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Anfängerfrage: Unterschied Kit- zu Makroobjektiv nur Abb-Maßstab?

heiko86

Themenersteller
Hi Leute,
ich hab jetzt mittlerweile 3 Objektive, ein Tokina 12-24, ein 70-300 VR sowie ein 18-105 VR. Jetzt möchte ich Makrofotografie machen und daher meine Frage:

Kann man mit einem der beiden Nikon Objektive auch Makros fotografieren nur eben von weiter weg ?
Lassen sich damit auch ordentliche ergebnisse erzielen ?
Gibt es noch mehr Nachteile als den Abbildungsmaßstab sowie die eingeschränkten Schärfemöglichkeiten aufgrund der Blende ?

Hat jemand vllt Vergleichsbilder von nem 105er macro zu nem Kitobjektiv oder kann welche machen ? :)

Danke (und bitte nicht gleich in der Luft zerreisen für die Frage :D )

Viele Grüße Heiko
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du sie hast, probier doch einfach aus, ob dir die Möglichkeiten reichen.

Vorteile echter Macros:

- kommst bis auf 1:1 oder 1:2 ran
- bessere Auflösung
- praktisch keine Verzeichnung (Tonnen, Kissen)
- bessere Bildfeldebnung, die dafür sorgt, daß auch im Nahbereich der Focus für Mitte und Ecken identisch ist. Darf man bei Zooms nicht unbedingt von ausgehen.

Also für häufiges Macro lohnt sich ein entsprechendes Objektiv, zumal es auch für allgemeine Zwecke (z.b. Porträts) hervorragende Dienste leistet.

Macros stehen für mich zu unrecht etwas außerhalb des Rampenlichts....

Gruß messi
 
Kann man mit einem der beiden Nikon Objektive auch Makros fotografieren nur eben von weiter weg ?
Mit den Objektiven kommst Du direkt noch nicht in den "echten" Makrobereich.
Mach' mal ein Bild mit dem 70-300 bei geringstmöglichen Entfernung. Laut Datenblatt hat das Objektiv einen max. Abbildungsmasstab von 1:4. Das sollte grob reichen für Blütenaufnahmen o.ä. (evtl. mit Ausschnittsvergrößerung).

Wenn Du aber noch kleinere Dinge bildfüllend ablichten willst, benötigst Du entweder ein Makroobjektiv oder z.B. eine Nahlinse, um mal für wenig(er) Geld die Makrofotografie auszuprobieren.

Zu beachten ist dabei: Makroobjektive sind
1. Festbrennweiten
2. speziell auf den Macrobereich optimiert.

D.h. die Bildqualität ist bei Einsatz eines dedizierten Makroobjektivs optimal (und der Komfort, da man von unendlich bis zum Nahbereich am Stück fokussieren kann).

Ein Zoomobjektiv hat normalerweise (prinzipbedingt) eine schlechtere Bildqualität als eine Festbrennweite (ausser man vergleicht 20 Jahre alte Festbrennweiten mit einem aktuellen Profizoom).

Eine Nahlinse ist quasi wie ein Brille für das Objektiv. D.h. das Endergebnis ergibt sich aus der Qualität der Nahlinse in Verbindung mit dem verwendeten Basisobjektiv. Bei billigen Einfachnahlinsen ist das Ergebnis mehr oder weniger deutlich schlechter, bei besseren und teureren mehrlinsigen Nahlinsen verliert man wenig gegenüber dem Basisobjektiv.

Beispiel für eine Aufnahme mit einer Nahlinse:



Das Bild entstand mit einer Kombination aus dem 2.8/70-200 VR in Verbindung mit dem 1.7-fachen Telekonverter (bei 260mm) sowie der Canon 500D Nahlinse.
 
Hallo, da scheint es noch ein paar Verständnisprobleme zu geben.

Kann man mit einem der beiden Nikon Objektive auch Makros fotografieren nur eben von weiter weg ?

Selbstverständlich. Du kannst aus größerer Entfernung aufnejmen und dann zuschneiden. Dabei leidet aber die Auflösung erheblich. Deine Definition von Makro scheint "kleine Dinge" zu sein. Normalerweise ist ein sehr großer Abbildungsmaßstab gemeint, wenn von Makro gesprochen wird - also wie bildfüllend ein Objekt bestimmter Größe aufgenommen werden kann. Der Sesnor ist ca. 2,5 x 1,5 cm groß. Ein Abbildungsmaßstab von 1:1 heißt, dass eine Briefmarke z.B. den gesamten Sucher ausfüllt. Bei einem ABbildungsmaßstab von 1:2 würden 4 Briefmarken in den Sucher passen, bei 1:4 schon 16. Jetzt stell dir vor, von den 16 schneidest du eine heraus - das würde bei größerem Abstand passieren.

Lassen sich damit auch ordentliche ergebnisse erzielen ?

Eher nicht bei "echten" Makros.

Gibt es noch mehr Nachteile als den Abbildungsmaßstab sowie die eingeschränkten Schärfemöglichkeiten aufgrund der Blende ?

DIe Schärfemöglichkeiten sind dar nicht so eingeschränkt, da die Schärfentiefe aufgrund des größeren Motivabstands auch größer ist.

Wenn du günstig Makros fotografieren willst, würde ich eine gute Vorsatzlinse (einen Achromaten aus zwei Linsen, z.B. Canon 500D) oder das Cosina Makro empfehlen. Sonst das Tokina 100/2.8

Zwie Bilder angehängt, eins mit Sigma 18-50/2.8 Makro bei 1:3, eins mit dem Tokina bei ca. 1:1. Bei Standradrzoom erkennst du sehr deutlich die Verzeichnung im Nahbereich.

Grüße, Uwe
 
Hi Leute,
vielen Dank für die klasse Antworten, jetzt ist mir einiges klarer :)
Auch das mit dem Abbildungsmaßstab hab ich wohl falsch verstanden gehabt.

Danke :top:
 
@Pixelmac
Hallo,
ich habe hier Dein Bild vom Schmetterling und in einem zweiten Thread das von der Biene gesehen. Beide Bilder sind sehr schön, aber für meinen Geschmack sind die Bilder massiv (!) überschärft. Zumindest für den Bildschirm sollten Halos noch nicht sichtbar sein. Halos sollten beim Schärfen nur für den Druck sichtbar sein, da sie dort im Zusammenspiel mit dem Druckraster für Schärfe sorgen.

Vielleicht noch eine Anmerkung zum Thema:
Die Schärfentiefe hängt nur vom Abbildungsmaßstab ab und nicht vom Aufnahmeabstand. D.h. bei z.B. 1:1 hat man immer bei gleicher Blende die gleiche Schärfentiefe. Egal ob mit einem Arbeitsabstand von ca. 6 cm (ca. 50- 60 mm Makro-Objektiv mit CRC) oder 200 cm (ca. 2000 mm Makro-Objekitv; kein Schreibfehler, das gibt es wirklich!) fotografiert wurde.
 
@Björn K. Langlotz: Meinst Du die Auflösung im Thread oder die "Original"-Größe auf der verlinkten flickr-Seite? Die Bilder im Thread sind automatisch von flickr verkleinerte (und geschärfte) Versionen. Da muss man sich nicht wundern, dass die überschärft sind.
 
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