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D80 vs. D200, Objektive und weitere Fragen

Mats67

Themenersteller
Hallo miteinander !

Auf der Suche nach einer neuen Kamera habe ich bereits etliche Tests und Forenbeiträge gelesen.
Dennoch bin ich mir in einigen Fragestellungen unschlüssig, welches Equipment ich mir in meiner Situation zulegen soll.

Darum möchte ich Euch freundlicher Weise um Rat bitten und schon im Voraus für die Länge des folgenden Textes entschuldigen.

Momentane Situation:
Ich benutze seit vielen Jahren eine Film-Spiegelreflexkamera (Minolta 505si super mit den Standardobjektiven 28-80mm und 75-300mm). Die meiste Zeit verwende ich bisher den Programm-Modus, nur manchmal manuelle Einstellungen.
Nach jedoch zwei schlechten Erfahrungen habe ich mich nun entschieden, eine digitale Spiegelreflexkamera zuzulegen, unter anderem um mehr Kontrolle zum Zeitpunkt des Fotos zu haben.

Einsatzbereich und -orte der Kamera?
Hauptsächliche Fotomotive sind Natur, Landschaften, historische Stätten wie auch im Umfeld von Stadtbesichtigungen und Gebäude allgemein. Selten fotografiere ich gezielt Leute und Porträts eigentlich nie.
Mein nächstes Fotoziel wird aller Voraussicht nach Guatemala und Mexiko im Rahmen einer Rundreise (Tikal, Palenque, Dschungel, ...) sein.
Zukünftig sind noch Peru (Machu Picchu, Amazonas), Ägypten (alles historische) und Afrika (Safari) geplant, um mal einige zu nennen.

Höhe des Budgets und Zeitpunkt des Kaufes?
Ich habe mir für Kamera, Objektive und Blitz eine Obergrenze von 2.600 € gesetzt, sonstiges Equipment kommt zusätzlich hinzu.
Da meine nächste Reise im November stattfindet, möchte ich den Kauf spätestens Ende September getätigt haben, um mich damit noch ausreichend beschäftigen zu können.

Welche Kameras kommen in Frage?
Nach etlichen Berichten habe ich mir bei örtlichen Händlern die in Frage kommenden Kameras (Canon, Sony, Pentax, Olympus, ..) angesehen und es blieben letztendlich nur zwei von Nikon übrig – die D80 und die D200. Beide haben eine sehr angenehme Haptik und ich kann sie mit einer Hand halten, ohne ein versehentliches Entgleiten aus der Hand befürchten zu müssen.
Doch an diesem Punkt komme ich mit meiner Entscheidung nicht weiter, welche es denn sein soll.
Sollte es besser die (deutlich teurere) D200 sein, da sie "wetterfest" ist, gerade wenn ich an den Dschungel von Mittelamerika oder die Wüste in Afrika denke? Hat die D200 für meinen Einsatzbereich zusätzliche Funktionen, die ich nicht missen sollte?
Oder ist die D200 quasi ein "Auslaufmodell", da sie bereits lange auf dem Markt ist?

Welche Objektive sehe ich zur Auswahl?
Analog zu meiner Filmkamera (28-300mm) möchte ich den für eine DSLR äquivalenten Bereich von 18 bis 200 mm abdecken. Hierbei ist eine Abdeckung des Bereichs von 50 bis 80mm nicht zwingend erforderlich.
Zur Zeit erwäge ich folgende Objektive ("a)" steht für das präferierte):
1. Weitwinkel:
... a) Tamron 17-50mm f/2.8 (mit der Option, dieses von Tamron im Zusammenspiel "meines" Gehäuses in ca. 2 Wochen zu optimieren)
... b) Nikon AF-S DX 18-70 mm f/3,5-4,5G IF-ED
2. Tele:
... a) Nikon AF-S VR 70-300 mm f/4,5-5,6G
... b) Nikon AF-S VR DX 55-200 mm f/4-5,6G IF-ED
Es gibt zwar noch das Nikon VR 18-200mm f/3.5-5.6, aber ich (als Anfänger im digitalen Bereich) halte nicht übermäßig viel von Superzooms und mich graust es auch nicht davor, das Objektiv zu wechseln.
Das Nikon 17-55mm f/2.8 kommt für mich aufgrund des Preises nicht in Frage.
Dennoch bin ich relativ unentschlossen, ob es nicht eine bessere Wahl gibt (?).

Blitz:
Bezüglich der Wahl zwischen SB600 und SB800 habe ich schon viel gelesen und habe die auf meinen Einsatzbereich bezogene Frage, welches Blitzverfahren in einer lichtschwachen Umgebung wie Grabkammer/Tempel besser geeignet ist – Diffusor, indirektes oder direktes Blitzen?

Anderes Equipment:
Habe ich irgendwas Nützliches vergessen?

Am Ende angekommen möchte ich Allen danken, die es bisher geschafft haben und bin für jeden Ratschlag dankbar.

Mit freundlichen Grüßen,
Mats67
 
Kamera:
Gerade in Hinblick auf Wetterfestigkeit ist die D200 erste Wahl. Optimal natürlich nur im Zusammenhang mit einem wetterfesten Objektiv...
Ich habe meine D200 in den Monaten, die ich sie nun habe, sehr schätzen gelernt. Es dauert vielleicht ein wenig, bis man sie für sich optimiert hat, aber das macht ja nichts. Ich möchte sie nicht mehr hergeben.

Objektiv:

WW-normal:
17-50 Tamron ist ok, ich habe es selber. Ich würde es in jedem Fall im Laden kaufen, dann kannst Du es selber testen. Bei mir war das zweite Tamron nun in Ordnung, wobei ich immer noch nach dem 17-55 lechze :D

Tele:
Ich habe inzwischen eine gewisse Lichtstärke bei Objektiven sehr zu schätzen gelernt, da man in Sachen Bildgestaltung mehr Möglichkeiten hat. Von daher bin ich von den genannten Objektiven nicht wirklich begeistert. Die Bildqualität kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht kenne.
Das von mir sehr geliebte 80-200 ist für Reisen definitiv zu schwer. Das ist auch mein Problem.
Ich denke derzeit darüber nach, den Telebereich mit den beiden Festbrennweiten 85/1.8 (habe ich schon, ist eines meiner Lieblingsobjektive Outdoor) und einem alten, gebrauchten 180/2.8 abzudecken.
Grund: Gewichtsmäßig liege ich drunter - und ich habe festgestellt, dass ich an meinem 80-200 den mittleren Bereich so gut wie nie nutze, sondern immer nur den oberen oder unteren Rand.

Finanziell dürfte diese Zusammenstellung gerade so hinhauen.
Anderes nützliches Equipment:
Stativ
Polfilter
Grauverlaufsfilter
 
Hallo,
ich kann dir eher raten die D80 zu kaufen und das gesparte Geld dann in ein besseres, oder zusätzliches Objektiv zu stecken. Davon hast du mehr nutzen. Die D200 bringt dir in Sachen Bildqualität und Anwendungsmöglichkeiten im Gegensatz zur D80 keinen Vorteil. Vor dem 18-200 Vr brauchst du dich auch nicht zu fürchten, es hat hier im Forum einen weitaus schlechteren Ruf als es eigentlich ist und gerade auf Reisen wirst du es zu schätzen wissen ein gutes Superzoom zu haben und das Nikon 18-200 VR ist das beste was du bekommen kannst. Ansonsten kann ich dir noch das Sigma 24-70 /2,8 mit der Kombination Nikon 70-300 VR und zusätzlich noch ein Weitwinkel wie das Tokina 12-24 / F4 oder das Sigma 10-20 (was auf der D80 sehr gut abgeschnitten hat) empfehlen. Dann bist du bestens für Reisen ausgestattet. Ich selber habe den SB800 als Blitz und kann ihn dir mit gutem Gewissen empfehlen, aber er ist kein muß, denn der SB-600 wird wahrscheinlich auch für fast alle Situationen reichen.

Preislich wirst du mit der D80, dem Sigma 24-70, dem Nikon 70-300, dem Tokina 12-24 und dem SB600 ca. bei 2400€ liegen, dann hast du auch noch Geld über für Speicherkarten, zusätzlichen Akku, Tasche, vielleicht noch ein Storage für die Bilder und bist auf alle Situationen vorbereitet!

Gruß,
Flo
 
Ach ja, wenn du viel unterwegs bist ist es auch sehr angenehm die AH-4 Halteschlaufe an der Kamera zu haben, dadurch läßt sich die Kamera sehr bequem und auch über längere Zeit halten. :top:
 
Kamera:
Gerade in Hinblick auf Wetterfestigkeit ist die D200 erste Wahl. Optimal natürlich nur im Zusammenhang mit einem wetterfesten Objektiv...

Wo fotografierst Du? Im Regen? :rolleyes: Die "Wetterfestigkeit" wäre für mich das letzte Argument für eine D200 (wenn man nicht gerade im Dschungel unterwegs ist)
 
Ich kann die nach zwei Jahren Nikon Erfahrung nur eines sagen: Das Gehäuse ist der unbedeutenste Teil an deiner Ausrüstung. Hol die ne D70s für 400 Euro und nimm das AF-S 17-55mm. Eine gute Linse ist für das Bildergebnis entscheidender (der beste Tip aber ist immer noch über plus Lesen eines Foto Lehrganges) als der Body, auch wechselt man den Body alle paar Jahre aus.

Spar am Body, aber nicht an den Linsen.
 
In Anbetracht des Einsatzzweckes würde ich zu folgender Kombination raten:
D200: Aufgrund des stabilen und abgedichteten Gehäuses ideal für Reisen (zuverlässig).
Nikon 18-70: Da Du nicht zwingend die hohe Lichtstärke des 17-55 benötigst, wäre das meine Wahl. Größerer Brennweitenbereich als das Tamron (gut bei Reisen), kein Stangenautofokus (zukunftssicher) und eben original Nikon...
Nikon 70-300VR oder 55-200VR: Hier kommt es hauptsächlich auf das Budget und das tolerierte Gewicht an.
Nikon SB-600: Da Du nicht vor hast regelmäßig Portraits zu fotografieren, dürfte der SB-600 ausreichend sein.

D200: 1450,-
18-70: 320,-
70-300: 500,-
SB-600: 250,-
Summe: 2520,- => innerhalb des Budgets

Falls Du das kleinere Tele nimmst, würde ich den Rest in den SB-800 anstatt SB-600 investieren.

Armin
 
Ich denke die Wetterfestigkeit der D200 ist für deine Einsatzzwecke nicht unbedingt notwendig. Grund: Ein abgedichtetes Gehäuse ist gut, aber um wirklich Sicherheit zu haben, müsstest du da auch abgedichtete Objektive verwenden.

Auch wenn du kein Anfänger bist, dann scheinen deine Ansprüche nicht im Bereich der D200 zu liegen. Die vielfältigeren Autofokusmethoden oder andere Spielereien wirst du kaum brauchen. Höchstens die etwas bessere SVA kann dir bei Stativaufnahmen (nicht unüblich bei deinem Einsatzbereich) mit langen Belichtungszeiten helfen.

Deswegen würde ich dir eher zur D80 raten. Die D200 ist letztlich einfach eine Semipro-Kamera, ich glaube das Geld kannst du dir sparen. Wenn du hingegen damit rechnest, dass du das Feld deiner Betätigung langfristig erweiterst, dann wäre die Mehrinvestition vielleicht eine Investition in die Zukunft.

Die Wahl deines Weitwinkels (wenn ich es auch eher Standardzoom nennen würde) hängt ganz von deiner Wunschlichtstärke ab. Wenn du die 2.8 brauchst, dann greif zum Tamron. Wenn nicht, dann würd ich mir eher wieder das Nikon holen. In deinem Bereich wäre aber auch ein Superweitwinkel nicht verkehrt, ein 12-24er von Tokina vielleicht. Damit lassen sich richtig spektakuläre Aufnahmen erstellen, natürlich mit Verlust des größeren Brennweitenbereiches.

Beim Tele stellt sich auch die Frage: Brauchst du die 100mm mehr ? Das 55-200 ist für den Preis ein absoluter Leistungsbringer (vergleiche mal den dazugehörigen Photozone-Test), für das 70-300er musst du immerhin das Doppelte bezahlen. Ich würde - glaube ich - eher zum 55-200er tendieren, aber auch nur weil ich - persönlich gesehen - langfristig ohnehin auf eine Tele-Objektiv mit durchgängiger Blende 2.8 zugehen würde. Wenn du einen langen Brennweitenbereich brauchst, und das eine langfristige Investition werden soll, dann nimm das 70-300.

Blitz: Mir reicht der SB-600. Erfahrungswerte bei Katakomben oder sonstwas kann ich leider nicht beisteuern. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, der 800er. Ich würde aber vermuten, dass der 600er reicht.

Zubehör: Stativ wenn du keines hast. Wenn du viele Landschaftsaufnahmen machen willst, dann böte sich eventuell ein Polfilter an, vielleicht sogar noch ein Grauverlaufsfilter. Gute Tasche ist auch Pflicht, damit die Ausrüstung gut verpackt ist. Lowepro Slingshot AW 200-300 würde ich mal sagen.

Und noch eine Empfehlung. Hol dir ein 50mm 1.8. Das gehört einfach in jede Fototasche, ist super scharf, tolles Bokeh und auch lichtstark genug für Situationen, in denen du einfach die vorhandene Lichtstimmung ohne Blitz einfangen möchtest.
 
Wo fotografierst Du? Im Regen? :rolleyes: Die "Wetterfestigkeit" wäre für mich das letzte Argument für eine D200 (wenn man nicht gerade im Dschungel unterwegs ist)

1. Er sprach vom Dschungel - s.o.
2. Ich fotografiere beim Bergsteigen -> Sturzgefahr im Schnee, Schnee von oben
3. Im Regen kann man manchmal schöne Fotos machen.
 
Ich kann mich nur nochmal wiederholen: Für Reisen würde ich wegen der Zuverlässigkeit definitiv die D200 empfehlen.
An der D80 ist mir schon mal das Bajonett abgerissen. Dieses ist dort in Plastik verschraubt. In Kombination mit dem geringsten Bajonettdurchmesser und dem größten Auflagemaß aller SLRs entsteht bei Nikon eben eine größere Hebelwirkung am Bajonett.
Die D200 ist eben ein echtes Werkzeug, während die D80 ein Spargehäuse hat. Wenn man nur im Garten Blümchen fotografiert, dann macht das keinen Unterschied, auf Fernreisen jedoch schon.

Armin (der beide hat...)
 
D200: 1450,-
18-70: 320,-
70-300: 500,-
SB-600: 250,-
Summe: 2520,- => innerhalb des Budgets

Komisch, genau daran habe ich auch gedacht. Die D200 würde ich auch der D80 vorziehen, wenn es im Budget liegt. Hätte ich die freie Wahl gehabt hätte ich auch die D200 genommen, habe mich aus finanziellen Gründen aber mit einer D80 begnügen müssen. ;)

Ich denke mit der von Armin vorgeschlagenen Kombination wirst du sehr viel Spaß haben.
 
Bei mir war das mit dem Budget kürzlich ähnlich ... in meiner Signatur sieht man ja das Resultat.
Das 28-80 ist natürlich nur eine Zwischenlösung (hat auch neu nur 68 EUR gekostet) und wird
voraussichtlich nächsten Sommer durch was "Vernünftiges" ersetzt.

Mit dem SB-600 bin ich übrigens sehr zufrieden bisher (für meine Anforderungen völlig ausreichend).
 
Ich kann mich nur nochmal wiederholen: Für Reisen würde ich wegen der Zuverlässigkeit definitiv die D200 empfehlen.
An der D80 ist mir schon mal das Bajonett abgerissen. Dieses ist dort in Plastik verschraubt. In Kombination mit dem geringsten Bajonettdurchmesser und dem größten Auflagemaß aller SLRs entsteht bei Nikon eben eine größere Hebelwirkung am Bajonett.
Die D200 ist eben ein echtes Werkzeug, während die D80 ein Spargehäuse hat. Wenn man nur im Garten Blümchen fotografiert, dann macht das keinen Unterschied, auf Fernreisen jedoch schon.

Armin (der beide hat...)

...Bajonett abgerissen... :lol:
Schade das es passiert ist, aber auch ein Porsche hat mal einen Motorschaden gehabt. Das läßt sich jetzt kaum als Beispiel für die Qualität der D80 nehmen.

Wenn du beide Kameras in der Hand hattest und dir beide gefallen, dann nimm die Günstigere und steck das Geld in Objektive. Wirst du mehr von haben.

Zum Thema Tele: Unter normalen Umständen wird dir die 200er Brennweite durchaus reichen, aber wenn du viel reist, dann wird es dir immer wieder passieren das du dich ärgerst nicht mehr Brennweite zu haben. Ich war vor kurzem in Namibia und da hat das 200er bei weitem nicht ausgereicht. Da hätte ich gerne mind. eine 300er Brennweite gehabt. Und vergiss nicht ein gutes WW mit einzuplanen...
 
Die D200 schon in der Hand gehabt, ein Fehler :D
Jetzt musst du dich zwischen zwei Kameras entscheiden die eigentlich nur in ihren Funktionen und der bedienung einen Unterschied aufweisen, ich beneide dich nicht darum, ich habe seinerzeit einfach nur die D80 in die Hand genommen (und die direkte Konkurrenz ;))
Bisher habe ich nichts an der Kamera vermisst, mein haupsächliches Einsatzgebite, Landschafts- Eventfotografie und Makrofotografie.
Für 99 % des Fotografischen Alltags wirst du zwischen D80 und D200 keinen Unterschied bemerken ob du für den rest das mehr an Geld investieren möchtest, das bleibt dir überlassen.

Der Gedanke über das abgedichtete gehäuse der D200 ansich ist nicht schlecht, nur muss wie hier schon mehrmals erwähnt auch das Objektiv abgedichtet sein, das von dir genannte Tamron 17-50mm ist es jedenfalls nicht.
Die bereits empfohlene 50mm 1,8 Festbrennweite die auch ich dir sehr schwer ans herzen legen möchte ;) ist ebenfalls nicht abgedichtet.
Damit fällt dieser Vorteil der D200 schon wieder weg.
Ich war zwar bisher weder in der wüste, noch in den Tropen mit der D80 aber ich bin mir ziemlich sicher auch unter den dortigen Bedingungen wird sie klaglos ihren Dienst verrichten, und es ist mitnichten so das eine D80 nachdem ein Tropfen Wasser ihr Gehäuse berührt hat unweigerlich den Betrieb einstellt :evil:

Zur Objektivauswahl nochmal.
Als Einsteigerobjektiv bietet das tamron 17-50mm f2,8 eine Spitzenqualität zu einem ordentlichen Preis, Qualitativ liegt es meiner Meinung nach über dem 17-50 Kitobjektiv (es fokkusiert auch nicht langsamer trotz fehlenden AF-Motor). Natürlich liegt es Qualitativ unter dem 17-55mm f2,8 von Nikon, aber es macht doch noch eine rechte gute Figur daneben.
Auch wurde bereits erwähnt das 18mm vielleicht etwas wenig sind, gerade wenn man grandiose Landschaften AUfnehmen möchte kann es nicht verkehrt sein etwas mehr WW zu haben, das Tokina 12-24 wurde ja auch bereits genannt, ist in meinen Augen kein Muss aber Gedanken sollte man sich doch machen.

Ergänzend würde ich wie gesagt noch das 50mm f1,8 dazu kaufen, zum Preis von knapp 140 Euro wirst du keine bessere Linse finden, auch wenn das Tamron den 50mm bereits abdeckt, in schlecht beleuchteten Situationen kann es das Bild retten ;)

Im tele würde ich wegen deines Einsatzzweckes bei einer Safari klar zum 70-300mm raten. Besser wäre für diese spezielle Anwendung noch ein deutlich stärkeres Tele, aber die Preise für solche Objektive sind ja mehr als nur deutlich höher ;)

Blitz, ich denke für dein Einsatzgebiet reicht der SB600 aus, wie er in Gruften arbeitet kann ich nicht sagen, ich würde es erstmal mit indirekt Blitzen versuchen wenn es darum geht den Raum gut auszuleuchten, habe letztens auf einer Party fotogarfiert der raum war etwa 30qm groß die Beleuchtung bestand aus zwei Weihnachtslichterketten, mit anderen Worten es war so gut wie stockdunkel ;) die Bilder sind wirklich hervorragend geworden.
Allerdings muss ich dazu sagen, ich ahbe keinen Nion sondern einen fermdblitz verwendet (das gibt wieder Haue :D) habe den Metz 58 Af-1 verwendet, technisch relativ identisch mit dem SB800, kostet er "nur" 300 €.

Wenn wir dann nochmal die Rechnung aufstellen (Preise siehe www.geizhals.at)
D80 - 780 €
Tamron 17-50mm - 330 €
Nikkor 50mm - 113 €
Nikkor 70-300 mm - 480 €
SB 600 - 230 €

macht unterm Strich 1933 €
damit ist dann noch Platz für das Tokina 12-24 mm - 435 €
dann wären wir bei knapp 2370 €

Damit bist du über einen enorm großen Brennweitenbereich abgedeckt, und hast ein paar wirklich feine Objektive, und wir freuen uns auf die hoffentlich sehr guten Aufnahmen die du uns hier zeigen wirst :evil:
 
Hallo miteinander !

Auf der Suche nach einer neuen Kamera habe ich bereits etliche Tests und Forenbeiträge gelesen.
Dennoch bin ich mir in einigen Fragestellungen unschlüssig, welches Equipment ich mir in meiner Situation zulegen soll.

Darum möchte ich Euch freundlicher Weise um Rat bitten und schon im Voraus für die Länge des folgenden Textes entschuldigen.

Momentane Situation:
Ich benutze seit vielen Jahren eine Film-Spiegelreflexkamera (Minolta 505si super mit den Standardobjektiven 28-80mm und 75-300mm). Die meiste Zeit verwende ich bisher den Programm-Modus, nur manchmal manuelle Einstellungen.
Nach jedoch zwei schlechten Erfahrungen habe ich mich nun entschieden, eine digitale Spiegelreflexkamera zuzulegen, unter anderem um mehr Kontrolle zum Zeitpunkt des Fotos zu haben.

Einsatzbereich und -orte der Kamera?
Hauptsächliche Fotomotive sind Natur, Landschaften, historische Stätten wie auch im Umfeld von Stadtbesichtigungen und Gebäude allgemein.

Hier wäre ein Tokina 12-24mm f/4 als Weitwinkel zu empfehlen.

Selten fotografiere ich gezielt Leute und Porträts eigentlich nie.

Das Kitobjektiv 18-70 f/3.5-4.5 oder das Tamron 17-50 f/2.8, wobei das Tamron natürlich noch mehr Lichtstärke hat, was z.Bsp im Regenwald von Nöten ist.

Mein nächstes Fotoziel wird aller Voraussicht nach Guatemala und Mexiko im Rahmen einer Rundreise (Tikal, Palenque, Dschungel, ...) sein.
Zukünftig sind noch Peru (Machu Picchu, Amazonas), Ägypten (alles historische) und Afrika (Safari) geplant, um mal einige zu nennen.

Vor allem auch für die Safari oder den Regenwald braucht man Lichtstärke, Schnelligkeit und evtl Konverterverträglichkeit. --> Sigma 70-200mm f/2.8

Höhe des Budgets und Zeitpunkt des Kaufes?
Ich habe mir für Kamera, Objektive und Blitz eine Obergrenze von 2.600 € gesetzt, sonstiges Equipment kommt zusätzlich hinzu.
Da meine nächste Reise im November stattfindet, möchte ich den Kauf spätestens Ende September getätigt haben, um mich damit noch ausreichend beschäftigen zu können.

Naja das Budget ist halt immer das Problem :cool: ... Vielleicht interessiert dich ja doch noch der eine oder andere Vorschlag

Welche Kameras kommen in Frage?
Nach etlichen Berichten habe ich mir bei örtlichen Händlern die in Frage kommenden Kameras (Canon, Sony, Pentax, Olympus, ..) angesehen und es blieben letztendlich nur zwei von Nikon übrig – die D80 und die D200. Beide haben eine sehr angenehme Haptik und ich kann sie mit einer Hand halten, ohne ein versehentliches Entgleiten aus der Hand befürchten zu müssen.
Doch an diesem Punkt komme ich mit meiner Entscheidung nicht weiter, welche es denn sein soll.
Sollte es besser die (deutlich teurere) D200 sein, da sie "wetterfest" ist, gerade wenn ich an den Dschungel von Mittelamerika oder die Wüste in Afrika denke? Hat die D200 für meinen Einsatzbereich zusätzliche Funktionen, die ich nicht missen sollte?
Oder ist die D200 quasi ein "Auslaufmodell", da sie bereits lange auf dem Markt ist?

Zwischen der D80 und der D200 liegen halt immerhin fast 550 Euro und das ist natürlich nicht wenig. Wenn dir aber das etwas robustere Gehäuse, die 5 fps, Kompabilität zu AI-Nikkoren, (äää und sonst weis ich schon keinen Unterschied mehr :D ) dieses Geld wert sind, dann nur zu. Wenn du die D200 aber dann hast, wirst du sie trotzdem nicht in den Regen halten, schon wegen den nicht abgedichteten Objektiven!

Welche Objektive sehe ich zur Auswahl?
Analog zu meiner Filmkamera (28-300mm) möchte ich den für eine DSLR äquivalenten Bereich von 18 bis 200 mm abdecken. Hierbei ist eine Abdeckung des Bereichs von 50 bis 80mm nicht zwingend erforderlich.
Zur Zeit erwäge ich folgende Objektive ("a)" steht für das präferierte):
1. Weitwinkel:
... a) Tamron 17-50mm f/2.8 (mit der Option, dieses von Tamron im Zusammenspiel "meines" Gehäuses in ca. 2 Wochen zu optimieren)
... b) Nikon AF-S DX 18-70 mm f/3,5-4,5G IF-ED
2. Tele:
... a) Nikon AF-S VR 70-300 mm f/4,5-5,6G
... b) Nikon AF-S VR DX 55-200 mm f/4-5,6G IF-ED
Es gibt zwar noch das Nikon VR 18-200mm f/3.5-5.6, aber ich (als Anfänger im digitalen Bereich) halte nicht übermäßig viel von Superzooms und mich graust es auch nicht davor, das Objektiv zu wechseln.
Das Nikon 17-55mm f/2.8 kommt für mich aufgrund des Preises nicht in Frage.
Dennoch bin ich relativ unentschlossen, ob es nicht eine bessere Wahl gibt (?).

Blitz:
Bezüglich der Wahl zwischen SB600 und SB800 habe ich schon viel gelesen und habe die auf meinen Einsatzbereich bezogene Frage, welches Blitzverfahren in einer lichtschwachen Umgebung wie Grabkammer/Tempel besser geeignet ist – Diffusor, indirektes oder direktes Blitzen?

Kieran Dodds hat in einem Film auch in einer Ruine fotografiert, unteranderem mit indirektem Blitz an die Decke/ oder die Wand: http://canonlensacc2007.onlinerebates.com/movie.aspx

Anderes Equipment:
Habe ich irgendwas Nützliches vergessen?

Evtl ein Lichtstarkes Objektiv: Nikon 50mm f/1.8, Polfilter, Grauverlaufsfilter, ....
Am Ende angekommen möchte ich Allen danken, die es bisher geschafft haben und bin für jeden Ratschlag dankbar.

Mit freundlichen Grüßen,
Mats67

@Grünfläche: du bist mir zuvorgekommen;)

Woher der Regenwald kommt weis ich eigentlich auch nicht :D
Viele Grüsse

Marco
 
Schon lustig wie sich manche selbst disqualifizieren. Anstatt objektive Fakten zu liefern wird nonsens verbreitet. Aber damit bist Du heutzutage nicht alleine...

Armin


Ärgerlich wenn auch nur an einer D80
das Bajonett abgerissen sein sollte (oder ist)

Ansonsten sollte man deshalb aber keine Panik machen,
ist ja auch nicht so das hier das halbe Nikon Forum
auf abgerissenen D80 Bajonetten sitzt, oder ???????????????? :D

Scheint eher ein ziemlicher Einzelfall gewesen zu sein
ansonsten gebe ich dir aber Recht,
sowas darf nicht passieren. :mad:
 
Ich empfehle, auch mal über die Fuji S5pro nachzudenken und hier im Forum bzw bei dpreview.com nachzulesen. (Das ist eine von Fuji mit anderem Chip und anderer Elektronik modifizierte D200)

Begründung:
Gerade aus dem Rumänienurlaub mit einigen Gebirgswanderungen zurück mache ich mir wieder mal Gedanken um meine zukünftig mitzuschleppende Ausrüstung.
Die D2x war mir definitiv zu schwer und zu groß bei langen Wanderungen. Und die spezifischen Vorteile der D2x habe ich nicht wirklich benötigt. Die Fuji S3pro war sehr oft zu langsam. Abgesehen von den echten 12MP der D2x hat die bereits etwas ältere Fuji S3 im Vergleich den deutlich besseren Helligkeitsumfang. Die S5 ist spürbar schneller als die S3 aber langsamer als die D200/D80 und hat dafür den größten Helligkeitsumfang aller aktuell verfügbaren DSLRs, bei allerdings etwas geringerer realer Auflösung (ca 8 MP statt 10 MP). Den Auflösungsnachteil sieht man erst im direkten Vergleich bei Vergrößerungen ab etwa 40x50cm. Den Vorteil in der Differenzierung heller und dunkler Bilddetails sieht man schon beim 10x15 Abzug.

Die S5pro gibt es im Versand derzeit ab knapp 1500€

Objektivwahl:
Mein 18-200VR ist klasse bis etwa 150mm und läßt dann nach. Ich mag es trotzdem, würde aber für deinen Einsatzzweck bei dem Budget das 18-70 in Verbindung mit dem 70-300VR vorziehen.
Mein 18-70 ist sehr gut bei allen Brennweiten, klein, leicht und preisgünstig (gebraucht ab 190€)
Mein 70-300VR ist sehr gut von 70-250mm und läßt dann leicht nach. Es ist kompakt, handlich und der VR funktioniert optimal.
Als lichtstarkes Objektiv für dunklere Umgebungen ist ein 1,8/50 oder ein 1,4/50 sehr empfehlenswert.
Als Blitz reicht vielleicht sogar schon der eingebaute der Cam, sonst würde ich zum SB600 raten, der kann fast alles, was der 800 auch kann.

Bildfehler der Zooms werden problemlos vom Raw Converter korrigiert. Das ist also kein Argument mehr.

Weiteres Zubehör:
Ich würde unbedingt ein externes Speichermedium mitnehmen. Also entweder Laptop mit großer Festplatte oder Xdrive oder ähnliche. Bitte auchte darauf, dass das externe Laufwerk die Dateien der gewählten Cam auch anzeigen kann.

Mindestens einen Zweitakku

Reinigungsmittel für den Chip
Gummiball zum Ausblasen, Eclipse und fusselfreie Tücher zur Feuchtreinigung

Ein Einbeinstativ kann auch sehr hilfreich sein.

Was die Witterungsbeständigkeit angeht, würde ich mir keine zu großen Sorgen machen. Unsere Fuji S2pro, Baujahr 2002 hat ein Jahr Wüsten, Outback, Staub und Tropen in Australien problemlos ausgehalten und funktioniert immer noch. Derzeit tourt sie mit ihrem neuen Besitzer durch Kanada. Und deren Body hat von Haus aus reichlich Löcher.

Gruß, Bernhard
 
1. Er sprach vom Dschungel - s.o.
2. Ich fotografiere beim Bergsteigen -> Sturzgefahr im Schnee, Schnee von oben
3. Im Regen kann man manchmal schöne Fotos machen.

das ist ein wichtiger Punkt. Auch das Leute mit dem Flugzeug in Urlaub fliegen und vergessen ihre Kameras Luftdicht zu verpacken und langsam zu aklimatisieren. An das Kondenswasser, das die Elektronik korrodieren kann bei Übergang von kalter zur Tropenluft denken viele Leute erst dann, wenn die Kamera plötzlich ins Koma fällt und der Nikon Service Korrosion feststellt, obwohl man doch nie im Regen fotografiert hat.

Ich fotografiere, wie @Swe68 nicht im Studio sondern drausen. Bei einer D200 kümmere ich mich um ein paar Regentroffen nicht, bei einer D80 würde ich schneller rennen.

Ich persönlich würde die D200 auch heute noch der D80 vorziehen. Es gibt ein paar Sachen, die mich an der D80 stören, aber das sind sehr persönliche Kriterien.


Zum OP. Mit Deinem Budget und Asprüchen würde ich
a) das D80 Kit mit dem 18-70mm
b) 1.8/50mm - Du brauchst ein lichtstarkes und sehr scharfes Objektiv als Reserve
c) das 70-300VR
d) ein gutes Carbonstativ und einen Kugelkopf mit Friktionseinstellung, zum Reisen alternativ das Berlebach Mini

Das Stativ holt die maximale Schärfe aus dem Linsen heraus, die Du in der Regel bei einer 10MP Kamera nur schwer bei Freihandschüssen erhalten kannst.


Zweit, dritt, viert Akku brauchst DU nur, wenn Du im Dschungel unterwegs bist. Mir hat bis jetzt immer der Originalakku bei meiner D200 ausgereicht.

D200 Auslaufmodell: das ist richtig. Ich kann @Mats67 trösten, auch die D80, die D2X, die D40, D40X sind Auslaufmodelle. Irgendwann gibt es garantiert einen Nachfolger. Die Frage ist nur, kann die D200 etwas nicht, was Du gerne hättest, weswegen Du auf den Nachfolger warten willst? Dann findest Du es bei der D80 auch garantiert nicht.

Frithjof
 
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