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Alt 01.09.2005, 15:00   #11
argus-c3
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Registriert seit: 19.07.2005
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Standard AW: Canon EF-S 60mm mit Zwischenring oder Nahlinse?

Zitat:
Zitat von Andreas Kammann
Hört das denn nie auf

Die zusätzliche Auszugsverlängerung bedeutet einen _massiven_ Eingriff in das optische System, auch ohne Linsen. Einige Objektive (insbesondere auszugsfokussierte, mehr oder weniger symmetrische Konstruktionen) verhalten sich da einigermassen gutmütig.
Versuch mal eine Nahlinse und Zwischenringe bei einem innenfokussierten Zoom einzusetzen, und schau mal, welche Abbildungsqualität besser ist..

Gruss

Andreas
(der klar für eine Nahlinse plädiert...)

Ich plädiere speziell bei einem Makroobjektiv für Zwischenringe. Siehe auch vorheriges Posting. Denn es handelt sich doch gerade hierbei i.d.R. um auszugsfokussierte, symmetrische Konstruktionen.

viele Grüße
Thomas
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Alt 01.09.2005, 17:56   #12
Gast_13459
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Standard AW: Canon EF-S 60mm mit Zwischenring oder Nahlinse?

Zitat:
Zitat von Roger66
Nein,

das ist keine Verwechslung.
Die EF-S-Optiken bauen nach hinten sehr groß und dieser Hinterbau passt nicht in die Mittenbohrung der normalen Zwischenringe. Ich habe selber das EF-S 10-22 und die Soligor-Zwischenringe passen definitiv nicht.
Zitat:
Zitat von gehav
Von Canon gibt es ganz sicher eine EF-S kompatible Version, eben die von Roger66 angesprochenen IIer Typen! Mich hat eher interessiert, ob es das auch von anderen Herstellern gibt? (Preis bei Canon ist ja etwas heftig...)
...
Gut zu wissen, denn die Info in den techn. Daten des Objektivs steht ja nur EF12 und EF25 als Bezeichnug der Zwischenringe. Da sollte Canon doch besser EF12 II und EF25 II schreiben.
So ein Fehlkauf würde doch heftig zu Buche schlagen.


Viele Grüße
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Alt 01.09.2005, 20:50   #13
Olli
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Registriert seit: 03.01.2004
Ort: Duisburg
Beiträge: 864
Standard AW: Canon EF-S 60mm mit Zwischenring oder Nahlinse?

Ich hatte noch aus analogen zeiten die Zwischenrine von Soligor. Ich habe ohne große kenntnisse die dinger auseinandergenommen, ein Loch in einem Plastikeinsatz größergedremelt (voll professionell...) und dann gehts auch mit EF-S. Da keine Linsen da drin sind, ist das echt kein problem, geht zur not auch mit nem scharfen Messer und die Soligor- oder andere Nachbauten kostn echt die Hölfte. Daß ich die kaum noch benutze liegt an meinem danach erworbenen M42 Balgen - wenn ich Makros will, nehme ich den immer mit; die Zwischenringe sind nur dabei, wenn ich mit mittelgroßer Ausrüstung unterwegs bin; quasi als Notlösung...
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Ich hab' viel zu wenig Zeit zum fotografieren
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Alt 01.09.2005, 20:59   #14
argus-c3
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Registriert seit: 19.07.2005
Ort: Köln
Beiträge: 14.263
Standard AW: Canon EF-S 60mm mit Zwischenring oder Nahlinse?

Zu meiner vorhin ausgesprochenen Empfehlung für Zwischenringe bei Makroobjektiven kommt hier eine Einschränkung, ich hab vorhin mal kurz nach dem EF-S 60 mm gegoogelt:

http://www.golem.de/0502/36401.html

Zitat: "Das Objektiv ist aus zwölf Elementen in acht Gruppen aufgebaut. Ein aus drei Gruppen aufgebautes Innenfokussier-System ermöglicht eine konstante Objektivlänge bei Scharfeinstellung am Fokusring."


Damit scheint dieses Objektiv, im Gegensatz zu älteren Makros, also eben NICHT unbedingt symmetrisch und auszugfokussiert zu sein.

Da können dann in der Tat Vorsatzlinsen besser sein als Zwischenringe.

Ich würde dann evtl. auch mal bei Canon anfragen, was die zu dem Thema meinen.

Ich kenne bisher nur Nikon Makroobjektive (55mm, 60mm) aus eigener Erfahrung, die waren wie gesagt ganz klassisch konstruiert, also symmetrisch, auszugsfokussiert, und sollten eher mit Zwischenringen betrieben werden und nicht mit Vorsatzlinsen.

viele Grüße
Thomas
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Alt 01.09.2005, 22:18   #15
Andreas Kammann
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Beiträge: n/a
Standard AW: Canon EF-S 60mm mit Zwischenring oder Nahlinse?

Zitat:
Zitat von thebrick
Ich plädiere speziell bei einem Makroobjektiv für Zwischenringe. Siehe auch vorheriges Posting.
Ähh, welches genau?

Zitat:
Denn es handelt sich doch gerade hierbei i.d.R. um auszugsfokussierte, symmetrische Konstruktionen.
Das EF-S 60mm kenne ich nicht, aber die moderneren längeren Makros (100er USM Canon, Sigma 150 mm und sämtliche mir bekannten 180er) sind alle innenfokussiert.
Zu MF-Zeiten, als man einen Satz Zwischenringe für ein paar Mark bekommen konnte, war das Thema vielleicht noch interessant. Heute kostet so ein Satz so viel wie ein einfaches Makroobjektiv (z.B. Cosina 3,5/100 mm).
Eigentlich sehe ich für die Dinger nur eine sinnvolle Anwendung, nämlich um bei langen Teleobjektive die Naheinstellgrenze zu verringern.

Man kann mit den Teilen schon auch Makroaufnahmen machen, nur die hartnäckige Urban Legend, optisch seien sie unproblematisch, da sie keine Linsen enthielten, ist einfach Unfug.

Gruß

Andreas
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Alt 01.09.2005, 22:41   #16
argus-c3
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Registriert seit: 19.07.2005
Ort: Köln
Beiträge: 14.263
Standard AW: Canon EF-S 60mm mit Zwischenring oder Nahlinse?

@ Andreas,

wir sind schon längst einer Meinung. Lies einfach das letzte Posting von mir, 20:59 Uhr, direkt vor Deinem.

Ich hatte halt erstmal angenommen, daß das EF-S 60 mm ein symmetrisches Makroobjektiv "alter Schule" ist. Diese wurden halt definitiv für Balgenbetrieb, Auszugsverlängerungen und nicht für Nahlinsen konstruiert. Beispiel das alte Mikro-Nikkor 55mm 3.5, und dessen Nachfolger bis zum 60mm 2.8. Damals hat Nikon ja sogar um 1:1 zu erreichen, extra einen zu diesem Makroobjektiv passenden genau 27,5mm langen Zwischenring mitgeliefert und eben KEINE Nahlinsen.

Aber das EF-S ist halt anders konstruiert - wie ich eben um 20:59 schon geschrieben hab - und darum hast Du recht, da sind Zwischenringe optisch nicht mehr unbedingt besser bzw. man müßte das im Idealfall direkt mit Canon mal klären, was die dazu sagen. Ich würde da aber auch ne Nahlinse kaufen, das ist m.E. auch leichter zu handhaben als diese nervenden Ringe.

Abgesehen von den o.g. "klassischen" Makroobjektiven sehe ich Zwischenringe auch nur für mittellange Teleobjektive als sinnvoll an, je nach gewünschter Naheinstellgrenze.

Oder man möchte in den Bereich größer als 1:1, da helfen Nahlinsen auch nur noch beschränkt.

Überlegenswert wäre vielleicht bei länger-brennweitigen Makroobjektiven auch noch ein 1,4fach Telekonverter. Der greift ins System nicht so extrem ein wie ein 2,0fach und würde die Nahgrenze unberührt lassen, aber eben 1.4fach größeren Abbildungsmaßstab ermöglichen.

viele Grüße
Thomas
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Alt 02.09.2005, 09:54   #17
Andreas Kammann
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Beiträge: n/a
Standard AW: Canon EF-S 60mm mit Zwischenring oder Nahlinse?

Zitat:
Zitat von thebrick
@ Andreas,
Ich hatte halt erstmal angenommen, daß das EF-S 60 mm ein symmetrisches Makroobjektiv "alter Schule" ist. [..] Aber das EF-S ist halt anders konstruiert - wie ich eben um 20:59 schon geschrieben hab [..]
Die Konstruktion dieses Teils kann ich selbst auch nicht. Ich hätte in diesem Thread wahrscheinlich auch gar nicht gepostet, wenn er nicht wieder diesen ständig wiederholten Quatsch "Zwischenringe sind gut, die enthalten keine Linsen, und Vorsatzlinsen sind böse" enthalten hätte. Irgendwer hat das mal behauptet, und seitdem scheint es jeder zu wiederholen.

Zitat:
Abgesehen von den o.g. "klassischen" Makroobjektiven sehe ich Zwischenringe auch nur für mittellange Teleobjektive als sinnvoll an, je nach gewünschter Naheinstellgrenze.
Oder man möchte in den Bereich größer als 1:1, da helfen Nahlinsen auch nur noch beschränkt.
Ich mache selbst viel Makrofotografie mit Auszugsverlängerung (Balgen), aber halt mit geeigneten Objektiven (Pentax 4/50 Makro, 4/100 Balgenkopf und Lupenobjektiven, lauter antike Schätzchen, der Balgenkopf ist fast so alt wie ich). Diese Optiken sind alle für grosse Maßstäbe gerechnet und lassen sich auch mit grossen Auszügen sehr gut betreiben.

Zitat:
Überlegenswert wäre vielleicht bei länger-brennweitigen Makroobjektiven auch noch ein 1,4fach Telekonverter. Der greift ins System nicht so extrem ein wie ein 2,0fach und würde die Nahgrenze unberührt lassen, aber eben 1.4fach größeren Abbildungsmaßstab ermöglichen.
Das habe ich noch nicht probiert, mein Canon-Extender lässt sich halt nicht an meine Makroobjektive ansetzen.

Gruss aus Hamburg,

Andreas
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