kein Problem mit AF oder Qualität der Linse. Bei kurzer Brennweite und kleiner Blende ist praktisch alles (genauer: von 2-3 m bis unendlich) scharf. Dementsprechend sind die Dächer auch knackscharf. Dass die Windräder in 4 (!) km Entfernung verschwommen erscheinen, liegt am Dunst bzw. der Bewegung der Luft. Das wird auch nicht schärfer, wenn Du von Hand auf unendlich einstellst.
 
Hallo,

die Metadaden von Bild 9207 zeigen Blende 3,5 bei 1/250s an-nicht Blende 16.
Wenn die Dächer vorne relativ scharf sind, wird es hinten dann schon recht unscharf.
Zudem kann auch schon Dunst aufgestiegen sein. Bei ca. 4 km kann das schon anfangen Probleme zu machen. Der Himmel (insbesonders hinten) und auch die Uhrzeit spricht dafür.
Gruß
Andreas

-war jemand schneller mit dem Dunst-
 
Du hast definitiv kein Problem mit AF oder Qualität der Linse. Bei kurzer Brennweite und kleiner Blende ist praktisch alles (genauer: von 2-3 m bis unendlich) scharf. Dementsprechend sind die Dächer auch knackscharf. Dass die Windräder in 4 (!) km Entfernung verschwommen erscheinen, liegt am Dunst bzw. der Bewegung der Luft. Das wird auch nicht schärfer, wenn Du von Hand auf unendlich einstellst.

Wenn ich mir das 2. Bild ansehe glaube ich das gern. Die Schärfe ist für Offenblende wirklich gut. Aber ich schrieb ja auch, dass ich dem Fokus dabei etwas auf die Sprünge geholfen habe. Oder wie sollte man sonst das total unscharfe Bild 1 erklären? Ich denke nicht, dass ich bei 1/1600s und 16mm verwackelt habe.

die Metadaden von Bild 9207 zeigen Blende 3,5 bei 1/250s an-nicht Blende 16.

Stimmt hast Recht. Hab wohl nicht richtig hingeguckt.
 
Bei Bild 1 läuft die "Unschärfe" langsam nach hinten. Sieht man im rechten Teil gut. Die Bäume werden immer unschärfer, bis hinten zum Dorf. Die Windräder verschwimmen dann. Sieht nach normalem Schärfeverlauf für Blende 3,5 aus (plus ev. Dunst).

Demnach lag der Fokus wohl weiter vorne. Wo kann ich wegen der Komprimierung nicht genau sehen.

Würde nochmal Testfotos in einer übersichtlichen Ebene machen.

Gruß
Andreas
 
Bei Bild 1 läuft die "Unschärfe" langsam nach hinten. Sieht man im rechten Teil gut. Die Bäume werden immer unschärfer, bis hinten zum Dorf. Die Windräder verschwimmen dann. Sieht nach normalem Schärfeverlauf für Blende 3,5 aus (plus ev. Dunst).

Demnach lag der Fokus wohl weiter vorne.
Das ist ja mein Reden. Ich kann absichtlich auf den Horizont zielen aber der Fokus liegt dann anschließend sonstwo.

Wo kann ich wegen der Komprimierung nicht genau sehen.
Mehr gibt die Jpeg-Fine-Einstellung leider nicht her. Das Bild habe ich unbearbeitet hochgeladen.

Würde nochmal Testfotos in einer übersichtlichen Ebene machen.

Ich versuche morgen mal etwas Zeit zu finden. Dann lasse ich das 16-85er mal gegen das alte Nikon 28-105mm und den 18-55mm-Kit-Yoghurtbecher antreten. Ich habe im Moment die Sorge, dass ich das 18-55er nach dem Vergleich auf einmal doch behalten will... :ugly:

Auf jeden Fall bedanke ich mich schon einmal sehr für eure hilfreichen Meinungen.
 
...
Dabei ist mir aufgefallen, dass das Objektiv bei 16mm auf irgendeine zufällige Entfernung fokussiert wenn man auf weit entfernte Motive zielt, meistens nahe bei der 1,5m-Markierung oder knapp darüber. Das erklärt auch warum das Abblenden hilft...

Ich teste das morgen bei Tageslicht gerne mal im Freien an meiner D300 + 16-85.

Hier im Zimmer geht es klaglos bei Funzellicht und Gegenstand in 5 m Entfernung auf nahe Unendlich.

Falls ich mich nicht melde, kannst Du mich ruhig per PN erinnern.


Gruß
ewm
 
Fokussiert wurde jeweils auf die Windräder (ca. 4km Luftlinie entfernt)

Unter diesen Umständen kann man nicht mehr erwarten. Das ist eine sehr große Entfernung mit entsprechend viel Dunst in der Luft. Ich meine, das Objektiv ist OK.

Bei diesem (und einigen anderen Objektiven) ist es "normal", dass bei kurzer Brennweite eine zu geringe Entfernung auf der Skala angezeigt wird.
 
Ich würde es nicht zu sehr auf den Dunst schieben, weil das Wetter gestern Abend sehr klar war. Mit bloßem Auge konnte man sogar die Stromleitungen zwischen den Masten in der Nähe der Windräder problemlos erkennen.
 
Ich würde es nicht zu sehr auf den Dunst schieben, weil das Wetter gestern Abend sehr klar war. Mit bloßem Auge konnte man sogar die Stromleitungen zwischen den Masten in der Nähe der Windräder problemlos erkennen.

Doch,
bei dem Bild habe ich die Luft als relativ klar empfunden. Das Bild sah dann aber so aus.
Es waren grad mal 400m. Das Gehirn bügelt im alltäglichen Leben so manches aus. Die Kamera ist da neutraler. Mit etwas Photoshop passt das dann wieder.
Gruß
Andreas
 
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