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Wie war das VOR Stabis, AF und co ?

  • Themenersteller Themenersteller Gast_147977
  • Erstellt am Erstellt am

Gast_147977

Guest
HILFE !!! ich habe gestern experimentell mal alles ausgeschaltet was man nicht unbedingt zum fotgrafieren brauch und die Ergebnisse sind grausam ! Wie haben die Leute das denn früher bewerkstelligt ? Chapéau vor allen Fotografen die das Handwerk noch ohne diesen Krempel mit der Analogen beherrschen ! Wenn der Kram mit dem Entwickeln bzw. eine eigene Dunkelkammer (die möglich wäre) nicht so teuer/umständlich wäre hätte ich ja fast den Ehrgeiz dies erlernen zu wollen ;-)
 
Die Leute lernten wie man vorsichtig auslöst (damals hatte dank mechanischem Auslöser das Wort "verreissen" noch ernsthafte Bedeutung), hatten eine brauchbare Einstellscheibe (nicht so hell wie heute, dafür mit sichtbarem Schärfesprung) und hatten Übung :) mit ein bischen Übung geht das auch mit DSLRs ganz gut.


Schalte nicht alles auf einmal aus, sondern nur eins nach dem anderen ... fang zB mal damit an M zu versuchen... Du wirst erstaunt sein, wie lange man ohne die Einstellung zu verändern fotografieren kann, heute hat jeder Angst, dass bei einem Bild, das 2m vom ersten weg entsteht, die Belichtung unbedingt neu gemessen werden muss ;) das ist nur selten wirklich nötig.

Schärfe per Hand finde ich heute, mit den aktuellen präzisen AF Systemen, nicht mehr nötig .. da wird auch viel Mythos drum gemacht.

Was noch sehr interessant ist, ist das blitzen in M und als Ausbaustufe mit manuell gesteuertem Blitz ... Leitzahl / Entferung = Blende (Du musst für Deinen ISO Wert natürlich die richtige Leitzahl benutzen, von 100 auf 400 ergibt sich eine Verdopplung) dabei lernt man einiges, vor allem, wenn man mit längeren Zeiten experimentiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fotgrafiere ausschliesslich in "M" und den AF schalte ich bei Macro und Wildlife auch ab ! Ansonsten find ich AF völlig OK ! Was mich erschreckt hat wie verwackelt die Bilder ohne den Gehäusestabi sind und ich behaupte mal ne sehr ruhige Hand zu besitzen , erst ab Verschlusszeite um/ab 1/320 kam dann einigermassen was bei rum !
 
Hallo,
hast Du wirklich alles abgestellt? Es gab Unmengen von Kameras, die hatten nicht mal einen Belichtungsmesser!!! Dafür war auf jeder Filmschachtel eine kleine Tabelle mit den empfohlenen Einstellungen bei Sonne oder bewölktem Himmel. Als Eselsbrücken gab es so nette Sprüche wie: "Die Sonne scheint, der Himmel lacht, 1/125stel - Blende 8."
Probiers mal, passt bei 50 ASA und Sonnenschein tatsächlich!
Tschööö
Rolf
 
Nein ALLES habe ich natürlich nicht abgeschaltet , und das Objektiv habe ich auch nicht durch nen gelochten Deckel ersetzt aber die "klenen Helferlein" die heute als selbstverständlich genommen werden habe ich mal ausgemacht .

Ich war auch erstaunt wieviele versch. Filmtypen es gibt und für was man die bei welcher "Körnung" und ISO Empfindlichkeit alles benutzen konnte/sollte. Ein sehr interessantes Thema was einem sehr schnell vor Augen führt wie wenig man doch tatsächlich "kann" ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher zu Schulzeiten habe ich häufig mit der Yashica FR-I meines Vaters fotografiert. Da kamen schon ganz gute Bilder bei rum, vornehmlich für Referate usw. Mein ehemaliges Motorrad hängt grade in 30x45 hinter mir an der Wand... Moped und FR-I sind mittlerweile verkauft (FR-I hätte ich mal lieber behalten sollen :() aber Fotografieren "tue" ich immer noch wie damals: Zeitautomatik + manuelle Blendenwahl :D

Nachtrag: Autofokus gabs damals nat. auch nicht, aber Schnittbildindikator. Damit gings prima!
 
Früher gab's kein AF, keinen Stabi und die Bildbearbeitung mußte noch im Labor gemacht werden. :lol: Allerdings hatte man damals auch noch keinen Cropfaktor und die viel, viel größeren Sucher haben es einem sehr viel einfacher gemacht. Das waren aber auch die Zeiten, in denen man wissen mußte, was für Belichtungszeiten man an welcher Brennweite braucht, weil Die Bilder sonst nix wurden oder es war von vorneherein klar, daß man für manche Aufnahmesituation ein Stativ braucht (und das noch bevor man sich mit der Kamera aufgebaut und durch den Sucher geguckt hat oder gar die Belichtungsmessung angeworfen hat ;). Man hat nicht alle 2 Jahre eine neue Kamera kaufen 'müssen', Bodies haben 20, 30 oder noch mehr Jahre locker mitgemacht und Akkulaufzeiten war nur für den Blitz interessant.

Das waren aber auch die Zeiten, in denen man das Bild nicht gleich kontrollieren konnte, man mußte sich vorher auf die ISO festlegen, nicht vor der Aufnahme sondern vor dem Kauf vom Film. :lol: Die Kameras waren leichter, die Objektive schwerer, man mußte auf Filme aufpassen und die Negative oder Dias gut lagern. Bei Diafilmen mußte man auch sehr genau belichten, eine nachträgliche Korrektur gab's nicht. :D
 
Also ich habe ne eigene Dunkelkammer. In der Bucht bekommt man die Sachen dafür ja fast geschenkt. Verglichen mit nem zweit-Body, den sich immer mehr zulegen, ist so ne DuKa auch nicht teurer. Ist nur bedeutend zeitaufwendiger,mach aber auch (mir zumindest) großen Spaß.
 
Moin,

die alten Kameras machen heutzutage durchaus Spaß. Ich selbst ziehe mitunter ganz gerne mit der vollmanuellen TLR oder einer meiner vollmanuellen RFs los - wobei zwei meiner RFs immerhin schon einen Selen-Belichtungsmesser haben, der mir anzeigt, was ich einstellen muss. Bei der TLR dagegen kommt zusätzlich noch der Handbelichtungsmesser zum Einsatz.

Es ist halt eine völlig andere - gewissermaßen "entschleunigte" Art der Fotografie (oder ist das noch "Photographie"?). Es bringt Spaß, ist entspannend und spannend gleichermaßen: Entspannend, weil man sich ganz in Ruhe auf das "Bild machen" konzentrieren kann (und auch muss) und spannend, weil man erst eine ganze Weile hinterher das Resultat seiner Bemühungen sehen kann.

Fairerweise muss ich allerdings sagen, dass ich den heutigen Komfort und die Geschwindigkeit moderner Kamerasysteme durchaus zu schätzen weiß - ich möchte nicht mehr mit den Möglichkeiten arbeiten müssen, mit welchen ich vor über 30 Jahren Eingestiegen bin.

Zur Eingangsfrage:

Auch ohne AF bekommt man ganz passable Schärfe hin, die Hilfen auf den Einstellscheiben analoger SLRs sind ja schon erwähnt worden - auch waren die Sucherbilder damals etwas größer als heute bei Crop-Kameras.

Und Stabis hatten oftmals ihren Vorläufer in entweder "tief Luft holen, anhalten und auslösen" oder aber es gab die Variante "Stativ und Drahtauslöser". Letztlich hat sich heute trotz Stabi nicht viel geändert, lediglich die "sicheren Verschlusszeiten" haben sich etwas verschoben. War früher bei ruhiger Hand und 50 mm 1/30 noch einigermaßen sicher, so ist es heute vielleicht die 1/10 - aber am Prinzip hat sich nichts geändert.

Fazit: Heutige Automatiken sind ein toller Komfort, wirklich notwendig aber nicht. Sind sie vorhanden, dann nutze ich sie allerdings auch. Schließlich schreibe ich auch eMails und schicke keine berittenen Boten mit Schriftrollen durch die Lande.

Gruß

Alex
 
Hallo,

ich habe damals (ca. 1972/73) noch in einer Foto-AG des Gymnasiums einen Fotolabor-Kurs gemacht und später auch im Jugendheim ein kleines Fotolabor betrieben, mit dem ich Schwarzweiß-Negative vergrößern konnte. Es hat gewiß Spaß gemacht ... aber ich bin doch froh, dass es heute mit weniger Umstand geht. Negative habe ich kaum selbst entwickelt, auch wenn ich eine passende Dose hatte, aber das Bestücken mit dem Film unter der Bettdecke in absoluter Dunkelheit, das Mischen des Entwicklers, das Messen der Zeit ... da war mir doch das Risiko eigener Fehler zu groß und so übermäßig teuer war der Fotograf in Innenstadt auch nicht. Beim selbst Vergrößern der Papierabzüge konnte man jedoch sebst bei Verwendug guten Ilford-Papieres damals richig Geld sparen. Es gab ja auch keine Abzüge für 0,10 € (ca. 0,19 DM) beim Fotografen. Ich glaube aber kaum, dass ich mit meinem Hobby-Equipment und meinen Hobby-Fertigkeiten an die Qualität heutiger automatischer Builderzeugung in Großlabors herangekommen bin. Natürlich machte es Spaß, mit den Möglichkeiten zu spielen: extrem harte Kontraste bis reines Schwarz/Weiß ohne Grautöne, dunkle Stellen abwedeln, Solarisation, Bilder mischen, Trickaufnahmen, etc. ...

Und was das Fotografieren anging, war es nicht viel anders als heute. (Das liegt vielleicht daran, dass meine Olympus E-420 kein Stabi hat.) Am Belichtungsmesser las man die Zeit-/Blendenkombination ab, die sich ja für mehrere Bilder bei gleichen Witterungsverhältnissen kaum änderte, hatte einen besseren Sucher zum Scharfstellen und dann halt die passende Atem- und Auslösetechnik bei größeren Verschlusszeiten. Das ist heute nicht anders. Bei meinem billigem, russischen (lichtschwachen) 500mm-Tele und Bewölkung hatte ich auch damals ohne Stativ schlechte Karten. Beim 50mm Standard-Objektiv ging es bis etwa 1/125 recht unproblematisch, zwischen 1/30 und 1/60 mußte man schon sehr vorsichtig sein und darunter, etwa in Kirchen oder Museen, ging es ohne Stativ nur irgendwo angelehnt oder aufgestützt während eines kurzen Innehaltens beim Ausatmen. Und ein paar unscharfe Bilder hatte ich damals auch in jedem 36er Film. :D

Gruß
Roland
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Hauptunterschied zwischen früher und heute war: Früher machte man sich notgedrungen vor dem Abdrücken einen Kopf was man tut und was man besser lässt.

Das Ergebnis was erstens teurer, zweitens kam es erst so viel später ans Tageslicht dass eine verpatzte Aufnahme selten zu wiederholen war.

@AF
Mag zwar in vielen Fällen gar nicht mal so übel funktionieren ist aber bür spezielle Zwecke völlig kontraproduktiv. Sitz z.B. ein Vogel halbverdeckt im Geäst geiert der AF regelrecht auf die Blätter und nicht auf den Vogel. Rutscht man beim Mitziehen von einem Objekt ab röhrt der AF los. Genaues Arbeiten - wie etwa für Makros - ist bei vielen Kameras gar nicht vorteilhaft. Oder wenns mal etwas dusterer ist. Ein MF kann man notfalls fix auf eine Entferung einstellen, beim AF gehts nicht und bei einem AF-Objektiv ist die Entfernungseinstellung meist so labbrig dass die Einstellung Zufall ist und bleibt.
Mit einem Schnittbildenfernungsmesser - so man ihn gewohnt ist und Übung hat - ist man in der Regel in Komplexen Situationen besser aufgestellt wie mit einem AF den man dann zur Mitarbeit überreden und womöglich auch noch überlisten muss weil dessen Eigeninteligenz mal wieder zum Eigenleben mutiert.


PS: Mir ist es ziemlich egal ob ich mit meiner F3, FM oder einer DSLR losziehe.
 
So schwer war/ist das doch gar nicht. ;)
Früher hat man sich halt oft noch etwas mehr Zeit zum Fotografieren genommen und sich vielleicht auch etwas mehr mit den Grundlagen beschäftigt. ;)
Anfangs kam ich mit den ersten Autofokus-Kameras überhaupt nicht klar und habe lieber weiter manuell fokussiert, oft auch einfach nach der guten, alten Schärfentiefe-Scala am Objektiv (mein Schwiegervater fokussiert heute noch so mit seinem analogen M-Leicas).
Ich kenne auch Sportfotogafen, für die war es kein Problem, z.B. beim Ski-Abfahrtslauf tolle, knackscharfe Aufnahmen mit der Mittelformat ohne AF zu machen und die auch heute bei der DSLR noch gelegentlich den AF abschalten und lieber mit manueller Vorfokussierung arbeiten (sie wissen dann oft vorher, wo genau sie den Sportler im Bewegungsablauf einfangen wollen).
Und auch ohne Belichtungsautomatik konnte man sehr gut mit den guten, alten Nachführanzeigen klarkommen, auch für die genaue Belichtung von Diafilmen.
Da kannte ich auch Fotografen, die konnten einem ohne einen Belichtungsmesser bei gegebenen Lichtverhältnissen die jeweils passende Zeit/Blenden-Kombination sagen. Einfach aus Können und Erfahrung heraus (ich könnte es nicht).
Und man hat bei weniger Licht ohne Stabi mit lichtstarken Festbrennweiten fotografiert und hat öfters ein Stativ verwendet (oder hat auch Filme gepusht, ohne die heutige Rausch- bzw. Korn-Phobie).
War/ist also alles keine Hexerei, wenn es die Leute rchtig gelernt haben. ;)
Ich selbst nutze heute gerne Autofokus und Belichtungsautomatiken, weil ich einfach faul bin, die Ergebnisse trotzdem meistens sehr gut stimmen und ich mich kaum um die Technik kümmern muss, dafür lieber das Motiv genießen kann.

Andreas
 
Hallo,

ich habe zu meiner "Einstiegszeit" mit einer rein manuellen Pentax MX das Fotografieren auch nicht als schwieriger empfunden als heute mit einer DSLR.

Okay, man musste sich etwas mehr Zeit lassen uind konnte nicht einfach abdrücken, aber das ist eher mehr "Knipsen" als klassisches Fotografieren,
Sport- und Action-Fotografie mal außen vor gelassen.

Die Kameras der 70er/80er zeigten einem ja die korrekte Belichtung im Sucher an, dies stellte man ein, während man das Motiv auswählte und scharfstellte. ;)
Die Grundsätze für Zeiten/Blende gelten heute auch noch und das Gegenlicht bekam man irgendwann auch in den Griff.

Fehler bekam man über die Negative und Abzüge oder Dias sehr deutlich (und teuer) dokumentiert, vielleicht lernte man daher intersiver / schneller.
Heute löscht man das Bild ja eher Ruck-Zuck ohne darüber nachzudenken - hat ja nix gekostet.

Grüsse
 
Hallo,

die ganz alte Zeit (wo Kameras keinen eigenen Belichtungsmesser hatten) habe ich auch nicht mehr mitgemacht. Gelernt habe ich aber auf einer Kamera ohne AF und mit "Belichtungsautomatik", was hieß: Blende am Objektiv einstelen, Kamera macht die Verschlusszeit (Av quasi).

Das Hauptproblem war aber nicht die manuelle Einstellerei, die fixen ISO-Werte usw. Es war vielmehr die Tatsache, dass man kein Feedback der Kamera bekommen hat, was man da fotografiert. Das bekam man immer erst Tage später, wenn der Film entwickelt war. Und da hatte man oft schön völlig die Einstellungen vergessen, mit denen man Fotografiert hat.

Unterm Strich hat man sicher weniger Fotos gemacht als heute, aber dafür etwas bewusster.

Mittlerweile habe ich meine analoge Ausrüstung (die zum Schluss auch schon AF und Vollautomatik hatte) und auch das ziemlich komplette Fotolabor verkauft und bin bei DSLR und Photoshop gelandet. Am Anfang ist das ein Kulturschock, dann kommt eine Spielphase und irgendwann merkt man, dass es nur Fotografie mit anderen Mitteln ist. Die ganzen wichtigen Grundlagen (Bildgestaltung, Umgang mit Modellen, Licht, Tiefenschärfe etc.) bleiben im wesentlichen gleich.

Grüße,
Scooby

P.S.: Ja, ein Fotolabor macht wirklich Spaß. Aber nur "just for fun" wird das selbst gebraucht zu teuer.
 
die Kameras hatten auch andere Größen- und Gewichtsverhältnisse, die imho ein einfacheres Handling ermöglichten.
Möglicherweise waren aber auch die Menschen vor 30 Jahren noch etwas, öhm, bewegungsgeschickter.
 
die Kameras hatten auch andere Größen- und Gewichtsverhältnisse, die imho ein einfacheres Handling ermöglichten.
Möglicherweise waren aber auch die Menschen vor 30 Jahren noch etwas, öhm, bewegungsgeschickter.

Na ja .. ich erinnere mich da an eine Bergtour vor rund 20 Jahren, als ich es absolut notwendig fand, die halbe Ausrüstung mitsamt Stativ rumzuschleppen.

Vor der Tour haben alle gesagt "Scooby, Du bist bekloppt" und ich habe komisch geguckt.

Während der Tour habe ich die ganze Zeit gesagt "Scooby, Du bist bekloppt" und alle anderen haben komisch geguckt.

Nach der Tour habe ich gar nichts mehr gesagt und war einfach nur Platt. Die Bilder waren OK, aber seit dem verzichte ich fast immer auf Stativ ..

Grüße,
Scooby
 
die Kameras hatten auch andere Größen- und Gewichtsverhältnisse, die imho ein einfacheres Handling ermöglichten.

Hm, an ein einfacheres Handling kann ich mich nicht erinnern! Ergonomisch haben die DSLRs sich ggü. den analogen doch stark verbessert oder? Wenn ich an die Yashica FR-I denke, die ist doch mit dem Hackebeil desinged worden :ugly:
 
Wie haben die Leute das denn früher bewerkstelligt ?
You made my day! Der Schmunzler zum Wochenende...:lol:

Vernünftige Einstellscheibe und Zeitautomatik und Blendenautomatik... das war es auch schon was an meiner alten SLR dran war sowie die Möglichkeit, die Belichtung in der Mitte oder gemittelt (rechts und links am Rand) zu messen.

Vieles regelte sich ganz praktisch über die Kosten... wenn der halbe Film nix war, dann ging das ins Geld. Das ist eine sehr gute Lernhilfe.

Was ich heute ein wenig vermisse ist der Dynamikumfang, der bei guten Diafilmen doch noch ein Stück höher war als bei modernen Sensoren. Aber da wird sich in den nächsten Jahren sicher noch einiges tun, mit Hardware und auch mit Software. Von der Auflösung her ist man digital ja mittlerweile auf der Höhe des Analogfilms angekommen und teilweise schon darüber hinaus.

Ansonsten hat man sich halt früher mehr mit dem Hobby Fotografie beschäftigt, mehr praktische Erfahrungen weitergegeben und auch kleiner angefangen. Außerdem hat nur ein kleiner Bruchteil der Leute fotografiert.

Heute wird oft, ohne sich je damit beschäftigt zu haben, in den Discounter gegangen, eine teure Kamera gekauft und Kreti und Bleti erwarten, daß sofort alles gleich und perfekt funktioniert. Dank Automatiken ist man da ja schon recht gut - aber um "old-style" zu fotografieren sollte man sich auch "old-style" mit dem Wissen um Fotografie und Fotoapparate auseinandersetzen und nicht annehmen, die gebratenen Wissentauben fliegen einem von alleine in den Mund.

LG
Ro
 
Tach zusammen,

an den tollen Fotos aus der guten alten Zeit ist ganz viel Legende dran. Ich habe inzwischen Hunderte Dias aus den 70er und 80er Jahren, aufgenommen mit Olympus OM 1 und meist dazu gehörigem Standardobjektiv, digitalisiert. Hierbei ist die Methode ziemlich egal: selber mit Macro Objektiv abfotographiert oder beim Fotographen scannen lassen:

Die Filme sind verrauscht, was aber erst beim selbstgemachten RAW auffällt. Die Bilder (außer bei Stillleben) meist unscharf nach heutigen Verhältnissen. Eine Aufnahme mit einer 10MPixel DSLR ist nach Entrauschen und Schärfen grade noch für Bildschirmdarstellung (1024*768 Pixel) tauglich.

Früher hatten die Diaprojektoren ja auch ziemlich bescheidene Objektive, und die zugehörige Wohnzimmerkonstuktion war sehr mäßig. Abzüge größer als 13*18cm aus einem Kleinbildnegativ oder -dia waren total selten. Die Ansprüche waren entsprechend und wir fanden das toll.

Die heutigen Ansprüche sind ganz anders, aber die Legende lebt.

Gruß, Wolfgang
 
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