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Studioblitz-Kompaktblitz

klaramus

Themenersteller
Natürlich gibt es Unmengen von Freds. Aber bevor ich eine Fehlinvestition tätige, möchte ich doch mal eigene Meinungen hören.
Die LZ war mal eine relativ verwertbare Größe, aber die Angaben von W/s sind auch nicht viel besser.
Es gibt im Netz verschiedene Ansichten und neuerdings auch Herstellerangaben.

Daher lieber etwas Konkretes: Mit welchem nackten Blitz z.B. Walimex ist mein nackter CT-45 vergleichbar? Dieser soll laut Forenmeinung 90 W/s liefern, würde aber laut Walimex dem 250er entsprechen.

Die Antworten würden meine Entscheidung beeinflussen, 400er oder Stärkeres anzuschaffen (unabhängig vom Verwendungszweck).

Gruß, K.
 
Ja, das kenne ich schon. Deswegen möchte ich auch lieber eigene Vergleiche.
Wenn ich mit meinen CT-45 in eine Softbox blitze, kommt bei einem Abstand von 1,5 m die Bl. 8 heraus (bei ISO 100).
Gruß, K.
 
Moin

es gibt keine ..."nackten Studioblitze"...die mit "irgendwas Leitzahl" verrechnet werden können:evil:

das Problem liegt am ...Kopf!(Blitzkopf)

Handblitzer wie die Systemeigenen oder Metze...
haben einen "festen relativ kleinen Kopf"
das ändern auch nicht die Tatsache das einige zoomen können!

Studioblitze werden meist mit "Normalreflektor" geliefert...
der auch gleichzeitig Transportstütze ist...
und eben sonst nicht viel taugt!

dafür wären die Vorsätze aller Art notwendig wie Lichtformer, Schirme, Spots usw...

damit schwankt aber die Leistunsgausbeute bis über 3 Blenden...bei gleichen Wattsekunden Leistung!
dazu sind sie irgendwie ...regelbar.

davon nun eine Leitzahl zu errechnen...ist zwar möglich aber....auch Käse denn,
das müstet du dann für ALLE Vorsätze und Leistungsklassen machen...
damit du diese Werte überhaupt vergleichen kannst:rolleyes:

faktisch würdest du dann ständig mit selbstgestrickten Tabellen rumlaufen,
dazu Metermaß für Abstände und Taschenrechner der Formeln kalkulieren kann:confused:
sowas....machen eigentlich nicht mal technikgeile Amateure die es genau nehmen:D

wenn das also Sinn machen soll...
hol dir ein Durchschnittsgerät mit 300-500 WS und eine große gute Softbox...
das nutzt du als Hauptlicht/Führlicht....
deine Metze gehen dann als Aufheller...feddich:top:

wahrscheinlich wirst du dann sehr schnell merken wie der Hase läuft und....
weitere Einkäufe tätigen:angel:müssen:evil:
Mfg gpo
 
Nichtsdestotrotz könnte man einen Reflektor für den Studiobiltz auswählen, der der gleichen Ausleuchtung wie die eines Systemblitzes entspricht, hat.
Denn der "Blitzkopf" beim Systemblitz ist ja auch nichts anderes als so ein Reflektor, der das Licht in eine Lichtung mit einem (ggf. regelbaren) Leuchtwinkel bündelt.

Dass man mit anderen Lichtformern andere Mengen an Licht vorne rausbekommt dürfte allen hier klar sein, vergleichen kann man dennoch. Schließlich könnte man die gleiche Softbox auch vor den Systemblitz hängen, nur dass man beim selbigen nicht den Reflektor (Blitzkopf) abnehmen kann und man somit Lichtformer nicht so wie es sein sollte ausleuchten kann.

Ich werde bei Gelegenheit mal meine 430EX mit dem 500Ws vergleichen, bei welcher Leistungseinstellung bei gleichem Leuchtwinkel sie die gleiche Blende erzeugen. Es geht hier ja nicht um theoretische rechnerei, sondern um konkrete praktische Beispiele, die man 1:1 vergleichen kann. Schließlich kommt aus beiden Blitzen Licht raus.
 
Moin

ich muste dreimal nach Luft schnappen...vor soviel Blödsinn:grumble:

das kann man nur vergleichen mit schlauen Autofahrern ...
die immer 2 Sack Zement spazieren fahren...wegen der besseren Lage:eek::rolleyes::mad:

ich möchte mal erinnern....

ein Hand/Systemblitz...hat einen FESTEN Kopf und kann nur
innerhalb weniger Winkelgrade(Zoom)...FRONTLICHT abgeben!


wie willst du das VERGLEICHEN mit einem Studioblitz,
der seine Besonderheiten erst...durch die Lichtformer erhält,
und natürlich eine Softbox hundertmal besser ausleuchten kann
dazu noch mit Gegenreflektor :confused::confused::confused:

weißt du...so entstehen ...Internet-Märchen :evil:

vor allem...
mach mal den VERSUCH einer schlüssigen Erklärung...
oder schau mal in Fachbücher ob du da was findest?


brauchst nicht antworten:rolleyes:
Mfg gpo
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bleib mal locker... Dir will keiner etwas streitig machen - wenn dich mein Versuch nicht interessiert, einfach den Thread überspringen und gut.

ein Hand/Systemblitz...hat einen FESTEN Kopf und kann nur
innerhalb weniger Winkelgrade(Zoom)...FRONTLICHT abgeben!
Hast du gelesen, was ich geschrieben habe? Das ist mir bewusst. Ändert nichts daran, dass man mit einem entsprechenden (Normal)-Reflektor ziemlich den gleichen Leuchtwinkel erreichen kann. Entsprechend hat man dann eine Basis für einen Vergleich, auch wenn er in Bezug auf Lichtformer nichts aussagt.

Setzt man vor beide Blitze einen Durchlichtschirm hat man auch exakt die gleichen Verhältnisse für beide Blitzarten und kann Aussagen darüber treffen, welcher Leistung in Ws der Systemblitz entspricht für genau diesen Lichtaufbau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Foto-Walser schreibt bei seinen Studioblitzen die Leitzahl manchmal dazu
Das macht keinen Sinn ohne Angabe der Umgebung, in der die Werte gemessen wurden bzw. der Lichtformer, die für die Messung benutzt wurden. Den Sinn der Angabe verstehe ich daher nicht wirklich.

Edit:
Folgender Test: 430EX (LZ 43) und 500Ws Studioblitz.
430EX auf 1/1 Leistung gestellt, Durchlichtschirm so montiert, dass der Blitz ihn ziemlich genau komplett ausleuchtet.
Den ganzen Aufbau so positioniert, dass die vordere Spitze des Schirms genau 50cm vom Objekt weg ist.
Bei F/11 ist es gerade noch so, dass nichts vom weißen Hintergrund ausgefressen ist.

Exakt der gleiche Aufbau mit dem 500Ws-Studioblitz, gleiche Position, Blitz leuchtet ziemlich genau den Schirm komplett aus.
Kameraeinstellungen bleiben wie oben genannt bei F/11, nun regle ich den Blitz so weit runter, dass ich auch ein gerade noch nicht ausgefressenen Hintergrund erhalte.

Resultat: Ich muss den 500Ws Blitz auf kurz vor der 1/8-Markierung runterregeln. Das entspricht ca. 70Ws.

Ergo: Beim Durchlichtschirm liefert ein Blitz mit LZ43 maximal so viel Leistung wie bei gleichem Aufbau ein ca. 70Ws-Studioblitz.


Hoffe, das hilft. Bei Softboxen haben wir andere Umgebungsbedingungen, dort lässt sich das schwieriger vergleichen.

Und jetzt, gpo, warte ich dass du mir erklärst, warum man diese beiden Messungen nicht miteinander vergleichen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe befürchtet, daß die Reizworte Kompaktblitz-Studioblitz zu hitzigen und überspitzten Diskussionen führen und habe daher versucht, meine Frage unverfänglich zu stellen und habe das böse Wort Leitzahl nur ganz ganz vorsichtig einfließen lassen - leider ohne Effekt.
Dabei ist meine Frage doch ganz einfach (ich weiß wirklich ausreichend über Studioblitze und L... Bescheid):
Wieviel Watt muß ich investieren, um deutlich mehr Licht zur Verfügung zu haben, als ein CT-45 in meine Softbox abgibt (hier haben sich einige schon geoutet: der hat keinen Zoomreflektor)
Ich möchte besonders die ermutigen und mich schon mal bedanken (und besonders C.), die meine Frage verstanden haben und schon eine Antwort überlegen.
Und noch mal: wenn ich in meine Softbox blitze, wie ich vorher angab - und damit ist doch klar daß ich Blitz-Lichtformer mit Blitz-Lichtformer als Vergleich haben möchte.

Gruß, K.
(Ich habe übrigens absichtlich Watt geschrieben...) Und noch was, der CT-45 stammt aus einer Zeit, als die Wahrheit auch bezüglich Studioblitze noch nicht so flexibel war ...
 
Bei Softboxen hast du eben das Problem, dass die Ausleuchtung zur Seite, die Studioblitze liefern, sehr deutliche Auswirkungen hat. Daher lässt sich das schwieriger vergleichen.
Mein Vergleich mit dem Durchlichtschirm hilft dir aber hoffentlich trotzdem weiter, hier haben sowohl Studioblitz als auch Systemblitz nämlich exakt die gleichen Voraussetzungen, sie müssen beide nur nach vorne blitzen, was für den Systemblitz auch kein Problem ist.
 
Hmm, ich hab mal bei einem antiken Metz 45 Kondensator getauscht, das Ding speichert um die 200Ws. Davon landet allerdings nur knapp die Hälfte im der Blitzröhre, aber anderseits gilt das auch für Studioblitze, die schöne Zahlen haben sollen ;)

Erklärt vielleicht auch, warum bei den 250Ws Walimexen eine ähnliche Leitzahl steht? Die Restdifferenz ginge dann auf den Reflektor und Schaltungsdetails usw...
 
Daher lieber etwas Konkretes: Mit welchem nackten Blitz z.B. Walimex ist mein nackter CT-45 vergleichbar? Dieser soll laut Forenmeinung 90 W/s liefern,

Der CT-45 liefert wie du schon geschrieben hast ca. 90Ws! Er ist näherungsweise mit einem Studioblitz mit ca. 100Ws vergleichbar, dass diese Vergleiche nicht einfach sind, hast du in den bisherigen Beiträgen sicher herausgelesen.

Hier mal lesen:
http://foto.beitinger.de/leitzahl/index.html

Gruß Torben Tönnies
 
Hallo zusammen,

ich habe viele Jahre mit Metz-Blitzen meine Bilder gemacht. Der 45er war mit einer 80x80-Softbox (von Teufel, Baujahr ca. 1978) bei voller Leistung hell genug, dass ich Blende 8 einstellen konnte (Objektabstand 3 m, ASA 100). (Übrigens musste ich beim CT 60 die Blende unter gleichen Bedingungen eine halbe Blende schließen.)

Als ich mir die Venditus-Blitze (300 WS) gekauft habe, wollte ich zunächst ebenfalls wissen, wie hell sie sind. (Das tat ich, weil ich im Laufe der Jahre auch ohne Blitzbelichtungsmesser abschätzen konnte, mit welcher Blende ich arbeiten musste - was ich dann anschließend nur nachgemessen habe, um mich zu bestätigen.) Deshalb habe ich einen Venditus-Blitz mit der selben Softbox getestet (ohne irgend einen Reflektor). Ich musste ihn drei bis vier Blendenstufen herunterregeln, damit ich ebenfalls auf Blende acht kam. Im Übrigen musste ich noch weiter herunterregeln, als ich zum ersten Mal statt der Box einen Beauty-Dish drangeschraubt habe.

Das ist natürlich alles nicht besonders wissenschaftlich und ganz sicher nicht exakt. Aber vielleicht hilft es ja bei den Überlegungen.

Immer gutes Licht

PhotoPhoibos.
 
Folgender Test: 430EX (LZ 43) und 500Ws Studioblitz.
430EX auf 1/1 Leistung gestellt, Durchlichtschirm so montiert, dass der Blitz ihn ziemlich genau komplett ausleuchtet.
Den ganzen Aufbau so positioniert, dass die vordere Spitze des Schirms genau 50cm vom Objekt weg ist.8...] Ich muss den 500Ws Blitz auf kurz vor der 1/8-Markierung runterregeln. Das entspricht ca. 70Ws.

Ergo: Beim Durchlichtschirm liefert ein Blitz mit LZ43 maximal so viel Leistung wie bei gleichem Aufbau ein ca. 70Ws-Studioblitz. [...]
Und jetzt, gpo, warte ich dass du mir erklärst, warum man diese beiden Messungen nicht miteinander vergleichen könnte.
Ich bin zwar nicht gpo, aber das kann ich auch beantworten:

Handelsübliche Durchlichtschirme sind zum Vergleichen von Blitzenergie nicht geeignet. Sie spalten das Licht in einen direkten und einen gestreuten Anteil (anders gesagt, sie sind teildurchlässig und nicht 100 % streuend).
Der gestreute Anteil würde einen recht guten Vergleich von Blitzenergie liefern, aber der direkte Anteil macht dies zunichte. Der gestreute Anteil ist komplett frei vom Einfluss des Zoomreflektors, während der direkte Anteil sehr stark von der Zoomstufe abhängt. Auf diese Weise bist Du mit Deiner Messung auch auf eine zu hohe Blitzenergie gekommen.

Wenn man Blitze experimentell vergleichen will, braucht man entweder ein "dickes" Durchlichtsystem, das 100 % streut (auch wenn es dabei viel Licht schluckt - für den Vergleich ist das egal), oder man benutzt stattdessen indirektes Licht an einer mattweißen Fläche.

Ein fester Zusammenhang zwischen Leitzahl des Kompaktblitzes und Blitzenergie des Studioblitzes lässt sich so oder so nicht ableiten - selbst wenn man immer denselben Durchlichtschirm benutzt. Denn während der direkte Lichtanteil mit der Verstellung des Zoomreflektors geringer wird (entsprechend der verringerten Leitzahl bei breiterem Winkel), bleibt der gestreute Anteil unabhängig von der Zoomstellung bestehen. Und in der Praxis wird man den 430EX hinterm Durchlichtschirm eher auf einen weiteren Winkel stellen müssen, weil bei 105 mm (wofür die LZ 43 gilt) sonst ein Hotspot entsteht.

Anders gesagt: Ein 430EX liefert ca. 40 Ws Blitzenergie - egal, ob man ihn auf 24 mm stellt (LZ 23) oder auf 105 mm (LZ 43).
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Ausführung verstehe ich, aber das hat ja nicht viel mit der Praxis zu tun. In der Praxis (mein Versuchsaufbau entspricht einem normalen Tabletop-Aufbau) hat man den Reflektor des Systemblitzes genau so stehen, dass er den ganzen Schirm ausleuchtet. Was interessiert mich das Streulicht? Mir geht es schlicht darum, welche Blende ich mit welchem Blitz erreiche, sprich, wieviel Licht bei einem voll ausgeleuchteten Durchlichtschirm auf dem Motiv landet. Die Durchlässigkeit des Schirms ändert sich ja auch nicht von Blitz zu Blitz. Wenn 50% durchkommen, dann kommen bei beiden Blitzen 50% durch und ich kann wieder damit vergleichen.

Und ich denke dieser Wert ist eindeutig (es gibt nur eine bestimmte Reflektorstellung, die das sicherstellt) und somit durchaus vergleichbar. Ich habe ja das gleiche Motiv, den gleichen Lichtformer, schlicht mit unterschiedlichen Blitzen dahinter. Die den Schirm auf die gleiche Art und Weise ausleuchten (lediglich hat der Studioblitz eine etwas "größere" Blitzröhre).

Im Übrigen denke ich nicht, dass der Wert zu hoch ist, zumindest wenn man davon ausgeht, dass beim 500Ws-Blitz auch wirklich die angegebene Leistung rauskommt, weil ich diese ja als Grundlage für die Rechnung nehme.

Und nochmal: Hier geht es NICHT darum, eine absolute Ws-Zahl des Blitzes herauszufinden, sondern wieviel Leistung man mit vergleichbaren Aufbauten aus dem Systemblitz und wieviel aus dem Studioblitz bekommt. Und mein 500Ws liefert an meinem Durchlichtschirm, bei meinem Aufbau, knapp 3 Blenden mehr Licht als der Systemblitz, beide bei voller Leistung.
 
Was interessiert mich das Streulicht?
Von Streulicht war nicht die Rede (das spielt vielleicht obendrein noch eine Rolle), sondern von der teils streuenden und teils direkt durchlässigen Eigenschaft des Schirm-Materials (Stichwort Hotspot).

Die Durchlässigkeit des Schirms ändert sich ja auch nicht von Blitz zu Blitz.
Nicht direkt. Aber der Anteil des direkt durchgelassenen Lichtes ist mit einer engen Reflektorposition größer.

Wenn 50% durchkommen, dann kommen bei beiden Blitzen 50% durch und ich kann wieder damit vergleichen.
Nicht ganz. Wenn der eine Blitz z. B. 40° ausleuchtet, stellst Du ihn näher an den Schirm als den anderen Blitz, der z. B. 20° ausleuchtet. In Bezug auf den vom Schirmmaterial gestreuten Teil des Lichtes stimmt Deine Theorie. Aber der durchgelassene Teil des Lichtes verteilt sich beim 40°-Blitz auf eine größere Fläche als beim 20°-Blitz und ist daher schwächer.
Aus dem Grund kommt bei Deinem Versuch eine relativ hohe Pseudo-Ws-Zahl für den Kompaktblitz raus (den Du vermutlich bei einem engen Leuchtwinkel eingesetzt hast), während vom Licht des Studioblitzes (der mit Normalreflektor weiter streut) mehr verloren geht.

Wenn sich nie was an dem Lichtaufbau ändert, mag das für Dich egal sein, und Du kannst für Deine eigenen Zwecke so rechnen. Aber Du hilfst niemand anders, der vielleicht einen anderen Schirm einsetzt oder andere Entfernungsverhältnisse vor/hinter dem Schirm hat, mit der Angabe solcher Vergleichszahlen.

Ich habe ja das gleiche Motiv, den gleichen Lichtformer, schlicht mit unterschiedlichen Blitzen dahinter. Die den Schirm auf die gleiche Art und Weise ausleuchten (lediglich hat der Studioblitz eine etwas "größere" Blitzröhre).
Die Theorie funktioniert, wenn Du statt des Durchlichtschirms eine dicke Milchglasscheibe oder einen Durchlichtschirm mit Bettlaken drüber o. ä. verwendest - also etwas, das keinen Hotspot mehr durchlässt und 100 % des Lichtes diffus streut. Das Problem liegt einfach im Material.

Stell mal den Schirm mit einer Lampe dahinter auf und schau Dir die Leuchteigenschaft von der Motivseite her an, während Du mit dem Kopf etwas hin und her gehst. Du siehst immer, neben dem gestreuten Weiß auf der Schirmoberfläche, direkt die Position der Lampe. Solange die Lampe auch direkt durch das Material leuchtet, macht es einen Unterschied, wie weit sie entfernt ist und wie stark sie ihr Licht bündelt.

Zwei verschiedene Leuchten oder Blitze, die beide den Schirm ganz ausleuchten, kannst Du mit einem solchen Experiment nur direkt vergleichen, nachdem der Hotspot ausgeschaltet ist. Dann bekommst Du eine zuverlässige Ws-Zahl, die sich auch auf andere Lichtformer (z. B. Softboxen mit Zwischendiffusor) übertragen lässt.
 
Dank an beiti
für die netten Ausführungen...
die ich nun nicht mehr schreiben musss:D

Deine Ausführung verstehe ich, aber das hat ja nicht viel mit der Praxis zu tun.

tja copy...

ich frage mich wirklich warum man soviel Aufwand treibt, hin und her rechnet...
und dann auch noch von "Praxis" redet:rolleyes:

das Problem, das Hobbisten gerne sparen wollen, deshalb auch "andere Blitze" nutzen ist bekannt und du wirst es kaum glauben...

bei mir stehen eine 5stellige Zahl an WS rum...
faktisch habe ich alle Leuchten von klein bis riesengroß...
kenne mich aus....weils mein Beruf seit Jahren ist

aber langsam werde ich auf etwas faul...habe keinen Bock mehr auf das geschleppe...outdoor oder beim Kunden

da holte ich mir ein altes Prinzip aus der Schublade==> Blitzanlagen für Arme
heißt das und besteht NUR aus kleinen Systemblitzen,
früher waren es universelle Minolta 320X( hab noch 3 davon)
mittlerweile nun Nikons SBs der 26 und 80Dx Klasse...6x vorhanden...

die richtig eingesetzt...machen mir das was ich oft genug brauche,
z.B. eine Wohnung auszuleuchten, ein Haus bei Nacht ebenso...
auch ein Portrait vor Ort beim Kunden war kein Problem!

nur...ich mixe es NICHT mit schnöden Studioblitzen,
weil ich dann doch wieder schleppen muss,
sondern setze sie gezielt ein wo "vorhandenes Licht" nicht reicht...
zusätzlich natürlich mit Aufhellen, Spiegelfolien, Bouncern usw...

das was da rauskommt macht soviel Spass....und wiegt nicht mal 6 Kilo!

und das...ist Praxis!
Mfg gpo
 
und das...ist Praxis!
Deine egozentrische Lebens- und Blitzgeschichte hat mit dem Thread hier aber absolut gar nichts zu tun.
Was man mit Systemblitzen machen kann ist mir auch bewusst, nur muss ich es nicht so wie du in den Vordergrund rücken.

Im Übrigen rechne ich nicht hin und her, sondern mache es und ziehe meine Rückschlüsse.

@beiti: Danke für deine sachlichen Ausführungen, das habe ich nun verstanden und kann es auch nachvollziehen. :top:
 
Vielen Dank!
Ich will bestimmt keine Antworten, die wissenschaftlich hieb- und stichfest sind sondern nur die praktische Erfahrung wiederspiegeln und die letzten Freds waren da für mich sehr aufschlußreich. Und auch Dank an Beiti (deine Seite - die beste bezüglich diesem Thema im Web - kannte ich natürlich schon und habe aus dieser den Wert 90 W/s)
400-500 W/s werden dann für mich reichen.

Gruß, K.
 
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